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Weihnachtsfeiern rechtzeitig planen

Schön feiern

Ob Gastronomie oder Catering, ob privat mit Freunden, Familie oder Kollegen – eine Weihnachtsfeier sollte auf jeden Fall rechtzeitig reserviert werden

Gut geplant, gut vorbereitet, gut gefeiert: Fast alle gastronomischen Betriebe nehmen bereits die Vorbestellungen und Reservierungen für die Weihnachtsfeiern entgegen. Foto: Fotolia

Bei vielen Unternehmen ebenso wie im privaten Freundes- und Familienkreis ist sie ein fester und beliebter Termin im Jahreskalender: Die Weihnachtsfeier. Dabei steht alle Jahre wieder die Frage im Raum, wie man in der Vorweihnachtszeit eine schöne Weihnachtsfeier gestaltet. Möglichkeiten gibt es dafür viele: Man kann in ein Restaurant, zum Kegeln oder auf den Weihnachtsmarkt gehen, eine Event-Lounge für eine geschlossene Gesellschaft mieten oder aber auch am Arbeitsplatz feiern. Egal wie man sich entscheidet: gastronomische Betriebe, Restaurants, Gasthöfe, Wirtshäuser, Kneipen, Cafés aber auch Party- und Catering-Dienste bieten für jeden Geschmack etwas. 

Doch ist es sehr wichtig, rechtzeitig zu reservieren – damit man auch an seinem Wunschort feiern kann. Wer ganz klassisch in den eigenen Büroräumen oder zuhause feiert, kann ein leckeres Buffet bestellen und liefern lassen. Wenn die Temperaturen einigermaßen akzeptabel sind und dazu noch alles schön verschneit und stimmungsvoll ist, kann zum Beispiel auch eine Party vor der Tür – rund um einen Feuerkorb – ein voller Erfolg werden. Ob drinnen oder draußen, ganz wichtig sind die Getränke: Grog, Glühwein und Punsch (auch eine alkoholfreie Variante) sind angemessen. Oder man veranstaltet gleich ein Barbecue oder Wintergrillen.

Zahlreiche Restaurants bieten spezielle Weihnachtsmenüs, die Angebote sind vielfältig, ob beste griechische Küche, italienische Köstlichkeiten oder frischen Fisch. Im Herbst und Winter sind auch Wildgerichte als besondere Spezialität bei Weihnachtsfeiern sehr begehrt. Wie wäre es mit feinem Wildragout mit Rotkohl und Butterspätzle? Auch eine Wildente mit Balsamicosauce, Rahmwirsing und Kartoffelklößen macht jede Feier zum Highlight. Das Besondere an Wildbret ist, dass es durchweg fettarmes Fleisch enthält. Wer bei der Weihnachtsfeier mit einem leckeren Wildgericht oder anderen winterlichen Köstlichkeiten überraschen oder verwöhnen möchte, sollte unbedingt an die rechtzeitige Reservierung denken, denn örtliche Restaurants nehmen bereits Buchungen entgegen.

An erster Stelle steht der Genuss

Welcher Wein zu welchem Gericht passt, ist eine Frage des Geschmacks

Rot oder weiß? Hauptsache harmonisch.    Foto: Fotolia

 Bei der Wahl des richtigen Weines zum Essen sind sich viele Menschen nicht ganz sicher. Dabei gelten die Regeln, von denen man einige noch im Hinterkopf hat, schon lange nicht mehr. Heute orientiert man sich daran, eine Harmonie zwischen Essen und Wein zu schaffen. Wer zum Essen gerne einmal ein Glas Wein trinkt, wird vielleicht seine eigenen Vorlieben schon entwickelt haben. Die Frage, ob diese Kombination richtig oder falsch ist, spielt dann keine Rolle mehr. An erster Stelle steht der Genuss.

Wer Gäste hat, sollte sich allerdings nicht nur auf seinen eigenen Geschmack verlassen. Die Grundregel: Zu rotem Fleisch und Braten gibt es Rotwein, zu Geflügel und Fisch unbedingt Weißwein, gilt heute nicht mehr uneingeschränkt. Zwar macht man bei dieser Kombination in der Regel kaum was falsch, aber: Neue Kombinationen können ein ganz neues Geschmackserlebnis bringen.

