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Zwei Brüder erfinden das Rad neu

16. Juni 2021 - 8 Min. Lesezeit

Michael und Thomas Rath stehen hinter dem österreichischen E-Bike-Hersteller Geero. In der Scheune der Großeltern tüftelten die Brüder aus der Steiermark das Konzept für ein Elektrofahrrad aus, das technisch eine Revolution und optisch ein Genuss ist.

Wo entstehen revolutionäre Ideen? Seit Steve Jobs 1976 seine Firma Apple gegründet hat, ist die Frage beantwortet. Die Mutter aller erfolgreichen Start-ups entstand 1976 im kalifornischen Los Altos – in einer Garage.

Und wo entstehen revolutionäre Fahrräder? In einer Scheune.

2015 war es, als die Brüder Michael und Thomas Rath aus der Steiermark eine Idee entwickelten. Die beiden wollten ein E-Bike bauen, das den Markt aufmischt. Mit einer Technik, die nichts weniger als eine Revolution ist.

2015 war es, als die Brüder Michael und Thomas Rath aus der Steiermark eine Idee entwickelten. Die beiden wollten ein E-Bike bauen, das den Markt aufmischt. Mit einer Technik, die nichts weniger als eine Revolution ist.

Ein Elektrofahrrad mit reduziertem, elegantem Design, ausgestattet mit einer neuen, zukunftsweisenden Technik. Thomas und Michael waren weit gereist und erfolgreich in ihren Jobs – doch nun saßen sie zusammen im Bauernhof ihrer Eltern in der Südsteiermark. Hier entwickelten sie die Idee zu Geero. Und wo entstanden die ersten Prototypen dieses Produkts? Genau: in der Scheune.

High Tech-Bikes im Retro-Look

Hinter der Story steckt mehr als eine nette Anekdote. Heimatverbundenheit und internationale Erfahrung – das sind die Komponenten des Erfolgs von Geero. Längst ist das Unternehmen vom Bauernhof in eine größere Produktionsstätte umgezogen, nach wie vor gelegen in der Südsteiermark, ganz in der Nähe der alten Scheune. Regionale Zulieferer spielen eine wichtige Rolle. Qualität made in Austria – das gehört zum Konzept der Firma. 

Die meisten Einzelteile stammen von lokalen Zulieferern: Blick in die Produktion von Geero.
Die meisten Einzelteile stammen von lokalen Zulieferern: Blick in die Produktion von Geero.

Kein Wunder, dass sich immer mehr Fahrrad-Enthusiasten für die wunderschönen High Tech-Bikes im eleganten Retro-Look begeistern. Seit 2016 das erste Geero-Bike als „Original-Diamantrahmen-Version“ in Schwarz und Beige auf den Markt kam, wurde das Produkt immer weiterentwickelt. Vor einem Jahr war Verkaufsstart der neuen Generation 2 – mit entnehmbarem Power-Akku und geringem Gewicht. Und das alles zu einem bezahlbaren Preis.

Sinn für unternehmerischen Erfolg

Um zu verstehen, wie Geero seinen Weg von zwei Fahrradtüftlern aus der Steiermark in die Herzen der E-Bike-Fans fand, muss man ein wenig die Vita der Gründer beleuchten. Michael und Thomas Rath – das sind zwei Brüder mit unterschiedlichen Karrierewegen, die nach vielen Jahren wieder in der Heimat zueinander fanden und gemeinsam eine Firma gründeten.

Michael studierte Telematik, aber stellte bald fest, dass er lieber praktisch arbeitet – in einem Start-up. Später nahm er eine Auszeit in der Karibik und gründete danach mehrere EDV-Firmen.

Thomas war lange erfolgreicher Skateboarder und reiste um die Welt. Doch auch bei ihm meldete sich früh der Sinn fürs Unternehmerische. Schon als 18-Jähriger verkaufte er motorisierte Pocketbikes übers Internet. Schließlich verbrachte er zehn Jahre in Shanghai.

Michael studierte Telematik, aber stellte bald fest, dass er lieber praktisch arbeitet – in einem Start-up. Später nahm er eine Auszeit in der Karibik und gründete danach mehrere EDV-Firmen.

