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Gastro erleben in der Region

Sommerliche Genusswelten

Im Biergarten, in der Wirtschaft und im Restaurant kommt jetzt alles auf den Tisch, was die Region zu bieten hat

Kreative Küchenprofis peppen alles, was die Region zu bieten hat, mit ein paar exotischen Zutaten auf. Foto: Adobe

Sommer und Salat, das gehört zusammen wie Biergarten und Breze. Schließlich gibt es mittlerweile unzählige Varianten, die vor allem in vielen Outdoor-Locations zu finden sind. Denken wir nur an Bulgur und Quinoa, Chia-Samen oder Amaranth als Basis für hippe Salate. Kann, muss aber nicht sein. Denn Regionalität ist Trumpf: im Biergarten, in der urigen Wirtschaft und im feinen Restaurant. Überall zaubert man derzeit mit allem, was der Garten zu bieten hat, immer neue überraschende Kreationen.

Längst hat sich beispielsweise die Kräuterpalette gewaltig erweitert. Wo früher allzu oft nur Petersilie und Schnittlauch den Teller mit grünen Salatblättern verzierten, herrscht heute internationale Vielfalt: Oregano und Thymian in diversen Sorten, klassisches, griechisches und Thai-Basilikum, Estragon und Pimpinelle, Zitronenverbene oder Minzen aller Art und Couleur mischen kreative Küchenköpfe so gekonnt, dass den Gast immer neue Geschmackserlebnisse erwarten.

Exotische Gesellschaft für Tomate und Gurke

Tomaten und Gurken haben längst Gesellschaft in Form von Zuccinis und Fenchel, diversen Sommerkohlsorten und dem Trendsetter Pak Choi bekommen. Grill- und Ofengemüse schmeckt auch kalt aufs Brot, wenn es entsprechend zubereitet wird. Und spätestens hier stellt sich die Frage aller Salatfragen: Welches Dressing darf es sein? Der Klassiker mit (bestem) Öl und Essig, vielleicht noch aromatisiert mit etwas Saft von frischen Limetten oder Zitronen? Das Kaloriensparwunder mit Joghurt und Zitrone? Oder verwegene Kombinationen, deren Geheimnisse Küchenchefinnen und -chefs nur den Stammgästen verraten? Denn auch die unverzichtbaren Zutaten Salz und Pfeffer haben Konkurrenz bekommen: Kurkuma steht derzeit ganz oben auf der Gewürzhitliste. Ingwer ist fast schon Alltag in der Gastro-Küche. Kumin (Kreuzkümmel) und diverse Masalas (indische Gewürzzubereitungen) erobern gerade die Geschmacksknospen von Asia-Aficionados.

Im traditionellen Biergarten regiert bayerische Küchentradition. Foto: Adobe

Weiß-blaues Glück unter Kastanien

Bleiben da im Biergarten Wurst- und Krautsalat auf Strecke? Natürlich nicht, das würde schließlich zu einem Aufstand führen, gegen den die berühmte bayerische Biergartenrevolution vom 12. Mai 1995 nur ein Spaziergang war. Zur Erinnerung: Seinerzeit protestierten 25.000 Menschen in München gegen ein Gerichtsurteil, das womöglich das Aus für die Waldwirtschaft in Großhesselohe bedeutet hätte. Mit Erfolg, denn eine eigens erlassene „Bayerische Biergartenverordnung“ legte zum einen die Sperrstunden auf Sommerzeit-angepasste 23 Uhr fest – und ebenso, was einen traditionellen Biergarten ausmacht: Ausschank unter Bäumen gehört dazu und dass die Gäste ihre Speisen mitbringen dürfen.

Ristorante La Villa

Hier warten viele leckere Speisen auf Sie, unter anderem: Feine Trüffel-Pasta.

Satt und Glücklich

Wir haben Restaurants, Bars und Cafés in München und Umgebung für Sie getestet.

Doch wer will das schon, wenn so ein Kastanien-bestandener Biergarten die schönste Ausrede ist, für eine Stunde alle Vorsätze vom gesunden Leben zu vergessen und den Verlockungen von Schweinsbraten mit Knödel oder Würstl mit Kraut zu erliegen? Dazu ein kühles Helles, und der Himmel könnte weiß-blauer nicht sein. Weil etliche Biergärten mittlerweile „aufgerüstet“ haben, sind sie – neben den bekannten Attraktionen im Landkreis – zu beliebten Familienausflugszielen geworden. Schließlich wurden viele von ihnen behutsam modernisiert, ein Spielplatz gehört inzwischen fast zum Standard – und nicht nur für die Kleinen gibt es den Kinderteller, sondern oft genug auch „halbe Portionen“ für die, die nicht so viel essen wollen. In Sachen Getränke gibt es längst nicht mehr nur Bier, Wasser und Schorle. Selbst Hugo und Sprizz wurden schon auf blankgescheuerten Biergartentischen gesichtet.

So sieht weiß-blaues Sommerglück aus - Foto: Bayerischer Brauerbund.

Und was ist, wenn der Biergartenausflug ins Wasser fällt, weil mal wieder ein Sommergewitter alle Pläne durchkreuzt? Dann gibt es eben Sommer auf dem Teller im Lieblingsrestaurant: Fangfrischer Fisch aus heimischen Gewässern ist immer eine gute Wahl. Und weil Fisch schwimmen muss, gehört ein leichter Wein unbedingt dazu. Ein echtes Revival erleben die Frankenweine. Ein Silvaner oder Müller-Thurgau, ein Grau- oder Weißburgunder oder ein Riesling aus Franken sind wunderbare Begleiter zum kleinen oder großen Menü. Da wird selbst der Regenabend zum Sommerhochgenuss.  

