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Die Stadt Unterschleißheim ist offiziell „Fahrradfreundliche Kommune“ – Was bedeutet das?

Foto: Rudi Kanamüller

Aufgezeichnete Fahrradspuren entlang wichtiger Straßen, Ladestationen und Wegweiser: Wer fahrradfreundliche Kommune werden will, der muss schon was bieten. Aber die Mühen und Anstrengungen einer fünf Jahre dauernden harten Arbeit haben sich gelohnt: Die Stadt Unterschleißheim hat alle Hürden genommen. Sie ist am Ziel und darf sich jetzt für sieben Jahre fahrradfreundliche Kommune nennen. Verständlich, dass nicht nur bei Bürgermeister Christoph Böck, sondern auch bei der Fahrradbeauftragten der Stadt, Petra Halbig, und allen Beteiligten im Rathaus die Freude groß war. Die Plakette „Fahrradfreundliche Kommune“ hat Bürgermeister Böck bereits im vergangenen Jahr aus den Händen des bayerischen Verkehrsministers in Empfang genommen.

Dass Unterschleißheim, die größte Kommune des Landkreises München, ein Herz für Radler hat, sieht man überall im Stadtgebiet. Eine Ladesäule für elektrisch betriebene Fahrräder gibt es am Rathaus (Ausgang zur Raiffeisenstraße). Dort finden sich auch praktische Schließfächer, in denen man kurz seinen Helm oder kleines Gepäck verstauen kann. Den Strom spendiert die Stadt bis auf weiteres kostenlos. Die Ladekabel muss der Nutzer allerdings selbst mitbringen. Zuvor muss man sich aber eine Ladekarte, die man im Rathaus erhält, abholen: Interessenten können eine Karte für die Elektrotankstelle im Bauamt, Valerystr. 1, Zimmer 135 (Telefon 31009-248) beantragen.

Eine weitere Ladestation für E-Bikes gibt es am „aquariUSH“. Sie befindet sich direkt neben dem Haupteingang des aquariUSH und bietet drei Lademöglichkeiten. Während der Öffnungszeiten des „aquariUSH“ kann man hier schnell, kostenlos und einfach Akkus aufladen und wenn man will, kann man in der Zwischenzeit schwimmen oder saunieren. Auch hier wird Service großgeschrieben. Passende Ladekabel können am „aquariUSH“ gegen Pfand ausgeliehen werden. Man kann sie aber auch kaufen. Den Öko-Strom für die Ladestation liefern die Windenergie und die Photovoltaikanlagen am „aquariUSH“.

Geht einem beim Radeln mal die Luft aus, ist das in Unterschleißheim auch kein Problem. Vor allem, wenn man selbst keine Luftpumpe dabeihat. Eine öffentliche Luftpumpe befindet sich am Rathaus (Rathausplatz 1, Ausgang Raiffeisenstraße). Die mechanische Fahrradpumpe wird mit dem Fuß bedient. Ein Adapter stellt sicher, dass alle gängigen Fahrradventile passen.

Darüber hinaus hat sich der Münchner Norden zu einem wahren Radlparadies entwickelt. Wer alle Routen nutzen möchte, der findet lohnende Ziele in der Nord-Allianz-Radwegekarte. Die Karte gibt es kostenlos im Rathaus. Vom Erholungsflächenverein beispielsweise wurde der „Ring der Regionen“ konzipiert, der die Möglichkeit bietet, die Region München mit dem Fahrrad zu erkunden und dabei Sehenswürdigkeiten und Erholungsgebiete kennenzulernen – praktisch im fliegenden Wechsel. Raus aus der S-Bahn, rauf aufs Rad und umgekehrt. Die Gesamtroute hat eine Länge von etwa 440 Kilometer und führt durch die elf Landkreise Starnberg, Weilheim-Schongau, Landsberg/Lech, Fürstenfeldbruck, Dachau, Freising, Erding, Ebersberg, München, Miesbach und Bad-Tölz-Wolfratshausen.