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„Am Wolfgangsee haben wir unseren Traumstrand gefunden.“
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Kaum größer als Bayern bietet Österreich alles, was Familien glücklich macht. Berge, Seen, Wanderwege, märchenhafte Schlösser und ein vielseitiges, Freizeitangebot. Ganz entspannt – denn man kann auch einfach nur die Natur genießen. Unser Autor weiß, wie schön das ist.
Wir haben es schon oft versucht – mit den Reisen in die Ferne. Doch wir landen immer wieder in Österreich. Seit Jahren schon, um ehrlich zu sein. Bei Familie Schönherr im malerischen Stubaital in Tirol sind wir am liebsten. Die Tage auf dem Urlaubsbauernhof sind für unsere Stadtkinder Abenteuer pur: Hasen füttern, Kälber streicheln und beim Melken zusehen. Sie lieben es. Und auch unsere Wiesen-Wanderungen mit Blick auf die zahlreichen 3.000er gefallen ihnen – dazu die frische Bergluft, die Kuhglocken und ein Bergpanorama, wie gemalt!
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Die Karibik, den Amazonas und
Venedig finden wir auch in Österreich.
Wir sind nicht die einzigen, die es in die Alpenregion zieht: Jedes Jahr lockt es fast 14 Millionen deutsche Urlaubsgäste nach Österreich. Damit gehört das Land zu den Top-Fünf-Reisezielen der Deutschen. Die Gründe, warum es besonders bei Familien so beliebt ist, liegen für mich auf der Hand. Das kleine Land neben Deutschland, das mit rund 84.000 Quadratkilometern nicht viel größer ist als Bayern, hat einfach alles, was glücklich macht – und dafür muss man nicht einmal weit fahren. Der Beweis: Am Wolfgangsee bei Salzburg haben wir unseren Traumstrand gefunden. Den schönsten der zahlreichen Badeseen Österreichs, bis zu 26 Grad wird er im Sommer warm. Mit seiner türkisgrünen Färbung ist bei uns sofort Karibik-Feeling aufgekommen. Beim Radeln auf dem Donauradweg an der Schlögener Schlinge, dort wo der mächtige Strom abrupt seine Richtung ändert und die bewaldeten Hänge bis ans Flussufer reichen, stellten wir uns den Amazonas vor. Und unser Venedig haben wir in den barocken Gassen von Linz und Graz entdeckt.
Doch auf ihre Berge, Seen und Wanderwege, auf all die mächtigen Wasserfälle und märchenhaften Schlösser und Burgen haben sich die Österreicher nie ausgeruht.
Doch auf ihre Berge, Seen und Wanderwege, auf all die mächtigen Wasserfälle und märchenhaften Schlösser und Burgen haben sich die Österreicher nie ausgeruht. „Heute steht Familien die ganze Welt offen. Den Erfolg, noch immer zu den beliebtesten Urlaubszielen zu gehören, hat sich Österreich hart erarbeitet“, weiß Tourismusexperte Martin Lohmann von der Tourismusforschung NIT. Und das ist tatsächlich überall spürbar und erlebbar. Das Land, das bereits in den 80er Jahren weltweit die ersten Kinderhotels eröffnete, hat die Angebote – speziell für Familien – in den vergangenen Jahren weiter ausgebaut und den Ansprüchen der Gäste angepasst.
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Eltern arbeiten heute mehr als vielleicht noch vor 20 Jahren. Da muss der Urlaub viel ausgleichen. Man will als Paar, aber auch als Familie Zeit füreinander haben.
Martin Lohmann, Tourismusforschung NIT
„Eltern arbeiten heute mehr als vielleicht noch vor 20 Jahren. Da muss der Urlaub viel ausgleichen. Man will als Paar, aber auch als Familie Zeit füreinander haben“, sagt Lohmann. Für viele Hotels und Pensionen ist eine professionelle Kinderbetreuung daher schon fast selbstverständlich. Sogar „Wellness mit Kids“ ist in der Alpenregion kein Widerspruch.
Berge allein reichen nicht
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Bergurlaub liegt bei Familien voll im Trend. Sie wollen nur mehr Abwechslung. Die Berge allein reichen ihnen nicht“, sagt Bärbel Frey, Geschäftsführerin des „Aqua Domes“ im Tiroler Ötztal, einer gigantischen Wasserwelt unter Glaskuppeln, die für Eltern und Kinder gleich alles auf einmal hat: Wasserspaß und Berge. Und auch Familien mit kleineren Kindern bietet die Alpenregion mehr. Zum Beispiel im „ Juppi Zauberwald“ oberhalb von Rattenberg in der Ferienregion Alpbachtal Seenland. Der 2,5 Kilometer lange, kinderwagentaugliche Rundweg lockt mit Hexenküche, Wackelsteig, Geistermoor und anderen spannenden Stationen. Allein das mittelalterliche Städtchen Rattenberg ist einen Besuch wert und erscheint mit seinen gerade einmal 400 Einwohnern und den traditionellen Holzhäusern mit üppigem Blumenschmuck wie ein Bilderbuch-Österreich. Wer sich von den größeren Kindern traut, geht hier mit dem Bike in den „Skillpark“. Oder mit Skateboard und Inlinern in „The Cradle“ in Brixlegg, einem der größten Skateparks Europas.
Absolutes Highlight für uns: Die historische Schafbergbahn, die seit 1893 von St. Wolfgang aus in 35 Minuten den 1.783 Meter hohen Hausberg hinaufruckelt und dabei mitunter eine Steigung von 26 Prozent überwindet. Oben angekommen lassen wir begeistert den Blick über unseren Lieblingssee hinweg über die Berge schweifen und machen uns langsam, ausgestattet mit Bergschuhen und Rucksack, wieder auf den Heimweg.

