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Tiefenanzeige
Glashütte Original SeaQ Panoramadatum
Gute Ablesbarkeit auch bei schlechter Sicht dank Super-LumiNova auf Zeigern, Ziffern und Keramiklünette.
Glashütte Original SeaQ Panoramadatum
Inspiriert von der ersten Taucheruhr aus Glashütte aus dem Jahr 1969.
Glashütte Original SeaQ Panoramadatum
100 Stunden Gangreserve und hohe Stoßfestigkeit durch Bajonett-Aufhängung des Uhrwerks im Gehäuse.
Glashütte Original SeaQ Panoramadatum
Geprüft nach deutscher und internationaler Norm für Taucheruhren, inkl. 24-tägigem Excellence-Test
Glashütte Original SeaQ Panoramadatum
Sichere Bestimmung der Tauchzeit durch einseitig drehbare, kratzfeste Keramiklünette.

Deepdive ins Leben von Robert Marc Lehmann (36)

Taucherbrille

Der Meeresbiologe, Forschungstaucher und Abenteurer erlebt das, was andere nicht einmal träumen. Seine Mission: die Schönheit der Erde zu dokumentieren und so andere zu motivieren, sie zu schützen.

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egelmäßig führt ihn sein Job nach Helgoland, wo er gemeinsam mit seinem Team seit mehreren Jahren diverse Algenarten und Tiere untersucht. Das Vorgehen dabei ist in der Regel meist das Gleiche: Roberts Blick ist konzentriert, aber entspannt. Routinierte Hände checken Flaschendruck, Tauchcomputer und Ausrütung, dann markiert er den Tauchbeginn auf seiner Uhr und nimmt auf der Reling des kleinen Forschungsbootes Platz. Lässt sich nach hinten kippen. Das Wasser schlägt über seinem Kopf zusammen, Blasen steigen auf und schon ist er in einer anderen Welt. Ganz nah und doch völlig anders als alles, mit dem wir uns täglich umgeben.

In dieser Welt gibt es so gut wie keine Geräusche, die Sicht ist eingeschränkt und die Schwerkraft stark verringert. Nach mehr als 2.500 Tauchgängen auf der ganzen Welt hat Robert sich neue Routinen antrainiert – damit bewegt er sich im Wasser wie andere auf dem Weg zum Bäcker. Denn das Meer ist ein Ort, an dem gelernte Instinkte und Reaktionen nicht funktionieren. Entsprechend bedarf es für das Abtauchen in diese Welt Instrumente, die speziell für die Anforderungen dieses Lebensraums konstruiert sind. Die neue Taucheruhr SeaQ Panoramadatum der Uhrenmanufaktur Glashütte Original verfügt daher über mit Super-LumiNova ausgelegte Zeiger, Ziffern und das Dreieck auf der Keramiklünette. Damit kann die Tauchzeit auch bei schwierigen Sichtbedingungen gut abgelesen werden.

Mit seiner Arbeit verfolgt Robert eine große Mission: Er will die Menschen aufmerksam machen – auf die Schönheit unserer Erde aber auch auf ihre Vergänglichkeit und darauf, dass es sich lohnt, sie zu schützen. Er sagt: „In erster Linie bin ich Meeresbiologe, aber da wird man automatisch zum Umweltschützer.“ Der Weg dorthin ist unerwartet staubig und steinig: Mit 146 Kommilitonen hat er sein Studium der Meeresbiologie begonnen, bis zum Abschluss haben nur 38 durchgehalten. Die meisten davon fahren jetzt Pizza aus oder sitzen im Labor: mit 40-Stunden-Woche, Mensa und Bausparvertrag. Robert dagegen hat sich seit dem Kindergarten ausschließlich der Natur verschrieben. Am Anfang zog er mit Leidenschaft kleine Fische aus Tümpeln und Seen der Umgebung – bis ihm sein Vater ein Buch mit Bildern von Tauchern zum Geburtstag schenkte. Ab diesem Moment war für Robert klar: Genau das wollte er auch machen.

