Anzeigensonderveröffentlichung

Kaffeegenuss

Gut für die Umwelt, gut für die Menschen

Fairtrade, Öko, Bio – ein Blick auf den Dschungel der Kaffeelabel und warum wir mehr Mehrwegbecher brauchen

Foto: iStock/superoke

Geschmack ist für viele längst nicht mehr das einzige Kriterium beim Kaffee-Kauf. Auch ein nachhaltiger Anbau, der die Zukunft der Kaffeeversorgung sicherstellt, wird immer mehr zum Verkaufsargument. Doch wie erkennt man diese Kaffeebohnen? Und was kann jeder für etwas mehr Nachhaltigkeit im Kaffee-Konsum „To Go“ leisten?

Weltweit betrachtet stellt der Kaffeeanbau die Lebensgrundlage von über 125 Millionen Menschen dar. Damit das trotz Klimawandel, landwirtschaftlicher Verknappung von Anbauflächen und starkem Bevölkerungswachstum in den Anbauländern auch so bleibt, setzen sich Organisationen wie der Deutsche Kaffeeverband dafür ein, dass die Bohnen weltweit nachhaltiger angebaut werden können. Ob Schutz von Agrarflächen oder Stärkung der Menschenrechte in den Anbauländern – nachhaltige Kaffeewirtschaft wird weltweit immer relevanter. Dabei endet der Anspruch an das zukunftsorientierte Denken nicht beim Anbau selbst, denn auch Energieverbrauch und Transportwege können und sollen optimiert werden, um Menschen und Umwelt zu schützen und zu schonen.

Foto: Djoon

Djoon Foods

Die neue Espresso Praline

Nur für echte Coffee Lover! Creme aus Kaffeebohnen umhüllt von karamelliger Dattel und dunkler Schokolade.

Mehr erfahren »

Um die Auswahl an garantiert nachhaltigen Kaffeebohnen für die Konsumenten im Supermarkt zu erleichtern, gibt es ein System an Gütesiegeln. Diese belegen, dass die Bohne von zertifizierten Farmen stammt, die sich nach speziellen sozialen Umwelt- oder Wirtschaftsstandards richten. Was viele aber nicht wissen: Jedes dieser Gütesiegel hat einen anderen Schwerpunkt.

Gütesiegel und ihre Schwerpunkte

Foto: www.oekolandbau.de/bio-siegel

Das europäische Bio-Siegel kennzeichnet Lebensmittel, die nach den einheitlichen Rechtsvorschriften für ökologischen Landbau produziert wurden. Dazu gehören ein Verbot von Gentechnik und synthetischen Pflanzenschutzmitteln, der Verzicht von gewissen mineralischen Düngemitteln sowie die Entscheidung zum aktiven Schutz von Boden, Wasser und Luft. Soziale und wirtschaftliche Säulen der Nachhaltigkeit deckt dieses Siegel nicht ab; es konzentriert sich allein auf den ökologischen Aspekt des nachhaltigen Umweltschutzes.

Foto: www.fairtrade-deutschland.de

Das Fairtrade-Siegel unterstützt im Besonderen benachteiligte Produzenten wie Kleinbauern oder Familienbetriebe in Afrika, Asien und Lateinamerika. Durch Teilnahme am gemeinnützigen Fairtrade-Projekt sollen die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen in diesen Ländern langfristig verbessert werden. Dazu hat der zertifizierte Kaffee einem festen Mindestpreis, der als Absicherung gegen Preisschwankungen dient, und umfasst Prämien für Gemeinschaftsprojekte und biologischen Anbau. Auch Kinder- oder Zwangsarbeit sowie Diskriminierung sind auf Fairtrade-zertifizierten Plantagen verboten. Dadurch gehört Fairtrade zu den Organisationen, die am meisten auf die soziale Komponente der Nachhaltigkeit setzt. 

genuss guerilla

genuss guerilla

La Marzocco für zu Hause

La Marzocco Linea Mini und gs3 – vorbeikommen und ausprobieren.

