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So hilft eine Telemedizin-App Kinderärzten und Patienten

Schnelle Hilfe per App statt überfülltem Wartezimmer: Telemedizin hat gerade für Eltern von Kleinkindern viele Vorteile. Wann sollte man mit seinem Kind in die Praxis, wann reicht die App? Ein Kinderarzt beantwortet die wichtigsten Fragen.

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Das Kind kränkelt – und schon geht das Gedankenkarussell los: Ist das schon Fieber oder noch erhöhte Temperatur? Kann ich das Kind so in die Kita oder in die Schule lassen? Hat der Kinderarzt schon geöffnet? Oft bedeutet das: Vater oder Mutter hetzen morgens noch zur Praxis, wo das Wartezimmer schon gefüllt ist. Mittlerweile gibt es mit Telemedizin-Apps eine entspanntere Alternative.

Angelo Aleo arbeitet als Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin in Hamburg. Seit dem Frühjahr berät er Eltern und Kinder außerdem über die Telemedizin-App Kry. Er kennt also beide Welten: den Besuch in der Kinderarztpraxis und die Sprechstunde per App. 

Wie erkenne ich, ob ich mit meinem Kind zum Arzt muss oder die Online-Sprechstunde per App ausreicht? Dr. Aleo rät, auf die Expertise des Arztes zu vertrauen. „Generell ist es für Eltern mit kranken Kindern immer sinnvoll, die Meinung eines Facharztes einzuholen“, sagt er. „Wir können oft schon bei der Anamnese sehen, ob wir mit den Mitteln der Telemedizin helfen können oder der Besuch bei einem Arzt vor Ort oder sogar eine stationäre Behandlung nötig ist.“ Bei Babys unter drei Monaten mit Fieber rät er dazu, gleich einen Kinderarzt aufzusuchen.

Bei leichteren Symptomen kann der Arzt über Apps wie Kry in vielen Fällen rasch helfen. In der Regel schätzten besorgte Eltern die Situation als viel gefährlicher ein, als sie sei, sagt der Kinderarzt. „Schnell eine Einschätzung vom Kinderarzt zu bekommen, ist für viele sehr erleichternd.“

Der Arzt sieht die Symptome auf einen Blick

Und so läuft die Kinderarzt-Sprechstunde ab: In der Kry-App können die Eltern im eigenen Account auch ein Profil für ihr Kind anlegen. Schon vor dem Termin kann man über die App Fragen zu Symptomen, eventuellen Vorerkrankungen und Medikamenten seines Kindes beantworten. Auch Fotos kann man vorab hochladen – das ist zum Beispiel bei Hautausschlägen sehr sinnvoll. „Ich schaue mir das vor dem Termin an und kann dann meist schon gut einschätzen, womit ich es zu tun habe“, sagt Dr. Aleo.

Mit den Eltern und ihren Kindern kommuniziert der Arzt dann über den Bildschirm – das hat aus seiner Sicht einen entscheidenden Vorteil: „Viele kleinere Kinder mögen das eigentlich gar nicht, wenn der Arzt ihnen nahekommt, in die Ohren oder in den Hals schaut“, sagt der Kinderarzt. „Bei der Untersuchung mit Kry habe ich mehr Abstand und sage den Eltern, was ich sehen muss. Das ist für die Kinder angenehmer, wenn die Eltern das machen.“

Kry aus Kinderarztsicht

Aus Sicht von Dr. Aleo ist Telemedizin kein Ersatz für den Arztbesuch vor Ort, „aber eine unheimlich gute Ergänzung dazu“. Die Praxen würden entlastet und für Eltern eine pragmatische Lösung geschaffen. „Wenn eine Mutter kurzfristig eine Krankschreibung für ihr Kind braucht, geht das mit Kry schnell und einfach.“ Gut geeignet sei Telemedizin außerdem für Beratungsgespräche zum Beispiel bei Ernährungs- oder Stillproblemen oder anstehenden Impfungen.

Und für die Ärzte ist es reizvoll, neben dem Praxis-Alltag auch mal ortsunabhängig arbeiten zu können: Ein schneller Internetzugang und ein vor fremden Blicken geschützter Raum für die Sprechstunde sind alles, was ein Facharzt braucht. Kry stellt einen Laptop, die Umgebung zur Durchführung der Videosprechstunden und den technischen Support. Was die Ärzte dafür mitbringen müssen: Neugier auf Telemedizin, eine Facharzt-Ausbildung und eine deutsche Approbation.

Die Ärzte sind zeitlich sehr flexibel und können angeben, wie viele Stunden sie pro Woche über Kry arbeiten wollen. Kry vermittelt ihnen dann Patienten aus ganz Deutschland. 

KRY ist ein europaweit agierendes Gesundheitsunternehmen, das Patientinnen und Patienten digitale Arzttermine per Video anbietet. Bei Bedarf stellen die Ärzte auch Rezepte, Krankschreibungen und Überweisungen aus. Damit ergänzt KRY die medizinische Versorgung vor Ort. Das Unternehmen ist 2014 in Schweden gestartet und verbindet medizinische Expertise mit modernster digitaler Technologie. Dafür kooperiert Kry mit lokalen Ärzten und Apotheken.