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Der Wolftrail – ein Trip ins Innerste der Natur

Dichte Wälder, ein Wasserfall im glitzernden Gegenlicht, ein Bär, der über die Lichtung streift – das sind die Karpaten. Ein Urwald in Europa.

Diese mystische Landschaft kann man selbst erleben – beim Wolftrail. Ein exklusives Hiking-Abenteuer, organisiert von Jack Wolfskin. Die Teilnehmer unterstützen damit ein wichtiges Naturschutzprojekt.

Diese Landschaft liegt tief in Rumänien, in Transsilvanien, am Rande des Nationalparks Piatra Craiului. Menschen trifft man hier kaum an, die Wege wurden von Luchsen, Hirschen und Bären geformt. Für Wanderer und Naturliebhaber eine Herausforderung. Und ein großes Vergnügen.    

Willst du diese Wildnis erleben? Dann komm mit auf den Wolftrail. Sechs Tage am Rande der Zivilisation.
Erlebe Seen, Wälder – unberührte Natur
Entdecke gewaltige Landschaften – einen Urwald mitten in Europa
Begegne wilden Tieren wie Bären, Luchsen und Wildschweinen

Die Karpaten sind ein Fenster in vergangene Zeiten    

Wer durch die Karpaten wandert, bekommt eine Vorstellung davon, wie unsere Wälder früher einmal ausgesehen haben. Keine Straße, die Schneisen durch die Landschaft schlägt. Keine begradigten Flüsse. Bäume und Sträucher wachsen und wuchern, wie sie wollen. Ein Massiv aus dunklem Grün. Pflanzen sterben ab und bilden die Grundlage neuen Wachstums. In der Ferne rauscht ein Fluss. Wer Glück hat, begegnet einem Bären. Und vielleicht auch einem Wolf. Aber keine Sorge, die Tiere sind wild, aber auch scheu. Niemals würden sie einen Wanderer angreifen.

In den rumänischen Karpaten kann man das größte noch bestehende, geschlossene Waldgebiet Europas erleben. Hier ist mehr als ein Drittel aller wildlebenden Großraubtiere des Kontinents beheimatet. Im dichten Geflecht des Waldes finden sie den idealen Lebensraum.

Die Wälder werden ausgeplündert    

Doch dieses einzigartige Ökosystem ist in Gefahr. Immer öfter durchdringt das Geheul der Motorsäge die Stille. Ganze Landschaftsgebiete werden abgeholzt, die Wälder ausgeplündert. Anfang der 90er-Jahre, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, bekamen die rumänischen Waldbesitzer ihren enteigneten Besitz vom Staat zurück. Und nun wollen viele damit das große Geld machen, ohne Rücksicht auf die Natur. Gier ist stärker als Heimatliebe.

Doch es gibt Widerstand gegen die Zerstörung des Waldes. Christoph Promberger führt ihn an. Der deutsche Wildbiologe ist Experte für Wölfe und andere wild lebende Großtiere. 1992 kam er zum ersten Mal nach Rumänien. Sofort spürte er die Faszination der wilden Landschaft, der ursprünglichen Dörfer, war fasziniert von der Freiheit des riesigen Waldes. Zusammen mit seiner Frau Barbara baute er einen Reiterhof auf. Viele Jahre widmeten sich die beiden dem Wolfschutz. Bis sie eine neue Aufgabe für sich entdeckten: die Erhaltung des bedrohten Urwalds.

2009 gründeten die beiden die Stiftung Foundation Conservation Carpathia (FCC). Sie hat sich mittlerweile zur größten Naturschutzorganisation Rumäniens entwickelt. Mit Hilfe von Sponsoren und Privatleuten kauft die Stiftung riesige Waldgebiete auf – aber eben nicht, um sie abzuholzen, sondern um sie zu bewahren. Das Ziel: ein eigener Nationalpark. 25 000 Hektar Wald sind bereits im Besitz der Stiftung, mehr als der Nationalpark Bayerischer Wald.

"Wir haben Jagdgebiete gekauft – um dort nicht zu jagen. Die Natur soll so authentisch bleiben, wie sie ist"

Christoph Promberger

Christoph Promberger ist der Partner vor Ort von Jack Wolfskin. Schon seit fast 30 Jahren ist er mit dem Unternehmen verbunden. Bereits als Student, als er für seine Diplomarbeit über Wölfe im Norden Kanadas forschte, unterstützte ihn Jack Wolfskin mit der passenden Ausrüstung. Heute hat sich daraus eine enge Zusammenarbeit entwickelt. Jack Wolfskin ergriff die Initiative für einen exklusiven Wanderweg durch die Karpaten, Christoph Promberger steuert sein Wissen über die Besonderheiten der Gegend bei und stellt Hütten und Gästehäuser der Stiftung zur Verfügung. So entstand der Wolftrail.

Offizieller Veranstalter ist das renommierte Unternehmen ASI Reisen. Die Alpinschule Innsbruck verfügt über größte Erfahrung mit dem Thema Bergwandern. Wer den Wolftrail geht, kann sicher sein, eine archaische Wildnis und Tierwelt von kompetenten Spezialisten vermittelt zu bekommen. Ein Erlebnis, das kein Teilnehmer je vergessen wird.

