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Olching-erleben

Mit Abstand die besten Ferien!

… lautet das Motto des 43. Ferienprogramms der Stadt Olching. Es zeigt: Spaß haben und auf Sicherheit achten muss sich nicht widersprechen

Auch beim Ferienprogramm, das über 100 Programmpunkte umfasst, ist die Maske immer Pflicht.

Foto: Adobe Stock

Das obige Wortspiel bezieht sich auf Verhaltensregeln im Zuge der Corona-Pandemie. Erstaunlich ist, dass die Aktiven von insgesamt 30 Vereinen und Institutionen trotz der Schwierigkeiten ein Programm mit mehr als 100 Angeboten auf die Beine gestellt haben, das bis Montag, 7. September, dauert. Das Ferienprogramm eignet sich für Kinder und Jugendliche zwischen sechs und 17 Jahren. Heuer können erstmals aber auch ganze Familien an manchen Aktivitäten teilnehmen, etwa an den Ausflügen an den Ammersee oder zum Bouldern. Weitere Betreuungsangebote werden durch die Pädagogen des Jugendzentrums in der Max-Reger-Straße in Olching organisiert.

Eines der herausragenden Angebote sind die Kinderzirkusworkshops. Der dafür bekannte und beliebte Circus Romano gastiert im Rahmen des Sommerferienprogramms der Stadt auf dem Volksfestplatz. Das Team bietet seit mehr als 25 Jahren zirkuspädagogische Kinderfreizeiten an. Der Spaß und das Ausprobieren stehen im Vordergrund. Ganz nebenbei lernen die Kinder Verantwortungsbewusstsein, Team- und Integrationsfähigkeit und verbessern ihr Konzentrationsvermögen und die Feinmotorik.

Das Konzept der Zirkusfamilie Hechenberger führt die kleinen Künstler spielerisch an Akrobatik, Jonglage oder Clownerie heran. Die Gruppen dürfen täglich eine andere Nummer erarbeiten. Die erlernten Kunststücke werden dann am Nachmittag den anderen Teilnehmern präsentiert. Der Applaus mache stolz und steigere „Selbstvertrauen und Selbstsicherheit für den gesamten weiteren Lebensweg“, heißt es in der Ankündigung. Es bleibt genügend Zeit, um sich zu entspannen, gemeinsam zu essen, zu spielen oder zu basteln.

Vom 24. bis zum 28. August und vom 31. August bis zum 4. September können Kinder verschiedene Disziplinen im Circus Romano ausprobieren und das Artistenleben hautnah miterleben. Der Workshop findet täglich von 9 bis 17 Uhr auf dem Volksfestplatz statt. Teilnehmen können jeweils 35 Olchinger Kinder im Alter von fünf bis 13 Jahren. Die Anmeldung erfolgt im Internet unter https://olching.feripro.de/.

Außer den beiden Zirkuswochen bietet das Ferienprogramm etliche andere Höhepunkte. Es gibt sportliche Aktivitäten wie Tennis, Tischtennis, Taek-wondo, Schießen und Yoga, neu ist in diesem Jahr etwa ein Basketball-Schnuppertraining. Die kreativen Veranstaltungen reichen von Nähkursen über Bastel-angebote bis zu Kochkursen. Erstmals wird auch ein Workshop angeboten, bei dem die Kinder Musikinstrumente bauen können. Außerdem gibt es einen Clown-Schauspielworkshop.

Wie bereits in den vergangenen Jahren gibt es wieder einige ökologisch orientierte Angebote, bei denen die Kinder die heimische Umgebung intensiv erleben können. Unter anderem finden ein Besuch des Vogelparks, ein Erlebnistag „Wildwiese“ und die beliebten Amper- und Starzelbachforscher-Expeditionen statt. Außerdem können die Kinder am Hundetraining und an einer Bienen-Exkursion teilnehmen. Neu sind die Ferienwochen auf dem Amperhof, die der Landesbund für Vogelschutz (LBV) anbietet sowie ein Selbstbehauptungsworkshop mit dem Titel „Löwenmut tut gut“. In diesem Jahr wird es auch mehr Angebote im Bereich Technik geben, so wird etwa ein Drohnen-Workshop angeboten.

Da manche Veranstaltungen aufgrund der Pandemie nicht stattfinden können, organisiert das Jugendzentrum mehrere „Ferien-Challenges“, bei denen viel Spaß, Bewegung und Erlebnisse im ganzen Stadtgebiet von Olching garantiert sind. Die Teilnehmer erhalten unterschiedlichste Aufgaben, die sie altersgemäß selbstständig bewältigen können. Geplant sind kreative Aktionen für zu Hause sowie Aufgaben, die viel Bewegung im Freien ermöglichen. Besonders bei diesen Angeboten werden die Kinder gefördert und ermuntert, auch einmal ohne Beaufsichtigung durch Erwachsene ihre Umgebung zu erkunden. Bei einigen Challenges gibt es attraktive Preise zu gewinnen.

