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Senioren Leben im Alter

Die Krankheit, die alle angeht

Unter dem Motto „Demenz – genau hinsehen!“ hat am 21. September wie in jedem Jahr seit 1994 der Welt-Alzheimertag stattgefunden

Foto: Adobe Stock

Natürlich gibt es viele Aktions- und Gedenktage. Der Sinn mancher von ihnen erschließt sich nicht jedem Menschen, zumindest nicht unmittelbar. Beim Welt-Alzheimertag am 21. September dürfte das anders sein.

Denn Alzheimer geht jede und jeden an.

Heuer war der Welt-Alzheimertag eingebettet in die „Woche der Demenz“ vom 20. bis zum 26. September. In diesem Zeitraum sind bundesweit vielfältige Aktionen organisiert worden, um auf die Situation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen aufmerksam zu machen.

Wird die Diagnose Demenz gestellt, sehen wir manchmal nur noch die Krankheit und nicht mehr den Menschen. Doch Menschen mit Demenz verfügen über Fähigkeiten, wollen selbstbestimmt leben, wollen mit einbezogen werden, wollen sich aktiv einbringen. Damit Menschen mit Demenz teilhaben können, heißt es aufmerksam sein, ob jemand im Supermarkt, im Bus, auf der Straße oder anderswo unsere Unterstützung benötigt. 

Circa 1,7 Millionen Menschen betroffen

Wie dringend Unterstützung nötig ist, hat uns die Corona-Pandemie sehr deutlich vor Augen geführt. „Das Leid, das Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in dieser Zeit durch Kontaktverbote in Heimen und den Wegfall der Unterstützungsangebote erfahren haben, wollen wir nicht noch einmal erleben“, betont Monika Kaus, die Vorsitzende der Deutschen Alzheimer Gesellschaft (DAlzG). „Wir müssen alles dafür tun, damit durch gute Konzepte Menschen nicht wieder allein gelassen werden. Die Pandemie hat uns auch gezeigt, wie wichtig Flexibilität ist.“ Deshalb sei die Umsetzung eines flexibel einsetzbaren Entlastungsbudgets wichtig. Angehörige trügen die Hauptlast der Pflege und Betreuung von Demenzerkrankten. „Sie benötigen hierfür auch konkrete Unterstützung. So müssen zum Beispiel zeitnah die Empfehlungen des Beirats zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf mit der Forderung einer Lohnersatzleistung umgesetzt und Eigenanteile begrenzt werden“, so Monika Kaus.

„In Deutschland leben heute rund 1,7 Millionen Menschen mit einer Demenzerkrankung. Aufgrund der steigenden Lebenserwartung nimmt die Zahl der Erkrankten weiter zu und wird bis zum Jahr 2050 auf 3 Millionen steigen. Wegen des hohen und langen Pflegeaufwandes ist noch völlig unklar, wie unsere sozialen Sicherungssysteme personell und finanziell diese Herausforderung meistern werden“, so Prof. Dr. Oliver Peters, Vorstandsmitglied der Hirnliga, der Vereinigung der deutschen Alzheimerforscher. „Vor diesem Hintergrund gilt es dringend, die Forschung zur Vorbeugung und Behandlung zu verstärken, denn es gibt bis heute noch kein Medikament zur Heilung der Alzheimerkrankheit und es sieht auch nicht so aus, als ob wir zeitnah damit rechnen können.“ Die US Food and Drug Administration (FDA) hat in einem beschleunigten Verfahren Aducanumab (Markenname: Aduhelm) zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit zugelassen. Diese Entscheidung sorgt bei vielen Alzheimerforschern für Überraschung, denn im November hatte der unabhängig beratende Ausschuss der FDA mit überwältigender Mehrheit noch gegen eine Zulassung gestimmt und erklärt, dass die vorgelegten Daten nicht überzeugend genug seien.

Prof. Peters dazu: „Die FDA hat ein Medikament zugelassen, das wohl in der Lage ist, Eiweiß-Ablagerungen zu reduzieren. Ob dieses jedoch dazu führt, die Alzheimer-Erkrankung mit ihren bekannten Symptomen, zum Beispiel der Vergesslichkeit, aufzuhalten, ist nicht nachgewiesen.“ In den Studien wurden außerdem nur Patienten mit leichten Gedächtnisstörungen oder im Frühstadium der Alzheimererkrankung behandelt. Die Zulassung gilt zudem nur für die USA – nicht für Europa.

