Anzeigensonderveröffentlichung

Alternative Heilmethoden

Suppe und Sonnenhut gegen Schniefnase

Zahlreiche natürliche Mittel können helfen, Erkältungen vorzubeugen

Foto: Pixabay

Auch wenn zurzeit vor allem über Corona gesprochen wird: die saisonal wiederkehrenden Erkältungen gibt es ja nach wie vor. Einem kratzenden Hals und laufender Nase, die damit einhergehen, kann man gut auf natürliche Art vorbeugen, empfiehlt das Portal phytodoc.de. Zum Beispiel mit der Heilpflanze Nordamerikas, auf die schon die Indianer zählten. Mit dem Gesundheits-Cocktail aus einer Mischung von Sonnenhut (Echinacea, s. Foto) und Acerola soll das Immunsystem fit für die Virenabwehr gemacht werden. Demnach stimulieren bestimmte Inhaltsstoffe des Sonnenhuts (Cichoriensäure, Alkylamide) das unspezifische Abwehrsystem (Erhöhung der Leukozytenzahl, Steigerung der Phagozytose). Acerola verfügt über die 20- bis 30-fache Vitamin-C-Menge im Vergleich zur Zitrone. Zwei Wochen lang zweimal täglich 10 Milliliter mit etwas Wasser oder Kräutertee mischen und eine Viertelstunde vor den Mahlzeiten einehmen – Biologin Dr. rer. nat. und Heilpraktikerin Stefanie Burkhardt-Sischka beispielsweise schwört auf diese Trinkkur aus Heilpflanzensäften. Aber nur, wenn keine Überempfindlichkeit gegen Korbblütler besteht und keine Autoimmunerkrankung vorliegt – dann muss man Präparate aus Sonnenhut meiden.

Peptide in der Hühnersuppe

Professor Dr. Michael Wink vom Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg ist der legendären Heilkraft der Hühnersuppe auf die Spur gekommen. Bei Vögeln heilen Wunden sehr viel schneller und komplikationsloser als bei uns Menschen. „Wenn man einen Vogel operiert und die Haut zusammennäht, braucht man nichts weiter zu machen“, so der bekannte Ornithologe. „Nach zwei Tagen ist alles verheilt und es gibt keine Infektion.“ In der Haut von Vögeln finden sich große Mengen antimikrobieller Peptide; diese wirken schnell und töten bei Infekten alle möglichen Keime ab. „Wir vermuten, dass es diese Peptide sind, die in der Hühnersuppe zum Tragen kommen“, so Professor Wink. Sein Tipp: Das ganze schmackhafte Suppenhuhn im Topf kurz aufkochen, dann aber auf kleiner Flamme mindestens zwei Stunden vor sich hin köcheln lassen – so werden die Peptide geschont, die die Erkältung bekämpfen können. Unser menschlicher Organismus ist aber auch nicht völlig wehrlos gegen die winzigen Krankheitskeime. Wir müssen ihm nur ein wenig auf die Sprünge helfen. Dr. med. Berthold Musselmann rät beispielsweise zu regelmäßigen Saunagängen, die derzeit pandemiebedingt nur in den heimischen vier Wänden stattfinden können, sofern man entsprechend eingerichtet ist. „Saunen stärkt die Abwehrkräfte des Körpers“, so der Arzt. Hat die Erkältung allerdings schon Hals und Nase erobert, ist es für die Sauna leider zu spät: Der Körper ist dann schon zu geschwächt für die Sauna. Dann sollte man lieber mit einer Wärmflasche ins Bett. 

Nach dem Sommer ist vor der Erkältung

Aber warum schleichen sich Erkältungen vorzugsweise im Herbst an? Im Sommer ist es den Viren zu heiß, und die starke UV-Strahlung der Sonne setzt ihnen ebenfalls zu. Im Herbst hingegen blühen sie auf: Sie mögen die kühleren Temperaturen draußen und die trockene Heizungsluft drinnen. Wenn wir dann zu wenig getrunken haben, Nase und Rachen also etwas ausgetrocknet sind, feiern die Erkältungsviren ihre Sommerend-Party. Gut befeuchtete Schleimhäute halten die Viren in Schach, sie haben es im Schleim deutlicher schwieriger, sich einzunisten. Frieren wir zudem draußen, wird die Haut weniger gut durchblutet, und Keime haben ein umso leichteres Spiel.

Und welche Pillen helfen im Akutfall?

Doch was hilft, wenn die winzigen Erkältungsverursacher für das erste Kratzen im Hals sorgen? Allgemeinmediziner Dr. Musselmann rät als SOS-Maßnahme zu Zinktabletten – und zwar hoch dosiert 75 bis 100 mg Zinkorotat am Tag (je nach Körpergewicht) drei Tage lang. Zink unterstützt die Abwehrzellen und kann bestenfalls die Erkältung ganz verhindern, weil es den Viren das Einnisten in der Schleimhaut erschwert.

Ein genialer Partner in der
SOS-Therapie ist die Zistrose

Tabletten mit Zistrosenextrakt wirken, weil Polyphenole die Viren daran hindern, in die Zellen der Mundhöhle einzudringen. Dies gelingt, indem die entscheidenden Viren-Proteine für Anheftung und Eindringen inaktiviert werden. „Am besten stündlich und zu den Mahlzeiten am Ende der Nahrungsaufnahme langsam lutschen“, so Dr. Musselmann, „und zwar drei Tage lang!“. Aber auch hier muss Vorsicht walten: die Lutschtabletten können Magenreizungen oder Verdauungsstörungen auslösen. Dann bitte die Dosis reduzieren.

Auch Schwitzen ist gut

Wer schwitzt, kann die Erreger nämlich wieder schneller loswerden – das berühmte „heiße Erkältungsbad“ hilft tatsächlich. Auch eine Schwitzkur mit Tee aus Mädesüß- oder Lindenblüten rückt den Viren zu Leibe. Tee wärmt von innen – und wenn er aus der Ingwerwurzel hergestellt wird, schüttet der Körper verstärkt Abwehrstoffe aus. „Täglich ein Becher Ingwertee kann den Verlauf einer Erkältung verkürzen“, so die Experten von phytodoc.de