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Sommerlicher Hagel birgt Gefahren fürs Auto

Schäden sind über die Kaskoversicherung gedeckt

Foto: Fotolia

Mit den Temperaturen steigt auch die Vorfreude von Autofahrern, die sich auf Cabriofahrten und Touren zum nächsten Badesee einstellen. Was die meisten dabei vergessen: Der Sommer bedeutet nicht nur herrlichen Sonnenschein, sondern ist auch Hochsaison für eisige Niederschläge. Die Gefahr für Auto und Haus, die von Hagelschauern ausgeht, sollte man daher nicht unterschätzen. Eine gute Versicherung mit umfangreichem Schadenservice ist besonders wichtig, um finanziell gegen Hagelschäden abgesichert zu sein.

Die warmen Sommertage läuten nicht nur die Bade- und Ausflugsaison ein, sondern auch eine Zeit, in der es im Himmel verstärkt zu Hagelbildung kommt. Die eisigen Gebilde entstehen, wenn warme, schwüle Luft aufsteigt und in den oberen, kalten Luftschichten großer Gewitterwolken gefriert. Starke Auf- und Abwinde verursachen eine Zirkulation der Eiskristalle, durch die sich weitere Wassertropfen ablagern und die Hagelkörner kontinuierlich vergrößert werden. Sind sie zu schwer für den Aufwind und schmelzen nicht während der Fallzeit, ist das Ergebnis ein Hagelschauer. Ab einem Durchmesser von 0,5 cm sprechen Meteorologen von Hagel. Die Körner können aber auch golfballgroß werden - mit zum Teil verheerenden Auswirkungen: Sie können Autos und Gebäude beschädigen, ganze Ernten zerstören und sogar Personen verletzen. Erst im Juni 2008 verursachte ein schweres Hagelunwetter enorme Schäden in weiten Teilen Deutschlands. Statistisch betrachtet sind besonders die südlichen Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg gefährdet. Aber auch im Rest der Republik kommt es regelmäßig zu sommerlichem Hagelschlag.

Das Auto richtig versichern

Hagelschäden können ganz unterschiedlich ausfallen und sind gerade beim Auto unter anderem abhängig von der Blechdicke oder dem Material des Fahrzeugs. Weitere Einflussfaktoren sind die Qualität der Bleche und die Struktursteifigkeit der Bauteile. Natürlich spielen auch der Durchmesser, die Aufprallgeschwindigkeit und der Aufprallwinkel des Hagelkorns eine Rolle. „Typisch für Hagelschäden sind vor allem die runden Einwölbungen und Dellen auf der gesamten Karosserie-Oberfläche. 

Die sehen zwar hässlich aus, sind aber für den Lack nicht gefährlich“, sagt Siegmar Meyer, Sachverständiger bei der Axa-Versicherung. Schäden, die durch Hagel verursacht wurden, sind als versicherte Gefahren durch die Vollkasko- und Teilkaskoversicherung des Autos gedeckt. Beim Auto lassen sich heutzutage kostspielige Reparaturen wie etwa der komplette Austausch der Motorhaube oft vermeiden. Die Dellen werden stattdessen von spezialisierten Mechanikern „herausgedrückt“. Von der Beule ist später nichts mehr zu sehen, und auch der Lack wird bei diesem Verfahren nicht beschädigt. Welche Reparaturmethode zum Einsatz kommt, entscheidet ein Sachverständiger bei der Fahrzeugbesichtigung. Die Kosten für die Reparatur, egal ob Austausch oder Herausdrücken der Hagelschäden, übernimmt die Versicherung. Wer allerdings nur die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung besitzt, geht leer aus. Die Empfehlung der Profis lautet daher: Für Neuwagen ist eine Vollkaskoversicherung in jedem Fall ratsam, neuere Gebrauchtwagen sollten mindestens durch eine Teilkaskoversicherung abgesichert werden. Diese lohnt sich auch oft noch bei älteren Autos, die sich in gutem Zustand befinden.