Verführerische Sommeraromen im Glas

 

Ob raffiniert gemixte Cocktails oder eine klassische Bowle – beste Zutaten sind für den perfekten Sommerdrink unerlässlich

Links: Zwetschgen Sommerdrink, rechts: Pflaumencocktail Fotos: BVEO

Ob auf einer coolen Rooftop-Bar oder gemütlich mit Freunden am Isarufer – ein erfrischender, leckerer Cocktail gehört für viele ebenso zu einem perfekten Sommer wie Eiscreme, Schwimmen im See und Sonnenöl. Und warum nicht mal etwas Neues ausprobieren? Zum Beispiel fruchtig-feine Sommerdrinks mit Pflaumen und Zwetschgen? Das beliebte Steinobst aus regionalem Anbau ist für viele bisher zwar eher als klassische Datschi-Zutat oder zimtsüßer Kompott bekannt, aber die aromatischen spätsommerlichen Früchte begeistern ebenso in spritzigen Cocktails und Sommerdrinks. So lässt sich das dunkelviolettblaue, sorgfältig entkernte Obst bestens mit Rohrzucker und Rum mixen. Mit einem feinen Spritzer Limettensaft und einem perlenden Prosecco oder Sekt wird daraus ein prickelnder Cocktail für laue Sommerabende.

Und auch für diejenigen, die lieber alkoholfrei genießen, ist ein Zwetschgencocktail ein sanftsüßer Genuss. Hierfür zerdrückt man mit einem Stößel etwa sechs entkernte, geviertelte Zwetschgen zusammen mit einigen Löffeln (je nach Geschmack) Rohrzucker in einem Gefäss. Danach ein wenig zerstossenes Eis 2 cl Limettensaft zufügen und mit kühlem Ginger Ale auffüllen, fertig!

Foto: djd/BSI/Getty

Immer häufiger wird übrigens auch zu den alkoholfreien Verwandten des klassischen Cocktails gegriffen. Aber ob mit oder ohne Alkohol – für den perfekten Mix werden die gleichen Utensilien benötigt, also ein stabiler Stößel, ein guter Barmixer, gefrorenes Eis. Und frischen Zutaten bester Qualität, möglichst aus der Region oder Bio. Vorsichtig sollte man bei der Dosierung der Obstsäfte oder Fruchtsirupe sein, damit das Ergebnis später nicht zu süß wird.

Selbst von legendären Cocktailklassikern wie etwa der süßcremigen Piña Colada existiert längst eine alkoholfreie Version, die Virgin Colada, die nicht nur Autofahrer ebenso begeistert wie das Original. So werden für die Piña Colada Rum (6 cl), Ananassaft (10 cl), Kokosnusscreme (4 cl) und Schlagsahne (2 cl) mit Eis gemixt und kalt serviert. Bei der alkoholfreien Virgin Colada wird lediglich der Rum weggelassen, ansonsten bleibt die Zubereitung gleich.

Auch vor anderen Klassikern wie der beliebten Margarita werden erfrischende Null-Promille-Varianten gemixt und in stilvollen Cocktailgläsern serviert. Verbinden sich beim Original frischer Limettensaft mit Tequila und Orangenlikör werden bei der Virgin Margarita guter Agavendicksaft (12 cl) mit Zitronensaft, Limettensaft und Orangensaft (jeweils 6 cl) in den Shaker gegeben und auf crushed Eis genossen. Der berühmte süße Zucker am Glasrand bleibt übrigens bei beiden Version gleich…

Fotos: Pixabay

Und wem weniger nach einem cool-spritzigen Cocktail sondern eher nach der guten und altbewährten bunten Bowle der Geschmackssinn steht, der dürfte sich über die wiedererwachte Freude an dem fruchtigen Partygetränk der Siebziger und Achtziger Jahre freuen. Selbstgemacht wurde sie immer. So wusste man auf der einen Seite was drin ist, und auf der anderen Seite konnte man seiner Fantasie bei den Zutaten freien Lauf lassen und neue Geschmacksvarianten ausprobieren. Aber eines gilt auch hier und ist immer wichtig: die frischen Früchte und das Obst sollten reif, aromareich, aus Bioqualität und ungespritzt sein sowie die gewählten Spirituosen von hoher Qualität. Die Basis ist bei fast jeder Bowle gleich: Süße Früchte werden einige Stunden in Spirituosen eingelegt, eventuell noch mit ein wenig Frucht- oder Zuckersirup verfeinert. Kurz vorm Servieren wird die Bowle dann mit prickelndem (Rose-)Sekt, Prosecco oder (bei der alkoholfreien Version) auch Mineralwasser oder Bitter Lemon

Aufgegossen. Alles natürlich gut gekühlt, eventuell mit Hilfe von Eiswürfeln im Glas

Überhaupt kann hier der Kreativität freien Lauf gelassen werden. Als Früchte können Mango, Kiwi und Ananas eine exotische Note liefern, Erdbeeren lassen sich gut in Orangenlikör oder Rum einlegen und Melonen oder Pfirsiche harmonieren gut mit Wodka und Melonenlikör oder Gin. Garniert mit frischer Minze, Zitronengras oder aromatischen Basilikumblättern steht dem Genuss von frischen  und fruchtigen sowie feinen und spannenden Sommerdrinks nichts merh im Wege.