Im Studium finanzierten Nebenjobs die teure Ausrüstung aus Anzug, Atemregler, Taucheruhr und Fotoequipment. Wann immer möglich, absolvierte er weitere Ausbildungen wie den Bootsführerschein und Tauch- und Drohnenlehrgänge. Filmen und Fotografieren brachte er sich selbst bei. Menschen von diesem Schlag sind selten und gesucht. Submaris, das Unternehmen, das er gemeinsam mit vier Kollegen führt, wird von Auftraggebern weltweit angefragt. Es gibt einfach kaum Leute, die seinen Job machen wollen oder können. Wenn zum Beispiel Algenarten auf dem Boden der Ost- und Nordsee gezählt werden müssen oder wenn Mikrobiologen des Alfred-Wegener-Instituts jemanden brauchen, der hilft, nach unentdeckten Giften von Nesseltieren zu suchen, klingelt das Telefon des Spezialisten. Robert finanziert mit diesen und anderen Aufträgen seine Undercover-Fototrips, darüber hinaus arbeitet er ehrenamtlich für verschiedene NGOs weltweit. In diesem Zusammenhang betreute er zum Beispiel für das Projekt „Haie in Ost-& Nordsee“ Grundlagenforschungen mit beköderten Unterwasser-Kamerafallen, sog. BRUV’s (Baited Remote Underwater Video).

Das Abenteuer zum Beruf zu machen, habe ich nur geschafft, weil ich mein ganzes Leben nichts anderes getan habe.“

Roberts Arbeit hat viele schöne Seiten, die gern gefeiert und bewundert werden. Dazu gehören beeindruckende Fotos von wilden Tieren in ihrer natürlichen Umgebung. Was die Fotos jedoch nicht zeigen, sind die wundgescheuerten Schultern vom Schleppen der Ausrüstung, die Mücken, frustrierende Formalitäten, jahrelange Verhandlungen mit Behörden und die akribische Vorbereitung auf seine Abenteuer. Das harte Training, die aufwändige Arbeit nach dem Redundanzprinzip und das Restrisiko eines Unfalls oder des Scheiterns einer Mission – trotz penibler Vorbereitung. Sämtliche Details müssen äußerst präzise aufeinander abgestimmt werden – nur so ist ein erfolgreiches Ergebnis möglich. Präzision und maximale Zuverlässigkeit waren auch die zentralen Prämissen für die Uhrmacher und Konstrukteure von Glashütte Original bei der Entwicklung der SeaQ. Die DIN- und ISO- geprüfte Taucheruhr erfüllt strengste deutsche und internationale Qualitätsstandards. Eine Besonderheit in der Welt der Taucheruhren.

Für Robert gehört auch die weniger glamouröse Seite zu einem Job, in dem die magischen Momente überwiegen. Momente wie auf den Azoren. Die Inselgruppe ragt 1.400 km westlich von Portugal wie ein riesiger Berg aus dem Meeresboden. Hier treffen sich Wale, Rochen, Haie und Schildkröten auf ihren Routen durch den Nordatlantik. Für Robert der perfekte Spot, um wilde Tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu dokumentieren und ihre Schönheit zu vermitteln. Viele Monate als Tauch- und Expeditionsguide für Filmteams und Fotografen gaben ihm genug Möglichkeiten, um unzählige besondere Momente zu erleben. Bei 24 Grad Wassertemperatur und 50 Metern Sichtweite mit einem Pottwal freizutauchen, ist einmalig schwärmt Robert. Genauso wie die Gesellschaft von Hammer- und Tigerhaien auf den Bahamas. Doch auch Tauchgänge in den Höhlen Mexikos oder Orcas in Neuseeland und Schwärme von Blue Mao Maos faszinieren den Wissenschaftler. Dabei ist es in erster Linie die Exklusivität dieser Erlebnisse, die ihn immer wieder aufs Neue begeistert. Einblicke, die nur einem kleinen Personenkreis vorbehalten sind und die er mit seiner Kamera einem breiten Publikum zugänglich macht.

