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Senioren – Leben im Alter

Gesundheit, Beweglichkeit, Selbstvertrauen

Mehr Lebensqualität ist nur einer von vielen Vorteilen, die Sport im Alter mit sich bringt – auch das Risiko, an Krebs zu sterben, ist im Alter mit Sport geringer

Fitness im Alter

Fitness ist im Alter genauso erstrebenswert wie lebenslanges Lernen.   Foto: DAK/Wigger

Regelmäßiges Laufen verlangsamt den Alterungsprozess – das haben Forscher des Stanford Medical Center nun in einer Langzeitstudie nachgewiesen. „Fitte Senioren haben tatsächlich eine deutlich höhere Lebenserwartung“, bestätigt DAK-Sportwissenschaftler Uwe Dresel, „wer regelmäßig trainiert, wirkt altersbedingten Verlusten der Leistungsfähigkeit von Herz, Stoffwechsel und Muskulatur entgegen.“ Außerdem verbessern sportliche Senioren die Koordination zwischen Muskulatur und Nerven.

Wie viel Sport muss sein, um den Alterungsprozess zu drosseln? Welche Sportart ist optimal? Ausdauersport erzielt die besten Effekte. Radfahren, Schwimmen oder (Nordic-) Walking eignen sich deshalb besonders gut für Menschen über 50. Die Empfehlung lautet, dreimal pro Woche eine halbe Stunde Walken oder Joggen hält den Körper schon sehr gut auf Trab, zusätzlich sollten aber auch ein paar Übungen zur Muskelkräftigung und Beweglichkeit auf dem Programm stehen. Das Risiko an Krebs zu sterben, ist den Wissenschaftlern zufolge bei älteren Joggern übrigens nur halb so groß wie bei Nichtläufern.

Pflegestützpunkt

Training fördert geistige Leistung

Doch Senioren profitieren nicht nur körperlich vom Sport. Regelmäßiges körperliches Training fördert auch die geistige Leistungsfähigkeit und tut dem Selbstwertgefühl gut. Insgesamt wird die Lebensqualität durch den gesünderen Lebensstil höher. Sportliche Senioren fühlen sich selbstbewusster, da sie beispielsweise durch ihren Sport viele soziale Kontakte knüpfen können, beobachten Experten. Wer allerdings lange keinen Sport mehr betrieben hat und seiner Fitness erst wieder auf die Sprünge helfen möchte, sollte seine Pläne vorher mit einem Arzt besprechen.

Seeresidenz Alte Post

Traditionelles Berufsbild neu definiert

Seniorenassistentinnen als moderne Ausprägung der früheren Gesellschafterin – Selbständige organisieren sich heute in Teams

Senioren-Assistentinnen begegnen den älteren Menschen auf Augenhöhe

Senioren-Assistentinnen begegnen den älteren Menschen auf Augenhöhe, mit Wertschätzung, Würde und Respekt. Foto: djd/Büchmann Seminare/Getty Images/Eva-Katalin

Die wohl bekannteste Gesellschafterin des 19. Jahrhunderts war Ida Ferenczy. Als „Vorleserin Ihrer Majestät“ der Kaiserin Elisabeth von Österreich und Königin von Ungarn, berühmt geworden unter dem Namen Sissi, verkürzte Ferenczy die Abende der Monarchin, vertrieb trübe Gedanken und stieg zu ihrer wichtigsten Beraterin auf. Ferenczy verbrachte fast 40 Jahre an der Seite von Elisabeth, bis zum gewaltsamen Tod der Kaiserin im Jahre 1898. Beide Frauen waren sich bei ihrem ersten Treffen sofort sympathisch und vertraut gewesen. In heutiger Zeit kann man die Seniorenassistenz als Weiterentwicklung des Berufsbildes der Gesellschafterin betrachten. Frauen und Männer sehen sich dabei als besonnene Ratgeber der älteren Person, sorgen sich um ihr Wohl und verschönern ihr den Tag.

Theaterbesuche und Vorleseabende

Diese Art der Begleitung wird in den letzten Jahren immer häufiger gesucht. Hauptgrund: Gesellschaftliche und familiäre Umbrüche wie ein beruflich bedingter Wegzug der Kinder, der Verlust des Partners oder der Partnerin und zunehmend unverbindliche und weniger werdende Sozialkontakte führen bei vielen Seniorinnen und Senioren in die Einsamkeit. Das noch recht neue Berufsbild der Senioren-Assistenz wirkt der Isolation entgegen und wird auch von rüstigen älteren Menschen in Anspruch genommen. Sie haben weniger den Betreuungsaspekt im Blick als vielmehr das gesellschaftliche Miteinander. Dazu zählen Theater- und Museumsbesuche, gemeinsame Unternehmungen und Vorleseabende. Im Konzept moderner Seniorensssistenzen werden die Teilnehmer auf die unterschiedlichen Facetten des Alters vorbereitet und absolvieren zusätzlich ein Selbstständigkeitstraining, um für die Existenzgründung im sozialen Bereich vorbereitet zu sein.