Zum Abschluss ist heuer erstmals eine spannende und lustige „Schnitzeljagd durch Olching“ geplant, die das Jugendzentrum zusammen mit den Mitgliedern des Stadtmarketing Olching e.V. am Freitag, 4. September, organisiert.

Für alle Veranstaltungen müssen Masken mitgebracht werden, die Gruppen sind zum Schutz vor Infektionen zum Teil verkleinert. Der Anmeldeschluss ist zwar schon vorbei, aber Restplätze werden noch bis kurz vor Veranstaltungsbeginn im Ferienprogrammbüro vergeben. Einfach dort erkundigen, es lohnt sich.

Willkommen zurück im KOM

Endlich wieder gute Unterhaltung – Mitte September soll es in der beliebten Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach erneut losgehen

Bald, nämlich Mitte September, sollen die Türen des KOM wieder öffnen. Foto: Peter Bierl

Die Kulturwerkstatt am Olchinger Mühlbach (KOM) musste wegen der Corona-Pandemie ihren Betrieb einstellen. Viele der geplanten Konzerte wurden verschoben, manche in den Herbst, einige auch auf das Jahr 2021. Nach der klassischen Sommerpause im August soll es Mitte September wieder losgehen, vorausgesetzt, die dann gültigen gesetzlichen Vorgaben lassen dies zu. Zum Auftakt findet am Dienstag, 22. September, der Archiv-Stammtisch statt. Ein Auftritt von Zydeco Annie & Swamp Cats fiel im März der Corona-Pandemie zum Opfer. Das Konzert wird im Februar 2021 nachgeholt. Aber am Freitag, 25. September, steht Zydeco Annie bereits mit Free Beer and Chicken auf der Bühne, gemeinsam spielen sie Blues, Boogie und karibische Rhythmen. Nach dem Neustart im KOM präsentiert Stephan Zinner mit „Raritäten“ am Freitag, 23.Oktober um 19 Uhr sein fünftes Kabarettprogramm mit viel Musik. Es ist angeblich in einem kleinen Hotel in Ostfriesland entstanden, wo Zinner wilde Begegnungen mit deutschen Rentnergruppen hatte. Eine gewisse Kenntnis des bayerischen Dialekts ist nicht verkehrt, wenn man Zinner immer folgen will. Er stammt aus dem oberbayerischen Trostberg und war nach seiner Schauspielausbildung am Salzburger Landestheater und bei den Münchner Kammerspielen tätig. Regelmäßig ist er im Film zu sehen, etwa in den Verfilmungen der Rita-Falk-Krimis. Bekannt ist Zinner zudem als Markus-Söder-Double bei den Nockherberg-Singspielen.

Auch wieder im KOM: Zydeco Annie & Swamp Cats. Foto: Zydeco Annie & Swamp Cats

Weitere Veranstaltungen sind auf www.kom-olching.de zu finden. Für die Monate November und Dezember erscheint der Programmflyer kurz vor den Herbstferien. Mit einem ausführlichen Hygienekonzept ist das KOM gut auf die Wiedereröffnung vorbereitet. Um die aktuellen Vorgaben zu erfüllen, muss die Saalkapazität deutlich verringert, die Veranstaltungsdauer ein wenig gekürzt werden. Wenn möglich, werden mitunter zwei Konzerte pro Abend stattfinden, um möglichst vielen Kulturinteressierten einen Zugang zu ermöglichen. Dabei empfiehlt das KOM-Team den Gästen, das Beste aus der Situation zu machen. Nah dran an den Künstlern war man im KOM immer schon, aber unter den aktuellen Gegebenheiten ohne direkte Sitznachbarn entsteht beinahe das Gefühl, die Band spielt nur für einen ganz persönlich.

