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Foto: Adobe Stock/shefkate

Digital Leadership

Der öffentliche Dienst erbringt eine Fülle an Leistungen, die oft als selbstverständlich wahrgenommen werden. Doch eine bürgernahe Verwaltung, ein fließender öffentlicher Personennahverkehr, Sicherheit nach innen wie nach außen und ein funktionierendes Kinderbetreuungs-, Schul- und Hochschulsystem sind keine Maschinen, die einmal eingerichtet und dann sich selbst überlassen werden können. Neue gesetzliche Anforderungen, neue Bürgerwünsche, neue technische Möglichkeiten fordern ständiges Nachjustieren. Dafür benötigen Bund, Länder und Gemeinden ausreichend und qualifiziertes Personal. Dass der öffentliche Dienst ein moderner Arbeitgeber sein kann, beweisen die hier zusammengetragenen Beispiele von führerlosen und hochmotivierten Teams in der Verwaltung, unternehmerisch denkenden Bürgermeistern und Planern, die unsere Städte smarter machen. Wie es um den öffentlichen Dienst aktuell steht und mit welchen Mitteln und Ideen ausreichend Talente gewonnen werden können, darüber diskutierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Runden Tisches im 26. Stock des Süddeutschen Verlages. Mit dieser Anzeigensonderveröffentlichung der Süddeutschen Zeitung fassen wir für Sie die wichtigsten Inhalte der lebhaften Diskussion zusammen und ergänzen diese um Beispiele, die Nachahmer verdienen. Sie vielleicht? Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

Karen Engelhard

Jacob Neuhauser 

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... UND SIE BEWEGEN
SICH DOCH

Schneller, stärker, vitaler: Der öffentliche Dienst hat sich ein anspruchsvolles Fitness-Programm verordnet. Das Ziel ist die rundum agile Verwaltung.

GLÄNZENDE
PERSPEKTIVEN

Der öffentliche Dienst braucht Nachwuchs. Das ist die Chance für Menschen, die etwas bewegen wollen.

MIT DER ROBE KOMMT
DIE GROSSE FREIHEIT

An den Gerichten wachsen die  Aktenberge, die Verfahren ziehen sich in die Länge. Der Grund: Es gibt zu wenig Richterinnen und Richter. Obwohl der Beruf ein Höchstmaß an Autonomie bietet.

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NICHT FÜR JEDEN, SONDERN FÜR ALLE ARBEITEN

Der öffentliche Dienst bietet eine Fülle an sinnvollen Aufgaben und spannenden Entfaltungsmöglichkeiten.
Doch es gibt noch einiges zu tun, damit sich künftig mehr Bewerber für ihn entscheiden.

1 – Digitalisierung2 – Agilität3 – Rekrutierung

Der runde Tisch teilnehmer

  • HARALD RIEDEL

    ist seit 2008 Stadtrat und Kämmerer der Stadt Nürnberg. 

    Aufgabenschwerpunkt ist die Schaffung einer modernen und leistungsfähigen Verwaltung. Nach dem Studium der Volkswirtschaft begann er bei der Münchener Ingenieurberatungsgesellschaft Dorsch Consult in der Entwicklungsplanung. Von 1996 bis 2004 war er Geschäftsführer der Nürnberger SPD-Stadtratsfraktion. 

  • VANESSA
    SCHERB-BÖTTCHER

    ist seit 2008 Stellvertretende Kanzlerin an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Augsburg. Die Juristin absolvierte nach dem 2. Staatsexamen einen MBA-Studiengang Hochschul- und Wissenschaftsmanagement und war als juristische Mitarbeiterin im Bereich Vertragsmanagement & Legal Services an der TU München tätig, ehe sie nach Augsburg wechselte.

  • WOLF STEINBRECHER

    ist Mitbegründer und Vorstand des im
    Februar 2016 gegründeten Forums Agile
    Verwaltung e.V..

    Der Volkswirt und Informatiker war zuerst als Anwendungsentwickler in Krankenhäusern und 
    Systemhäusern tätig. Von 1992 bis 2009 arbeitete er als Sachgebietsleiter für Organisation und Controlling in einem baden-württembergischen Landkreis. Seitdem ist er Teilhaber der Common Sense Team GmbH in Karlsruhe und arbeitet als Organisationsberater für Teamarbeit und Dokumentenmanagement.

