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Moderne Wohnideen

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In drei Schritten: Holzterrasse an einem Tag renoviert

Neuer Glanz mit natürlichen Terrassenölen auf Leinölbasis

Zunächst musste die alte Ölschicht mit einem Schwingschleifer abgeschliffen werden. Foto: Natural-Farben

Wenn der Zahn der Zeit an der Holzterrasse nagt und die Witterungseinflüsse deutliche Spuren hinterlassen haben, ist eine Renovierung fällig. Wer den Dielen zu neuem Glanz verhelfen will, kann zu ökologischen Produkten greifen. Manchmal genügt ein neuer Anstrich, etwa mit speziellen Terrassenölen auf der Basis von Leinöl, Naturharzen und natürlichen Pigmenten. Sie sind so dünnflüssig, dass sie tief ins Holz eindringen und Feuchtigkeit den Dielen nichts mehr anhaben kann. Das Holz erhält wieder seine frische, satte Farbe. Fein geriebene Farbpigmente machen es immun gegen UV-Strahlung und beugen so einer Vergrauung vor.

Von Laien leicht zu schaffen, trotz Abschliff des Altanstrichs

„Auch wenn zuvor der Altanstrich entfernt werden muss, ist so eine Terrassenrenovierung auch von Laien leicht an einem Tag zu bewältigen. Am besten an windstillen und bewölkten Tagen. So kann das Öl tief in das Holz einziehen. Ist es zu sonnig, würde die Fläche zu schnell trocknen“, erklärt Experte Frank Lipfert vom Hersteller Natural-Farben. Diese Schritte beschreibt der Fachmann in Anlehnung an eine Terrasse aus Akazienholz, die er renovierte: 

  1. Dielen abschleifen
    Zunächst musste die alte, abgewitterte Ölschicht mit einem Schwingschleifer abgeschliffen werden. Erst wurde die Oberfläche mit einer 80er-Körnung entfernt. Danach erfolgte der Feinschliff mit einer 120er-Körnung. Diese Arbeit erforderte ein wenig Geduld, doch es hat sich gelohnt: Nach und nach kam die schöne Holzmaserung wieder zum Vorschein. Die Dielen waren danach so glatt und eben, dass man jetzt sogar barfuß darüber laufen kann.
     
  2. Erstanstrich mit Terrassenöl
    Nachdem der Schleifstaub gründlich entfernt wurde, kam Terrassenöl an die Reihe. Es ist idealerweise streichfertig und muss nur gut aufgerührt werden. Für einen gleichmäßigen Auftrag empfiehlt sich ein breiter Pinsel oder eine kurzhaarige Rolle. Am besten geht man dabei Stück für Stück vor. Wichtig: Immer in Maserrichtung arbeiten und das Öl gut ausstreichen.
     
  3. Zweitanstrich mit Terrassenöl
    Etwa 24 Stunden später folgte der zweite Anstrich. Dieser geht genauso leicht von der Hand wie der Erstauftrag. Für beide Anstriche war ein 2,5-Liter-Eimer Terrassenöl ausreichend. Nun mussten die Holzdielen nur noch gut durchtrocknen und fertig war der Terrassenboden. Damit er möglichst lange schön bleibt, sollte er einmal im Jahr nachgestrichen werden. Ein gutes Terrassenöl ist für alle Holzarten geeignet, die im Garten und auf der Terrasse Verwendung finden. Auch Gartenmöbel lassen sich damit pflegen und schützen.

Sommer, Sonne, Fliegen im Haus.

So geht moderner Insektenschutz heute


Fliegen gehören zum Sommer wie die Sonne und die gute Laune. Damit gerade Letzteres auch so bleibt und dieses Wohlbefinden im Haus nicht gestört wird, gibt es mehrere Möglichkeiten, sich vor Fliegen, Stechmücken oder Gelsen zu schützen.

Mit einer Fruchtfliegen-Falle lassen sich Frucht-, Obst- und Essigfliegen sicher fangen. Der Duft der natürlichen Lockstoffmischung lockt sie auf die beleimte Innenseite der Falle und hält sie dort zuverlässig fest. Gegen Schnaken und Mücken kommt ein Elektro-Verdampfer wie der Langzeit-Mückenschutz zum Einsatz, der einfach anzuwenden und geräuschlos ist. Fliegenköder enthalten einen geruchlosen Lockstoff-Köder, der Fliegen anzieht und rasch beseitigt. Am Fenster angebracht, wirken die hübschen Falter, Käfer oder dezenten Streifen eine ganze Saison lang. Im Internet gibt es Überblicke über Schädlinge, die im Sommer im Haus auftauchen können, und Tipps, wie man sie fernhält oder entfernt (z.B. unter www.aeroxon.de). Biozidprodukte wie Fliegenköder, Fruchtfliegen-Falle und Langzeit-Mückenschutz sollte man generell vorsichtig verwenden und vor Gebrauch stets das Etikett und die Produktinformationen lesen.

