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Entspann dich!

Der Hype um die ständige Selbstoptimierung unserer Körper und Gehirne hat endlich ein Ende – wir dürfen uns wieder zurücklehnen und weniger tun. Wir entdecken uralte Dinge wieder: Atmen, Schlaf und Hanf.

Wann haben Sie das letzte Mal Sport gemacht, ohne darüber nachzudenken, wie viele Kalorien das verbraucht, oder was die Smartwatch an Ihrem Handgelenk davon hält? Schmeckt der Lachs zum Lunch einfach nur, oder freuen Sie sich, dass die Omega-3-Fettsäuren darin doch so „gut fürs Gehirn“ sind? Und ist Ihr schlechtes Gewissen beim Prokrastinieren umso größer, seit sie von „Deep Work“ gehört haben und wissen, dass Sie mit dieser Methode am heutigen Vormittag schon einen halben Roman hätten fertigstellen können – statt nur ein bisschen Papierkram erledigt und zwei, drei E-Mails beantwortet zu haben?

Die Gurus der Selbstoptimierung haben uns offenbar erfolgreich vermittelt, dass wir immer schneller, stärker, schlauer, motivierter, besser organisiert, aufgeräumter, effizienter, schöner, dünner und gesünder werden können und sollen.

Doch gerade angesichts so hoher Ziele ist die Differenz zur Realität umso schmerzhafter: Wir nehmen dadurch viel stärker wahr, was uns alles noch fehlt. Sich das anzutun, ist nicht klug. Und zum Glück haben so viele Menschen keine Lust mehr darauf, dass die Ära der Selbstoptimierung ganz offensichtlich ihrem Ende zugeht. 

Uralte Wirkstoffe aus Kräutern und Pflanzen

Spätestens in der Corona-Krise wird klar, dass wir vor allem Familie, viel Ruhe und gute Gespräche mit Freunden brauchen, um uns wohlzufühlen. Wir besinnen uns auf das Essentielle: Eine einfache Mahlzeit. Zeit für uns. Durchatmen. Schlafen. Für alle diese Dinge braucht es nicht viel außer guten Lebensmitteln und einem Kalender, der nicht zu vollgepackt wird. Wir müssen vielleicht öfter rausgehen oder das Fenster aufmachen, uns auf unseren Körper besinnen und abends früher Smartphone und Licht ausschalten. So einfach, so gut. Ganz entspannt geht es auch zu, wenn wir uns statt dem nächsten Koffein-Kick durch Kaffee und Co. auf uralte Wirkstoffe aus Kräutern oder Pflanzen besinnen – wie bei CBD, das auf berauschendes THC verzichtet, aber mit Cannabidiol das Beste aus der Hanfpflanze herausholt. Als Öl, Kapsel, Diffuser-Pen, Badekugel oder Spray, wie es das Berliner Start-up VAAY produziert, soll es dafür sorgen, dass man sich zurücklehnen und entspannen kann.  

Yoga trifft CBD

Die Australierin Steph Cusack lebt in Berlin und bringt dort CBD und Yoga zusammen, um die entspannenden und erholenden Effekte von beidem zu verstärken: „Wenn CBD vor dem Yoga eingenommen wird, können die positiven Auswirkungen von beidem noch größer sein“, erklärt sie. Cusack gibt regelmäßig Workshops zu dem Thema, unter anderem auch für VAAY.

Dabei nehmen die Teilnehmer etwa 15 Minuten vor dem Beginn einer Klasse etwas Öl ein. Macht das das Training effizienter? Schon die Frage ist abwegig, denn Effizienz ist hier nicht gefragt (und Yoga ist ja auch kein Training!), so die erfahrene Lehrerin: „Wie bei allem im Leben geht es um die Intention, mit der wir an Dinge herangehen und Balance ist das wichtigste, um uns wohlzufühlen. Wenn man CBD nimmt, um eine entspanntere Yogastunde zu erleben, aber dann eine 90-minütige Power-Yoga-Einheit mit hoher Intensität und ohne Pausen macht, wird das wahrscheinlich keine so entspannende Wirkung haben. Aber in einer ruhigen Umgebung, mit guter Musik und in einer Yoga-Sequenz mit sanftem Fluss und Meditation am Ende, kann man dank CBD das ‚Yoga-High‘ wahrscheinlich noch mehr spüren.“

Was ist CBD?