Thomas war lange erfolgreicher Skateboarder und reiste um die Welt. Doch auch bei ihm meldete sich früh der Sinn fürs Unternehmerische. Schon als 18-Jähriger verkaufte er motorisierte Pocketbikes übers Internet. Schließlich verbrachte er zehn Jahre in Shanghai.

Das war der erste Kontakt mit der Fahrradindustrie. Thomas baute in China ein Ingenieurs- und Entwicklungsbüro auf und managte Zulieferketten und das Design für internationale Fahrradmarken.

Das muss man sich mal vorstellen: Ein Steirer, verwurzelt mit seiner österreichischen Heimat, lebt und arbeitet in einer 20-Millionen-Metropole. Es war diese Erfahrung, die Thomas Rath auf einen interessanten Gedanken brachte: Das Knowhow aus einem internationalen Business zurück in die österreichische Heimat zu bringen.

Leidenschaft und Geschäftssinn

Und weil Thomas und Michael nicht nur penible Technik-Freaks sind, sondern auch echte Macher, wollten sie diese Vision schleunigst umsetzen. Und zwar mit so viel Leidenschaft wie Geschäftssinn. Eine Firma für die besten und schönsten E-Bikes sollte es sein. Die beiden machten sich an die Arbeit, entwickelten Konzepte, schraubten immer neue Prototypen zusammen. So entstand etwa die Idee, den Motor praktisch unsichtbar in der Hinterradnabe zu verbauen. Und den 444 Wattstunden starken Akku im Unterrohr zu verstecken. Wo die beiden sich das ausgedacht haben? Klar, in der Scheune der Großeltern.

Entwürfe, Zeichnungen – und dann werden die ersten Prototypen zusammengeschweißt.
Entwürfe, Zeichnungen – und dann werden die ersten Prototypen zusammengeschweißt.

Der Trend zur Mikromobilität

Aber warum eigentlich E-Bikes für die Stadt und für Touren übers Land? Läge es für zwei Gründer aus dem Bergland Österreich nicht näher, Mountainbikes zu produzieren? Die Antwort hängt wieder mit der internationalen Erfahrung der beiden zusammen. Thomas erkannte in der chinesischen Metropole schnell, welche Bedeutung die sogenannte Mikromobilität in den Städten erlangen wird: Scooter, Hoverboards, E-Skateboards, vor allem aber Fahrräder mit Elektrounterstützung. Fahrzeuge also, die als platzsparende und umweltfreundliche Alternativen zum Auto funktionieren.

Eine spannende Entwicklung, die noch längst nicht am Ende ist. „Da wird sich in den nächsten fünf, zehn Jahren extrem viel tun“, sagt Thomas im Interview mit dem Focus-E-Bike-Magazin. Die Redaktion zeichnete Geero mehrmals mit dem E-Bike Design-Award aus.

Eine spannende Entwicklung, die noch längst nicht am Ende ist. „Da wird sich in den nächsten fünf, zehn Jahren extrem viel tun“, sagt Thomas im Interview mit dem Focus-E-Bike-Magazin. Die Redaktion zeichnete Geero mehrmals mit dem E-Bike Design-Award aus.

Neben dem Trend zu einer nachhaltigen Mobilität in der Großstadt setzten die Rath-Brüder noch auf einen weiteren Boom: Produktionsprozesse lokal aufzustellen. Manche Einzelteile wie die japanische Shimano-Schaltung bezieht Geero zwar noch immer aus dem Ausland – die meisten Komponenten stammen aber aus der Region. Dazu kommt ein neues Konzept des Direktvertriebs. Thomas Rath sagt: „Wir decken die ganze Kette selbst ab, designen, entwickeln, produzieren bis hin zu Vertrieb und Service.“ Das sieht man den Bikes an, und man spürt beim Fahren die technische Ausgereiftheit. Ein Geero kann man nicht über den klassischen Fachhandel beziehen, sondern nur online. Aber natürlich gibt es die Möglichkeit, das Bike vor dem Kauf ausführlich zu testen. Das Konzept des Direktvertriebs hat dabei einen entscheidenden Vorteil: Wer ein Geero bestellt, bekommt es umgehend geliefert. Im Gegensatz zu den meisten Fahrradherstellern kennt Geero auch während der Corona-Krise keine Lieferengpässe.

