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Nachhaltigkeit
Trend-Radar

Nachhaltige Trends 2022

Nachhaltig leben ist angesagt – welche Trends 2022 besonders überzeugen können, erfahren Sie hier.

Foto: iStock/Tatiana Buzmakova

Der nachhaltige Lebensstil ist in den letzten Jahren mehr und mehr salonfähig geworden. Was früher belächelt oder als Aussteiger-Lebensweise betrachtet wurde, gehört mittlerweile bei vielen Menschen zum regulären Alltag. Trotzdem gibt es jedes Jahr wieder neue Ansätze, aufkommende Ideen und generelle Trends, die sich herauskristallisieren. Was ist 2022 am Nachhaltigkeitshimmel besonders angesagt? Wir stellen fünf Top-Trends vor, die Spaß machen und toll für die Umwelt sind.

Urban Gardening – die grüne Oase im Herzen der Stadt

Der urbane Garten braucht nicht viel Platz: Auch ein kleiner Balkon genügt. Foto: iStock/pxel66

2022 ist grün – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn der Trend des Urban Gardening bringt die Natur zurück in die Zentren der Städte. Dieses umweltbewusste und moderne Hobby dreht sich um den Anbau von leckerem Obst und Gemüse – und das häufig sogar auf engstem Raum. Schrebergarten oder Grünfläche hinter dem Haus sind hier überhaupt nicht nötig, es reicht ein Balkon oder sogar eine sonnige Fensterbank, um bestimmte Gemüse- und Kräutersorten anzupflanzen.

Wie wäre es mit saftigen Tomaten, knackigen Radieschen oder würzigen Chilis aus eigenem Anbau? Kein Problem, denn es gibt zahlreiche Gadgets und Pflanzhilfen wie Vertikalbeete, Hängekörbe oder Pflanzenregale, die auch auf einem kleinen Balkon neben dem frischen Grün noch Platz für genug Sitzmöglichkeiten lassen. So schlagen Urban Gardener gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Sie schaffen sich selbst einen traumhaften Flecken Natur direkt vor der Haustür und ziehen zeitgleich köstliches Gemüse zum Eigenbedarf heran. Direkt aus dem Beet auf den Teller – einen kürzeren Transportweg gibt es nicht. Und das herrliche Grün, was schon von weitem vom Balkon strahlt, wird zweifellos auch die Nachbarn erfreuen und jede Stadt ein wenig bunter gestalten…

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Reparaturcafés sagen dem Konsum-Druck den Kampf an

Reparieren statt entsorgen ist heute oft kein Problem mehr. Foto: iStock/humonia

Reparieren ist nachhaltig: Wer vermeintlich kaputte Besitztümer nicht gleich wegwirft, sondern erst einmal an eine Reparatur denkt, verringert die Produktion von neuem Müll und schont wichtige Ressourcen, die bei der Herstellung neuer Produkte verbraucht werden. Gerade elektrische Geräte wie Smartphones benötigen für ihre Herstellung Metalle, die teils unter schwierigen Bedingungen gefördert werden und einen großen Schaden für Mensch und Umwelt darstellen können. 

Hier helfen Reparatur-Geschäfte dabei, dem oft unnötigen Konsum von Neuware die Stirn zu bieten. Immer mehr Shops spezialisieren sich auf die Reparatur von Elektrogeräten oder kaufen reparaturbedürftige Modelle auf, welche nach einer sorgfältigen Aufarbeitung durch Fachpersonal erneut verkauft werden können. Besonders Reparaturcafés erfreuen sich wachsender Beliebtheit bei Konsumenten. Sie sind, genau wie mobile Reparaturstationen in Kaufhäusern, eine erste Anlaufstelle für Kunden mit kaputten Endgeräten und bieten entweder fachliche Hilfe bei der Reparatur oder die Möglichkeiten, diese selbst durchzuführen. Ein toller Ort, der dem leichtsinnigen Konsum entgegenwirkt und gut für Mensch und Natur ist. 

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Digitales Arbeiten: Ein Trend, der auch weiter Bestand hat

Die digitale Entwicklung des Arbeitsmarktes zeigt: Das klassische Großraumbüro wird längst nicht mehr überall benötigt. Gerade der Beginn der Corona-Pandemie trieb die digitale Entwicklung vieler Firmen im Zeitraffer voran und brachte eine vorher unbekannte Möglichkeit zu mobilen Arbeitsplätzen mit sich.

