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Senioren – Aktiv im Leben

Gut informiert, beraten, umsorgt

In der Stadt und im Landkreis Fürstenfeldbruck gibt es für Senioren und Angehörige zahlreiche Angebote zur Unterstützung

In einem guten, vertrauten Umfeld am Leben interessiert bleiben. – Foto: Adobe Stock

Die Bevölkerung des Landkreises wird immer älter, das zeigen die aktuellen Statistiken und Prognosen des Planungsverbandes Äußerer Wirtschaftsraum. Demnach waren 21,5 Prozent der Landkreisbevölkerung im Jahr 2018 mindestens 65 Jahre und älter. Ihr Anteil soll bis 2038 auf mehr als 25 Prozent steigen. Insgesamt leben also zwischen Amper, Maisach und Glonn etwa 45.000 Senioren, viele von ihnen sind fit und aktiv und tragen das Leben in den Orten durch ihr Engagement in Vereinen und Verbänden, in Kultur und Kommunalpolitik aktiv mit.

Für diejenigen, die auf Hilfe angewiesen sind, gibt es ein großes Angebot. Der Landkreis unterhält eine Seniorenfachberatung. Dort gibt es Tipps zur Pflege, für pflegende Angehörige, über Betreutes Wohnen, Essen auf Rädern, Hausnotruf, Heimplätze, zur Vermittlung von Hospizdiensten oder die Grundlagen der Pflegeversicherung. Die Stelle ist im Landratsamt, Münchner Straße, in Fürstenfeldbruck, Zimmer B 009, telefonisch unter 08141/519427 oder per E-Mail unter seniorenfachberatung@lra-ffb.de erreichbar. Auch die Stadt Fürstenfeldbruck hat eine Informationsstelle für Senioren, die individuelle, unabhängige, kostenlose und fachlich kompetente Hilfe bietet. Sie ist außerdem Koordinierungsstelle zwischen Institutionen, ambulanten Pflegediensten, privaten Pflegediensten, sozialen Servicestellen, Interessengemeinschaften und Behörden. Unter Federführung des Diakonischen Werkes gibt es außerdem eine Pflegeplatzbörse.

Dazu gibt es ein landkreisweites Pflegenetzwerk, dem Wohlfahrtsverbände und lokale Sozialdienste angehören, das Informationen und Angebote zum Thema Pflege bereithält. In Jesenwang befindet sich das Kreisaltenheim, dazu existieren Alten- und Pflegeheime in vielen Kommunen neben einer Vielfalt von Einrichtungen, deren Mitarbeiter helfen, dass Menschen möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben können. Betreutes Wohnen zu Hause wird von etlichen Sozialdiensten und Nachbarschaftshilfen angeboten. Nach individuellen Wünschen und Bedürfnissen stehen Dienstleistungen und Hilfen zur Verfügung.
Die vergangenen Monate waren allerdings gerade für Senioren eine Belastung. Aufgrund der Corona-Pandemie sollten die Jüngeren auf Abstand bleiben, sie konnten ihre Angehörigen in Altenwohn- und Pflegeheimen nicht besuchen.

Das umfangreiche Angebot von Vereinen und Volkshochschulen, die Sport- und Freizeitangebote, die Abteilungen Seniorensport etwa beim FC Puchheim oder dem TuS Fürstenfeldbruck, Aktivgruppen, Theater, Konzerte oder Mittagstische mussten ausfallen.

Ein wichtiger Aspekt ist angesichts des demographischen Wandels das barrierefreie Wohnen. Immer mehr Bauherren achten bei Neubauten darauf. Dazu gibt es mehrere Anlagen im Bereich des betreuten Wohnens etwa in Puchheim. Außerdem gibt es viele Handwerksfirmen im Landkreis, die auf Umbauten spezialisiert sind.

Die Bundesregierung unterstützt solche Anpassungen. Dazu gehören die KfW-Programme mit Zuschüssen für Altersgerechte Umbauten von Wohnungen und Gebäuden. Angesichts der demographischen Entwicklung sollen die Investitionen älteren Menschen dabei helfen, so lange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung und ihrem vertrauten Wohnumfeld leben zu können. Mit dem Geld aus dem KfW-Programm sollen vor allem Barrieren im Wohnungsbestand abgebaut und die Sicherheit vor Einbrüchen erhöht werden. Private Eigentümer und Mieter können – unabhängig von Einkommen und Alter – solche Zuschüsse beantragen. Vor allem Eigentümer, die altersbedingt keine Darlehen mehr erhalten oder sich nicht mehr verschulden möchten, profitieren von diesem Zuschussprogramm.