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BROTMARKT

Entdecke neue Brot-Ideen! Auf dem 4. Münchner Brotmarkt

Von Mittwoch 18. Mai bis Samstag 21. Mai präsentieren sich 12 Münchner Handwerksbäckereien auf dem 4. Brotmarkt. 

Foto: Bäckerinnung München

Eröffnet wird der Markt am 18. Mai um 11 Uhr mit der Kommunalreferentin Kristina Frank.

Jede teilnehmende Bäckerei hat nicht nur eine besondere Marktspezialität für Sie im Angebot, sondern viele ihrer besten und kreativsten Brot-Ideen dabei.

Die urigen Holzstände laden Sie ein zu bummeln, zu probieren und wenn Sie möchten natürlich auch einzukaufen. Es gibt viel zu entdecken, denn nirgends kommt so viel Brot-Vielfalt so nahe zusammen. Alle Bäckereien der Bäcker-Innung München und Landsberg stehen für viel Erfahrung im traditionellen Handwerk. 

Hier wird mit Sorgfalt und hochwertigen Zutaten gearbeitet. Auch viele Schritte in Handarbeit und die nötige Zeit, die bestes Brot braucht, sind hier selbstverständlich.

Gleichzeitig setzen Handwerkbäcker ihren ganzen Ideenreichtum ein, um unser tägliches Brot noch einfallsreicher, frischer und hochwertiger anzubieten. Nur mit echter Handwerkskunst gelingen neue Rezepturen oder überraschende Kombinationen so, dass Geschmack, Konsistenz und Kruste überzeugen. Übrigens: die Handwerksbäcker an den Ständen antworten Ihnen auch gerne auf Ihre Fragen rund ums Brot.

Gleich neben unseren Ständen gibt es außerdem noch alles, was Sie sonst für eine gelungene Brotzeit brauchen. Der Viktualienmarkt bietet Käse, Aufstriche, Schinken, Säfte, Oliven und vieles mehr. So ist es ganz leicht, mal etwas Neues auszuprobieren und sich von den vielen Brotsorten und Aromen überraschen zu lassen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß und Genuss!

Weiterführende Informationen finden Sie unter: www.brotmarkt.com oder www.baeckerinnung-muenchen.de

Am Tag des Deutschen Brotes, der am 18. Mai zum 10. Mal stattfindet, eröffnet um 11 Uhr mit der 2. Werkleiterin Kira Weißbach gleich neben dem Backbus - Standort: Ecke Rosental und Viktualienmarkt - auch der 4. Münchner Brotmarkt.

Für kleine Bäckermeister – der Bäckman Backbus

Der Bäckman Backbus ist ein Oldtimer-Doppeldecker-Bus, der in eine mobile Backstube umgebaut wurde.


Heuer backt hier ein echter Bäckergeselle rund eine Stunde lang gemeinsam mit Kindern. Der Bus bietet Platz für Gruppen mit bis zu 22 Kindern, sowie 2 Betreuern (abhängig von den aktuellen Corona-Auflagen). 

Foto: Bäckerinnung München

Neben einer selbst gemachten Leckerei gibt es für alle Teilnehmer natürlich ‚a gscheite Brotzeit‘ und eine Menge Infos über ausgewogene Ernährung, warum das Frühstück so wichtig ist und über das Bäckerhandwerk. Der Bäckman Backbus wird von Montag, 16.05. bis Freitag, 20.05. jeweils von 9 bis 15 Uhr auf dem Viktualienmarkt aktiv sein. Er steht an der Kurve Viktualienmarkt, Ecke Rosental.

Die Bäcker-Innung München und Landsberg

Bruderschaften und Zünfte des Bäckerhandwerks gab es in München schon im 12. Jahrhundert.

Foto: Bäckerinnung München

  Die Bäcker-Innung München wurde am 27. Mai 1884 im neuen Münchner Rathaus gegründet. Im Jahr 2014 kamen die Landsberger Betriebe hinzu. Heute zählen 66 Bäckereien zur Innung.

Innungsbäcker machen den Unterschied. Hier wird mit Leidenschaft Brot gebacken. Jede Bäckerei hat ihre eigene Teigführung und ihre eigenen Rezepturen. Manche ganz neu, viele über Generationen weiterentwickelt. Sie schaffen den Spagat zwischen großer Tradition und modernem Leben. Viele Münchner Brotspezialitäten können Sie vom 18. bis 21. Mai auf dem Viktualienmarkt entdecken.

Wissenswertes rund ums Thema Brot

Die deutsche Brot-Kultur

Wussten Sie, dass es sogar ein Deutsches Brotinstitut gibt? Es hat die Aufgabe, unsere besondere Brotkultur zu bewahren und alles Wissen rund ums Brot zu sammeln. In seinem deutschen Brotregister sind aktuell über 3.200 Brotspezialitäten registriert. Wahrscheinlich gibt es sogar noch viel mehr. Diese Vielfalt ist so einzigartig, dass die UNESCO Kommission 2014 die deutsche Brotkultur als immaterielles Kulturgut anerkannte. Falls Sie mehr über unser Brot wissen möchten, besuchen Sie doch mal die Website www.brotinstitut.de/brotkultur.