Mehr erfahren »

Foto: www.rainforest-alliance.org/de

Die gemeinnützige Rainforest Alliancewirkt an der Schnittstelle zwischen Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Welthandel. Sie schützt vor allem die Regenwälder, die zum Anbau von Kaffeebohnen stark geschädigt werden und stärkt dadurch gleichermaßen die Rechte und Lebensbedingungen der lokalen Erzeuger und Erzeugerinnen. Auch die Klimakrise liegt der Alliance sehr am Herzen. Lokale Plantagenbesitzer werden in nachhaltigeren Anbaupraktiken geschult, die auch zukünftige Generationen schützen.

Foto: www.oekolandbau.de/bio-siegel

Seit 2018 arbeitet die Rainforest Alliance mit der UTZ zusammen, die sich ebenfalls für nachhaltigen Anbau und Stärkung der Menschenrechte in den Erzeugerländern starkmacht. Dieses Gütesiegel wurde ursprünglich 2002 erstellt, um eine leicht erkennbare Kaffeezertifizierung auf den Weltmarkt zu bringen. Bis Ende 2022 soll das UTZ-Siegel abgeschafft und durch das Gütesiegel der Rainforest Alliance ersetzt werden.

Einwegbecher: Der Alptraum der Nachhaltigkeit

Auch abseits des Kaffeeanbaus gibt es viele Dinge, die den Genuss des Lieblingsgetränks nachhaltiger und umweltfreundlicher machen würden. Das Bundesministerium für Umwelt gibt an, dass alleine in Deutschland jede Stunde rund 320.000 Einweg-Becher für Heißgetränke benutzt werden. Bei 140.000 davon handelt es sich um „to go“-Becher für Kaffee und Co.

Einwegbecher generieren jedes Jahr viele Tonnen Müll. Doch das muss nicht sein! Foto: iStock/weiXx

Es sind erschreckende Zahlen: Im Schnitt trinkt jeder Bundesbürger somit fünf Prozent seines Kaffees aus Einwegbechern. Alleine in Berlin werden laut einer repräsentativen Studie der Marktforschungsgesellschaft TNS Emnid jeden Tag 460.000 „To Go“-Becher verbraucht. Das ist eine immense Menge an Müll – und eine echte Herausforderung für Natur und Umwelt. Hochgerechnet ergeben sich so pro Jahr gut drei Milliarden Einwegbecher – und die gehen zu Lasten der Umwelt. Zehntausende Tonnen an Kunststoff und Holz sowie Milliarden Liter an Wasser werden für die Herstellung dieser Eintagsfliegen jedes Jahr verwendet

Schön, praktisch und nachhaltig: der Mehrwegbecher. Foto: iStock/Evis Disha

Mehrwegbecher – die bessere Alternative

Dabei liegt die umweltfreundliche Alternative zum Einwegbecher schon lange auf der Hand. Mehrwegbecher aus hochwertigen Materialien wie Bambus, Edelstahl oder sogar Porzellan können immer wieder verwendet werden, sehen gut aus und sind eine Wohltat für die Natur. Durch die nahezu endlosen Design- und Materialoptionen findet hier jeder Kaffeefreund sicher schnell ein Modell, das den eigenen Geschmack trifft.

 

Auch für unvorbereitete Kaffee-Freunde, die ihren eigenen Becher vergessen haben oder vielleicht noch nicht in die Mehrweg-Welt eingetaucht sind, gibt es mittlerweile Angebote bei Cafés und Bäckereien. Das deutschlandweite RECUP-Pfandsystem ist eine davon. Hier erhalten Kunden einen Mehrwegbecher für eine Pfandgebühr von einem Euro, der entweder zu Hause in die eigene Spülmaschine wandert und immer wieder mit auf Reisen geht oder nach Genuss des Getränks gegen das Pfand zurückgegeben wird. Nicht wenige Cafés bieten kleine Rabatte für alle Nutzerinnen und Nutzer an, die ihren eigenen Becher mitbringen. Das ist Umweltschutz, der sich sogar im Geldbeutel bemerkbar macht. 

Sandra Gundelach

Zurück zur Übersicht

Das könnte Sie auch interessieren

DatenschutzImpressum