Anzeigen-Spezial

#gemeinsamgegenkrebs

Ein Team im Kampf gegen Krebs

Was sich durch gute Vernetzung erreichen lässt

Illustrationen: Anton Hallmann/Sepia

Jedes Jahr erhalten etwa 500 000 Menschen in Deutschland die Diagnose Krebs. Fast immer ist sie verbunden mit großer Angst, nicht nur beim Betroffenen selbst, sondern auch bei seinen Angehörigen. Krebs betrifft nie nur den Patienten allein. Er beeinflusst sein komplettes Umfeld. Aber es muss nicht die Angst sein, die alle miteinander verbindet.

 

Die Fortschritte in der Medizin ermöglichen häufig schon ein Leben mit der Krankheit, zunehmend auch ein langes und beschwerdefreies. Um diesem Ziel nahezukommen, braucht es vielfältige Hilfe. Krebsbekämpfung ist Teamwork. Und zu diesem Team gehören neben dem Patienten und seinem Immunsystem die behandelnden Ärzte genauso wie Familie, Freunde, Arbeitskollegen, die Forschung und das Gesundheitssystem, aber auch die vielen Helfer wie Physiotherapeuten, Kunsttherapeuten, Sozialdienste, Selbsthilfegruppen oder onkologische Kosmetikerinnen. Jeder hat seine Rolle in diesem Team. Wie gemeinschaftliches Engagement im Kampf gegen Krebs aussehen kann, erfahren Sie auf den nächsten Seiten.

Exkurs zum Thema Ernährung 


Die Ernährung ist ein wichtiger Teil der Krebstherapie. Viele Erkrankte fragen sich: „Was kann, darf und muss ich jetzt essen?“

  • Kohlenhydrate und Fette

    sind sehr gehaltvoll und daher empfehlenswert für Krebspatienten, die ungewollt abnehmen.

  • Eiweiße

    sollten eine große Rolle spielen, weil Tumorerkrankungen häufig zu einem Verlust an Muskelproteinen führen.

  • Vitamine und Mineralstoffe

    sind in einem abwechslungsreichen Speiseplan normalerweise ausreichend enthalten.

  • Flüssigkeitshaushalt

    Etwa 1,5 Liter sollten Erwachsene täglich trinken. Wenn das schwerfällt, können Ärzte und Pfleger dabei helfen, nötige Flüssigkeit zuzuführen.

  • Ärztliche bzw. ernährungstherapeutische Beratung

    ist generell sehr wichtig, um einer möglichen Mangelernährung im Rahmen der Krebstherapie vorzubeugen.

BIOMARKER: BASIS FÜR DIE PERSONALISIERTE KREBSMEDIZIN

 

Krebstherapien sind heute in der Regel individuell auf den Patienten und seine Erkrankung zugeschnitten. Bei der Auswahl sind Biomarker von entscheidender Bedeutung.

  • Was sind Biomarker?

    Ein Biomarker ist ein messbarer Parameter im Gewebe, Blut oder anderen Körperflüssigkeiten und beschreibt biologische Prozesse. Ein Beispiel für einen sehr geläufigen Biomarker ist der Blutdruck. Abweichungen vom Normbereich können auf Erkrankungen hinweisen.

  • Was wird bestimmt?

    Zum Beispiel können Veränderungen in der Ausprägung oder der Menge bestimmter Gene oder Genprodukte molekularbiologisch bestimmt und als Biomarker verwendet werden. Anhand der Biomarker kann man Rückschlüsse auf bestimmte Eigenschaften des Tumors ziehen.

  • Welchen Unterschied machen Biomarker in der Therapie?

    Es gibt Therapien, die nur bei Patienten mit bestimmten genetischen Veränderungen wirken. Sogenannte prädiktive Biomarker geben an, wie wahrscheinlich ein Patient auf eine spezielle Therapie anspricht. Biomarker können somit einen großen Einfluss auf die individuelle Behandlungsstrategie und deren Erfolg haben.

  • Was bedeutet das für den Patienten?

    Therapien, die für den einzelnen Patienten maßgeschneidert sind, können die Heilungschancen erhöhen bzw. gezielt das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen oder ganz verhindern. Konkrete Vorhersagen zum individuellen Verlauf lassen sich heute allerdings noch nicht treffen. Das ist u.a. Bestandteil sehr aktiver medizinischer Forschung.

WICHTIGE STELLEN IN DER GESUNDHEITSVERSORGUNG

 

Die Partner des Nationalen Krebsplans

  • Medizin & Pflege

    Ärzte, Krankenhäuser und Pfleger versorgen den Patienten medizinisch.

  • Krankenkassen

    Gesetzliche und private Krankenkassen übernehmen die Behandlungskosten.

  • Behörden

    Politiker und Beamte schaffen Strukturen für ein modernes Gesundheitswesen.

  • Forschung

    Wissenschaftler entwickeln neue Methoden zur Behandlung und Diagnostik.

  • Beratungsstellen

    Unterstützung für Patienten und Angehörige bei begleitenden Problemen.

Mehr Informationen und Service im Internet

Das Patientenportal rund um das Leben mit Krebs

Die Süddeutsche Zeitung ist weder für den Inhalt der Anzeige noch die darin enthaltenen Verlinkungen noch für ggf. angegebene Produkte verantwortlich.