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Gönnen Sie sich was Gutes

Leckere Stange

Wissenswerte Fakten über Spargel

Foto: GMH/SpargelstraßeNRW

Freunde des „königlichen Gemüses“, wie der Spargel auch genannt wird, kommen aktuell voll auf ihre Kosten: Wir befinden uns mitten in der Spargelsaison – wie lange geht die eigentlich noch? Eine althergebrachte Bauernregel besagt: „Kirschen rot, Spargel tot.“ Auch „Stich den Spargel nie nach Johanni“ – also nicht nach dem 24. Juni, um die Regenerationszeit für eine ertragreiche Ernte im kommenden Jahr einzuhalten. Der Spargel hat einige Besonderheiten auf Lager: 

Spargel ist eigentlich eine Heilpflanze

Lange bevor Spargel als Delikatesse auf den Tisch kam, wurden die Wurzeln – aber auch die Sprosse, Blätter, Blüten und Beeren der Pflanze – wegen ihrer medizinischen Wirkung geschätzt. Wildwachsende Spargel-Arten in China, Griechenland und Ägypten kamen zum Beispiel bei Husten, Blasenproblemen und Geschwüren zur Anwendung. Indischer Spargel (Asparagus racemosus) hat eine lange Tradition in der ayurvedischen Medizin. Die Wildpflanze wird unter anderem bei Magengeschwüren und Nervenleiden verabreicht. Der umgangssprachliche Name „Shatavari“ bedeutet „die, die über 100 Männer besitzt“ und weist auf die Anwendung als Aphrodisiakum für Frauen hin.

 

Der Name bedeutet „junger Trieb“

Der wissenschaftliche Name des heimischen Spargels Asparagus officinalis leitet sich vermutlich vom griechischen aspáragos ab. Das steht für „junger Trieb“ – denn die Triebe der Pflanze sind es, die auf den Teller kommen. Der zweite Teil des Namens bedeutet „als Arzneimittel verwendet, für medizinische Zwecke geeignet“ und findet sich vielfach in biologischen Artnamen. Immerhin wurde Spargel bis ins 19. Jahrhundert vor allem ärztlich verordnet.

Studien belegen, Spargel ist gesund

Was unsere Vorfahren bereits wussten, haben zahlreiche Studien inzwischen bestätigt: Spargel ist sehr gesund. So wirken die weißen Stangen beispielsweise laut Forschern der nord-indischen HNB Garhwal University antioxidativ, immunstimulierend, antientzündlich sowie antibakteriell, können die Fruchtbarkeit steigern und Leberschäden verhindern oder beseitigen. Gesund sind sowohl die grüne als auch die weiße Variante, wobei Grünspargel deutlich mehr Vitamin C und einen kräftig-würzigen Geschmack hat.

Der Rest der Welt isst vor allem grünen Spargel

Während in Deutschland meist weißer Spargel gegessen wird, ist anderswo wie beispielsweise in Südeuropa und den USA vor allem die grüne Variante beliebt. Der entscheidende Unterschied ist die Anbaumethode: Die Sprossen des Bleichspargels werden unterirdisch gestochen und dürfen nicht ans Licht gelangen, während die neuen Triebe des Grünspargels von Anfang an in der Sonne wachsen. Für beide Anbaumethoden gibt es zwar speziell gezüchtete Sorten, durch eine Umstellung der Anbaumethode in Erdwällen oder im Sonnenlicht ließe sich von Grünspargel-Pflanzen auch Bleichspargel ernten – und umgekehrt.

Spargel ist schnell zubereitet und schmeckt auch roh

Wer es knackig mag, sollte mal beherzt in eine rohe Spargelstange beißen. Ungekocht enthält das Gemüse die meisten gesunden Inhaltsstoffe. Auch als Bestandteil eines Salates lässt es sich hervorragend verwenden. Wer ihn lieber gegart mag, sollte den Spargel idealerweise dünsten. Durch die Zubereitung in kochendem Wasser gehen unter anderem wasserlösliche Vitamine verloren.

