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Kulturbogen

Frühling in Kempfenhausen

Foto: Maren Martell

Ein Fest für Jazzfreunde – Mit dem Star-Gitarristen Torsten Goods als Gast startet das Weltklasse-Duo Max Grosch (rechts im Bild) und Matthias Bublath (links im Bild) in die neue Seasonal Concerts-Saison der „KunstRäume am See“. Max Grosch und Matthias Bublath sind Solisten von Weltrang und auf den internationalen Bühnen unterwegs. Die Kosmopoliten, in München und der Fünf-Seen-Region zu Hause, lernten sich in New York kennen, beide haben dort studiert. Mit den „KunstRäumen am See“ von Elisabeth Carr starteten sie im vergangenen Jahr im Schloss Kempfenhausen die Konzertreihe Seasonal Concerts mit Überraschungsgästen, diesmal mit dem Gitarristen Torsten Goods. Dieser ging als 20-Jähriger mit einem Stipendium an die renommierte New Yorker New School University. Im Big Apple traf er unter anderem Les Paul und George Benson, sein Vorbild und bald Mentor, der ihn zum Singen inspirierte. Die internationale Kritik feierte den aus Erlangen stammenden Goods als „neue aufkommende Kraft der Jazz-Szene“. Der mehrfach mit Preisen bedachte Gitarrist wurde als einziger Europäer von Wayne Shorter und Herbie Hancock in die Finalrunde der „Thelonius Monk Competition“ gewählt. In den vergangenen Jahren trat er vor allem als musikalischer Leiter von Sarah Connor einer breiten Öffentlichkeit in Erscheinung. Am 20. März um 19.30 Uhr eröffnen die drei Musiker im historischen Rittersaal im Schloss Kempfenhausen den Konzertreigen. Insgesamt stehen über das Jahr verteilt wieder vier Konzerte auf dem Programm.

Weitere Infos im Internet unter www.kunstraeume-am-see.de und www.torstengoods.de

AUSSTELLUNG

Geteilte Geheimnisse – In der Ausstellung „Repressed Secrets“, die bis 3. April in der Haleh Gallery in Berg zu sehen ist, reflektieren fünf Künstlerinnen und Künstler in ihren Skulpturen, Malereien und Fotografien ihre persönliche Vision ihrer lokalen Umgebung. Dabei porträtieren sie nicht nur die sozialen Gegebenheiten einer Gesellschaft, sondern beleuchten auch deren Geheimnisse. Der Bildhauer Michael von Brentano widmet sich in seinen komplexen Installationen dem „theatrum mundi.“ Dabei verbindet er die künstlerischen Medien der Collage, Zeichnung und Plastik mit Alltagsobjekten und Fundstücken. Für die Malerin Ina Kohlschovsky stellt jedes Bild per se ein Mysterium oder Rätsel dar, welches beim Betrachten einen eigenen Fragenhorizont eröffnet. Nicht nur Bilder, sondern auch Josef Langs menschliche Skulpturen tragen ein Geheimnis in sich. Langs monochrome Figuren bevölkern unsere Umgebung, bleiben dabei aber vollkommen in sich selbst versunken und verraten ihren Betrachterinnen und Betrachtern kaum etwas von ihrem Innenleben. Michael Nguyens Kunstwerke basieren auf Fotografien, die im künstlerischen Prozess bearbeitet werden. Durch seine Subjektivität gelingt es ihm, Details zu enthüllen, die anders verborgen geblieben wären. Ein weiteres Geheimnis findet man in Sigrid Wevers gegenstandlosen und abstrakten Malereien. Die Malerin trägt mit flüssiger Acrylfarbe über Wochen hinweg hauchdünne Schichten auf dünne Baumwollstoffe auf. Dadurch erschafft Wever eine bewegte und belebte Fläche ohne feste Formen und Bildgrenzen. Gruppenausstellung „Repressed Secrets“ in der Haleh Gallery, Aufkirchner Straße 4, 82335 Berg; www.haleh-gallery.com

Foto: Michael Nguyen 

Sensible Seismographen – Die Ausstellungsreihe „nah-fern“ in der Starnberger Schalterhalle widmet sich vom 5. bis 29. März den „Zeichen der Zeit“. Die gleichnamige Ausstellung zeigt Werke des zeitgenössischen Künstlers Xian Wei Zhou, der sich zwischen Asien und Europa bewegt. Daraus ergibt sich ein Spannungsfeld, das ihn zu seinen ausdrucksstarken und poetischen Arbeiten inspiriert. Vertraut, und dann doch wieder nicht wirken die typografischen Zeichen von Günter Nosch, die einen an traditionelle Schriften denken lassen.

