Anzeigensonderveröffentlichung

Kulturbogen

Alpgeister

Der Kinodokumentarfilm ALPGEISTER von Walter Steffen ist mit dem Spezialpreis „Dolomiten UNESCO Welterbe“ des Bozen Filmfestivals 2020 ausgezeichnet worden.

Foto: Walter Steffen

Der Spezialpreis wird vergeben an den Regisseur oder die Regisseurin des besten Films, der den Werten des Weltnaturerbes UNESCO entspricht: einzigartige Geologie, Landschaft, nachhaltige Entwicklung, nachhaltiger Tourismus, Kultur, Alpinismus, UNESCO Kulturgüter. 


Nachdem das Bozen Filmfestival in diesem Jahr Corona-bedingt ausfallen musste, plant die Festivalleitung, ALPGEISTER im April 2021 im Rahmen der Festivalausgabe 2021 zu zeigen – verbunden mit der offiziellen Preisübergabe. Zur Auszeichnung von ALPGEISTER auf dem Bozen Filmfestival ist bei OLAtv.de „On Air“ ein Beitrag erschienen. (Link: www.olatv.de/aktuell/aktuell-alpgeister-von-walter-steffen-auf-dem-filmfestival-bozen-ausgezeichnet/).

ALPGEISTER verbindet die geheimnisvollen Welten vergangener Mythen und Sagen mit der heutigen Welt. Mit authentischen Aussagen von Alpenschamanen, Eingeweihten und Wissenden, mit spannenden alten Sagen und Geschichten sowie mit großen Kinobildern der Bergwelt lässt ALPGEISTER fast schon vergessene Welten wieder auferstehen. Gleichzeitig zeigt dieser Film auf, wie stark die Menschen einst mit der lebendigen, für sie beseelten Natur und ihren Geistern verbunden waren. ALPGEISTER ist ein sinnlicher Appell für eine neue und nachhaltige Hinwendung zu „Mutter Erde“.

Zu sehen ist ALPGEISTER aktuell bei KINO ON DEMAND: 
www.kino-on-demand.com/movies/alpgeister sowie auf DVD: konzept-und-dialog.de/produkt/alpgeister/ 

LYRIK

Lockdown-Lyrik 2.0! 

Eine Online-Anthologie von Anton G. Leitner, Sabine Schiffner, Alex Dreppec und Fritz Deppert

»Lockdown-Lyrik 2.0!  – Quarantäne poetisch ausleuchten – etwas ernst zu nehmen heißt nicht, sich davon unterkriegen zu lassen« ist eine Online-Sammlung von Gedichten, die sich mit der Corona-Krise befassen. In loser Folge erscheinen neue Episoden der nun von Sabine Schiffner, Anton G. Leitner, Alex Dreppec und Fritz Deppert herausgegebenen Anthologie. Der zweite Lockdown ist Grund genug für die Redaktion der Jahresschrift DAS GEDICHT, ihre vieldiskutierte Netz-Anthologie zur Corona-Krise vom Frühjahr 2020 wieder hochzufahren.

In der zweiten Staffel von Lockdownlyrik postet die Redaktion der Lyrik-Jahresschrift DAS GEDICHT seit Beginn des Teil-Lockdowns von Montag bis Freitag jeweils um 10 Uhr ein neues Corona-Gedicht auf www.dasgedichtblog.de, am Samstag sind es zwei lyrische Texte (10 Uhr und 17 Uhr). Insgesamt werden in der zweiten Staffel weniger Gedichte gepostet, dafür ist die Anthologie internationaler ausgerichtet.

KUNST

10 Jahre Stellwerk Dießen

Das Stellwerk Dießen feiert 2021 als Kunsthäuschen sein 10-jähriges Jubiläum.

Das Dießener Stellwerk.    Foto: Annunciata Foresti  

Die Dießener Künstlerin Annunciata Foresti und der Kunstförderverein KunstFormat e.V. möchten dazu im Frühjahr eine Broschüre über das ehemalige Bahn-Stellwerk und seine Umwandlung in einen Ort der Kunst erstellen. Denkbar ist zudem auch eine dokumentarische Ausstellung im Sommer. Geplant ist ein kurzer historischer Abriss über das Stellwerk, die Sanierung, die Ausstellungen und Aktionen, die dort stattgefunden haben sowie die künstlerischen Aktivitäten von Annunciata Foresti. Gesucht werden kleine Geschichten oder Fotos über das ehemalige Bahngebäude. „Wer Erinnerungen, Anekdoten mit dem Stellwerk in seiner ursprünglichen Funktion verbindet und sie gerne in einem oder zwei Sätzen teilen möchte, möge sich bei mir melden“, ruft Foresti auf. 1937 war das Stellwerk errichtet worden.

Die Bahn nutzte den eher schmucklosen Industriebau, bis 2008 zur Regulierung des Bahnverkehrs. Danach lag das Stellwerk brach. 2011 übernahm Annunciata Foresti das Gebäude und sanierte es architektonisch behutsam. Inzwischen ist das Stellwerk in dem italienisch anmutenden Rot Atelier und Ausstellungsraum für die Kunst. 2014 wurde das Stellwerk vom Heimatverein Dießen als „Haus des Jahres“ ausgezeichnet.

Kontakt und Infos: Email: foresti4@yahoo.de. und www.foresti-kunst.de

BUCHTIPP

Die Kraft der Demokratie

Ein verheißenes Land von Barack Obama (Penguin Verlag)

Foto: Penguin

Der 44. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika erzählt in seinen mit Spannung erwarteten und vor wenigen Tagen weltweit veröffentlichten Erinnerungen offen, fesselnd und in sehr persönlichen Worten seinen politischen Werdegang mit all seinen Höhen und Tiefen, so wie auch die wegweisenden Momente der ersten Amtszeit seiner historischen Präsidentschaft – einer Zeit dramatischer Veränderungen. In dem mitreißenden und eindrücklichen Buch bringt Barack Obama seine Überzeugung deutlich zum Ausdruck, dass Demokratie kein Geschenk des Himmels ist, sondern auf Empathie und gegenseitigem Verständnis gründet und Tag für Tag gemeinsam geschaffen werden muss. 

Sein Rückblick auf die Präsidentschaft liefert außergewöhnliche Einblicke in die Dynamik US-amerikanischer Politik und internationaler Diplomatie. Obama teilt unter anderem seine Gedanken über seine Regierungsbildung, das Ringen mit der globalen Finanzkrise, seine Bemühungen, Putin einzuschätzen, die Bewältigung scheinbar unüberwindlicher Hindernisse auf dem Weg zur Verabschiedung einer Gesundheitsreform.

An dem ersten Band der Präsidentschaftserinnerungen Barack Obamas haben sieben Übersetzer und Übersetzerinnen gearbeitet. Eine von ihnen ist die Literaturübersetzerin Elke Link aus Berg, die bereits einen Teil der Biografie von Baracks Ehefrau, Michelle Obama, Becoming – Meine Geschichte (2018), übersetzt hat. „Ein verheißenes Land“, 1024 Seiten (Penguin). 

Liebe Kulturveranstalter,

der nächste kulturBOGEN erscheint am 29. Dezember 2020 und umfasst den Zeitraum bis 25. Januar 2021.
Kontakt: kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.

Herzliche Grüße, Ihr KulturBOGEN-Team