Ein bisschen Normalität

Die hiesige Gastronomie öffnet peu à peu wieder – zwar noch immer mit einigen Beschränkungen, doch es geht bergauf

Ein Foto aus coronafreien Tagen ... hoffentlich bald wieder Realität! Foto: Fotolia

Die Wirtschaften, Restaurants, Eisdielen und Cafés öffnen wieder. Damit kehrt ein Stück Alltag für uns zurück. Den Anfang machten die Biergärten und Terrassen, ab dem kommenden Montag sind auch die Innenbereiche von Lokalen wieder geöffnet. Viele Wirte im Landkreis Fürstenfeldbruck haben den Betrieb in den vergangenen Wochen umgestellt auf Liefer- oder Abholservice, jetzt geht es langsam wieder zurück in die Normalität.

Zu denen, die jetzt wieder ihre Gäste verwöhnen, zählen die italienischen Lokale Venezia im Brucker Zentrum direkt an der Amper, Da Pippo in Türkenfeld sowie die Trattorie Weinlese in Germering und Rusticone in Alling. Wer Souvlaki und Ouzo liebt, ist im Meteora in Gröbenzell bestens bedient. In der Kategorie bayerische Küche und Gemütlichkeit sind die Gasthöfe Eberl in Hattenhofen, Drexler in Aich sowie das Wirtshaus in Gröbenzell am Start. Im Gasthof Heinzinger in Maisach kocht Dennis Kleinknecht. Sehr gemütlich ist es beim Weinbauer im Tiroler Hof in Gröbenzell, und das Restaurant „Fly In“ am Flugplatz Jesenwang bietet eine Kulisse mit Flugzeugen und historischen Doppeldeckern.

Vieles bleibt vorerst anders wegen der Pandemie, für Wirte, Bedienungen, Köche und Gäste. Außer am Tisch oder in der Familie müssen alle Gäste immer einen Abstand von 1,5 Metern zueinander halten und zwar im Innenraum und außen. Das Abstandsgebot gilt auch zwischen Kellnern und Gästen. Wer nicht an seinem Tisch sitzt, muss eine Maske tragen, also ab Betreten eines Lokals und auch beim Gang auf die Toilette. Tische im Innenbereich sollten vorher reserviert werden, aber spontane Besuche sind selbstverständlich auch möglich.

Um die Mindestabstände einzuhalten, mussten Tische und Stühle gerückt werden. Das Platzangebot wird sich also deutlich reduzieren. Dazu kommt eine Regel, die in anderen Ländern immer gilt: Alle Gäste werden vom Personal platziert, auch im Biergarten. Damit soll vermieden werden, dass Gäste lange hin und her laufen, um einen Platz zu finden. Ab jetzt heißt es also: „Wait to be seated“, wie in amerikanischen Restaurants. Damit nicht mehr Leute als zulässig ins Lokal gelangen, müssen die Betriebe den Einlass begrenzen. In Warteschlangen oder im Wartebereich gilt der Mindestabstand.

Wie viele Menschen an einem Tisch sitzen, ist nicht genau geregelt. Eine Familie darf sich mit einer anderen treffen, auch zwei Freundinnen oder Freunde. Zwischen verschiedenen Personen oder Gruppen an einem Tisch muss der Mindestabstand eingehalten werden. Manche Wirte haben große Tische mit Plexiglasscheiben oder schönen alten Fenstern abgeteilt. Die gesellige Stammtischrunde ist allerdings unter solchen Bedingungen noch nicht wieder möglich. Der Wirt muss eine Gästeliste mit Namen, Telefonnummern und Zeitraum des Aufenthaltes führen, um im Falle einer Infektion die Nachverfolgung zu ermöglichen. Wer Symp-tome wie Atemwegsbeschwerden oder Fieber hat oder in den vergangenen 14 Tagen Kontakt zu einem COVID-19-Infizierten hatte, darf keine Gaststätten besuchen.