Feine Buketts würden verpuffen

Als Grundlage für die Weinwahl kann die Zubereitungsart herangezogen werden. Scharf angebratenes Huhn oder gegrillter Fisch verlangen eher nach den Gerbstoffen eines Rotweines, während gekochtes Rind- oder Schweinefleisch sich sehr gut mit der Säure eines Weißweines vertragen. Gerade bei scharfen Gerichten ist es nicht einfach, den passenden Wein zu finden. Hier gilt: Der Schärfe von Chili und Ingwer kann beispielsweise nur ein aromatischer Gewürztraminer oder ein kräftiger Riesling etwas entgegensetzten. Feine Buketts etwa eines Gutedels würden hier verpuffen. 

Was für bestimmte Gerichte gilt, gilt auch für Weine: Sie passen besser in eine oder andere Jahreszeit. Schwere, tanninreiche Rotweine sagen einem eher im Winter zu. Ein leichter, fruchtiger Wein gehört eher in den Sommer. Doch auch hier gilt: Es darf auch mal anders sein. Ein schwerer Rotwein zum sommerlichen Grillen oder ein fruchtiger Riesling zum Rosenkohl können auch interessant sein.

Bei Säure und Süße gibt es zwei einfache Grundsätze: Die Säure von Gericht und Wein multipliziert sich, die Süße zwischen Essen und Wein hebt sich auf: Eine Salatvorspeise mit einer säurebetonten Salatsoße, zu der ein Wein mit relativ viel Säure gereicht wird, hinterlässt einen sauren Eindruck. Eine süße Nachspeise hingegen braucht schon eine Beerenauslese oder einen Eiswein. Halbtrockene Weine wirken zum Dessert zu trocken.

Fröhliche Festtage mit Geflügel

Weihnachtlicher Geflügelgenuss mit Hähnchen, Pute und Co.

Klassisches Gericht zu den Feiertagen und weihnachtlicher Festtagsschmaus: Coq au Riesling mit Pilzen, Speck, Perlzwiebeln und Kräutern. Foto: djd/deutsches-geflügel.de

Zu keinem anderen Anlass im Jahr wird dem Festtagsmenü eine so große Bedeutung beigemessen wie an Weihnachten und der Adventszeit. Traditionell beliebt sind Geflügelgerichte - mit Hähnchen, Pute, Ente und Co. Abwechslung ist garantiert, denn man kann Geflügel im Ganzen als Filet, Keule oder Schenkel, geschmort oder gebraten servieren. Auch wenn man das Menü nicht außer Hause genießt, etwa im Restaurant, keine Sorge: Die Zubereitungszeit ist meist kurz, sodass niemand an den Festtagen Stunden in der Küche verbringen muss. Beim Einkauf von Geflügelfleisch sollte man Bioprodukte wählen, auf jeden Fall aber auf die deutsche Herkunft achten, zu erkennen an den „D“s auf der Verpackung. Sie stehen für eine streng kontrollierte heimische Erzeugung nach hohen Standards für den Tier-, Umwelt- und Verbraucherschutz.


Mehr Infos und Rezepte findet man unter www.deutsches-geflügel.de.

Rezepttipp: Coq au Riesling

Zutaten für 4 Personen: 1 ganzes Hähnchen, Salz und Pfeffer, 2 EL Mehl, 500 g gemischte Pilze (etwa Champions, Morcheln, Saitlinge), 20 Perlzwiebeln, 4 Knoblauchzehen, je 4 Zweige Thymian und Rosmarin, 2 Lorbeerblätter, 30 g Butterschmalz, 500 ml Riesling, 200 ml Geflügelfond, 100 g Speck, 50 g Butter, Baguette.

 

Zubereitung: Keulen vom Hähnchen abtrennen. Hähnchenbrustfilets entlang des Rückgrats ablösen und halbieren. Hähnchenfleischstücke salzen und pfeffern, in Mehl wenden und mit Pilzen, Zwiebeln, Knoblauch, Thymian, Rosmarin und Lorbeer in Butterschmalz rundum anbraten. Bratensatz mit Wein und Fond ablöschen. Hähnchen und Speck in den Sud legen und bei 200 °C im Ofen 40 Minuten schmoren. Sud um ein Drittel einkochen und kalte Butter unterrühren. Coq au Riesling anrichten und mit Baguette genießen.

