Anzeigensonderveröffentlichung

LMU Klinikum Innenstadt
Gelebte Interdisziplinäre Medizin

Das LMU Klinikum Innenstadt stellt sich vor

Es ist vollbracht: Im Juni hat das interdisziplinäre LMU Klinikum Innenstadt seine Pforten geöffnet – im Herzen von München zwischen Sendlinger Tor und Goetheplatz, an der Ecke Ziemssenstraße/Nußbaumstraße

Das LMU Klinikum Innenstadt stellt sich vor

Der neue „Stützpunkt“ mit der Anmeldung zur Notaufnahme im neuen LMU Klinikums Innenstadt ist die erste Anlaufstelle für Erkrankte, die in der Notaufnahme behandelt werden müssen.

Der Standort ist Programm. Denn genau hier ist die „Ziemssenklinik“ beheimatet, die historische Keimzelle der Medizin in München mit ihrer mehr als 200-jährigen Geschichte. Der traditionsreichen Klinik zur Seite wurde ein neu erbautes vierstöckiges Gebäude gestellt, in dem sich die wesentlichen Fächer der konservativen und operativen Medizin sowie die Geburtshilfe nun auf 12.400 Quadratmetern Nutzfläche in unmittelbarer Nachbarschaft befinden. Das Erdgeschoss bietet Platz für die interdisziplinäre Notaufnahme; die Bettenstationen sind in den zwei darüber liegenden Ebenen angesiedelt. Im dritten Obergeschoss befinden sich die interdisziplinäre Intensivstation, der OP-Trakt sowie der Kreißsaal. Im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss sind die chirurgischen und internistischen Ambulanzen des Klinikums untergebracht.


Gemeinsam mit dem Ziemssenbau bildet der – über einen breiten gläsernen Eingangsbereich verbundene – imposante Neubau das LMU Klinikum Innenstadt. Sein Auftrag: der Bevölkerung auch künftig eine wohnortnahe Maximalversorgung der universitären Hochleistungsmedizin zu bieten und gleichzeitig bestens für die Zukunft gerüstet zu sein – auch für die Herausforderungen, die eine ständig wachsende Großstadt und der demografische Wandel mit sich bringen. Hierfür sind Akut- und Notfallmedizin als interdisziplinäre Einheit aufgestellt. „Den Weg zur neuen Klinik ebnete 2008 der damalige Vorstand des LMU Klinikums“, sagt der ehemalige Ärztliche Direktor, Professor Karl-Walter Jauch. „Auf Basis überzeugender Fakten für die fachliche Notwendigkeit eines Neubaus in der Innenstadt wurde gemeinsam mit Wissenschafts-, Finanz- und Bauministerium ein Finanzierungskonzept mit Eigenbeteiligung des Klinikums sowie eine Übertragung der Bauherreneigenschaft an das Klinikum erarbeitet.“

Konzept der Interdisziplinarität für eine optimale Patientenversorgung

Am LMU Klinikum München arbeiten seit jeher die verschiedenen Fachdisziplinen interdisziplinär zusammen. „Es hat sich gezeigt, dass die Strategie einer medizinischen Versorgung über die Fachgrenzen hinweg der beste Weg ist, um eine optimale Patientenbetreuung zu gewährleisten. Da war es nur konsequent, das Konzept der Interdisziplinarität auch im neu organisierten Klinikum Innenstadt konsequent umzusetzen“, sagt der Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des LMU Klinikums Professor Dr. Markus Lerch. Auf diese Weise sei schon bei der Erstversorgung in der Notaufnahme sichergestellt, dass die Betroffenen zügig, ohne unnötigen Zeitverlust die notwendige Hilfe erhielten. „Und wer Patientin oder Patient einer unserer Fachambulanzen ist, wird nun auf allerkürzestem Weg in einer Nachbarambulanz vorgestellt, wenn die Fragestellung eine interdisziplinäre Betreuung erfordert“, so Professor Lerch.
Mit „neu organisiert“ ist gemeint: Die drei Klinikstandorte Nußbaumstraße, Pettenkoferstraße und Ziemssenstraße wurden in einem Haus zusammengeführt, sodass die Fachdisziplinen der Inneren Medizin, Chirurgie, Nothilfe und Geburtsmedizin nun unter einem Dach vereint sind. „Die Ärztinnen und Ärzte bleiben ihren Kliniken zwar zugeordnet, doch für die Sprechstunden gehen sie jetzt in die Ambulanzen der LMU Innenstadtklinik“, erklärt die Standortleiterin des LMU Klinikums Innenstadt, Dr. Irena Schwarzer.