Büro-Anwesenheit, mobiles Arbeiten oder Homeoffice pur? Hybrid-Modelle setzen sich mehr und mehr durch – und entlasten zugleich die Umwelt. Foto: iStock/gpointstudio

Das eigene Home Office erlebte einen Aufschwung. Auch nach dem Lockdown sehen manche Unternehmen noch von einer festen Anwesenheitspflicht im Büro ab oder bieten Möglichkeiten der flexiblen Arbeit in Heim- und Büroräumen an. Der Trend zu mobilen Arbeitsplätzen hat für Arbeitgeber und Arbeitnehmer viele Vorteile: Büroräume können verkleinert werden, Ressourcen in den Büroanlagen werden geschont. Zugleich bietet der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden Angestellten nicht nur einem kurzen Arbeitsweg, sondern auch weitere Vorteile wie die Möglichkeiten der Kinderbetreuung oder die Erhöhung der eigenen Produktivität durch weniger Ablenkung. Auch die Umwelt profitiert von einer Hybridlösung auf dem Arbeitsmarkt, denn durch den Wegfall einiger Pendler konnte die Menge an Autos, gerade zu Stoßzeiten, eindeutig verringert werden. Selbst Geschäftsreisen mit dem Flugzeug werden heute zum Teil durch Zoom und Co. ersetzt.

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E-Mobility 2022: Ein Trend im Wachstum

Elektrofahrzeuge sind immer öfter ein fester Teil des Stadtbildes. Foto: iStock/Anne Czichos

Elektromobilität interessiert in Deutschland nicht nur Nachhaltigkeitsenthusiasten. Nachdem auf der UN-Klimakonferenz in Glasgow 2021 die Erklärung bekannt gegeben wurde, bis 2040 nur noch Neuwagen und Kleintransporter mit Null-Emissionen verkaufen zu wollen, wird auch hierzulande das Interesse an neuen, elektronischen Fahrzeugen immer größer. Vorsitzende der Länder planen bereits Förderbeiträge zur Dekarbonisierung des Verkehrs.

Noch dazu kommen Elektrofahrzeuge ohne Diesel und Benzin aus und schonen damit den Geldbeutel. Zum Tanken kommt das Fahrzeug direkt an die Steckdose – besonders in dicht besiedelten Städten mit vielen Ladesäulen ist das E-Fahrzeug daher eine lohnenswerte Anschaffung, die sich auch bezahlt machen kann. Neben bekannten PKW- und SUV-Modellen namhafter Hersteller gehören 2022 übrigens besonders elektrische Scooter zu den Trendfahrzeugen der E-Mobilität. Wichtig hier: Beim Erwerb sollte darauf geachtet werden, dass das Wunschmodell eine Straßenzulassung nach StVO besitzt. Dies trifft nur auf ausgewählte Modelle zu, die Teil der Elektrokleinstfahrzeug-Verordnung sind. Mit diesen Flitzern können Kinder ab 14 Jahren und Erwachsene mit einer Höchstgeschwindigkeit von 20 Stundenkilometer durch die Städte cruisen – und das bis zu 40 Kilometer weit. Ein rasanter Spaß, der das Klima schont.

Klimaneutral leben

Ein Schritt zur eigenen Klimaneutralität ist der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel. Foto: iStock/zamrznutitonovi

Viele Unternehmen werben mit diesem Beitrag im Kampf gegen die Klimakrise: CO2-Neutralität. Sie wird ein neues Aushängeschild für Firmen mit einem großen Umweltanspruch. Der Begriff steht, genau wie die umgangssprachliche Bezeichnung „klimaneutral“, für die Einsparung von Kohlenstoffdioxid bei der Produktion neuer Ware. Für Firmen bedeutet das: CO2, welches bei der Herstellung eines Produktes emittiert wird, wird bei einem anderen Produktionsschritt eingespart – oder durch Zahlungen an Umweltschutzorganisationen ausgeglichen, die sich der Aufforstung oder dem Aufbau erneuerbarer Energien verschrieben haben.

Durch diese Schritte kann ein Unternehmen am Ende der Produktionskette als klimaneutral dastehen oder im besten Falle sogar eine positive Umweltbilanz aufweisen. Der Nachhaltigkeits-Trend geht aber noch einen Schritt weiter – denn auch Bürger könnten klimaneutral leben. Mit Hilfe von Online-Rechner (wie beispielsweise auf der Internetpräsenz des Umweltbundesamts) kann die persönliche Klimabilanz überschlagen werden, welche sich aus Faktoren wie Wohnhaus, Ernährung oder Mobilität zusammensetzt. Kennt man schließlich die eigene CO2-Bilanz, lässt sich diese aktiv absenken – beispielsweise durch den Verzicht auf das eigene Auto oder den Umstieg auf eine klimafreundlichere und fleischarme Ernährung. Mittlerweile gibt es sogar hilfreiche Smartphone-Apps, die Tipps für die persönliche Klimaneutralität liefern. Ein Trend, der mit viel Aufwand verbunden ist – aber der zugleich viel über die eigene Lebensweise verraten kann.

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