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ortlergebiet

 Wo der Winter früh startet 
 und lange währt 

Im Ortlergebiet, ganz im Westen Südtirols – dort, wo sich die Schweiz und Italien an den Bergkanten treffen – ist man auf 1.900 Metern Höhe fast unter sich. Die kleine, feine Region setzt auf Individualität und sanften Tourismus. Es ist ein Ort zum Ankommen, Entspannen und Genießen. Und wer mag, geht hier sogar mit einem echten Olympiasieger auf Tour.

Wenn Gustav Thöni dieser Tage aus dem Fenster seines Hotels „Bella Vista“ in Trafoi schaut, blickt er auf den Südtiroler Ortler und auf ein schneeweißes Postkartenpanorama. Das Hotel steht auf 1.600 Meter Höhe mitten im Nationalpark. Gustav Thöni schaut von hier auf Ortler, Weißkugel und das legendäre Stilfserjoch - viel unberührte Natur und schützende Dreitausender abseits des großen Skizirkus. Masse kennt man hier nur beim Thema Schnee, Berge und Eis: „Die Gegend ist einmalig, mit ihren hohen Bergen und Gletschern“, erzählt Thöni. „Und das Wetter ist fast immer sehr gut.“ Trafoi ist ein Dorf mit nur 80 Einwohnern. Sulden, der größere Bruder, zählt auch nur 300 Seelen. Aber dort startet der Winter, dort währt er am längsten und dort gibt es Pisten bis auf 3.200 Meter – wo sonst findet man das im Alpenraum?

Ein Kraftort mit besonderer Wirkung 

Gustav Thöni ist hier aufgewachsen, er hat hier Skifahren gelernt und seine Karriere als internationaler Skirennläufer begonnen, brachte fünf Goldmedaillen von Weltmeisterschaften mit nach Hause und sogar einmal olympisches Gold sowie zweimal olympisches Silber. Der 68-Jährige ist immer gern und viel gereist in seinem Leben: „Aber ich bin auch immer sehr gern nach Hause zurückgekommen“, erzählt er.

„Egal, wie kräftezehrend ein Wettkampf war: Das Tal hat mich geistig und körperlich wieder aufgebaut. Die ruhige Lage hier, die hat einfach eine besondere Wirkung.“ 


Zum Glück gibt es im Ortlergebiet viele Hoteliers wie Gustav Thöni, die mit ihren Familien Feriengäste begrüßen – und ihnen damit echten Urlaub ermöglichen. Urlaub, in dem man sich sofort rundum wohl fühlt. Die Menschen, die die Unterkünfte führen, sind das Herz dieser Region, in die man immer wieder zurückkommen möchte. Der Nationalpark eint sie alle – sie müssen zusammenarbeiten, um der Natur gerecht zu werden. Das funktioniert mit sanftem Tourismus, umweltfreundlichem Wirtschaften und nachhaltigen Freizeitangeboten. Im Gespräch mit den Bewohnern, Hoteliers und Gastronomen der Region wird schnell klar: Das Ortlergebiet opfert sich nicht für den schnellen Boom. Hier sind die wichtigsten Ziele, die Natur zu schonen, Hotels als Familienbetriebe weiterzuführen und den Gästen einen rundum nachhaltigen Urlaub zu bieten. Es ist eine Region mit einer gemeinsamen Vision.

Über den Gipfeln Südtirols

Aber vor allem geht es natürlich auch hier ums Skifahren! Die Region rund um den Ortler – mit 3.905 Metern der höchste Berg Südtirols und der Ostalpen – ist ein wahres Wintermärchen für Skifahrer und Snowboarder: vom Anfängerlift bis zum großen Freeriding-Gebiet für alle, die ein Abenteuer erleben wollen.

Neben den üblichen Routen gibt es Pisten, die überraschend anders und aufregend sind: Pulver, Steilhang, Gipfelglück. Hier kann man Freeski und Skitouring machen oder mit Schneeschuhen auf unkomplizierte Dreitausender wie Suldenspitze und Schöntauf gehen. In Hochleiten finden alle ihr Glück, die Lift- und Tiefschnee kombinieren wollen. Und für Spitzenfahrer und Wagemutige hat die neue Rosimpiste weltcuptauglichen Abschreckungscharakter in Sachen Steilheit: Von oben hat man einen sensationellen Blick auf den Ortler und seine 30 Meter dicke Eismütze. Erfahrene Bergführer vermitteln Anfängern auch die Basics in Ski- oder Aufstiegstechnik oder unterrichten in Lawinenkunde: Dann geht man mit Ernst Reinstadler, der aus einer traditionsreichen Bergsteigerfamilie stammt, auf Tour. Oder mit dem Ortlerspezialisten Kurt Ortler, der im Sommer rund 40mal auf den höchsten Berg Südtirols wandert. Berge, Schnee und Höhenlage der Region erlauben einfach alles, was im und rund um den Schnee Spaß macht.

Ski-Können testen

Wer seine Technik und Balance verbessern will, kann bei der Skitestwoche, welche die Seilbahn und die Skischule Sulden gemeinsam veranstalten, auf extra dafür abgesperrten Pisten durch perfekten Novemberschnee gleiten. Dazu stehen die besten Materialien aller Skifirmen bereit.

Private Atmosphäre

Auch abseits der Piste gibt es reichlich zu erleben. Man kann wandern, entspannen und vor allem: gut essen. Besonders Familien fühlen sich in der Region rund um den Ortler wohl: Alles ist übersichtlich und die Pisten sind so hoch gelegen, dass keine Bäume die Fahrt stören. Die Pisten für Anfänger und Kinder befinden sich gleich neben den Beherbergungsbetrieben.
Gleichzeitig gibt es doch ein kleines bisschen, gut versteckten Jetset: Lokalgröße Paul Hanny hat schon mit Michael Jackson in Hartmanns Weinstube am Tisch gesessen und der Kanzlerin in ihrem Suldner Urlaubsdomizil die Hand geschüttelt. Und Reinhold Messner hat in der Region eine zweite Heimat gefunden, hat hier mit dem MMM Ortles eines seiner Museen in Südtirol ganz dem Thema Eis gewidmet und dem ältesten Bauernhof ein neues Leben geschenkt: Im Yak&Yeti mischen sich Südtirol, die Länder der asiatischen Gipfelriesen und die Bodenhaftung der Betreiberfamilie zu einem ganz besonderen Ort. Es sind diese vielen Facetten, die das Gebiet so spannend machen. Aber über allem steht immer die Kraft der Natur, die auf dieser Höhe so intensiv spürbar ist. „Wir leben mitten im Nationalpark Stilfserjoch“, so Thöni. „Ihr macht Urlaub darin. Hier darf man nicht alles, aber gerade das macht es reizvoll und erinnert uns alle immer daran, dass wir die Natur respektieren sollten und mit ihr arbeiten statt gegen sie.“