  • DR. ALEXANDER
    DIETRICH

    ist seit Juli 2016 berufsmäßiger Stadtrat und Personal- und Organisationsreferent der Landeshauptstadt München. Nach dem Jurastudium arbeitete er als Rechtsanwalt, als Staatsanwalt und Richter am Amtsgericht München sowie als Referatsleiter für Justiz und öffentlichen Dienst bei der CSU-Landtagsfraktion. Von 2013 bis 2016 war er ehrenamtlicher Stadtrat der CSU.

  • PROF. DR. ANDREAS
    GOURMELON

    ist seit 1998 Professor an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen (HSPV).Der Psychologe und Wirtschaftswissenschaftler ist Sprecher des Instituts für Personal und Management der HSPV. Prof.
    Gourmelon ist Mit-Herausgeber der Fachzeitschrift „Der Öffentliche Dienst“ und alleiniger Herausgeber der Fachbuch-Reihe „Personalmanagement im öffentlichen Sektor“ (HJR-Verlag).

  • RAINER KASECKER

    Für Rainer Kasecker, der seit 47 Jahren bei der bayerischen Polizei tätig ist, arbeitet der öffentliche Dienst zum Teil  schon agil. Die mit dem Begriff Agilität verbundene Bereitschaft zum „klugen Scheitern“ ist für ihn dagegen für keine Option.

  • PROF. DR. GOTTFRIED
    RICHENHAGEN

    ist seit März 2011 Professor an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management gGmbH in Essen sowie Direktor des Institutes für Public Management (ifpm). Davor war er Referatsleiter „Arbeit und Gesundheit“ und stellv. Leiter der Gruppe „Beschäftigungsfähigkeit und Berufliche Bildung“ im Arbeitsministerium von NRW. Er leitet das vom BMAS geförderte Projekt AgilKom für mehr Agilität auf der kommunalen Ebene.

  • MONIKA WEINl

    ist seit Juni 2018 Vorstand der bayerischen 
    Verwaltungsschule (BVS). Zuvor übte die Juristin verschiedene Funktionen beim Freistaat Bayern aus. Von Juli 2002 bis Dezember 2011 war sie Regierungsvizepräsidentin von Niederbayern. Im Anschluss leitete sie knapp sechs Jahre das Sachgebiet „Kommunales Finanzwesen“ im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr und wechselte dann zur BVS.

  • KLAUS WEISBROD

    ist seit 2003 Direktor der Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz/Zentrale Verwaltungsschule Rheinland-Pfalz. 

    Der Jurist war vorher in Mainz für verschiedene Landesministerien tätig, ehe er in die Staatskanzlei wechselte, wo er unter anderem als Personalreferent arbeitete. Neben seiner Tätigkeit als Dozent für Staats- und Verfassungsrecht ist er ehrenamtlicher Richter am Arbeitsgericht Koblenz sowie Mitherausgeber der Fachzeitschrift Deutsche Verwaltungspraxis und Mitglied im Präsidium  der Rektorenkonferenz der Hochschulen für den öffentlichen Dienst.

  • GESINE WILKE

    leitet seit 1994 das Sächsische Kommunale Studieninstitut Dresden (SKSD) als Geschäftsführerin und Studienleiterin.

    Die Politologin, Verwaltungswissenschaftlerin, Anglistin und Theologin ist Vorsitzende des Berufsausbildungsausschusses Sachsen, des  Arbeitskreises kommunale Fortbildung der  Kommunalen Gemeinschaftsstelle für  Verwaltungsmanagement (KGSt) sowie des Bundesverbands der deutschen Verwaltungsschulen und Studieninstitute
    (BVSI). Sie ist Coach und Mediatorin.

Der Runde Tisch – ÖFFENTLICHER DIENST

Der öffentliche Dienst ist viel besser als sein Ruf. Echt jetzt? Yep!  Agile Methoden, moderne Arbeitsplätze, 

Teamwork und  Entscheidungsfreiheit bringen den Amtsschimmel auf Trab.

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Erzieher finden
ist kein Kinderspiel

Städte und Kommunen suchen händeringend Betreuer für ihre 

jüngsten Bürger. Die Personalämter in Augsburg und Regensburg rücken
dem Problem mit pfiffigen Ideen zu Leibe.

SCHÖNE SMARTE WELT

Deutschlands Städte sind auf dem besten Wege, mit Smart City-Lösungen das Leben ihrer Bürger zu verbessern. Wäre da nur nicht das Problem mit den vielen IT-Kräften, die auch der öffentliche Dienst dafür benötigt.

Beruf: Hausarzt –
Arbeitgeber: der Bürgermeister

Um dem Mangel an Landärzten entgegenzutreten, dürfen Städte und Gemeinden eigene medizinische Versorgungszentren gründen und betreiben. Eine gute Idee?