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Balkon & Garten

Fachleute für Gartenträume

Profi-Landschaftsgärtnerinnen und –gärtner planen, beraten und gestalten

Landschaftsgärntnerinnen und –gärtner wissen: In den offenen Wandfugen von Trockenmauern aus Naturstein finden Eidechsen und Käfer Lebensraum und Zuflucht zur Überwinterung. Foto: BGL

Rückzugs- und Aufenthaltsort, erst recht in der warmen Jahreszeit, erst recht in Pandemiezeiten: ein eigener Garten ist jetzt mehr denn je beliebt. Doch alleine ist das Anlegen und Planen des heimischen Grüns schwer bis gar nicht zu bewerkstelligen, denn es fehlt Garten-Laien verständlicherweise oft an Know-how, dem entsprechenden Material, wichtigem Werkzeug und Maschinen. Der Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Bayern rät dazu, von Anfang an Profis mit ins Boot zu holen, die Ideen der Hausbesitzer fachgerecht umsetzen und der oder die auch Tipps haben, Ideen und individuelle Möglichkeiten aufzeigen. Wer sich den Traum vom Garten erfüllen möchte, sollte sich mit einem Landschaftsgärtner oder einer Landschaftsgärtnerin zusammentun. Durch eine dreijährige Ausbildung und verschiedene, qualifizierte Fortbildungen verfügen sie über umfangreiche Pflanzen- und Materialkenntnisse sowie technisches Wissen, zum Beispiel zum Thema Smart Gardening. „Wichtig ist, sich an einen anerkannten Fachbetrieb zu wenden. Dann kann man sich sicher sein, dass die eigenen Wünsche fachgerecht von kompetenten Expertinnen und Experten für Garten- und Landschaftsbau realisiert werden“, erklärt Wolfgang Groß vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau (BGL). Ob imposantes Staudenbeet, Trockenmauer, Terrasse mit Pergola und Outdoor-Küche, begrünte Hauswand oder ein Pool – mit einer Fachfrau oder einem Fachmann an der Seite ist alles möglich, solange es die Grundstücksgröße und die Standortbedingungen zulassen. 

Natürlich können einige Projekte auch in Eigenarbeit gestaltet werden, wie beispielsweise die Bepflanzung des Hochbeets oder der Kübel für die Terrasse. Solche Tätigkeiten machen vielen Hausbesitzern Spaß und bieten ihnen einen Ausgleich zum stressigen Arbeitsalltag. Doch gerade bei größeren Vorhaben ist es ratsam, sie von Beginn an einem Profi zu überlassen – schon aus Sicherheitsgründen, aber auch, um langfristig mit dem Ergebnis zufrieden zu sein. Ein selbst gepflasterter Weg zum Beispiel mag das erste Jahr gut aussehen, doch schon nach dem ersten Winter zeigen sich wahrscheinlich hier und da Probleme: Erde ist abgesackt, Bereiche wackeln, vielleicht war die Materialauswahl nicht passend und die Steine verfärben sich stark. Unbedingt zu empfehlen ist professionelle Hilfe bei Arbeiten mit Elektronik, mit Wasserrohren oder großen Maschinen – wenn zum Beispiel der Weg beleuchtet oder ein großer Quellstein montiert und zum Sprudeln gebracht werden soll. Fachbetriebe für Garten- und Landschaftsbau decken ein breites Spektrum an Themen und Möglichkeiten ab. Darüber hinaus gibt es auch Ansprechpartnerinnen und -partner für außergewöhnliche Anliegen. So haben sich manche Fachleute auf Schwimmteiche spezialisiert, andere übernehmen in erster Linie Arbeiten mit Naturstein, wieder andere sind speziell ausgerüstet für Dach- und Fassadenbegrünung. Außerdem gibt es Landschaftsgärtnerinnen und -gärtner, die besonders auf die Pflege von Gärten ausgerichtet sind.