Gemeinsam mit anderen lässt sich die Selbstständigkeit viel leichter meistern: Viele Seniorenassistenten vernetzen sich deshalb nach Abschluss der Ausbildung und schließen sich vor Ort in kleinen Teams oder Regionalgruppen zusammen. Gerade für frisch gebackene Senioren-Assistenten bedeutet dies, dass sie in ihrem neuen Beruf nicht als Einzelkämpfer agieren müssen. Zudem erhalten sie die Möglichkeit, ein aussagekräftiges Profil in ein Vermittlungsportal einzustellen.

Johanniter

Fotowettbewerb „Vielfalt“ zum Leben im Alter

Vier kreative Kategorien würdigen die Lebenswelt von Senioren



Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (Bagso) lädt zur Teilnahme am Fotowettbewerb „Vielfalt“ ein. Gesucht werden Fotografien, die die Vielfalt und Potenziale älterer Menschen in der heutigen Gesellschaft dokumentieren und stereotype Altersbilder hinterfragen.

Der Fotowettbewerb findet im Rahmen des „Programms Altersbilder“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) statt und wird auch von diesem gefördert.

 

Fotos können in den folgenden vier Kategorien eingereicht werden:

  • Das bin ich. Individuell im Alter.
  • Mittendrin. Aktiv und engagiert bis ins hohe Alter.
  • Licht und Schatten. Herausforderungen im Alter.
  • Gemeinsam geht was. Jung und Alt im Austausch.

 

Teilnahmeschluss ist der 21. Mai 2023.

Eine unabhängige Jury unter anderem aus Mitgliedern der Neunten Altersberichtskommission, des Deutschen Zentrums für Integration und Migration, der Zeitschrift „Photonews“, des Berufsverbands Freelens, des Deutschen Verbands für Fotografie e. V. sowie der Bagso und des BMFSFJ vergibt Preise in den oben genannten Kategorien im Wert von insgesamt 19.000 Euro. Die Erstplatzierten der Kategorien erhalten jeweils 2000 Euro, die Zweitplatzierten jeweils 1500 Euro und die Drittplatzierten jeweils 1000 Euro. Hinzu kommt ein Publikumspreis in Höhe von 1000 Euro. Er wird im Zuge einer Online-Abstimmung im Anschluss an die Einreichungsphase vergeben.

Die prämierten und alle weiteren eingereichten Fotos werden auf der Wettbewerbsseite und der Webseite zum „Programm Altersbilder“ veröffentlicht. Alle Informationen und Materialien zum Wettbewerb unter: www.bagso.de/fotowettbewerb

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Aus Steinen Geld machen

Mit einem Immobilienteilverkauf gewinnen Senioren neue finanzielle Spielräume


Die Inflation in Deutschland ist im Herbst 2022 erstmals auf einen Wert von über zehn Prozent gestiegen. Das ist der höchste Stand seit 70 Jahren, ein Ende der Preissteigerungen ist auch 2023 nicht in Sicht. Die maßgeblichen Treiber sind Energie und Nahrungsmittel. Haushalte mit geringeren laufenden Einkommen sind nach Einschätzung von Experten durch die Verteuerung von Gas und Öl sowie von Lebensmitteln überdurchschnittlich stark betroffen, denn anteilig müssen sie für Heizen und Essen besonders tief in die Tasche greifen. Viele Rentnerinnen und Rentner stehen dabei vor einem besonderen Dilemma: Ein Großteil ihres Vermögens ist in der eigenen Immobilie „eingemauert“. Diese Seniorinnen und Senioren sehnen sich in Zeiten stark steigender Preise nach mehr Liquidität, um im Ruhestand ihren Lebensstandard aufrechterhalten zu können. Oder ihnen fehlt plötzlich das Geld für größere Renovierungen, den altersgerechten Umbau des Hauses oder eine energetische Sanierung.

Die Lösung kann ein Teilverkauf der Immobilie sein. Er eröffnet Eigentümern neue finanzielle Freiheiten, ohne dass sie ihr Zuhause verlassen oder komplett verkaufen müssen. Bei guten Immobilienmaklern mit diesem Dienst entscheiden die Eigentümer je nach benötigtem Kapital selbst, wie hoch der zu veräußernde Anteil sein soll (z.B. Engel und Völkers). Bis zu 50 Prozent des Immobilienwertes können ausgezahlt werden, mindestens aber 100.000 Euro. Im zweiten Schritt ermittelt ein unabhängiger und zertifizierter Gutachter den aktuellen Wert der Immobilie. Anders als bei anderen Modellen der Immobilienverrentung orientiert sich die Auszahlung also am Marktwert der Immobilie. Damit die eigenen vier Wände weiterhin wie gewohnt genutzt werden können, wird im dritten Schritt im Grundbuch ein Nießbrauchrecht eingetragen. Für die Nutzung des veräußerten Anteils wird eine monatliche Gebühr, ähnlich einer anteiligen Miete, an den Teilkäufer fällig.

Mit der Auszahlung des Kaufpreises nach Vertragsabschluss haben Seniorinnen und Senioren einen größeren Handlungsspielraum, können sich mehr im Alltag gönnen, Investitionen tätigen oder sich und ihren Kindern lang gehegte Wünsche erfüllen. Ein Rückkauf des verkauften Anteils ist jederzeit durch den Teilverkäufer oder dessen Erben zum aktuellen Verkehrswert möglich. Auch ein Gesamtverkauf der Immobilie an Dritte ist auf Wunsch des Teilverkäufers stets umsetzbar.