CBD ist die Abkürzung für Cannabidiol und steht für eines von über 100 aktiven Cannabinoiden in der Hanfpflanze, das mit dem Endocannabinoid-System des Menschen interagiert. Forschungsergebnisse weltweit weisen darauf hin, dass CBD antientzündlich wirkt, entspannend ist, die Muskeln nach intensiver Belastung schneller erholen lässt.

Wird man davon high?

Anders als sein bekannterer Bruder THC wirkt CBD nicht berauschend. Es macht also nicht high, breit oder stoned.

Ist das legal?

Ja! Es fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. CBD wird unter anderem in Nahrungsergänzungsmittel integriert – zum Beispiel in CBD-Öl oder wie bei den Produkten des Start-ups Vaay in Sprays, Kapseln und Kosmetika wie dem Vaay Sport Gel.

Den Geist beruhigen und besser schlafen

Für Steph Cusack passen CBD und Yoga gut zusammen, weil beide helfen, mehr Gleichgewicht im Körper zu finden, indem sie Stress reduzieren und Klarheit sowie den mentalen Fokus fördern. Die Wirkung hängt ihrer Erfahrung nach davon ab, in welchem Zustand ihr Geist und ihr Körper sich zuvor befinden: „CBD kann mir ein echtes Gefühl der Ruhe und Entspannung bringen und hilft mir auch, Muskelverspannungen zu reduzieren.“

Das alles geht natürlich auch ohne Yoga. Cusack hat zum Beispiel positive Erfahrung damit gemacht, CBD-Öl abends vor dem Zu-Bett-gehen einzunehmen: „Da kann es helfen, den Geist zu beruhigen und sich auf einen tieferen, erholsameren Schlaf vorzubereiten.“ Techniken und Werkzeuge zur Selbstoptimierung hält sie grundsätzlich immer nur dann für sinnvoll, wenn sie das körperliche und geistige Wohlbefinden nicht herausfordern, sondern unterstützen: „Wenn es stressig wird, sich jeden Tag an all deine Selbstoptimierungs-Routinen zu erinnern und sie zu umzusetzen, kann es sich lohnen, den Druck raus zu nehmen und das Leben einfach zu genießen.“ Sie empfiehlt, nur die Dinge umzusetzen, die sich natürlich und intuitiv anfühlen. Denn das helfe uns, auch langfristig Balance und Glück zu finden.

Nur lohnenswerte Ziele anstreben

„Wir müssen nicht ständig neue Ziele erreichen“, meint auch die Autorin Isabell Prophet in ihrem Buch „Wie gut soll ich denn noch werden!? Schluss mit übertriebenen Ansprüchen an uns selbst.“ (Goldmann). Sie rät, die Mechanismen zu hinterfragen, die hinter all den Empfehlungen und Gurus stecken, die uns Selbstoptimierung predigen: „Dann treffen wir klügere Entscheidungen, um endlich Ruhe zu finden und vielleicht ein paar wirklich lohnenswerte Ziele zu erreichen.“ Prophet ist überzeugt davon, dass Selbstoptimierung nichts mit wissenschaftlicher Optimierung zu tun hat.

„Selbstoptimierung ist Selbstbetrug. Wir brauchen mehr ‚Weniger‘. Weniger Anforderungen, weniger To-dos, weniger Probleme und Krankheit, Stress und Belastungen. Wir müssen Schluss machen mit den übertriebenen Ansprüchen. Erst wenn weniger von außen kommt, haben wir mehr Energie für uns selbst.“ 

Autorin Isabell Prophet

Foto: Petra Prophet

Weniger leisten und erreichen müssen

Sich Ziele zu setzen und sich auch darum zu bemühen, sie zu erreichen – diese persönliche Weiterentwicklung ist ein völlig gesunder Teil des Menschseins. Ab und zu tut es jedoch gut zu hinterfragen, welche Ziele uns wirklich wichtig sind. Und auch wenn es auf den ersten Blick nicht in unsere schnelle, digitale Zeitqualität passt, ist es umso wichtiger, auch Dinge zu tun, die nicht anstrengend sind – und zu erkennen, dass sie genauso viel Relevanz haben.

In diesem Sinne: Schlafen sie mal wieder mehr, tracken sie nichts und atmen sie einfach tief durch! Gerade wenn wir uns von dem Druck befreien, mehr leisten und erreichen zu müssen, gibt uns das die Energie, mit der wir uns auf die wirklich wichtigen Themen konzentrieren können.

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