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Sommer daheim

Wohin? Dahin!

Der Ausflugs-Ticker Bayern ist ein sinnvolles Tool für die Freizeitplanung daheim

Den Ausflugs-Ticker Oberbayern kann man auch bequem auf dem Smartphone nutzen. Foto: Adobe Stock

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen die meisten Menschen ihren Urlaub und Ferien in nächster Umgebung verbringen, wird eine Fahrt ins Blaue tatsächlich nicht selten zu einer Fahrt ins Ungewisse. Ist es am anvisierten Ziel vielleicht zu voll? Sollte man sich eine Alternative überlegen? Online-Hilfe soll da ein neuer Ausflugs-Ticker bieten, den der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger vergangene Woche vorgestellt hat. Die Webseite www.ausflugs-ticker.bayern, die seitdem freigeschaltet ist, bietet neben Ausflugstipps und Veranstaltungshinweisen auch Live-Informationen zur Verkehrs- und Parkplatzsituation sowie zu Wartezeiten an beliebten Attraktionen, Bergbahnen und der Seenschifffahrt.

„Wir haben in allen Tourismusregionen ausreichend Kapazitäten für Urlaubsgäste und für Tagesausflügler. Mit dem neuen Ausflugs-Ticker Bayern wollen wir die Besucherlenkung optimieren und den Gästen dabei helfen, neue Lieblingsplätze zu entdecken. Auf diese Weise werden auch jene Orte und Sehenswürdigkeiten entlastet, die an manchen Tagen vom Andrang überrollt werden“, so Aiwanger.

 Von dem digitalen Service sollen Kommunen und Gäste gleichermaßen profitieren. Die Gemeinden können die Besucherströme besser steuern und weniger bekannte Attraktionen bewerben. Gäste, aber auch Einheimische, können Bayern noch besser kennenlernen, Stau und Wartezeiten vermeiden. Laut Aiwanger können sich insbesondere Tagestouristen dann vor der Abfahrt über die aktuelle Situation vor Ort und Alternativziele in der Nähe informieren.

 Der Ausflugs-Ticker Bayern bündelt Informationen von Mitgliedern der vier bayerischen Tourismusverbände und basiert auf dem Ausflugs-Ticker Oberbayern, der Ende Mai gelauncht wurde. „Der Ausflugs-Ticker, der zunächst nur für die oberbayerischen Sommerferien vorgesehen war, hat Potenzial bayernweit, ganzjährig und langfristig bei der Lenkung von Besucherströmen zu unterstützen. Enttäuschte Erwartungen und Konflikte können somit verhindert werden“, sagte Klaus Stöttner, Präsident des Tourismus Oberbayern München (TOM) e.V.

Welche Wege bayerische Kommunen in der Besucherlenkung noch gehen können, lotet derzeit eine Arbeitsgruppe unter der Leitung des Wirtschaftsministeriums aus, an der neben den Geschäftsführern von Bayern Tourismus Marketing, den Tourismusverbänden und der DEHOGA auch Vertreter lokaler Tourismusdestinationen teilnehmen.