Ein schöner Rasen, leicht gemacht

Mit einem Akkurasenmäher wird die Grünpflege einfacher

Die Sommer der vorangegangenen Jahre haben in vielen Gärten ihre Spuren hinterlassen. Vor allem wochenlange Trockenperioden mit Temperaturen von über 30 Grad machen vielen heimischen Gärten zu schaffen. Ein paar einfache Maßnahmen helfen, die Pflanzen gut durch den Sommer zu bringen, rät die Bausparkasse Schwäbisch Hall:

Mediterrane Kräuter

Besonders Pflanzen wie Thymian, Lavendel und Salbei kommen mit Trockenperioden gut zurecht. „Sie verdunsten ätherische Öle, die nicht nur für einen angenehmen Duft sorgen, sondern auch ihre Umgebung kühlen“, sagt Stefan Speicher von Schwäbisch Hall. Staunässe, wie sie nach Stark­regen auftreten kann, mögen sie dagegen nicht. Ein durchlässiger Boden, mit einem hohen Anteil an Kies, leitet die Feuchtigkeit gut von den Wurzeln weg. Kombiniert mit Pflanzen wie Katzenminze oder der Königskerze entsteht ein schöner Kiesgarten.

Rasen ade, Bodendecker olé

„Besonders der Rasen ist ein absoluter Wasserschlucker“, weiß Speicher, „Bodendecker sind hier eine gute Alternative für Flächen, die nicht begehbar sein müssen.“ Wer keine Bodendecker in seinem Blumenbeet mag, der kann den Boden auch anders abdecken. Mulch ist dafür eine gute Alternative, aber auch andere organische Materialen wie Rasenschnitt oder reifer Kompost. „Außerdem fördern sie die Struktur des Bodens und reichern ihn mit Nährstoffen an“, sagt der Experte.

Wasser konservieren

Generell sollten Pflanzen besser selten, dafür aber ordentlich gegossen werden. Das fördert kräftige Wurzeln, und die Pflanzen können sich ihr Wasser besser aus tieferen Schichten holen. Das Wasser sollte dazu circa 20 Zentimeter tief einsickern. „Wer generell seltener gießen will, der sollte zur Hacke greifen, besonders nach dem Gießen oder Regen“, rät Stefan Speicher, „das Hacken unterbricht die Kapillarströme, und das Wasser bleibt länger in den tieferen Bodensichten.“ Als Faustregel gilt hier: Einmal hacken spart dreimal gießen.

Richtig Wässern

Der Experte empfiehlt dringend, mittags auf keinen Fall zu gießen. „Der ideale Zeitpunkt zum Gießen ist morgens.“ Denn dann verdunstet am wenigsten Wasser. Zur Not können die Pflanzen am Abend gewässert werden, was allerdings Schädlinge fördern kann, da die Pflanzen dann in der Nacht feucht sind. Auch sollten gezielt die Wurzeln gewässert werden. Rosen zum Beispiel mögen es nicht, wenn die Blätter gegossen werden.

Lebensretter Sonnenschirm

Gerade auf dem Südbalkon kann es im Sommer richtig heiß werden. Die Sonneneinstrahlung ist mittags am höchsten, und auch am Abend gibt die aufgeheizte Fassade noch Wärme ab. Ein kippbarer Sonnenschirm oder eine Markise sind fast schon Pflicht, um die Blumen vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.

„Tränken ist hier besonders wichtig“, rät Speicher. Wer keinen Wasseranschluss auf dem Balkon hat und sich die ständige Lauferei ins Badezimmer oder die Küche sparen möchte, kann auf ein Bewässerungssystem mit Wassertank setzen. „Gerade für Balkone gibt es gute Bewässerungssysteme“, so Speicher, „und hochwertige Systeme haben sogar eine solarbetriebene Pumpe.“ Kombiniert mit einem Feuchtigkeitssensor gießen solche Systeme komplett selbstständig.