Anzeigensonderveröffentlichung

Aus- und Weiterbildung

Fast reine Frauensache

Medizinische Fachangestellte haben gute Perspektiven

Den Blutdruck der Patienten zu messen, gehört zu den Alltagsaufgaben der Medizinischen Fachkraft. Foto: VFA

Die Berufsbezeichnung hat sich geändert, das Tätigkeitsspektrum jedoch nicht. Aus der Arzthelferin wurde die Medizinische Fachangestellte. Nicht geändert hat sich auch dass, der Beruf schon immer weitaus mehr Frauen als Männer angezogen hat. Der Männeranteil unter den medizinischen Fachangestellten ist immer noch verschwindend gering.
Um den Beruf zu erlernen, ist ein mittlerer Schulabschluss Voraussetzung. Die Ausbildung dauert drei Jahre. Die Perspektiven sind gut, denn einerseits führt der demographische Wandel dazu, dass der Bedarf für ärztliche Versorgung steigt, andererseits boomt die Gesundheitsbranche in vielen Bereichen.


Und wo arbeitet die medizinische Fachkraft? In Arztpraxen, in Krankenhäusern und Kliniken. Ihr Hauptaufgabengebiet ist die Betreuung der Patienten vom Empfang in der Praxis, bis zur Behandlung und Nachversorgung. Dafür sind organisatorisches Geschick, Sensibilität und Einfühlungsvermögen ebenso gefragt wie medizinische Grundkenntnisse. Denn die medizinische Fachkraft sitzt nicht nur am Computer und vergibt Termine, sie wechselt Verbände, setzt Spritzen, assistiert bei kleineren Eingriffen, aber muss genauso fit in Organisation und Verwaltung sein. Arbeiten unter Stress gehört für viele zum Alltag, deshalb sollte man neben einem freundlichen und aufgeschlossenen Wesen und dem Willen zu ständiger Fort- und Weiterbildung auch ein gutes Nervenkostüm haben.

Start in den Sommer der Berufsausbildung

Zahlreiche öffentliche Institutionen bilden eine Allianz für Aus- und Weiterbildung


Die duale Ausbildung ist ein attraktives Erfolgsmodell mit Zukunft. Es ist aufgrund der Corona-Pandemie gerade nicht leicht, Angebot und Nachfrage auf dem Ausbildungsmarkt zusammenzubringen. Im „Sommer der Berufsausbildung“, im Netz zu finden unter #AusbildungSTARTEN, wollen die Partner der Allianz für Aus- und Weiterbildung von Juni bis Oktober 2021 deshalb bei jungen Menschen und Betrieben für dieses Erfolgsmodell werben. Mit Themenaktionstagen und einer breiten Auswahl an Veranstaltungen auf Bundes-, Landes- und regionaler Ebene sollen die vielfältigen Unterstützungsangebote bekannter gemacht werden. Das gemeinsame Ziel ist, dass möglichst viele junge Menschen im Jahr 2021 ihre Berufsausbildung im Betrieb beginnen können. „Mit dieser Initiative wollen wir als Allianz gemeinsam junge Menschen, deren Eltern und Betriebe dafür gewinnen, Ausbildungsverträge für das Jahr 2021/22 abzuschließen“, sagt Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. „Denn die Corona-Krise darf nicht zur Ausbildungs- oder Fachkräftekrise werden. Die duale Ausbildung bietet Zukunft und Sicherheit für junge Menschen und sie ermöglicht es den Betrieben, die so dringend benötigten zukünftigen Fachkräfte zu finden.“
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek fügt an: „Im ‚Sommer der Berufsausbildung‘ stehen Bund, Länder und Sozialpartner zusammen, um junge Menschen auf die passende Ausbildungsstelle zu bringen. Die Corona-Pandemie hat es ihnen auch in diesem Jahr sehr viel schwieriger gemacht, einen konkreten Eindruck von Berufen und Betrieben zu gewinnen. Das holen wir jetzt nach. Wir zeigen leistungsfähige Ausbildungszentren und nutzen innovative Formate der Berufsorientierung. Damit werden wir junge Talente überzeugen, den Start ins Ausbildungsjahr 2021 zu wagen. Ich bin von der Leistungsfähigkeit des dualen Systems überzeugt. Es ist für viele Jugendliche eine konkrete und zukunftsweisende Alternative zur Hochschule.“
Auch Integrationsstaatsministerin Annette Widmann-Mauz ist das Thema wichtig. „Die duale Ausbildung ist ein Markenzeichen unseres Landes“, sagt sie, „und schafft gerade auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Perspektiven. Das soll in diesem Sommer #AusbildungSTARTEN zeigen. Wichtig ist, dass alle Jugendlichen, unabhängig von ihrer sozialen und geografischen Herkunft die nötige Unterstützung beim Start in eine Ausbildung und ins Berufsleben erhalten. Das hilft jungen Menschen, ein Leben auf eigenen Beinen zu führen und sorgt gleichzeitig für den Fachkräftenachwuchs, den unsere Betriebe und Unternehmen dringend brauchen. Diese Aktion zur Vielfalt der dualen Ausbildung leistet deshalb auch einen wichtigen Beitrag für einen starken Wirtschaftsstandort Deutschland.“
Mehr Infos zum Sommer der Ausbildung