Das interdisziplinäre Konzept birgt in vielerlei Hinsicht enorme Vorteile. Etwa für die junge Frau, die ihre heftigen Bauchschmerzen abklären lassen möchte. Blinddarm, Schwangerschaft, Gallensteine – was steckt dahinter? Welches Fachgebiet, welcher Arzt könnte zuständig sein? „Im Klinikum Innenstadt findet die Patientin nun für alle infrage kommenden Ursachen den ‚passenden‘ Spezialisten direkt vor Ort. Dies konnte das Konzept der Einzelkliniken nicht leisten“, sagt Irena Schwarzer.

In der Notaufnahme kann die fachübergreifende Versorgung Leben retten. Denn nicht selten kommt es vor, dass bei Notfallpatienten mehrere Organsysteme betroffen sind oder dass sie gleichzeitig erkrankt und verletzt sind – sie sind dann auf eine mehrgleisige Diagnostik und Behandlung dringend angewiesen.

Ambulanzen C0 und C1

Im ersten Obergeschoss finden sich die Sprechstunden der chirurgischen Disziplinen: die Hand-, Plastische und Ästhetische Chirurgie, die Allgemein-, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie – die mit der Orthopädie das Zentrum für muskuloskelettale Erkrankungen bildet – und die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie. Ergänzt wird die Ambulanz C1 durch die Rheumatologie.
Die Radiologie liegt nur eine Etage tiefer im Erdgeschoss, direkt neben der Notaufnahme mit Schockraum, Herzkatheter und Endoskopie. Hier stehen auch die Großgeräte der neuesten Generation wie MRT, CT, Durchleuchtungs- oder Angiographieanlage. Und das hochmoderne Sonographiezentrum ist hier ebenfalls zu finden.

Im Erdgeschoss befinden sich die Ambulanzen von Kardiologie, Angiologie und Gefäßchirurgie in unmittelbarer Nachbarschaft, für die ja die so häufigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen oft eine gemeinsame Aufgabe sind. Darüber hinaus sind der Ambulanz C0 die Endokrinologie, Gastroenterologie und Pneumologie zugeordnet. Einige von ihnen bieten neben der ambulanten auch eine stationäre Versorgung an, hierfür stehen insgesamt 200 Betten in modernen, komfortabel ausgestatteten Patientenzimmern bereit. Davon gehören 16 Betten zur interdisziplinären Intensivstation, die sich ganz oben, im dritten Stock neben den vier OP-Sälen, befindet. Hinzu kommen Bereiche wie die Diabetologie, Nephrologie oder die gynäkologische Ambulanz, die im Ziemssenbau verbleiben.

Von der Maistraße in das LMU Klinikum Innenstadt

Ansonsten ist die Ebene 03 vor allem der Geburtshilfe der Frauenklinik und mit ihr der Schwangerenambulanz und Pränatalen Diagnostik vorbehalten. Wie seinerzeit im über einhundert Jahre alten Traditionsgebäude stehen den werdenden Müttern auch hier fünf Kreißsäle, 30 Wöchnerinnenbetten und acht pränatale Betten für die engmaschige Überwachung von Risikoschwangeren zur Verfügung. Das Stockwerk darunter bietet der Neugeborenenstation und der Neonatologischen Intensivstation der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) mit insgesamt zwölf Betten Platz.