Die Vernissage ist am 4. März um 19 Uhr, die Musik kommt von Jazzelle. Geöffnet ist die Schalterhalle Do./Fr. von 16 bis 18 Uhr, Sa./So. von 14 bis 18 Uhr.

Gute Perspektiven – unter dem Motto „Ausblicke“ laden zwei Malerinnen ein zur Bilderschau: Monika Krüger, Atelier Ehrwald in Tirol sowie Carola Macher, Kunstfreunde Wörthsee präsentieren ihre Malereien auf Leinwand vom 19. März bis 3. April. Die Vernissage findet Donnerstag 19. März um 19 Uhr statt.

Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten im Rathaus Wörthsee sowie samstags und sonntags von 14 bis 17 Uhr besucht werden. 

WELTMUSIK

Foto: Johann Zeller

Die Mischung macht’s – Fini Melchior und Hansi Zeller haben mit Kiko Pedrozo einen genialen Partner gefunden. Vom Tango über feurige ungarische Czardas und Klezmer hin zu südamerikanischen Liedern und dann von verträumten Valse Musette bis zum fetzigen Zwiefachen. Während Hansi Zeller in einem Moment innig mit seinem Akkordeon verschmilzt und kurze Zeit später groovig auf ihm herumtrommelt, entlockt Finni Melchior ihrer Geige verschiedenste Klangfarben von arabischer Rabab bis hin zur E-Gitarre und das ganze in Verbindung mit der geballten südamerikanischen Harfenpower von Kiko Pedrozo. Ein besonderes Erlebnis mit Momenten voller Innigkeit, reich gespickt mit Virtuosität, Witz und viel musikantischer Spritzigkeit!

„KlangRausch“ – von Südamerika bis Bayern am Samstag, 28. März um 19.30 Uhr im Pfarrstadel Weßling; Infos unter www.johann-zeller.com

KLASSISCHE MUSIK

Sonderkonzert zum Jubiläum

25 Jahre Gesprächskonzerte des Kunstforums Gilching – Mit den Goldberg-Variationen gibt sich die schottische Pianistin und Moderatorien Elizabeth Hopkins die Ehre

Foto: Bildnachweis

Wie alles begann: „Wer ist dein Lieblingskomponist? – Bach? – Oh, mit Bach kann ich leider nichts anfangen!“ Wie oft habe sie das gehört, sagt Pianistin Elizabeth Hopkins. Dabei sei Bach für sie der faszinierendste, spannendste, romantischste (um mit Pianisten András Schiff zu sprechen) aller Komponisten! Und langsam reifte die Idee in ihrem Kopf: Könnte sie vielleicht in ihren Konzerten versuchen, bestimmte Aspekte von Bachs Werken vom Klavier aus zu erläutern? Würde dies den Zuhörern den Zugang zu seiner Musik erleichtern? Würde sie überhaupt den Mut aufbringen können, es zu wagen? Sie zögerte ... Dann standen 1995 die Goldberg-Variationen auf dem Programm, und Elizabeth Hopkins war klar: jetzt oder nie! Bevor sie das Werk als Ganzes spielte, erzählte sie von seiner Entstehungsgeschichte und erläuterte kurz seine Struktur, mit Musikbeispielen. Die Resonanz auf diese unkonventionelle Präsentation habe sie sehr überrascht – sie war anscheinend auf dem richtigen Weg!

Voller Dankbarkeit blicke sie heute zurück auf die vergangenen 25 Jahre – „eine Zeit, in der ich das große Glück und Privileg genoss, mich nicht nur mit Bach, sondern mit fast allen großen Komponisten der Musikgeschichte intensiv zu beschäftigen“. Gleichzeitig aber schaue sie nach vorne und freue sich auf die kommende Konzertreihe, die im Herbst 2020 beginnt: in ihrem Mittlepunkt werden weniger bekannte Kompositionen von Bach stehen – jede einzelne ein Meisterwerk! In der Reihe Gesprächskonzerte des Kunstforums Gilching ist Elizabeth Hopkins zu hören am Freitag, 27. März um 19.30 Uhr in der Aula des Christoph-Probst-Gymnasiums Gilching, Talhofstr. 7, S8 Haltestelle Neugilching. Im Anschluss wird Elizabeth Hopkins ihre neue CD mit Bachs Goldberg-Variationen signieren.

