Anzeigensonderveröffentlichung

Kulturbogen

JAZZ

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In the End of the Night: Das norwegische Oddgeir Berg Trio verbindet die Jazztradition Skandinaviens mit sphärischen Klängen und unaufdringlichen Klangexperimenten. Erst „Before Dawn“, jetzt „In the End of the Night“ – die beiden ersten Platten des Trios spielen eigentlich zur selben Uhrzeit: Den Stunden vor dem Anbruch des Tages, der Phase des unwirklichen Hinausgleitens aus der Nacht. Nicht einmal ein Jahr ist es her, dass das Oddgeir Berg Trio sein Debüt vorgelegt hat. Hinter dem Projekt stecken drei gewachsene Session-Musiker – Oddgeir Berg (piano, keys), Karl-Joakim Wislöff (bass), Klaus Blomvik (drums) – die in ihrer norwegischen Heimat bereits mit einigen der größten Namen gespielt haben. Der Mut zum Ausbruch hat sich bezahlt gemacht: „Before Dawn“ erhielt weltweit Zuspruch. Musikalisch ist beim zweiten Album vieles beim Alten geblieben. Ein ebenso privater wie cinematischer Klang, unterschwellige Grooves. Die bittersüße Harmonik und das Schwebende in Berg‘s Klavierton. Dennoch hält dieses Album mehrere Überraschungen parat.

Konzert: Oddgeir Berg Trio: In the End of the Night, Do, 5.12., 20 Uhr. bosco, Bürger- und Kulturhaus, Oberer Kirchenweg, 82131 Gauting, www.theaterforum.de.

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Anders – weil es anders ist! Für ihre diesjährige Jahresausstellung gehen die drei Künstlerinnen des Ateliers am Jakobsbergerl in Schondorf neue Wege. Im Dezember präsentieren Gabriele Pillon, Gisela Detzer und Anemone Rapp unter dem Titel „Anders“ Skulpturen und Rauminstallationen - eine Annäherung an eine andere Dimension der Gestaltung. Gefiltert durch den zeitgenössischen Blick, auf der Basis eines Materialrepertoires, das auf Fund- oder Versatzstücken basiert, entstehen Raumkonzepte als Ergebnis von Erfahrungen, die alle Sinne aktivieren. Bei Gabriele Pillon verwandeln sich banale Alltagsmaterialien und Fundstücke aus dem Hausgebrauch in Gegenstände und Bauten archaischer Kulturen und Rituale. Ihre Skulpturen sind Gesten, die nicht interpretieren oder festlegen. Sie fordert Kopf und Sinne heraus und distanziert sich gleichzeitig von zu eindeutiger Zuordnung. Wie ein roter Faden zieht sich bei Gisela Detzer das Figurale in ihren Arbeiten durch ihre langjährige Schaffensperiode. In diesem Jahr lockt sie jedoch eine andere Möglichkeit der Darstellung. Durch die Vernetzung von Gedankenschleifen bringt sie ein völlig neues Bild in Form einer Installation hervor. Anemone Rapp, über die Jahre immer an die zeichnerische Linie gebunden, lässt das Konzeptionelle wachsen. Immer klar in der freien Darstellung des Erlebten, des Gedachten und den unbewussten Bildern ihrer Träume. Frei in der ihr eigenen Farbigkeit und der Bejahung von Schwarz.             

„Anders“ – 14. Jahresausstellung des Ateliers am Jakobsbergerl. Vernissage  So., 8. 12., 16 Uhr.

Geöffnet: Fr. 13. 12. bis 15.12.2019, jeweils 14 Uhr bis 19 Uhr. Jakobs Bergerl 10,  86938 Schondorf am Ammersee.

Kabarett

 

„Zum Glück – kein Ratgeber“: Gerade noch mal gut gegangen. Gottseidank, könnte man sagen, aber Faltsch Wagoni sagen lieber: zum Glück. Glück, das ist einfach eine gute Gesundheit und ein schlechtes Gedächtnis (Hemingway). Vergessen wir einfach mal, was uns gerade die Stimmung vermiest und lassen uns von den satirischen Geistesblitzen à la Faltsch Wagoni beglücken. Erfahren werden wir allerdings nicht wie wir glücklich werden, sondern bestenfalls, dass wir es schon sind – und vielleicht gar nicht wissen. Zum Glück gehören bei Faltsch Wagoni immer zwei: 2 Zahnbürsten, 2 Koffer, 2 Instrumente, 2 Stimmen, 2 Paar Hosen, 2 Köpfe, bzw. Sturköpfe, 2 musikalische und wortstarke Stunden voller Fantasie – und für das Publikum die Chance sich dem Glück des Denkvergnügens hinzugeben.


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Kabarett:
Sa., 14.12., 20 Uhr. Kurparkschlösschen, Kaminzimmer, Herrsching. www.kulturverein-herrsching.de

Liebe Kulturveranstalter,

der nächste kulturBOGEN erscheint am 31. Dezember 2019 und umfasst den Zeitraum bis 30. Januar 2020.
Kontakt: kulturBOGENstarnberg@sueddeutsche.de.

Herzliche Grüße, Ihr KulturBOGEN-Team