Probefahren, bestellen, liefern

Wo kann ich Geero-Bikes anschauen und probefahren?
Wir bauen unser Probefahrt-Netzwerk kontinuierlich aus – sicher gibt es auch in deiner Nähe eine Adresse. Und natürlich kannst du den Geero Showroom in der Reitschulgasse 5 in Graz besuchen, dich beraten lassen und die Räder testen.

Wie bestelle ich das Geero?
Ganz einfach online auf unserer Webseite geero.de. Als Neukunde erstellst du ein Kundenkonto. Die Bestellung wird dir sofort per Mail bestätigt.

Muss ich das Rad selbst montieren?
Das Rad wird vormontiert im Karton bei dir angeliefert. Ein paar Teile wie das Vorderrad, die Pedale und den Sattel musst du noch selbst anschrauben. Das macht aber Spaß und du wirst auf diese Art schon ganz gut mit deinem neuen Geero vertraut. Nach ein paar Minuten kannst du losfahren.

Und was kostet die Lieferung?
Nichts!

Geero ist einfach anders

Bleibt die Frage, warum Geero-Bikes nicht nur auf der Höhe der Technik sind, sondern auch so verdammt gut aussehen. Auch dafür gibt es eine Erklärung, die mit dem außergewöhnlichen Produktionsprozess zusammenhängt. Üblicherweise stellen Fahrradhersteller ihre Produkte aus Standardteilen zusammen, die sie überall zusammenkaufen. Auch hier ist Geero anders. „Wir haben jedes einzelne Rohr selbst entworfen“, sagt Thomas. Von der Gabel über Gepäckträger bis zu den Schutzblechen – alles wurde nur für Geero und seine spezielle Ästhetik designt.

Geero 2 Original

Geero in Reinform. Auf das Wesentliche reduziert und perfekt für den urbanen Raum. Neun Gänge, Felgenbremsen. Verfügbar in Schwarz und Cream und in drei Rahmengrößen – zwei klassische „Diamantrahmen“ und ein Tiefeinsteiger. Preis: 2790 Euro.

Geero 2 City

Der Stadtflitzer für asphaltierte Straßen und befestigte Wege, ideal für Mittelstrecken zwischen 25 und 50 Kilometer. Ausgestattet mit Neungang-Schaltung, Scheibenbremsen, Schutzblech und Gepäckträger. Zwei Farben, drei Rahmengrößen, ein Preis: 3290 Euro.

Geero 2 Touring

Das Bike für ausgedehnte Touren, optimal für Strecken ab 50 Kilometer. Auch größere Steigungen sind dank der 11-Gang-Schaltung kein Problem. Komfortabel ausgestattet, mit Scheibenbremsen und in zwei Farben und drei Rahmengrößen verfügbar. Preis: 3490 Euro.

Geero 2 Original

Geero in Reinform. Auf das Wesentliche reduziert und perfekt für den urbanen Raum. Neun Gänge, Felgenbremsen. Verfügbar in Schwarz und Cream und in drei Rahmengrößen – zwei klassische „Diamantrahmen“ und ein Tiefeinsteiger. Preis: 2790 Euro.

Geero 2 City

Der Stadtflitzer für asphaltierte Straßen und befestigte Wege, ideal für Mittelstrecken zwischen 25 und 50 Kilometer. Ausgestattet mit Neungang-Schaltung, Scheibenbremsen, Schutzblech und Gepäckträger. Zwei Farben, drei Rahmengrößen, ein Preis: 3290 Euro.

Geero 2 Touring

Das Bike für ausgedehnte Touren, optimal für Strecken ab 50 Kilometer. Auch größere Steigungen sind dank der 11-Gang-Schaltung kein Problem. Komfortabel ausgestattet, mit Scheibenbremsen und in zwei Farben und drei Rahmengrößen verfügbar. Preis: 3490 Euro.

Fahrradfans aus ganz Europa wissen das Konzept zu schätzen. Sie spüren etwas von der Vision der beiden Gründer aus der sympathischen Gegend der Südsteirischen Weinstraße, idyllisch gelegen zwischen Wäldern und Weinbergen. Thomas Rath formuliert es so: „Unsere Kunden haben die gleichen Vorstellungen von einem E-Bike wie wir. Es muss schlicht und einfach sein. Zeitlos elegant. Und gleichzeitig ein Hightech-Produkt.“