Anzeigensonderveröffentlichung

Tag der Bratwurst

Dem Grillgut zu Ehren

Für Liebhaber längst überfällig – seit 2020 gibt es auch bei uns den Tag der Bratwurst

Zum Tag der Bratwurst sind Grillfreunde mit Fleisch- und Wurstspezialitäten vom örtlichen Metzger bestens ausgestattet.     Foto: Adobe Stock

Irgendwie ist er ja schon eine Art Re-Import, dieser Ehrentag der weltweit bekannten Fleischspezialität: Doch es waren nicht wir, sondern die USA, die auf die Idee kamen, den „National Bratwurst Day“, den Tag der Bratwurst also, bereits seit vielen Jahren offiziell am 16. August zu feiern. Um diesen Tag gebührend zu zelebrieren, wird dort empfohlen, sich Bratwürste zu kaufen und Freunde und Familie zum netten Barbecue einzuladen.

Grund genug, zumindest für Bratwurstfans – derer es hierzulande ja nicht wenige gibt – endlich gleichzuziehen und den Bratwurtsttag ebenfalls am 16. August offiziell zu begehen. Man organisiert zum Beispiel für die Familie ein gemütliches Barbecue und versorgt sich beim örtlichen Metzger entsprechend mit dem leckeren Grillgut. Denn Fachmann und –frau wissen ganz genau, was in ihren Würsten steckt.

Zwar klingt es zunächst unglaublich, aber die Bratwurst hat in der Tat keinen deutschen Ursprung, denn bereits die Alten Griechen und Römer ließen sich ihre Bratwürste schmecken. Aber immerhin hat sich der deutsche Name international durchgesetzt. Das mag an der großen Bratwurstvielfalt hierzulande liegen: Von circa 50 verschiedene Sorten ist im Internet die Rede. Aber es dürften noch viel mehr sein, wenn man bedenkt, dass jede Metzgerei, die etwas auf sich hält, über ihr höchsteigenes Rezept für das Brät, der jeweiligen Füllung der Wurstspezialität, verfügt und nicht preisgibt. Die grobe Einteilung der Bratwurstsorten in Deutschland ist hinlänglich bekannt: Es gibt die in Grob, Mittelgrob und Fein, was sich auf den Zerkleinerungsgrad des Fleisches bezieht. Die regionale Einteilung ist natürlich viel umfangreicher: Was Bayern angeht, haben die Franken, zumindest von der Bratwursttradition her, gegenüber den Altbayern die Nase vorn: die feine Coburger Bratwurst mit Ei als Bindemittel, die kleinere, fingerdicke Nürnberger Rostbratwurst, die Hofer und die Kulmbacher, von der es sogar eine Stollenvariante gibt – da beißt auch der gestandene Weißwurstfreund überall immer wieder mal gerne hinein. Oberpfälzer und ihre Besucher schätzen den Bauernseufzer, eine geräucherte Bratwurst. Über den weiß-blauen und –roten Grilltellerrand sind unter anderem auch Thüringer Rostbratwurst oder die sehr grobe Pfälzer Bratwurst berühmt.

Somit gibt es wohl kaum ein demokratischeres Lebensmittel (außer Bier und Wein) als die Bratwurst: So viele Varianten, die wichtig für das jeweilige regionale Selbstverständnis sind. Und jede von ihnen so lecker, wenn von Metzgerhand gemacht!

Heiße Ware für den glühenden Rost

Metzger Cup „BBQ & Grill“: Griller und Metzger ermitteln die besten Produkte


Knisterndes Feuer und ein Steak oder Wurst auf dem heißen Grillrost: So sieht für viele ein schöner Sommerabend aus. Das bayerische Metzgerhandwerk hat in Zusammenarbeit mit der German Barbecue Association (GBA) und der Grillzeitschrift „Fire & Food“ passend zur Saison Deutschlands beste Grillprodukte prämiert.

Am Metzger Cup „BBQ & Grill“ nahmen viele Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet teil. Natürlich waren auch die Metzgerei Oliver Lutz aus Pöcking sowie die Metzgerei Gall in Schondorf und Greifenberg  dabei.

„Favorit auf den Grills sind natürlich weiterhin Nackensteaks und Bratwürste“, erklärt Werner Braun, stellvertretender Landesinnungsmeister und fachlicher Leiter der Prüfung. Begeistert zeigt er sich aber von den innovativen Produkten, die eingesendet wurden. „Gerade im BBQ-Bereich hatten viele deutsche Metzgereien ihre Produktpalette erweitert”, unterstreicht auch Dirk Freyberger, Vorsitzender des Fleisch­Sommelier e.V. Deutschland, der ebenfalls als Prüfer anwesend war. Von Brisket bis zu Spareribs, PuIIed-Pork-Bratwurst oder auch Bratwurst mit Bacon und Bergkäse war alles dabei, was das Herz des Grillers erfreut. „An den Produkten kann man die Entwicklung im Grillbereich sehr gut erkennen“, bestätigt Ulrich Wette, Geschäftsführer der GBA.

Geprüft wurden die Produkte nicht etwa nur gegrillt, sondern auch im rohen Zustand nach dem sogenannten DLG-Schema. Es wurde also nicht nur der Geschmack, sondern auch das Aussehen und die richtige Bezeichnung oder Würzung kontrolliert. „Wer gute Produkte verkaufen möchte, muss diese auch leitsatzkonform anbieten“, erklärt Svenja Fries, stellvertretende Geschäftsführerin des Fleischerverbandes Bayern, die die Prüfung organisatorisch betreute. Als Prüfer waren neben Metzgermeistern auch Grillprofis anwesend.

Insgesamt konnten beim Metzger-Cup „BBQ & Grill“ 184 Produkte ausgezeichnet werden. „Wenn Ihr Metzger teilgenommen hat, sehen Sie das an den Urkunden oder Pokalen im Geschäft,“ erläutert Svenja Fries, „wer diese Produkte kauft, der kann den Grillabend genießen.“