Eine Idylle, aber keine heile Welt

Sechs Tage und fünf Nächte dauert der Trip. Er führt über Wiesen und Wälder, auf Gipfel und zu idyllischen Seen. Aber eine heile Welt wird nicht vorgegaukelt. Auch massive Kahlschläge des Waldes bekommen die Teilnehmer zu sehen. Aus höchstens sechs Personen besteht jede Gruppe. Ein lokaler Guide führt sie sicher durch die Wildnis.

Unterwegs gibt es Lunchpakete, abends wird gemeinsam gekocht. Alles ist natürlich und nachhaltig – das Essen stammt aus der Region, die Menschen in den Dörfern profitieren von den ersten Ansätzen eines Öko-Tourismus im besten Sinne.

Und die Übernachtungen? Dafür gibt es Zelte und Wildbeobachtungshütten. Die Hütten sind einfach eingerichtet, aber gemütlich. Vor allem bieten sie die Möglichkeit, die Natur so zu erleben, wie das in Deutschland kaum mehr möglich ist. Ein unvergleichlicher Sternenhimmel leuchtet. Hirsche nähern sich der Hütte. „Wenn man Glück hat, hört man ein Rudel Wölfe heulen“, sagt Christoph Promberger. Wenn er den frühen Morgen in der Abgeschiedenheit beschreibt, klingt das so: „Du sitzt da, einen Becher heißen Kaffee in der Hand, die Nebelschwaden steigen auf, der Wald erwacht.“

Ein Hiking-Abenteuer fernab der Zivilisation

Wer am Wolftrail teilnimmt, muss kein erfahrener Bergsteiger sein. Aber etwas Fitness für längere Wanderungen sollte schon vorhanden sein. Durchschnittlich fünf reine Gehstunden dauert eine Tagestour. Nicht immer geht es bergauf, aber manchmal schon. Oft gibt es keine richtigen Wege – schließlich sind wir im Urwald.

1. Tag
Individuelle Anreise der Teilnehmer zum Flughafen Sibiu. Der Transfer nach Sinca Noua in Siebenbürgern dauert etwa zwei Stunden. Auf dem Reiterhof von Barbara und Christoph Promberger gibt es Abendessen – und einen ersten Eindruck von einer faszinierenden Natur mitten in den Karpaten.

2. Tag
Nach einem 40-minütigen Transfer nach Plaiul Foii beginnt der erste Hike, durch Wiesen und Wälder. Es geht rauf zum ersten Gipfel Tamas Peak auf 1690 Meter Höhe. In Poiana Tamas stoßen die Teilnehmer auf ein Wildniscamp, eine alte Schäferei. Abends wird dort am offenen Feuer gekocht – und schließlich im Zelt übernachtet.

3. Tag
Es geht weiter nach Comisu, am Grat entlang, bis auf den Gipfel des Comisu auf 1873 Metern. Nach Durchquerung eines Fichten-Urwalds kommt man in Comisu an. Die Hütte dort eignet sich ideal zum Beobachten von Tieren in der Dämmerung. Die Teilnehmer können mit Ferngläsern Wildschweine und Bären erspähen, mit Glück auch Wölfe.

4. Tag
An diesem Tag steht eine etwa zweistündige alpine Wanderung auf den Lutele-Gipfel (2176 Meter) auf dem Programm. Nach weiteren zweieinhalb Stunden erreicht die Gruppe die Bunea-Hütte, von der aus man fantastische Ausblicke und ein tolles Essen genießen kann.

5. Tag
Wanderung rund um Bunea, anschließend Fahrt mit dem elektrischen Floß über den Pecineagu-See. Nach dem Transfer zur Cobor-Biodiversity-Farm erkundet die Gruppe die Umgebung mit der Pferdekutsche.

6. Tag
Am letzten Tag der Reise kann man die Cobor Farm näher kennenlernen – zu Fuß oder mit Rädern. In dem von der Foundation Conservation Carpathia geführten Bauernhof wird ein ganzheitliches Naturschutzkonzept betrieben; gleichzeitig leben dort Einsteller-Pferde und seltene Haustierrassen wie die Graurinder. Mit dem Kleinbus geht es dann in zwei Stunden zum Flughafen Sibiu.

Abenteuer und Nachhaltigkeit    

Mit dem Wolftrail unterstützen die Teilnehmer ganz konkret das Projekt, einen Naturpark aufzubauen, in dem die biologische Vielfalt eines europäischen Urwalds gedeihen kann. Zehn Prozent des Reisepreises fließen direkt in die Stiftung FCC. Damit kann man zum Beispiel mehr als 260 Quadratmeter Wald mit 80 Bäumen aufforsten. Oder 160 Quadratmeter Urwald kaufen. Oder jede Menge Futter für die Wisente im Auswilderungsgehege.

Der Wolftrail ist ein Trip ins Innerste der Natur. Wer dabei ist, erlebt, was Wildnis bedeutet. In einem Urwald in Europa.