Weißbrot als Luxus

Helle Brotsorten kamen lange nur bei Reichen auf den Tisch. Die normale Bevölkerung aß grobes, dunkles Brot. Bis zum 17. Jahrhundert galt Weißbrot als Luxus. Sobald der Beruf „Bäcker“ sich etablierte, organisierten sich auch schon die ersten Zünfte. Der „Beck“ (kurz für Becker) oder „Pfister“ (vom lateinischen „Pistor“) spezialisirte sich. Darunter z.B. die „Weißbäcker“, die alle Sorten von Hefe- und Milchbrotwaren und Kuchen herstellten oder die „Lebküchner und Pfefferküchler“ aus Süddeutschland. Die „Schwarzbäcker“ machten Roggen- und halbweiße Brote und die „Hartbäcker“ stellten in den Hansestädten Schiffszwieback her.

Bäcker, ein Beruf für mich?

Wer den Duft von frisch gebackenen Broten liebt und nicht gerne in einem Büro sitzt, dem könnte Bäcker als Beruf gefallen. Kreativ mit den Händen arbeiten und das Ergebnis direkt sehen, fühlen und schmecken zu können ist eine spannende Aufgabe. Aber was brauche ich dafür und wie gehe ich das an? Die Website www.back-dir-deine-zukunft.de hat alle wichtigen Infos kompakt zusammengefasst. Wir sehen uns in der Backstube!

Neue alte Getreidesorten

Dinkel ist längst - wieder - auf unserem Frühstückstisch angekommen. Doch zunehmend werden auch Emmer, Einkorn, Khorasan-Weizen oder Waldstaudenroggen aktuell. Diese Getreide sind anspruchsvoll in der Verarbeitung und teurer, weil nicht so viel davon angebaut wird. Ihre besonderen Aromen sind es dennoch vielen Kunden wert.

Soviel Weizen für 1,5 kg Brot

Ein Landwirt muss bereits 8-9 Monate vor der Ernte etwa 400 Getreidekörner pro Quadratmeter Acker aussähen. Wenn er reift, gibt dieser Quadratmeter rund 16.000 Weizenkörner Ertrag. Daraus können ca. 1,5kg Weizenbrot hergestellt werden. Bei Roggen ist der Ertrag geringer. Ein Quadratmeter Acker ergibt hier nur genug Getreide für rund 1kg Brot. In Deutschland darf sich nur ein Laib ab 250g Mindestgewicht Brot nennen. Alles darunter ist Kleingebäck. Ein ganzer Quadratmeter Getreide ergibt also 6 Weizenbrote oder 4 Roggenbrote à 250g. 

BROT DES JAHRES 2022 – DAS HOLZOFENBROT

Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts waren hierzulande alle Brote Holzofenbrote. Sie wurden in Holz befeuerten Öfen in einem abgeschlossenen Backvorgang hergestellt. Dann wurde der Dampfbackofen erfunden und die Bäcker konnten deutlich größere Mengen Brot backen. Heute feiern herzhafte Brote wie das Holzofenbrot mit kräftiger Kruste und intensivem Röstaroma wieder ein Comeback. Die traditionsreiche Herstellungsweise dieses Brotes zeigt, wie eindrucksvoll die Verbindung von moderner Lebenskultur mit traditionellem Handwerk.

Der Wissenschaftliche Beirat des Deutschen Brotinstituts wählt jedes Jahr eine besonders traditionelle, beliebte und ernährungsphysiologisch hochwertige Brotsorte zum „Brot des Jahres“, um über die Bedeutung des Brotes für die menschliche Ernährung zu informieren.

Ein Stück vom großen Brotlaib

Früher waren Brotlaibe schon mal ein paar Kilo schwer und wurden über mehrere Stunden gebacken. Ihre dicke Kruste ist ein wahrer Frischetresor und die feinen Röstnoten bilden ein intensives Aroma. Aber die Haushalte wurden über die Zeit immer kleiner und so auch die Brote. Deshalb verschwanden die großen Laibe vorübergehend aus den Sortimenten der Bäcker. Heute bieten wieder mehr Bäcker große Brotlaibe an, die portionsweise verkauft werden. Ausprobieren! 

Was hat Brot mit Bier zu tun?

Sicher haben Sie schon einmal den Ausdruck gehört „Bier ist flüssiges Brot“. Das ist tatsächlich richtig. Beide basieren auf den gleichen Zutaten: Getreide, Wasser und Hefe. Bei beiden finden Gärungsprozesse während der Herstellung statt. Im Mittelalter wurde Bier mit Brot angesetzt. Deshalb gab es nach einem Backtag immer einen Brautag. Einen Hinweis dafür kennt man aus dem Märchen Rumpelstilzchen in dem es heißt „heute back ich morgen brau ich...“.

Guten Appetit zu jeder Tageszeit!

Foto: Bäckerinnung München