Mitwirkung statt Einspruch

Die Steuerbescheide der Rentner ergehen vorläufig – liegt eine Doppelbesteuerung vor, müssen sie dies nachweisen 

Wer eine Doppelbesteuerung befürchtet, muss diese belegen. Foto: Adobe Stock

Das Bundesministerium für Finanzen hat mit Schreiben vom 30. August 2021 den Vorläufigkeitskatalog angepasst: Alle Einkommensteuerbescheide für Veranlagungszeiträume ab 2005 werden im Hinblick auf die eventuell gegebene Doppelbesteuerung von Renten einen Vorläufigkeitsvermerk enthalten.

Zusätzlich wird der Hinweis aufgenommen, dass Steuerpflichtige nach Ergehen der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts oder des Bundesfinanzhofs weitere Unterlagen vorlegen müssen, um die Doppelbesteuerung nachzuweisen. „Konkret bedeutet das für die betroffenen Rentner, dass Finanzämter die Steuerbescheide nicht automatisch überprüfen werden, sondern erst nach Vorlage der erforderlichen Dokumente, die es folglich aufzubewahren gilt“, erklärt Jana Bauer vom Bundesverband Lohnsteuerhilfevereine. Für die Ermittlung einer etwaigen doppelten Besteuerung von Renten werden die jährlichen Rentenbezugsmitteilungen sowie alle Steuerbescheide benötigt, aus denen sich die eingezahlten Beiträge in die Rentenkasse ergeben. 

Der Vorläufigkeitsvermerk betrifft alle Rentenzahlungen, die der nachgelagerten Besteuerung unterliegen. Dazu zählen Leibrenten, Renten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, Renten aus landwirtschaftlichen Alterskassen, Altersvorsorge der berufsständischen Versorgungswerke sowie Rürup-Renten.

„Die Einlegung eines Einspruchs wird für zahlreiche Rentner, die eine mögliche Doppelbesteuerung befürchtet haben, damit entbehrlich“, so Bauer. Sicherheitshalber sollten die Betroffenen den Bescheid daraufhin prüfen, ob er den Vorläufigkeitsvermerk auch enthält. Die vorläufige Steuerfestsetzung führt dazu, dass der Steuerbescheid nicht bestandskräftig wird. Allerdings müssen Rentner später mitwirken, damit der Steuerbescheid zu ihren Gunsten geändert werden kann.

Sicherheit im Fall der Fälle

Notrufsysteme von Omnikon sind verlässliche Begleiter und einfach anzuwenden

Hilfe am Handgelenk: Der „Lunaknopf“ von Omnikon.   Foto: Privat

Mit den Notrufsystemen von Omnikon können sich alle bis ins hohe Alter und jederzeit einfach sicher fühlen – ob in den eigenen vier Wänden oder unterwegs. Das Team des Unternehmens aus Bad Tölz/Wackersberg verkauft, installiert und wartet Hausnotrufgeräte oder mobile Geräte für unterwegs per GPS-Notrufgerät. Im Unglücksfall erreichen die Nutzer täglich rund um die Uhr die Omnikon-Hausnotrufzentrale und alarmieren so die gewünschten Kontaktpersonen oder im schlimmsten Fall den Rettungsdienst. Dort wo früher in Wackersberg das Treibhaus stand, befindet sich nun das Unternehmen Omnikon mit der eigenen Hausnotrufzentrale „omniCall24“. Kunden, die sich für ein Hausnotrufgerät oder ein mobiles Notrufgerät interessieren, können sich dort beraten lassen und sogar gleich ihr Gerät mitnehmen. Alle Systeme sind technisch unkompliziert zu handhaben. Das Hausnotruf-System besteht aus einer Basisstation und einem Funksender in Anhänger- oder Armbandform. Wer im Ernstfall Hilfe braucht, etwa wenn sie oder er nach einem Sturz nicht mehr selbstständig aufstehen kann, muss nur den Knopf des mitgetragenen Handsenders drücken und wird sofort mit der Notfallzentrale „omniCall24“ verbunden. Dessen Team kann auf wichtige Informationen wie Krankheiten oder notwendige Medikamente zugreifen und direkt an den Rettungsdienst weiterleiten. Auf Wunsch werden im Bedarfsfall auch Verwandte, Nachbarn oder Bekannte verständigt. 

So geben die Notrufsysteme für Senioren die nötige Sicherheit, wenn im höheren Alter die Gefahr von Unfällen im Haushalt steigt. Eine sinnvolle Lösung können die mobilen GPS-Notrufgeräte zudem für alle Sportbegeisterten von der Rad- bis zur Bergtour oder für Forstleute bei der Arbeit  sein. Im Unglücksfall kann die Notrufzentrale den jeweiligen Standort sofort orten. Das macht die Alarmsysteme von Omnikon zum jederzeit erweiterbaren und innovativen Helfer in der Not.