Dekorativ am Fenster

Völlig giftfrei sind geruchlose Fliegenfallen. Sie halten Fliegen zuverlässig auf ihrer beleimten Fangfläche fest. Leimfallen sind für alle Räume geeignet und wirken sechs Monate lang. Sie kommen in Kinderzimmern, Schlafräumen, im Bad oder im Wohn- und Essbereich zum Einsatz. Wer in Ruhe arbeiten möchte, klebt die Falle an die Bürofenster. Fliegenfallen mit einem kontrastreichen Design in Schwarz und Grau lassen gefangene Fliegen nahezu unsichtbar werden und fügen sich dezent in jede Wohnumgebung ein. Weiterhin gibt es Leimfallen mit Früchte-Motiven oder schlicht in transparent. Übrigens gehört der klassische Fliegenfänger ebenfalls zu den giftfreien Leimfallen, der noch immer weltweit, wenn auch nicht direkt am Fenster, eingesetzt wird.

Einfach anzubringen und ebenso wirksam in der Fliegenabwehr sind die Fenster- und Tür-Fliegengitter, die passend zugeschnitten und sogar in der Waschmaschine gereinigt werden können. Die bewährte Wilhelm-Busch-Methode ist immer noch die Fliegenklatsche oder man nutzt einen Fliegenfänger

Farbenfroh und gesund

Beim Streichen von Möbeln und Spielzeug auf unbedenkliche Lacke achten

Universeller Buntlack kann auf verschiedenste Untergründe gestrichen werden und funktioniert idealerweise ohne Grundierung.

Foto: djd/www.adler-farbenmeister.com/Christian Forcher

Babys und Kleinkinder gehen mit ihrer Umwelt gerne auf Tuchfühlung. Alles wird neugierig in die Hand genommen oder gar direkt einem Geschmackstest unterzogen. Beim Neukauf von Kindermöbeln und Spielzeug achten verantwortungsvolle Eltern daher selbstverständlich auf schadstofffreie Materialien.

Genau so sorgfältig sollte man sein, wenn etwa ein gebrauchtes Babybett von Freunden, altes Holzspielzeug oder das Klettergerüst im Kinderzimmer aufgehübscht werden soll. Dabei ist die Farbe entscheidend. Buntlacke sind in vielen Standardfarben und individuellen Farbtonvarianten erhältlich (z.B. von Adler). Ein umweltfreundlicher Lack auf Wasserbasis erweist sich meistens als „kindgerecht“, weil er ungiftig, geruchsarm und speichelecht ist und somit unbedenklich in der Umgebung der Kleinen eingesetzt werden kann. Mit einem Lack, der ohne Grundierung funktioniert, erstrahlen Babybett und Möbel in kurzer Zeit wieder in einem frischen Look.

Nach gründlichem Aufrühren des Lackes kann man direkt mit dem Streichen beginnen. Um „Farbnasen“ zu verhindern, werden die einzelnen Teile liegend lackiert. Mit einem Wasserlackpinsel streicht man die Farbe dünn auf die Vorderseite und Kanten. Sobald diese gut getrocknet sind, kommt die Rückseite dran. Der Lack zieht schnell an, deswegen sollte man über bereits gestrichene Flächen nicht mehr mit dem Pinsel gehen. Ausführliche Schritt-für-Schritt-Anleitungen gibt es im Internet. Die fertig lackierten Teile sollte man dann auf Holzstäben ablegen. So kleben sie nicht an der Oberfläche fest und können in Ruhe trocknen.

Universelle Buntlacke eignen sich nicht nur zum Streichen von Holzteilen, sondern können auf verschiedensten Untergründen innen und außen eingesetzt werden. Wer etwa seine verblassten oder vergilbten Kunststoff-Fensterrahmen wieder ansehnlich machen möchte, greift zum selben Eimer. Nach einer gründlichen Reinigung wird die Oberfläche mit Schleifpapier aufgeraut. Nun kann die Lackierarbeit beginnen. Wichtig ist, die Farbe anschließend etwa sechs Stunden trocknen zu lassen.