Ein kleiner Kick, ein Ziel – und schon sind wir unterwegs. Es braucht nicht viel, um Kinder zu motivieren. Wie Sie Ihre Kinder fürs Wandern begeistern:

Mit Kindern in den Bergen
Tipps und Tricks für den Bergurlaub finden Sie hier
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Heute tun wir mal gar
nichts – oder doch?
Zugegeben, meine Familie und ich lassen es lieber etwas gemächlicher angehen. Doch auch wir sind schon Kajak gefahren, haben Stand-Up-Paddling getestet, sind eine der zahlreichen Sommerrodelbahnen runtergesaust oder mit der Waldachterbahn „Fly-Line“ am Ossiacher See in Kärnten durch eine baumbewachsene Schlucht geschwebt. Zu verlockend sind all die Angebote, gerade mit Kindern. Die Österreicher wissen das und sind an Vielseitigkeit und Professionalität kaum noch zu überbieten. Für jeden ist etwas dabei, auch für Kurzentschlossene. Immer wieder eine besondere Attraktion sind die unterirdischen Salzwelten in Hallein bei Salzburg mit ihren langen Rutschen in die Unterwelt.
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Das Schöne ist: All diese Angebote kann man nutzen, muss man aber nicht. Entspannt zurücklehnen und das Nichtstun genießen? Auch das ist möglich. Besonders gut gelingt uns das in unserem eingangs erwähnten Lieblingsbauernhof, der natürlich nicht der einzige ist. Mehr als 2.400 Ferienbauernhöfe in den schönsten Naturlandschaften des Landes stehen zur Auswahl. Hier können Kinder gefahrlos herumtoben, ohne jemanden zu stören. Unser liebstes Ausflugsziel ist übrigens die Postalm oberhalb des Wolfgangsees, mit 42 Quadratkilometern das größte Almgebiet Österreichs. Hier finden wir Wiesen, Kühe, Ziegen – und Ruhe. Das reine Idyll, wohin man blickt. Gleich vor der Nase wilde Kräuter wie Arnika, das, wie selbst die Kinder wissen, gegen blaue Flecken hilft, Zieste mit ihren hübschen lila Lippenblüten, Guter Heinrich, Wiesen-Labkraut und jede Menge Kleeblüten. In der Ferne erkennen wir den Attersee, den Traunsee und den Schafberg, atmen bei diesem Anblick tief durch und genießen. Fehlt nur noch die Brettl-Jause mit Heublumen-Käse und geselchtem Speck vom Almbauern. Dazu einen frischgepressten Apfelsaft, einen guten Tropfen Veltliner, hinterher einen Apfelstrudel – und all das mit Panoramablick über die Bergketten. Was will man mehr!
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Österreichs Klassiker.
Das schmeckt uns:

Apfelstrudel. Das süße Nationalgericht mit saftigen Äpfeln in einer knusprigen, hauchdünnen Teighülle isst man mit Vanilleeis, Schlagsahne oder Vanillesoße.

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Österreichs Klassiker.
Das schmeckt uns:

Kärntner Kasnudeln. Nicht zu verwechseln mit Kässpätzle, werden mit Quark und Minze gefüllt und mit brauner Butter serviert.

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Österreichs Klassiker.
Das schmeckt uns:

Griesnockerlsuppe. Fluffige Nockerl aus Gries in klarerer Rindssuppe.

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Österreichs Klassiker.
Das schmeckt uns:

Kaiserschmarrn. Spezialität aus Pfannkuchenteig, zu der es Apfelmus oder Zwetschkenröster gibt. Warten lohnt sich, denn ein guter Kaiserschmarrn wird frisch zubereitet.

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Österreichs Klassiker.
Das schmeckt uns:

Gugelhupf. Der süße Kuchen aus der hohen Form schmeckt direkt aus der Hand besonders gut.

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Und noch ein letzter Tipp: Einmal mit den Kindern auf einer Hütte übernachten, beispielsweise auf der Franz-Senn-Hütte im hinteren Oberbergtal in den Stubaier Alpen. Allein der etwa zweistündige Aufstieg von der Oberissalm über den „Höllenrachen“ ist eine kleine Sensation. Wie in einem riesigen Schlund verschwinden hier plötzlich die Wassermassen des Alpeiner Bachs und fließen unterirdisch weiter, um dann wenige Meter später wieder tosend hervorzuquellen. Doch selbst Naturereignisse wie diese sind nichts gegen ein Bettenlager mit Hüttenschlafsack, oben auf der Alm. Für die Kinder und uns – ein wirklich unvergessliches Erlebnis!
Und jedes Mal, wenn unsere Freunde urlaubsreif von ihren Fernreisen zurückkommen, denke ich an all das, lehne mich zurück und weiß: Das machen wir nächstes Jahr wieder so.
Unser Autor, Österreich-Experte und Vater von zwei Kindern, verweigert Flugreisen und Staus Richtung Süden. Lieber bucht er seit fünf Jahren konsequent Familienurlaub in Österreich.
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Mehr hilfreiche Tipps zum Familienurlaub finden Sie auf www.austria.info

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