Rezepttipp: Gefüllter Putenrollbraten

Zutaten für 4 Personen: 1 Putenoberkeule (ausgelöst ohne Haut), 1 Schalotte, 3 Knoblauchzehen, 100 g Weißbrot, 1 EL Butterschmalz, 1 EL Thymian, 1 TL Senf, Salz und Pfeffer, 1/4 Knollensellerie, 1 Möhre, 1 Stange Lauch, 2 EL Olivenöl, 1 EL Tomatenmark, 300 ml Rotwein, 500 ml Geflügelfond, 600 g Süßkartoffeln, 100 ml Milch, 150 ml Sahne, 70 g Butter, Muskatnuss, 50 g Walnusskerne, 1 Zwiebel, 500 g Spinat.

 

Zubereitung: Schalotten, Knoblauch und Weißbrot in Butterschmalz anbraten, mit Thymian, Senf, Salz und Pfeffer würzen. Putenoberkeule damit bestreichen, einrollen, binden und in 1 EL Öl rundum scharf anbraten. Sellerie, Möhre und Lauch in 1 EL Öl anbraten. Mit Tomatenmark und Rotwein einkochen. Mit der Geflügelbrühe und Putenoberkeule 90 Minuten bei 170 Grad Celsius garen. Soße durchsieben. Süßkartoffeln garen und mit Milch, Sahne, 50 g Butter, Salz und Muskatnuss pürieren. Walnüsse und Zwiebel in 20 g Butter anschwitzen, Spinat kurz mit braten. Putenrollbraten aufschneiden, mit Süßkartoffelcreme, Spinat und Soße anrichten und servieren.

Entspannt feiern im größeren Kreis

Auch auf Weihnachtsfeiern sollten einige Regeln beachtet werden


Sie gehört auch hierzulande fest zur Adventskultur: die Weihnachtsfeier im Lokal, sei es mit Arbeits- oder Vereinskollegen oder im weiteren Familien- oder Freundeskreis. Die wichtigste Regel dabei kennt jeder: Anwesenheit ist wichtig. Denn wer nicht im festlich dekorierten Raum erscheint, der signalisiert, dass ihr oder ihm Kollegen, Freunde oder Verwandte nicht wichtig genug sind, um sich einen Abend lang Zeit für die Feier zu nehmen. 

Es gibt aber auch noch andere Regeln, die Gäste einer Weihnachtsfeier beachten sollten. Zum Beispiel ist die richtige Kleidung ein wichtiger Punkt. Allzu bunte und kitschige Weihnachtspullover sind als passendes Outfit meistens nicht ratsam. Sehen Sie sich an, in welchem Restaurant das Fest stattfindet und wählen Sie dementsprechend Ihren angemessenen Look. Generell ist dezent-festliche Kleidung angebracht. Für Herren heißt das: Hemd statt Shirt, gegebenenfalls mit einem hochwertigen Pullover darüber, dazu gute gepflegte Schuhe. Für Damen passt gut ein Midi-Rock oder ein Casual-Kleid. Aufgewertet wird das Outfit durch glänzende Akzente, zum Beispiel Manschettenknöpfe, eine glitzernde Clutch oder eine festliche Haarspange.

Wer auf ein Weihnachtsfest geht, sollte auch nicht in die Cliquenfalle tappen – das heißt, nicht wieder nur mit denselben Leuten den Abend verbringen, mit denen man sowieso den ganzen Tag im Büro spricht. Eine Weihnachtsfeier ist die ideale Gelegenheit, um mit Menschen Kontakt zu knüpfen, die man sonst eher selten sieht – und diese erwarten das womöglich auch. Schließlich hofft man selbst ja auch, einmal mit den Kollegen ins Gespräch zu kommen, dessen Arbeit einen interessiert. Im Familienkreis wiederum wäre es unglücklich, Verwandte stehen zu lassen, die weit weg wohnen oder die man länger nicht gesehen hat.

Trinken ist auf einer Weihnachtsfeier natürlich erlaubt. Dabei gilt es allerdings, die eigene Grenze zu kennen. Aufrichtig gemeinte Komplimente und Duz-Angebote sollten in nüchternem Zustand wiederholt werden, wenn sie weiter gelten sollen – worüber sich das Gegenüber mit Sicherheit freut. Wartet man selbst auf so eine Wiederholung vergeblich, sollte man akzeptieren: Es war einfach eine schöne, lustige Feier.