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Foto: Adobe Stock

Digital Leadership

Der wirtschaftliche Erfolg von Unternehmen in einer ­digitalisierten Welt steht und fällt mit dem Know-how der Belegschaft. Je mehr Länder im globalen Wettbewerb nicht nur als verlängerte Werkbank, sondern als Entwickler neuer Technologien und Geschäftsideen auftreten, desto größer werden die Ansprüche an das Wissen der eigenen Mitarbeiter. Anders wird sich Deutschland auf Dauer nicht an der Spitze halten.

In Krisenzeiten regiert gerne der Rotstift, auch bei der Weiterbildung. Wir erleben momentan sowohl eine Pandemie als auch eine Wirtschaftskrise, ­deren Folgen noch nicht absehbar sind. Zumindest eine Chance liegt darin. In guten Zeiten heißt es in den ­Unternehmen oft, es gäbe keine Zeit für Weiter­bildung. Millionen von Beschäftigten in Kurzarbeit ­haben ­momentan genau das: Zeit, um sich zu überlegen, auf welchen Gebieten sie sich weiterbilden könnten, müssten und wollen. Das sollten sie schon allein aus eigenem Interesse tun, um mit der Entwicklung Schritt zu halten und auch künftig auf dem Arbeitsmarkt vielfältige und gute Beschäftigungschancen zu haben. Das liegt gleichermaßen im Interesse der Unternehmen, die deshalb den Rotstift besser stecken lassen.

Wer es also mit der Wissenskultur im eigenen Unternehmen ernst meint, handelt jetzt. Denn auf Dauer ist Lernen wie Schwimmen gegen den Strom. Hört man damit auf, treibt man zurück. Und das hilft niemandem.

Karen Engelhardt

Jacob Neuhauser

Redaktion

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HABEN WIR EINEN DEAL?

Während Hochschulabsolventen nach jeder Lernchance greifen, müssen ungelernte oder gering 
­qualifizierte Mitarbeiter oft zum Jagen getragen werden. Die Wissensgesellschaft braucht aber Jede und Jeden. Es ist Zeit, über den Elefanten im Raum zu sprechen.

jetzt erst recht

Warum sollten Unternehmen mitten in einer Pandemie ihre ­Mitarbeiter zur Schulung ­schicken, wo die doch froh sein können, wenn sie sie ihren Job behalten? Weil Köpfe auch dann offen bleiben, wenn alles andere im Lockdown ist. Besser, es sind die eigenen.

Lern’s doch online!

Corona hat das Pendel weit in Richtung digitales Lernen ­ausschlagen lassen. Bleibt das nach der Krise so?

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Nicht fürs Unternehmen, für sich selbst lernen

Wissen ist heute leichter verfügbar als je zuvor. Es wächst in rasantem Tempo, veraltet aber auch schneller. Unternehmen und Mitarbeiter sind daher gleichermaßen gefordert, auf der Höhe zu bleiben.

1 – Wissenskultur an Hochschulen2 – Probleme der Wissensgesellschaft3 – Wissenmanagement im Unternehmen

Der runde Tisch teilnehmer

  • Tiberius Dacher

    ist Gründer und Geschäftsführer der Dacher Systems GmbH in Berlin. 

    Das Unternehmen ist auf Anwendungsentwicklung und -modernisierung sowie Application Services und Maintenance in den Bereichen Luftfahrt, Automobilindustrie, Transportlogistik und Objektdienstleistungen spezialisiert. Nach seinem Studium der Wirtschaftswissenschaften an der HS Düsseldorf arbeitete er sechs Jahre freiberuflich als IT-Consultant und Projektleiter für mehrere Großunternehmen der Bahnbranche, darunter Bombardier und Siemens.

  • Prof. Dr.
    Andreas Kaplan

    ist Rektor der ESCP Wirtschaftshochschule. 

    Als Studiendekan war er für die Studiengänge aller sechs Standorte der Business School verantwortlich. Kaplan habilitierte an der Sorbonne und ist Absolvent der französischen Elitehochschule ENA (École Nationale d’Administration) in Straßburg. Kaplan promovierte an der Universität zu Köln und der HEC Paris. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bereich der künstlichen Intelligenz, der sozialen Medien und der digitalen Welt.

  • Prof. Dr.
    Eva-Maria Kern

    ist seit Januar 2019 Vizepräsidentin für Forschung der Universität der Bundeswehr München. 

    2000 wurde sie Oberingenieurin an der TU Hamburg-Harburg am Institut für Logistik und Unternehmensführung. Seit 2007 ist sie Inhaberin der Professur für Wissensmanagement und Geschäftsprozessgestaltung an der Universität der Bundeswehr München. Ihr besonderes Augenmerk gilt der Prozessoptimierung zur Erstellung wissensintensiver Güter und Dienstleistungen.

  • Prof. Dr.
    Claudia Peus

    ist seit Dezember 2019 Gründungsdirektorin des TUM IL3 der TU München. 

    2011 wurde sie Professorin für Forschungs- und Wissenschaftsmanagement an der TUM.  Nach ihrer Promotion an der LMU München war sie an der Sloan School of Management, MIT sowie an der Harvard University tätig. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich schwerpunktmäßig mit den Themen Führung und Führungskräfteentwicklung im digitalen Zeitalter, dem Management von Forschungsorganisationen sowie Diversity in Organisationen.

  • Jürgen Schulze-Seeger

    ist einer der drei Gründer der Berliner Coaching-, Training- und Consulting-Agentur BRIDGEHOUSE. 

    Er arbeitet seit mehr als 30 Jahren als Leadership-Trainer, Autor und Coach. Zusammen mit einer Kollegin leitet er die BRIDGEHOUSE Trainer Academy und ist spezialisiert auf schwierige und schwerste Gesprächssituationen. Seine Erfahrungen mit schwierigen Seminarsituationen hat er 2009 in dem Buch »Schwarzer Gürtel für Trainer« beschrieben.

Der Runde Tisch – WISSENSKULTUR

Wissen ist Macht. Das gilt für Unternehmen wie für Mitarbeiter.

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