Anzeigensonderveröffentlichung

Freude schenken

Freiluft-Abenteuer

Die European Outdoor Film Tour (EOFT) 2022 läuft

Outdoor-Film-Festival EOFT

Foto: Franziska Horn

Am 13. Oktober startete das beliebte Outdoor-Film-Festival EOFT in der Alten Kongresshalle in München, wo die rund 800 Plätze restlos besetzt waren. Zahlreiche Akteure der gezeigten acht Filme erschienen live vor Ort und präsentierten Freiluft-Abenteuer aus aller Welt. Ein Vorgeschmack? 

Wochenlang lief Ultrarunner Timothy Olsen den 4265 Kilometer langen Pacific Crest Trail (PCT) an der Westküste der USA entlang. Das Ziel: Die neue Fastest Known Time (FKT) aufzustellen. Fünf bis sechs Monate brauchen Wanderer dafür – Timothy benötigte 51 Tage. Was ihm half: meditieren. Denn nur das Zusammenspiel von Körper und Geist machte die Spitzenleistung möglich. Seine Motivation? Die beständig bahnbrechende Natur – auch in Form eines Pumas, der ihm in Oregon über den Weg lief.

Leder Fischer

Für die französische Wildwasser-Kajakerin Nouria Newman, einst Mitglied der französischen Kanuslalom-Nationalmannschaft, war es nicht länger spannend, in Wettbewerben anzutreten. Einen neuen Gegner fand sie schnell: in sich selbst, vor allem aber in einer starken Natur. Die in Nourias Fall besonders mächtig ist – und mächtig faszinierend, denn Nouria fühlt sich im ursprünglichsten Wildwasser am wohlsten. Auf ihren Expeditionen paddelte sie über den Stikine River in Kanada, über die Flüsse Tsarap, Zanskar und Indus in Ladakh und über die Wasserfälle Patagoniens.

„Das diesjährige Mal EOFT ist besonders gut“, befand ein Zuschauer, „weil es mehr um persönliche Leistungen geht, um die eigene Heldenreise und nicht um die Anerkennung des Rests der Welt.“ Das trifft ebenso auf die beiden englischen Risskletterer zu, die unter Autobahnbrücken entlang hangeln, wie für einen jungen Sambier, für den ein Mountainbike der Schlüssel zum persönlichen Erfolg wurde.

Alle Termine (in München bis 30. Januar 2023) unter: www.eoft.eu/tickets/

Duft und Pflege aus Paris

Ein sehenswerter Store bietet einzigartige Retro-Beauty-Produkte

Foto: L‘Officine Universelle Buly

Foto: L‘Officine Universelle Buly

Diese Beauty-Manufaktur aus Paris ist etwas ganz Besonderes. Mal Retro, mal ganz modern, mit viel Glas, Messing oder Holz – jeder Shop der Luxusmarke für Pflegeprodukte L’Officine Universelle Buly 1803 hat weltweit ein anderes interessantes Designkonzept. Ob in Tokio, New York – oder jetzt auch neu in München am Promenadeplatz 2 – fühlt man sich wie in einer anderen Welt. Für den Store in der bayerischen Landeshauptstadt, übrigens der erste und bisher einzige in Deutschland, hat der Chef des Labels Ramdane Touhami ein Konzept mit nostalgischem Flair entworfen. Mit deckenhohen dunklen Produktregalen und Schubladenschränken aus Mahagoni und Glasvitrinen erinnert sie an eine alte Apotheke der Jahrhundertwende. Hier werden die Düfte, Gesichts- und Hautpflege-Produkte in ebenso herrlich nostalgischen Flakons, Tiegeln und Tuben präsentiert. Die Einbauten mit hohen Bögen und Holzschnitzereien lassen den Jugendstil wieder aufleben und sind inspiriert vom ehemaligen Bohème-Viertel Schwabing – und gleichzeitig eine Hommage an die deutsche Architektur und an die französische Leichtigkeit.

Juwelier Carl Thomass

Neben Düften und Crèmes gibt es auch Pomade und Puder, Bürsten und Zahnpasta sowie Kämme und Rasierpinsel, allesamt im Flair von vergangenen Zeiten, die an die Gründungszeit der Kosmetikmarke im Jahr 1803 erinnern. Schöne Präsente für Weihnachten sind so garantiert – vielleicht darf es auch eine ganz außergewöhnliche Duftkerze für zu Hause sein. Neben den schick aufgemachten Raumdüften in edlen Marmorbehältern hat Buly auch eine „Duft-Laterne“ zum sanften Aufwärmen der Raumkerzen im schwarz-goldenen Nostalgie-Look. 