Autofrei am Samstag

Am 1. August wird die Innenstadt zum Ort der Entschleunigung

Coronakorrekt flanieren bei „StadtTraum statt Parkraum“ am 1. August und 5. September. Foto: Adobe Stock

StadTraum statt Parkraum“, lautet das Motto am Samstag, 1. August in der Innenstadt von Olching. Es ist der erste von zwei „autofreien Samstagen“, die der Stadtrat auf Antrag der Grünen beschlossen hat. An diesem Tag wird die Haupteinkaufsstraße von 9 bis 16 Uhr zu einer verkehrsberuhigten Zone. Für alle Fahrzeuge gilt Tempo 30, und die öffentlichen Parkbuchten sind gesperrt. Die Flächen werden mit Tischen und Stühlen ausstaffiert und zu Café-Bereichen umgestaltet oder von Läden genutzt, um ihr Angebot zu präsentieren. Die Stadt appelliert an alle Bürger, an diesem Samstag auf das Auto zu verzichten. Stattdessen bieten Rikschafahrer einen kostenlosen Shuttleservice. Ziel ist, die Hauptstraße einen Tag lang zur Flaniermeile umzugestalten. Für Gäste von außerhalb stehen am Volksfestplatz ausreichend Parkplätze zur Verfügung. Die zweite Veranstaltung findet am Samstag, 5. September statt.

Hannes, komm bald wieder

Der Vogelpark Olching genießt auch jenseits der Landkreisgrenzen einen ausgezeichneten Ruf – seine Bewohner sind mitunter in anderen Gefilden zwecks Zucht unterwegs

Weitgereist: Andenkondorgreis Hannes im Vogelpark.  

Fotos: Peter Bierl (2)

Der Vogelpark Olching hat seine Pforten seit Mitte Mai wieder geöffnet. In der Naturoase an der Amper können die Besucher bis zu 180 verschiedene Vogelarten erleben. Auf dem etwa 20. 000 Quadratmeter großen Areal an der Toni-März-Straße, direkt neben dem Volksfestplatz, sind in etwa 40 zugänglichen Volieren um die 500 Vögel anzutreffen. Der Park ist auch an internationalen Zuchtprogrammen beteiligt, die die Artenvielfalt sichern sollen. Die Anlage ist eine gemeinnützige Einrichtung des Vogelliebhabervereins Olching und Umgebung e.V.

Das Gehege neben dem Kassenhäuschen, wo normalerweise der Andenkondor Hannes logiert, ist immer noch leer. Der mehr als 80 Jahre alte Vogel ist derzeit noch im Zoo am Timmendorfer Strand, wo er eigentlich Nachwuchs zeugen sollte. Der Prachtkerl mit seinen drei Metern Flügelspannweite sollte längst wieder an den Gestaden der Amper sein, muss aber wegen der hohen Temperaturen auf den Rücktransport warten. Seine Reise war nicht von Erfolg gekrönt, denn die Kondordame im hohen Norden, der Hannes beigesellt worden war, verschmähte den Vogelopa aus Bayern und wandte sich einem jüngeren Konkurrenten in einer Voliere nebenan zu. Sie hat inzwischen auch schon ein Ei gelegt, berichtet Sascha Kuchenbaur, der Falkner und Fachwart für Geier und Eulen, der auch für die Zuchtprojekte zuständig ist.

Auch wenn es bei Hannes nicht geklappt hat, genießt der Vogelpark bundesweit einen exzellenten Ruf unter Wissenschaftlern und in Züchterkreisen. Von einigen der in Olching lebenden Vogelarten gibt es weltweit nur noch sehr wenige Exemplare. Etwa die vier Sprenkelkauze, darunter zwei junge Exemplare, die schon flügge sind. Die Art ist sehr selten, zeitweise verfügte der Vogelpark bundesweit über das einzige Pärchen, mittlerweile gibt es wieder etwa 20 Tiere, von denen die meisten an andere Zoos oder Vogelparks abgegeben oder gegen andere Vögel getauscht worden sind. Es ist wichtig, dass die Exemplare solcher seltenen Arten verteilt werden, damit etwa im Falle einer Krankheit nicht alle an einem Ort und gefährdet sind, sagt Kuchenbaur.

Ein Publikumsmagnet sind derzeit vier junge Pelikane. Sie sind sehr zutraulich und kommen den Besuchern ans Gitter entgegen. Die Jungvögel nutzen einen langgestreckten Weiher um zu plantschen und zeigen schon das typische Verhalten ihrer Art, wenn sie gemeinsam mit ihren großen Schnäbeln und ihrem Kehlsack durch das Wasser pflügen, um nach Fischen zu suchen. Im Vogelpark muss der Mensch das Futter heranschaffen, dabei sind sie große Esser. Acht bis zehn Fische pro Tag vertilgt jeder von ihnen. Ihr Gefieder ist leicht rosafarben, daher leitet sich der Name Rosapelikane (Pelecanus onocrotalus) ab. Sie gehören zu den größten Pelikanarten und sind von Südosteuropa über Asien bis nach Indien und Afrika verbreitet. Die Art ist erfreulicherweise nicht bedroht, auch wenn in manchen Regionen ein starker Rückgang beobachtet wird, weil immer mehr Feuchtgebiete trockengelegt werden. Zu erleben sind in Olching aber auch Gelbkopfgeier, Schopfadler und in diesem Sommer erstmals die Aplomado-Falken, die bis zu 100 Stundenkilometer schnell fliegen können.

