Anzeigensonderveröffentlichung

Freizeittipps

Herzlich (und coronakorrekt) willkommen

Masken, Mindestabstand, maximale Anzahl an Gästen – je besser die aktuellen Regeln befolgt werden, desto entspannter die ersten Besuche drinnen und draußen in der heimischen Gastronomie

Vielleicht ist es noch ungewohnt. Doch wieder ins Lieblingsrestaurant oder zum besten Wirt gehen zu können, ist wunderbar!
Foto: Adobe Stock

Viele Menschen haben die Termine herbeigesehnt: seit 18. Mai hat die Außengastronomie in Bayern wieder geöffnet, seit 25. Mai sind Gäste auch im Innenbereich wieder willkommen. Allen dürfte klar sein, dass so ein Besuch auf der Terrasse des Lieblingsrestaurants oder in der besten Wirtschaft zunächst mal nicht so sein wird, wie man es immer gewohnt war. Es gibt einige grundsätzliche Regeln, die die bayerische Staatsregierung erlassen hat, die Gastronomiebesuche und maximalen Pandemieschutz in Einklang bringen sollen. Dass auf allen Seiten Geduld und Flexibilität gefragt sind, versteht sich von selbst. Wer sich jedoch im Vorfeld informiert, der ist umso weniger überrascht, warum die Schafkopfrunde erst noch warten muss und das „Prosit der Gemütlichkeit“ zunächst nicht so ausladend ausfallen kann. 

Wer jetzt wieder die heimische Gastronomie drinnen und draußen genießen will, sollte dies tun …
und vor allem folgende Punkte berücksichtigen:

  • Gäste müssen keinen Tisch im Außenbereich reservieren. Eine Reservierung erleichtert jedoch dem Betrieb die Planung ungemein. Plätze drinnen sollten dem Konzept der Staatsregierung gemäß indes reserviert werden. Restaurants sind angehalten, eine Gästeliste zu machen mit Namen, Telefonnummern und Aufenthaltsdauer. So soll im Falle eines Falles die Nachverfolgung ermöglicht und eine Ansteckungskette unterbrochen werden können. Bei unangekündigten Besuchen wird aus denselben Gründen eine Hauptperson um ihre Kontaktdaten gebeten. Gruppenreservierungen für mehrere Tische sind aber derzeit drinnen wie draußen unzulässig.

  • Was in anderen Ländern auch außerhalb der Pandemie längst gang und gäbe war, gilt jetzt auch hier: Der nächste freie Tisch wird nicht schnell angesteuert – man wartet als Gast, bis man vom Personal einen Platz zugewiesen bekommt. Das gilt auch in größeren Biergärten. So soll vermieden werden, dass Gäste unnötig umherlaufen.

  • Das Abstandsgebot von 1,5 Metern gilt auch im Außenbereich. Die Tische sind entsprechend aufgestellt. Somit ist klar, dass jeweils nur eine bestimmte Höchstzahl an Gästen draußen Platz nehmen kann. Hier wird das Personal überall bemüht sein, kompetent und hilfsbereit den Überblick zu behalten. Der Mindestabstand gilt nicht an einem Tisch, wo eine Familie oder Mitglieder eines Haushalts zusammensitzen, hier dürfen auch Angehörige eines weiteren Haushalts Platz nehmen.

  • Auch zwischen Gast und Bedienung muss der Mindestabstand eingehalten werden. Wo das nicht möglich ist, muss das Personal Maske tragen.
  • Apropos Maske: Gäste müssen eine solche tragen, sobald sie das Lokal oder den Gastronomiebereich betreten und verlassen, auch auf dem Weg zur Toilette und zurück. Am Tisch selbst darf man den Mund-/Nasenschutz abnehmen.

  • Haben die Gäste ihren Tisch verlassen, muss dieser gereinigt und desinfiziert werden. Utensilien wie Speisekarte oder Servietten werden gereinigt beziehungsweise entsorgt.

  • Übrigens: bereits in der vergangenen Woche wurden die Öffnungszeiten für die Außengastronomie geändert, man darf also wieder bis 22 Uhr draußen im Biergarten oder Restaurant-Außenbereich verweilen. Drinnen ohnehin.

 Zur besseren Info: Die Antworten zum Coronavirus auf die „Häufig gestellten Fragen“ auf der Homepage des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands sind zwar in erster Linie an Hotel- und Gastronomiebetriebe gerichtet, aber auch für Gäste informativ und klar formuliert.

Vielleicht möchte der eine oder andere mit seinem längeren Besuch der heimischen Gastronomie noch warten. Da lohnt sich das Nachfragen, denn viele Gastronomiebetriebe bieten immer noch Lieferservice an. So kann man das Abgeholte/Gebrachte im heimischen Garten verzehren oder ausgehen und die Bestellung endlich wieder im Lieblingslokal genießen.

Genuss für alle Sinne

So müssen Ferien schmecken – Die Tannenhütte hat neben der herrlichen Aussicht auf das Wettersteingebirge bayerische Spezialitäten und eine tolle Atmosphäre zu bieten

Wer möchte bei dieser Kulisse nicht gleich aufbrechen? Foto: Privat

Für einen Panoramablick auf das Wettersteingebirge wandert man am besten zur Tannenhütte am Wank. Ab Partenkirchen führen verschiedene leicht zu gehende Wege in einer halben bis ganzen Stunde an plätschernden Bächen entlang, vorbei am Kloster St. Anton oder spektakulärer über die Faukenschlucht-Brücke hinauf. Die Hüttenwirtin Anna Hertle hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihren Gästen Heimatgenuss für alle Sinne zu bieten. So werden die Gäste nach dem Aufstieg mit bayerischen Klassikern wie herzhaftem Brotzeitbrettl, wechselnden Wildgerichten, deftigen Kaspressknödeln oder Blaubeer-Kaiserschmarrn belohnt. Am besten schmeckt es natürlich an der frischen Luft auf der Sonnenterrasse, aber falls sich der Himmel zuzieht, ist auch der moderne Gastraum mit offenem Kamin und duftendem Tannenholz schön gemütlich. Jeden Mittwoch sogar bis in die Dunkelheit, denn da ist Hüttenabend, ab und an mit Livemusik, ehe man mit Fackeln ausgerüstet ins Tal zieht. Tipp von der Wirtin: Auch mit dem (E-) Mountainbike ist die Hütte über die Forststraße gut zu erreichen, die 250 Höhenmeter lassen sich auch wunderbar „runterradeln“. Infos unter www.tannenhuette.de