Weitere Infos unter www.kunstforum-gilching.de

FILM

Foto: Ulrike Roos

Shakespeare auf der heimischen Leinwand – Die Landschaft im Fünfseenland bot ideale Drehorte für die märchenhafte Handlung des „Sommernachtstraums” im Reich der Feen. Bei einem Workshop im Staatsballett half die Musik von Mendelssohn, sich tanzend in das zauberische Waldleben zu versetzen. Für alle Geschehnisse unter den Menschen am Herzogshof in Athen boten die Museen in München stimmungsvolle Kulissen. Die Kulturgruppe des „IntegrationsPunkt Weßling“ besteht seit 2015 und arbeitet mit einheimischen und geflüchteten Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen aus Weßling und Herrsching zusammen. Besonders intensiv arbeiten sie an Verfilmungen von Stoffen aus der Weltliteratur. An zwei Wochenenden zeigt der Kulturverein Herrsching ihren neuesten Film sowie die verwendeten Requisiten. Vernissage mit Filmvorführung am Freitag, 13. März, um 19 Uhr, Screenings am Samstag, 14. März und Sonntag, 15. März sowie Samstag, 21. März und Sonntag, 22. März. Öffnungszeiten täglich von 15 bis 18 Uhr, Filmvorführungen jeweils zur vollen Stunde. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. 

KINDERTHEATER

Foto: Bernd Gurlt

Neue Bilder, neue Welten – Licht und Schatten machen sich auf, im großen Universum eine Welt aus Hell und Dunkel zu erschaffen. Zwei Wesen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, aber in ihrem Zusammenspiel wunderschöne Bilder entstehen lassen. Doch so schnell wie die Lichtbilder erscheinen, entschwinden sie auch wieder und verwandeln sich in immer neue Fantasiegebilde. Im Wechselspiel von Helligkeit und Dunkelheit, von Tönen, Klängen und Stille, von Stillstand und Bewegung entsteht ein Traumtheater voller Zauberei und schönem Schein. Die T-Werk-Produktion „Das kleine Licht bin ich“ ist die erste gemeinsame Inszenierung mit der bildenden Künstlerin Heide Schollähn, der Tänzerin Laura Heinecke und dem Musiker Nicolas Schulze. Dank der assoziativen Bildersprache wird in dem Stück das gesprochene Wort außer Acht gelassen. So entsteht in der Kombination von Tanz, Musik und Live-Projektionen eine märchenhafte Welt, die die Fantasie der Kinder herausfordert und zeigt, wie sich mit einfachsten Mitteln Neues erschaffen lässt. „Das kleine Licht bin ich“ wird im Rahmen der „Lampenfieber“ Kindertheatertage in Oberbayern gezeigt: in der Region am 13. März im Rathaussaal Gilching und am 14. März im „bosco“, Bürger- und Kulturhaus Gauting, jeweils um 16 Uhr. 

TAG DER DRUCKKUNST

Drucktechnik live erleben – Am 15. März 2018 wurden die traditionellen Drucktechniken in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes der Deutschen UNESCO-Kommission aufgenommen. Deshalb ruft der Bundesverband Bildender Künstler für den 15. März zum zweiten Tag der Druckkunst auf. Auch heuer sind wieder mehr als 250 Künstler, Werkstätten, Museen und Institutionen mit Veranstaltungen rund um die Druckgraphik dabei. Auch die Tutzinger Künstlerin Julia Reich beteiligt sich am Sonntag, 15. März: Von 11 bis 18 Uhr informiert sie in ihrer Druckwerkstatt über Drucktechniken und druckt live. Begleitend gibt es eine kleine Ausstellung, unter anderem über die verschiedenen druckgraphischen Verfahren. Der Eintritt ist frei. Atelier und Werkstatt Julia Reich Werk Tutzing, Ziegeleistr. 12, im Fünfseen-Businesspark, 82327 Tutzing; Infos unter www.julia-reich.de, www.werk-tutzing.de 

VOLKSMUSIK

Gschroa alloa – Die vier Oberammergauer Musiker von „Kofelgschroa“ haben sich mit dadaistisch-valentinesken Texten, Spielfreude und Melancholie schnell von Straßenmusikanten zur gefragten Kapelle entwickelt. Frontmann Maxi Pongratz gab der Band mit seinen Kompositionen und Texten und dem ihm eigenen „rakata-rakata“-Akkordeonspiel den Sound. Nun macht „Kofelgschroa“ Pause. Deshalb hat Maxi Pongratz bei Trikont ein „Maxi-Album“ herausgebracht und geht jetzt mit seinem Akkordeon solo auf Tour. Dass er mit Akkordeon oder Klavier in schnellen Schritten oder plötzlich stockend und schleppend den musikalischen Grund für seine Gedanken legt, macht manchmal glücklich, manchmal stimmt es uns höchst vergnügt und manchmal bleibt uns das Lachen auch im Halse stecken.

Maxi Pongratz ist zu Gast bei „Musik im Rathaus Gilching“ am Freitag, 6. März und 19.30 Uhr. Weitere Infos unter www.musik-im-rathaus.de

Liebe Kulturveranstalter,

der nächste kulturBOGEN erscheint am 31. März 2020 und umfasst den Zeitraum bis 27. April 2020. Kontakt: kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.

Herzliche Grüße, Ihr KulturBOGEN-Team