Vielfältige Aufgabenfelder

Bankkaufmann/-frau ist ein bundesweit anerkannter Ausbildungsberuf

Bildunterschrift
Foto: Bildnachweis

Der Bankkaufmann zählt zu den beliebtesten und facettenreichsten Ausbildungsberufen in Deutschland. Gute und motivierte Azubis haben aber immer eine Chance und gute Perspektiven. Bankkaufleute unterstützen ihre Kunden in Geldangelegenheiten. Sie informieren beispielsweise über Kapitalanlagen, Kontoführung und wickeln den in- oder ausländischen Zahlungsverkehr für Kunden ab. Sie beraten zu Privat- und Firmenkrediten, Bausparverträgen, Lebensversicherungen oder anderen Verträgen, bahnen Vertragsabschlüsse an und bearbeiten diese. Im internen Bereich eines Kreditinstitutes planen und steuern sie zudem Arbeitsabläufe. Darüber hinaus führen sie Kontrollen im Rechnungswesen durch und überwachen die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und innerbetrieblicher Richtlinien. Ausgebildete Bankkaufleute finden Beschäftigung in Kreditinstituten wie Banken und Direktbanken, Girozentralen, Sparkassen und Bausparkassen an Börsen oder im Wertpapierhandel.

Für diese Ausbildung sollten folgende Anforderungen erfüllt sein: Kunden- und Serviceorientierung, Kommunikationsfähigkeit (z.B. bei der Kundenberatung), Sorgfalt, Konzentration und Verschwiegenheit (beim ordnungsgemäßen Buchen von Geschäftsvorgängen, beim Umgang mit Kundendaten), Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick (etwa beim Einschätzen von Kreditrisiken, beim Aushandeln von Konditionen für Geldanlagen oder Kredite). Und in diesen Schulfächern sollte die zukünftige Bankkauffrau gut sein: Deutsch (für den Kundenkontakt), Wirtschaft (für die Analyse von Bilanzkennzahlen), Mathematik (für Zins- und Prozentrechnungen) und Englisch (für internationale Kundenkontakte).

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsausbildung ist es meist üblich, dass man von der ausbildenden Bank übernommen wird. Jedoch kann man sich natürlich auch bei einer anderen Bank bewerben. Dabei werden Eigenschaften und Fähigkeiten wie Zuverlässigkeit, Vertrauenswürdigkeit, zuvorkommendes Arbeiten und Verhalten groß geschrieben. Nach der Ausbildung kann man in eigentlich allen Bereichen einer Bank arbeiten. Als Bankkaufmann hat man auch die Möglichkeit, einen Berufseinstieg im Bereich Versicherungs- und Finanzdienstleistungen zu wagen oder direkt ein Studium anzuschließen.
Rechtlich ist für die Duale Ausbildung im Kreditgewerbe (geregelt durch Ausbildungsverordnung) mit einer Ausbildungsdauer von 3 Jahren keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife ein, informiert Berufenet auf der Internetseite http://arbeitsagentur.de.