Eigentlich sollte der Park bereits vor Ostern öffnen, aber dann kam die Pandemie dazwischen. Durch den Lockdown gingen Einnahmen aus dem Eintritt verloren, das ist für den Verein schwerwiegend, weil allein etwa 30 000 Euro für Futter und Reparaturen der Gehege im Jahr aufgebracht werden müssen. Zwei Sponsoren sind eingesprungen, aber der Verein ist weiter auf Spenden angewiesen.

Auch das Zuchtprogramm hat unter der Pandemie gelitten, erzählt Kuchenbaur. Der Austausch mit anderen Zoos war nicht möglich. Im Frühjahr hätte eigentlich eine Maronenbrustkrontaube aus Kopenhagen kommen sollen, ein Männchen für das Single-Weibchen in Olching. Aber daraus wurde nichts und die Brutsaison ist vorbei.

Der rückwärtige Teil des Vogelparks dient als Rückzugsgebiet für Wildvögel. Zur Brutpflege einheimischer Wildvögel gehören über 40 Nistkästen. Viele Tiere, die den Winter nicht im Freien überstehen könnten, verbringen die kalte Jahreszeit bei Vereinsmitgliedern in deren Wohnungen. Die Papageien haben die Möglichkeit, sich in ein Schutzhaus zurückzuziehen, wo stets zehn bis zwölf Grad Celsius herrschen. 

Der Vogelpark kann ohne Voranmeldung zu den Öffnungszeiten besucht werden. Es ist nicht nötig Eintrittskarten zu reservieren oder online zu kaufen, die Kasse ist besetzt. Alle Anlagen und alle Tiere sind zu sehen. Es gibt einen Rundweg, der so angelegt ist, dass sich die Besucher auf den Wegen nicht entgegenkommen. Da alle Bereiche im Freien liegen, ist es nicht nötig, eine Maske zu tragen, aber es wird gebeten, Abstand zu halten und Rücksicht auf die anderen Besucher zu nehmen. Geöffnet ist Samstag, Sonntag und an Feiertagen jeweils von 10 bis 17 Uhr.

Gruppen- und Einzelführungen sind auch außerhalb der Öffnungszeiten nach telefonischer Absprache möglich.

Großer Spaß auf kleinen Bahnen

Die Olchinger Stadtmeisterschaft im Minigolf findet heuer bereits zum achen Mal statt

Die Minigolf Stadtmeisterschaft in Olching verspricht wieder ein großer Spaß zu werden. Auch in Pandemiezeiten unter Auflagen. Foto: Stadt Olching

Zu einem einzigartigen Sportevent lädt Olching in diesem Sommer ein. Die achten Olchinger Minigolf Stadtmeisterschaft findet am Samstag, 29. August, statt. Veranstalter ist der MSK Olching e.V., Austragungsort ist auf der Anlage in der Feursstraße 91. Dort stehen zwei Anlagen zur Verfügung, eine 18-Bahnen Beton und eine 18-Bahnen Miniatur. Der Modus für die Meisterschaft sieht vor, dass jeder Teilnehmer je eine Runde auf jeder Bahn absolvieren muss. Alle spielen mit Publikumsschläger und Anlagenball. Gespielt wird in zwei Turniergruppen (A und B) auf den jeweiligen Runden. Der Start ist für 13 Uhr vorgesehen, das Turnier endet mit einer Siegerehrung.

Der MSK hat sich eine Reihe von Wettkämpfen ausgedacht: Es gibt Einzelwertungen für Teilnehmer in den Kategorien Männer, Frauen sowie Jugendliche bis 18 Jahre sowie Mannschafts-Wertungen, wobei die besten drei Ergebnisse aus jedem Team gewertet werden. Die Teams bestehen aus drei oder vier Mitgliedern, beteiligen können sich Vereine, Verbände, Betriebe und Parteien. Wer mitmachen will, muss sich bis Donnerstag, 27. August anmelden (per E-Mail an johann.pscherer@t-online.de oder bei Stadtmarketing service@meinolching.bayern oder auch direkt am Kiosk des Minigolfplatzes bis Samstag um 12 Uhr). Gespielt wird unter Einhaltung der gültigen Hygienevorschriften sowie den Vorgaben des Deutschen Minigolfsport Verbands e.V.