Zentrale Patientensteuerung

Bleibt zu erwähnen, dass an der gelebten Medizin der kurzen Wege auch die Stabsstelle für zentrale Patientensteuerung einen wesentlichen Anteil hat. „Zur Steuerung der Patienten und Patientinnen gibt es im Eingangsbereich sowohl einen Infopunkt als auch einen großen Monitor mit Informationen sowie ein interaktives Terminal, an dem Patienten Auskunft erhalten, wohin sie gehen müssen“, erklärt Heike Scheffert, Leiterin der Stabsstelle Zentrale Pa-tientensteuerung. „Hinzu kommt ein Aufrufsystem, das über die Leitstelle koordiniert wird.“

Diese Leitstelle ist das Herzstück der Patientensteuerung im Ambulanzportal. Hier werden Termine in den Sprechstunden vergeben, und hier findet auch die Weiterleitung zum Belegungsmanagement und zum OP-Check-in statt. Nur Notaufnahme und Geburtshilfe sind eigenständig. „Unser Ziel ist es, den Elektiv- vom Notfallpatienten zu trennen. Und auch eine Geburt ist nicht wirklich planbar“, sagt Heike Scheffert. „Neu ist, dass wir bei den bislang üblichen Wiedervorstellungen in der Nothilfe, wie etwa bei der Wundkontrolle und einem Verbandswechsel, Termine in der Ambulanz anbieten.“ Damit werde das Notaufnahmeteam entlastet und für die Patienten könne ein individuell passender Zeitpunkt gefunden werden. „Optimierte Abläufe durch eine gute Patientensteuerung bedeuten nicht nur mehr Effizienz, sondern auch eine hohe Servicequalität für unsere Patientinnen und Patienten, dies ist uns ein sehr wichtiges Anliegen“, ergänzt Irena Schwarzer.

Und auch das gehört zu einer patientenorientierten Servicequalität: Wer im LMU Klinikum Innenstadt operiert wird, braucht sich erst kurz vor dem geplanten Eingriff einzufinden. „Die Patienten werden am Vortag der Operation angerufen, um letzte Fragen zu klären, aber auch um eine verbindliche Uhrzeit mitzuteilen“, erklärt Irena Schwarzer. Das erspare den Patientinnen und Patienten unnötige Wartezeiten. „Und je kürzer die Wartezeit, desto unaufgeregter und entspannter sind die Patientinnen und Patienten beim bevorstehenden Eingriff.“

Der neue Standort

Gerüstet für große Patientenzahlen

  • Im neuen LMU Klinikum Innenstadt können jährlich 70.000 Patienten ambulant und 15.000 Patienten stationär versorgt werden.
  • In der Geburtshilfe, die nach mehr als 100 Jahren aus dem neoklassizistischen Bau in der Maistraße in den Neubau an der Ziemssenstraße 5 umgezogen ist, werden künftig bis zu 2500 Geburten pro Jahr stattfinden können.
  • Die interdisziplinäre Notaufnahme ist mit einer Kapazität von jährlich 30.000 Patienten ausgelegt

    Weitere Kliniken am Campus Innenstadt

    • Die Augenklinik und Poliklinik
    • Die Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie
    • Die Kinder -und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie
    • Die Klinik und Poliklinik für Dermatologie und Allergologie
    • Die Zahnmedizin mit den Polikliniken für Zahnerhaltung und Parodontologie, der Zahnärztlichen Prothetik sowie der Kieferorthopädie
    • Die Kinderheilkunde und Kinderchirurgie im Dr. von Haunerschen Kinderspital
    • Die Klinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie

      Eine Übersicht der Ambulanzen und Stationen

      • Ebene 03 Intensivstation, OP, Entbindungsbereich Kreißsaal, Schwangerenambulanz/Pränataldiagnostik
      • Ebene 02 Allgemeinstationen (Station 2a und 2b), Wöchnerinnenstation (Station 2c), Neonatologie
      • Ebene 01 Allgemeinstation (Station 1a), Wahlleistungsstation (Station 1b), Ambulanzbereich C1, Eingriffszentrum
      • Ebene 00 Zentrale Notaufnahme & Notaufnahmestation, Chest Pain Unit, Herzkatheterlabor, Endoskopie, Angiographie, Radiologie, Ambulanzbereich C0 inklusive Sonographiezentrum, Lungenfunktion und Echokardiographie

      LMU Klinikum Innenstadt

      Ziemssenstraße 5, 80336 München, 

      Telefon 0 89/44 00-3 10 00 (Infopoint/Zentrale)

      Dr. Nicole Schaenzler

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