Roberts Lieblingsspots
Mexico Bahames Azoren NEUSEELAND NORWEGEN

Nicht immer steht er bei seinen Tauchgängen an der Spitze der Nahrungskette – eine Erfahrung auf die viele gern verzichten, doch Robert betont, dass er selbst in Gesellschaft der größten Raubtiere unter Wasser noch keine gefährlichen Situationen erlebt hat. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einer besteht darin, dass der Mensch nicht ins Nahrungsspektrum der Meeresbewohner gehört. Darum gab es mit Orcas beispielsweise noch nie einen Unfall in der freien Natur. Bei Haien kommt es zu ca. 50 Unfällen pro Jahr, fünf davon enden tödlich. Eine Zahl, die etwas von ihrem Schrecken verliert, wenn man bedenkt, dass in derselben Zeit bis zu 20 Milliarden Kontakte von Mensch und Hai, weltweit stattfinden. Wesentlich mehr Sorgen macht sich Robert darüber, ob ihn eine giftige Qualle oder der Propeller eines Bootes erwischt.

Tiere zeigen sehr deutlich ob sie Lust haben, dass du bei ihnen im Wasser bist, oder nicht.“

Der zweite Faktor ist die langjährige Erfahrung: Im Gegensatz zu einem Hund, der knurrt, können Tiere unter Wasser mit dem Menschen deutlich schlechter durch Geräusche kommunizieren. Doch Robert hat gelernt, ihre Körpersprache zu lesen. So werden Haie in Stresssituationen zum Beispiel sehr angespannt. Körper und Flossen versteifen sich, die Augen werden größer und die Bewegungen verlieren ihren eleganten Fluss. Spätestens jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um das Wasser zu verlassen.

Die Motivation, sich in derart unbequeme Situationen zu begeben, kommt unter anderem von der Dringlichkeit seiner Aufgabe. Wenn Wilderer Tiere illegal verkaufen, dann möchte Robert, das publik machen. „Natürlich ist es nicht lustig, nachts um drei Uhr über einen illegalen Tiermarkt zu gehen, aber es muss gemacht werden.“ Nur so können andere erfahren, wo die Exoten herkommen, die ihnen als Delikatesse oder Haustier angeboten werden. Zudem lockt ihn natürlich auch der Reiz des Unbekannten. Eine Verlockung, der er jedoch nur bis zu einem gewissen Punkt folgt.

Fischfakten, die zu wenige kennen.
  • Dank Mikroplastik, Beifang und Quecksilberanreicherungen sind Fische in vielen Fällen keine gesunde Mahlzeit mehr. Überfischung und die Massentierhaltung der Lachsfarmen sind weitere Argumente gegen den Fischkonsum.

  • Reste von Fischernetzen bedrohen Seevögel, die sich darin verhaken. Jedes Jahr kommen laut Greenpeace ca. 640.000 Tonnen zurückgelassenes Fischereigerät hinzu.

  • Wer nicht auf Fisch verzichten will, sollte zum Karpfen greifen. Der ist im Gegensatz zu vielen anderen Arten nicht vom Aussterben bedroht und kann ökologisch und regional produziert werden.

Wenn dir in einer Höhle die Lampe ausfällt und du hast keine zweite oder dritte dabei, wirst du sterben.“

Dieselbe Taktik empfiehlt er jedem, der sich an fordernde Tauchgänge heranwagen will. „Du musst die Spielregeln kennen, deine Fähigkeiten realistisch einschätzen und darfst nur perfekt vorbereitet ins Wasser gehen“ Dazu gehört auch immer ein detaillierter Plan A, B und C, der Fragen beinhaltet wie: Wie viel Zeit und Atemgas muss ich einplanen? Was mache ich, wenn etwas passiert? Gibt es Sauerstoff auf dem Boot? Eine Druckkammer? Einen Arzt in der Nähe? Und wie komme ich da am schnellsten hin? Was dann unter den gegebenen Umständen möglich ist, bestimmt auch immer das Team. Denn unter Wasser hat Robert meist mehrere Kollegen dabei.

