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Frauenklinik Dr. Geisenhofer

Bindungs- und familienorientierte Intensivpflege

Bindungs- und familienorientierte Intensivpflege

Foto: Frauenklinik Dr. Geisenhofer

Die Förderung der Eltern-Kind-Bindung ist vor allem in der intensivmedizinischen Behandlung von Neugeborenen das A und O

Was auf Geburtsstationen deutscher Krankenhäuser heute als Selbstverständlichkeit gilt, ist auf Neugeborenen-Intensivstationen noch eher die Ausnahme: Konsequente Förderung des Bindungsaufbaus zwischen Eltern und Baby (Bonding) sowie die frühzeitige Integration der Eltern in die Pflege und Behandlung ihres Kindes. Eltern von Frühgeborenen oder erkrankten Reifgeborenen leiden häufig sehr unter der Trennung von ihrem Baby. Doch geht es überhaupt anders?

Familienorientierte Intensivpflege seit 1996

„Intensivmedizinische Therapie und Technik ist in der Neugeborenen-Medizin zweifelsfrei unerlässlich. Wie viel davon sein muss, hängt vom individuellen Reife- und Gesundheitszustand eines Neugeborenen ab“, erklärt Dr. med. Karina Holak, leitende Ärztin der Neonatologischen Intensivstation der Münchner Frauenklinik Dr. Geisenhofer. Doch sie bekräftigt: „Familienorientierte Intensivpflege ist in allen Fällen möglich!“

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Haupteingang – Foto: Frauenklinik Dr. Geisenhofer

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Foto: Frauenklinik Dr. Geisenhofer

Diese Überzeugung leitet das Handeln von Ärzten und Pflegefachkräften der Frauenklinik Dr. Geisenhofer bereits seit 1996, als die klinikeigene Neonatologische Intensivpflege Station (kurz NIPS) ihren Betrieb aufnahm. Frühgeborene werden hier ab der 32 + 0 Schwangerschaftswoche und einem Geburtsgewicht über 1.500 Gramm behandelt. Auch akut erkrankte Reifgeborene werden auf der NIPS betreut. Jeder plötzliche und unerwartete Notfall kann Tag und Nacht adäquat versorgt werden und auch der Weg vom Kreißsaal zur Neonatologie ist kurz. Das erfahrene NIPS-Team kümmert sich jedes Jahr um etwa 200 Kinder.

Moderne Therapie durch Komplementärmedizin ergänzt

„Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren kommen natürlich auch bei familienorientierter Intensivpflege nicht zu kurz“, stellt Dr. med. Karina Holak klar. In der Frauenklinik Dr. Geisenhofer werden beispielsweise nichtinvasive Beatmungsverfahren sowie Ultraschalluntersuchungen von Herz, Gehirn, inneren Organen und der Hüfte durchgeführt. Atmung, Puls und Sauerstoffsättigung der Kinder werden überwacht, für dringende Blutuntersuchungen steht ein Labor rund um die Uhr zur Verfügung.

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Foto: Frauenklinik Dr. Geisenhofer

Zum interdisziplinären Konzept der Frauenklinik gehört auch die Integration komplementärmedizinischer Methoden, wie Klassischer Homöopathie, Massagen und Osteopathie. Eine Lärm-Ampel soll darüber hinaus laute und technische Geräusche auf ein Minimum reduzieren, der Übergang in einen Tag-Nacht-Rhythmus wird durch gedimmtes oder ausgeschaltetes Licht gefördert.

Eltern und Kind gehören zusammen

Damit Eltern ihr Baby trotzdem so gut und schnell wie möglich in ihr Leben integrieren können, wird die intensivmedizinische Technik auf das unbedingt notwendige Minimum reduziert. „Das wichtigste Prinzip der familienorientierten Intensivpflege lautet: Eltern und Kind gehören zusammen“, sagt Kathrin Deiß, pflegerische Leiterin der NIPS. „Der beste Platz eines Früh- und Neugeborenen ist bei den Eltern, deshalb fördern wir den direkten Hautkontakt sobald es der Gesundheitszustand des Babys zulässt. Wir möchten, dass Eltern und Baby so viel und so lang wie möglich gemeinsam ruhen und kuscheln können.“

Die Mutter bleibt solange wie ihr Baby

Begünstigt wird die gemeinsame Zeit zum Beispiel durch den sogenannten „KangaRoom“ der Frauenklinik, welcher den Eltern bereits seit dem Jahr 2016 zur Verfügung steht: Das intensivmedizinisch überwachte Zimmer wird von Mutter und Kind gemeinsam bewohnt, sodass sie den ganzen Tag zusammen sein können. Das Zimmer ist der Neonatologie räumlich angegliedert, sodass Ärzte und Pflegefachkräfte bei Fragen oder Notfällen schnell da sind.

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Foto: Frauenklinik Dr. Geisenhofer

Doch auch wenn Eltern den KangaRoom nicht bewohnen, verbringen sie viel Zeit mit ihrem Kind: Beim sogenannten „Rooming-In“ nimmt die Mutter ihr Baby anfangs stundenweise, später auch länger mit in ihr Zimmer. Wann immer es möglich ist, findet die Versorgung und Therapie im Zimmer der Mutter statt. „Was viele Eltern außerdem positiv überrascht ist, dass die Mutter so lange bei uns bleibt, bis auch ihr Baby die Klinik verlassen kann“, informiert Kathrin Deiß.

Stillförderung

„Muttermilch spielt in der familienorientierten Intensivpflege ebenfalls eine wichtige Rolle, sie ist gesund und wertvoll“, führt Kathrin Deiß weiter aus. „Bei Frühchen und kranken Neugeborenen kommt es jedoch häufiger zu Problemen bei der Nahrungsaufnahme. Wir zeigen den Müttern bereits in den ersten Lebensstunden des Kindes Möglichkeiten zur Gewinnung von Muttermilch, damit das Baby das wertvolle Kolostrum trotzdem bekommt“. Das Stillmanagement ist auf dem neuesten wissenschaftlichen Standard, spezielle Lagerungstechniken, individuelle Anlegehilfen oder alternative Füttermethoden, wie dem Brusternährungsset ermöglichen das Stillen oder die Ernährung mit Muttermilch.

Entwicklungsfördernde Versorgung

Die Einbindung und Anleitung der Eltern in die Pflege ihres Kindes beginnt in der Frauenklinik Dr. Geisenhofer direkt nach der Geburt. So sind die Eltern in der Lage, die Versorgung ihres Babys trotz intensivmedizinischer Behandlung frühzeitig selbst durchzuführen. „Eltern denken anfangs oft, sie stünden der Behandlung ihrer Kinder im Wege, aber das Gegenteil ist der Fall“, versichert Kathrin Deiß, „sie sind ein wichtiger Teil der entwicklungsfördernden Versorgung.“ Auch Dr. med. Karina Holak resümiert: „Wir machen mit der familienorientierten Intensivpflege sehr gute Erfahrungen, sie tut Eltern und Kindern einfach gut.“

Frauenklinik Dr. Geisenhofer GmbH
Hirschauer Straße 6
80538 München

Telefon: +49 (0) 89/38 31-0
E-Mail: info@geisenhoferklinik.de
Homepage: geisenhoferklinik.de

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