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Kaffeegenuss

Mahl-Zeit: Von der Bohne zum perfekten Kaffee

Welche Kaffeemühlen gibt es, und worauf gilt es beim Kauf zu achten?

Foto: iStock/Zakharova_Natalia

Deutsche Kaffee-Enthusiasten gehen mehr und mehr aufs Ganze: Der Absatz von ganzen Kaffeebohnen steigt derzeit von Jahr zu Jahr. Aus gutem Grund, denn wer seinen Kaffee zu Hause frisch mahlt, hat die frischesten Aromen in seiner Tasse. Doch welche Kaffeemühlen leisten die besten Dienste?


Die Analyse des deutschen Kaffeemarkts 2021 zeigt: Die ganze Bohne ist auf dem Vormarsch. Egal ob sie aus der Spezialitätenrösterei, dem Supermarkt oder Online-Vertrieb stammen, Kaffeebohnen erfreuen sich landesweit wachsender Beliebtheit. Gut 41 Prozent des landesweiten Absatzes an Kaffee geht mittlerweile auf die aromatischen Bohnen. Das ist ein Zuwachs von gut elf Prozent allein im Jahr 2021. Der Absatz des gemahlenen Filterkaffees, seit jeher ein Klassiker im Vorratsschrank, sank dagegen um rund fünf Prozent.

Foto: Beans & Leaves

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Die Vorteile der ganzen Kaffeebohnen liegen für Kenner auf der Hand: Vor allem Geschmack und Qualität überzeugen selbst die Gourmets. Bei einem Paket mit ganzen Bohnen können – im Gegensatz zum bereits gemahlenem Kaffeepulver – keine Bohnen beigemischt werden, die zu stark oder zu lang geröstet worden sind, da diese sofort optisch auffallen würden. Das sorgt für eine Top-Qualität. Das Aroma von frisch gemahlenem Kaffee ist zudem intensiver, da die Inhaltsstoffe und Öle der Kaffeebohnen so erst kurz vor dem Brühvorgang freigesetzt werden und nicht verfliegen können. Das schlägt sich ganz besonders bei der Lagerung wieder, denn ganze Kaffeebohnen halten ihr intensives Aroma länger. Der offensichtliche Nachteil? Ganze Bohnen sind grundsätzlich teurer. Damit die Bohnen unversehrt in den heimischen Küchen ankommen werden sie sorgfältiger verpackt und oft in kleineren Chargen geröstet. Größere Vielfalt, besseres Aroma, aber höhere Preise – der deutsche Kaffeegourmet wendet sich mehr und mehr der ganzen Bohne zu.

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Im Gegensatz zum Aufbrühen eines schnellen Filterkaffees fordert die Zubereitung und vor allem Vorbereitung von Kaffeebohnen etwas mehr Aufwand. Wer keinen „einer für alles“-Kaffeevollautomaten besitzt, greift hier am besten auf eine klassische Kaffeemühle zurück. Aber: Mühle ist nicht gleich Mühle – und die Unterschiede in der Kaffee-Qualität sind eindeutig.

Dem Duft von frisch gemahlenem Kaffee kann kaum jemand widerstehen. Foto: iStock/amenic181

Kaffeemühlen im Test: Auf das Mahlwerk kommt es an

Auch wenn es sie in endlosen Designoptionen gibt – das Herz einer Kaffeemühle ist das Mahlwerk. Es bestimmt, wie schnell und gleichmäßig die Kaffeebohnen zu einem homogenen Pulver gemahlen werden, das für die Zubereitung von frischem Kaffee benötigt wird. Auch die Temperatur im Inneren der Mühle spielt hier eine Rolle, denn der Kaffee sollte idealerweise ohne große Wärmeentwicklung gemahlen werden, um die Aromen der Bohne zu erhalten. Zu den gängigen Bauarten von Mahlwerken gehören Kegelmahlwerke, Scheibenmahlwerke und Schlagmahlwerke. Letztere kommen heute seltener vor, da sie die Kaffeebohnen ähnlich wie ein Mixer zertrümmern, was ein ungleiches Mahlgut zur Folge hat. Sie eignet sich besonders für präzise Kaffee-Kreationen wie Espresso nur schlecht. 

Haben nostalgischen Charme: klassische Handmühlen. Foto: iStock/Jag_cz

Omas alte Kaffeemühle: Nur etwas für Nostalgiker

Schön sehen sie ja aus, die klassischen Kaffee-Handmühlen. Nicht selten finden sich solche Mühlen in den Küchenschränken der älteren Verwandtschaft. Aufgrund alter und überholter Mahlwerke sowie ungenügenden Einstellungsoptionen eignen sich diese Modelle heutzutage allerdings nur noch als Deko-Objekte und sollten nicht mehr für die Herstellung von hochwertigem Mahlgut verwendet werden.

Foto: Djoon

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Handbetriebene Kaffeemühlen: Die erste Wahl für Puristen

Moderne Handmühlen besitzen oft ein hochwertiges Kegelmahlwerk, welches feines und aromatisches Kaffeegut ohne große Wärmeentwicklung hervorbringt. Außerdem sind Handmühlen platzsparend und auch für Reisen geeignet, da sie komplett ohne Strom auskommen. Allerdings ist der Handbetrieb sehr mühsam, wenn eine große Menge Kaffeebohnen zerkleinert werden muss. 

Elektrische Kaffeemühlen: Immer gleichbleibende Qualität

Elektrische Kaffeemühlen eignen sich besonders bei einem regelmäßigen Kaffeekonsum, da sie das Mahlen deutlich erleichtern. Es gibt sie in vielen Größen, Farben und Formen – mit manchmal deutlichen Unterschieden bei der Qualität der Mahlwerke. Elektrische Mühlen mit Scheibenmahlwerken aus Stahl oder Keramik liefern generell jedoch gute Ergebnisse. Vorsicht: Besonders Vieltrinker sollten darauf achten, eine Mühle zu wählen, die nicht schnell überhitzt. Denn eine zu hohe Wärmeentwicklung im Inneren der Mahlwerke hat bitteren Kaffee zur Folge, der viel Aroma einbüßt.

Elektrische Kaffeemühlen können sich stark in ihrer Qualität unterscheiden. Foto: iStock/Elen_777

Vollautomat: Das Rundum-Sorglos-Paket

Es ist die Luxusklasse für Kaffeetrinker – und sie wird jährlich populärer. Kaffee-Vollautomaten sind schon lange nicht mehr nur in Büros oder Cafés zu finden. Gerade zwischen 2019 und 2021 stieg die Verbreitung der Automaten in Privathaushalten um ganze 20 Prozent an. Vollautomaten besitzen ein Integriertes Mahlwerk, welches die frische Bohne ganz nach Bedarf frisch mahlt und somit für erstklassigen Café-Genuss auf dem heimischen Sofa sorgt. Viele Modelle bieten für einen höheren Preis sogar Sonderfunktionen für die automatische Zubereitung von Espresso, Café Latte oder Cappuccino. 

Sandra Gundelach

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