Faltbare Koffer aus Oberbayern

Der Rollink bietet die Lösung für Reisende mit wenig Platz zu Hause

Faltbare Koffer

Foto: Max Wagner GmbH

Diese Koffer machen sich bei Nichtgebrauch „ganz dünn“: Im leeren Zustand sind sie auf fünf Zentimeter Höhe faltbar. Zugleich sind sie federleicht, haben aber trotzdem eine robuste Hartschale. Mit dieser genialen Idee macht ein junges bayerisches Unternehmen aus dem schönen Iffeldorf seit Kurzem von sich reden. „Travel smart“ lautet die Devise – denn bei Nichtgebrauch zu Hause oder auf Reisen in kleinen Unterkünften sind die faltbaren „Rollinks“ eine echt gute Idee und wurden bereits mit dem Product Innovation Award 2020 ausgezeichnet.

„Der Satz, den wir immer wieder hören, wenn jemand das erste Mal einen Rollink Koffer sieht, ist: Genau darauf habe ich gewartet. Warum wurde das erst jetzt erfunden, obwohl es doch so simpel ist?“, sagt Max Wagner, Gründer von Rollink Deutschland. Bis der Rollink endlich so aussah, wie er heute aussieht, hat es allerdings eine Weile gedauert, obwohl Wagner tatsächlich „Koffer im Blut“ hat. Er ist aufgewachsen in einer Familie, die seit dem 19. Jahrhundert Koffer fertigt: „Für mich war schon als Kind klar, dass ich mal etwas mit Koffern machen möchte. Feuerwehrmann oder Spion kam für mich nicht infrage“, so der Erfinder. Auf seinen ersten Erfolgen will sich Wagner nicht ausruhen und verspricht: „Die Ideen werden uns nicht ausgehen, wir stehen in ständigem Austausch mit Kunden und Reisenden und sammeln deren Erfahrungen und Wünsche, um auch den Rollink immer weiter zu perfektionieren.“ Was ihm außerdem noch wichtig ist: Seine smarten Koffer sollen erschwinglich sein, denn er hat festgestellt, dass Gadgets wie versteckte Powerbanks, ein GPS-Sensor oder sonstige Gimmicks nur kurz genutzt werden, dafür aber den Produktpreis nach oben treiben. „Das wird es bei uns nicht geben“, sagt er und ruft für seine noch dazu in zahlreichen peppigen Farben bei Leoka in der Kaufingerstraße 9 erhältlichen Reisebegleiter sehr moderate Preise auf.

Fundgrube für Retro-Design

In der Reterior Fabrik in Unterföhring kann man Last Minute besondere Geschenke finden

Fundgrube

Foto: Greimel & Le GbR

Fundgrube

Foto: Greimel & Le GbR

Noch auf der Suche nach ganz etwas Besonderem als Weihnachtsgeschenk? Dann lohnt sich ein Besuch in der neuen Reterior Fabrik. Das neue Second Hand-Einrichtungshaus in der ehemaligen Theaterfabrik in der Föhringer Allee 23 (direkt am S-Bahnhof) in Unterföhring ist schon allein als Location interessant: Viele Münchner werden sie vermutlich noch von früheren Clubnächten und legendären Konzerten von den Red Hot Chili Peppers bis zu den Beastie Boys kennen. Das ist lange her – der Münchner Gastronom Wolfgang Nöth kaufte sie 1983 und baute das alte Backsteingebäude zur Veranstaltungshalle um, die rund 1000 Besucher fasste und bis 1992 genutzt wurde. Mit dem erfolgreichen Format schaffte er seinen Einstieg in seine Karriere als „Hallen-Mogul“.

Seit Ende 2021 finden sich hier auf 800 Quadratmetern Verkaufsfläche Wohnaccessoires und Vintage-Möbel sämtlicher Epochen im Flair der alten Fabrikhalle. Man kann hier herrlich stöbern in einer bunten Warenwelt aus gebrauchten Kommoden, Schreibtischlampen, Teeservices, Nachtkästchen, Schaukelpferden und Bauernschränken, unter die sich hochwertige Designklassiker und antike Raritäten bis hin zu Kuriositäten und Liebhaberstücken aus den 1950er bis -80er Jahren mischen. Betreiber Christian Greimel führt zusammen mit seinem Geschäftspartner Lai Le den neuen Store, in dem man sicherlich Last Minute noch vor dem Fest etwas Besonderes für seine Liebsten entdecken kann. Die Idee der Betreiber ist auch, mit den gebrauchten Stücken zur Nachhaltigkeit und zum Umweltbewusstsein beizutragen: „Aus Recycling und Interior wird Reterior. Denn Schönheit ist in unseren Augen nicht vergänglich“, sagt Christian Greimel zum Konzept. Die Einkäufe vor Ort kann man nicht nur sofort mitnehmen, sondern sich alternativ auch liefern lassen.