Neben den taktischen Maßnahmen spielt eine hochwertige und zuverlässige Ausrüstung eine entscheidende Rolle bei Roberts Tauchgängen. Das Wichtigste ist sein Anzug, der ihm das Gefühl eines Superhelden gibt. 15 verschiedene davon hängen in seinem Schrank, die er je nach Temperatur und Einsatz auswählt. Alles andere hat er doppelt dabei. Beim Höhlentauchen sogar dreimal. Schließlich muss er hier jeden Notfall vor Ort lösen. Denn durch die Höhlendecke ist es unmöglich einfach aufzutauchen. Im Notfall gibt es nur einen Weg zurück zum Höhleneingang. Der kann manchmal mehrere Stunden entfernt sein.

Die Ausrüstung ist immer perfekt in Schuss, top gewartet und durchläuft vor jedem Einsatz mehrere Checks – ähnlich wie die SeaQ Panoramadatum. Jede Uhr muss den 24-tägigen Excellence-Test durchlaufen, um ihre Qualität, Genauigkeit und Zuverlässigkeit zu beweisen. Was Außenstehende leicht als Pedanterie interpretieren, ist absolute Notwendigkeit. Genauso wie eine gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und eine überdurchschnittliche Fitness. Während Robert beim Tauchequipment auf robuste und erprobte Technik setzt, bevorzugt er bei Kameras eher modernste Technik. Durch diese Merkmale zeichnet sich auch die neue Taucheruhr SeaQ Panoramadatum der Uhrenmanufaktur Glashütte Original aus, die Historie und Moderne vortrefflich vereint. Denn bereits vor 50 Jahren waren Präzision und Zuverlässigkeit die Markenzeichen des Vorgängermodells. So erfüllt der DIN- bzw. ISO-geprüfte Zeitmesser strengste Qualitätsstandards im Hinblick auf Wasserdichtigkeit, Stoßsicherheit und Salzwasserbeständigkeit. Doch auch für Roberts Anforderungen ist das Beste gerade gut genug. Denn Salzwasser, Felskanten, ständige Benutzung und große Temperaturunterschiede führen zu einem enormen Verschleiß. Darum kann er auf seinen Expeditionen keine Abstriche beim Material hinnehmen und vertraut nur auf hochwertigstes Equipment.

Genau das erwartet ihn auch bei seinem nächsten Trip. Eine Mission, über die er im Moment noch nichts verraten darf. Nur so viel: Es handelt sich um ein NGO-Projekt, an dem er sich mit eigenen Mitteln beteiligt und es birgt ein gewisses Risiko. Für Robert also eine ganz normale Geschichte. Seine Einstellung dazu:

Wir sitzen alle auf dem selben Planeten, der Jedem zu gleichen Teilen gehört und um den wir uns kümmern müssen. Jeder einzelne und alle gemeinsam.“
Ausrüstung zum Höhlentauchen:
Lampen Zur Kommunikation mit dem Tauchpartner und zum Ausleuchten der Höhle. Digitale Spiegelreflexkamera Für Serienaufnahmen mit bis zu 16 Bildern/s, verpackt in einem Unterwassergehäuse. Tauchflaschen Gefüllt mit Trimix 21/35 (21% Sauerstoff und 35% Helium) Gas für Tiefen bis 45 m. Sidemount Jacket Erlaubt den speziellen Transport der Flaschen an der Seite des Tauchers, statt auf dem Rücken sowie die Demontage, um sie bei engen Stellen voraus zu schieben.
Für Macher und moderne Abenteurer
Glashütte Original SeaQ Panoramadatum

Zeitmesser aus Glashütte stehen seit 175 Jahren für maximale Präzision und Zuverlässigkeit. Basierend auf dieser Tradition hat Glashütte Original die Taucheruhrenlinie SeaQ entwickelt. Inspiration lieferte die vor genau 50 Jahren erschienene erste Taucheruhr aus Glashütte, die Spezimatic Typ RP TS 200. Mit ihrer Wasserdichtigkeit von bis 30 bar ist die markante SeaQ Panoramadatum die perfekte Begleitung für Abenteuer jeder Art.

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SeaQ Panorama Uhr

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