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GERMERING entdecken

Die Große Kreisstadt lockt

Infrastruktur, Sport und Kultur, Gemeinwesen – Germering kann mit einer Reihe von Vorzügen punkten

Die Stadt verfügt über eine hervorragend ausgebaute Infrastruktur, mit Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen, dazu ein lebendiges Vereinsleben, Freizeit- und Sportstätten wie dem Hallen- und Freibad sowie der einzigen Eislaufhalle im Landkreis Fürstenfeldbruck, im Sommer lockt ein kleiner Badesee im Grünen. Das schulische Angebot reicht vom Förderzentrum über Grund- und Mittelschulen, Realschule bis hin zu zwei Gymnasien. Der öffentliche Nahverkehr besteht aus einem Busnetz sowie dem Anschluss an die S-Bahn mit zwei Haltestellen in Germering und Harthaus. Die Wirtschaft ist breit aufgestellt, im produzierenden Gewerbe sind vor allem mittelständische Unternehmen aus der metallverarbeitenden und chemischen Industrie ansässig, dazu kleinere Unternehmen im Dienstleistungssektor. 

Zu den größten Arbeitgebern zählen Cewe Color, Docuware und Allnet. Germering zählt zu den jüngsten Städten Bayerns und mehr als 41.000 Einwohnern, gleichwohl hat der Platz schon früh Menschen angelockt. Die ersten Spuren verweisen auf die späte Steinzeit und die frühe Bronzezeit, aus der Römerzeit stammen die Reste einer Villa rustica mit Warmluftheizung.

Dieser Vergangenheit widmet sich das Museum Zeit+Raum. Das gastronomische Angebot ist reichhaltig, zum Shoppen laden mehrere Einkaufsstraßen sowie das Zentrum rund um den Bahnhof ein. Das kulturelle Herz der Stadt schlägt ebenfalls dort, im architektonisch ansprechenden Komplex der Stadthalle, die auch die städtische Bibliothek beherbergt.

Endlich wieder Spaß auf Kufen – ab Samstag, 17. Oktober, ist das Germeringer Polariom geöffnet. Foto: Stadtwerke Germering

Eislaufhalle öffnet Mitte Oktober

Die Saison im Germeringer Polariom beginnt in diesem Jahr wegen Corona zwei Wochen später

Am Samstag, 17. Oktober, öffnen sich die Pforten der Eislaufhalle, die mit einer Eisfläche von etwa 1800 Quadratmeter allen Freunden des Eissports ein Zuhause bietet. Die Halle ist klimatisiert, es gibt Musik und an einem Kiosk kleine Snacks und Getränke. Wegen der Pandemie müssen alle Besucher ihre Kontaktdaten abgeben, sich die Hände am Eingang desinfizieren, es gilt eine Maskenpflicht bis die Eislauffläche erreicht ist. Einen eigenen Anschnall-Raum gibt es nicht, die Schlittschuhe werden direkt in der Halle angezogen. Das Polariom in der Bertha-von-Suttner-Straße ist bis Mitte März am Dienstag, Donnerstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr sowie 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet, am Mittwoch von 14.30 bis 16.30 Uhr sowie zum Abendlauf von 18.30 bis 20.30 Uhr, am Samstag von 14 bis 16 Uhr und von 19.30 bis 21.30 Uhr, am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr. Am Montag ist die Eislaufhalle geschlossen, außer in den Schulferien.

Bunt wie der Herbst

Das vielseitige Programm in der Germeringer Stadthalle bedient Fans von E- wie U-Musik, auch Freunde bissigen Kabaretts 

Die Sängerin Aretha Franklin galt als Königin des Soul, war mehrfache Grammygewinnerin und war die erste Frau, die in der Rock and Roll Hall of Fame verewigt wurde. Zu ihren bekanntesten Stücken dürften die Songs „Respect“ und „Amazing Grace“ gehören. 2009 sang sie zur Amtseinführung von Präsident Barack Obama. Geboren in Memphis, Tennessee, aufgewachsen in der Industriemetropole Detroit, starb sie dort am 16. August 2018 nach langer Krankheit. Die Germeringer Stadthalle präsentiert am Samstag, 28. November, um 19.30 Uhr unter dem Titel Respect die Aretha Franklin Tribute Show mit den wichtigsten Karrierestationen sowie einem repräsentativen Querschnitt ihres musikalischen Schaffens. Auch unbekanntere Soul-Perlen und erfolgreiche Duette wie „I Know You Were Waiting“ (mit George Michael), „Sisters Are Doin’ It For Themselves“ (mit Eurythmics) plus einige ihrer vielen Cover-Versionen bekannter Hits wie „Bridge Over Troubled Water“ werden vorgetragen. Eine achtköpfige Band und dreiköpfige Backing-Vocals garantieren den authentischen Sound der Zeit.

Die Germeringer Band „Teddy und die Lollipops“ feiern ihr 25-jähriges Jubiläum. Die Spezialität der Formation sind die Kinoschnulzen und Hits der deutschen Wirtschaftswunderjahre. Mancher erinnert sich noch an die seligen und harmlosen Samstagnachmittag-Filmchen aus den 1950er-Jahren, wenn Conny und Peter auf ihrer Vespa an den Gestaden des Gardasees entlang gleiten und womöglich noch ein Liedchen von Sehnsucht und erster Liebe trällern. Das Retro-Konzert findet am Freitag, 16. Oktober 2020, 19.30 Uhr statt.

„Ihr mich auch“ lautet der Titel des Kabarettprogramms von und mit Simone Solga, die eine Kanzlersouffleuse mimt, die nicht mehr kann. Denn das Land scheint verrückt geworden: Gesinnung wichtiger als Verantwortung, Emotionen wichtiger als Fakten, Moralisieren wichtiger als Kompetenz. Die alte Solga musste also weg, lang lebe die neue Solga, die zwei Stunden lang ihre Unabhängigkeitserklärung vom Land der Besserwisser, Untergangsprediger und Meisterheuchler präsentiert. Solgas Fazit: „Wenn uns das Wasser bis zum Hals steht, wird es höchste Zeit, zu neuen Ufern aufzubrechen.“ Ihr Auftritt ist am Donnerstag, 22. Oktober, um 19.30 Uhr zu sehen.

Der Pianist Christian Zacharias gastiert zu einer Rezitaltour anlässlich seines 70. Geburtstages in Germering. Zacharias gilt als Erzähler unter den Dirigenten und Pianisten seiner Generation.

In jeder seiner durchdachten, detailgenauen und klar artikulierten Interpretationen wird deutlich, dass Zacharias an dem interessiert ist, was hinter den Noten steckt. Er wurde unter anderem mit dem Midem Classical Award „Artist of the Year“ (2007) ausgezeichnet und zum Mitglied der Königlichen Schwedischen Akademie für Musik ernannt. 2017 erhielt er einen Ehrendoktor der Universität Göteborg. Bei dem Konzert in der Germeringer Stadthalle präsentiert er Werke von Joseph Haydn, Ludwig van Beethoven sowie zwölf Variationen über den russischen Tanz aus dem Ballett „Das Waldmädchen“ von Paul Wranitzky. Das Konzert findet am Donnerstag, 29. Oktober, um 19.30 Uhr statt.

Kompetent und gut erreichbar

Das Ärztehaus Germering besteht mittlerweile seit zehn Jahren

Das Stadtzentrum von Germering hat sich zu einem medizinischen Zentrum entwickelt. 2010 wurden die Arztpraxen und Geschäfte im Germedicum eröffnet, nur zwei Gehminuten vom S-Bahnhof Germering/Unterpfaffenhofen entfernt.

Von dort sind es nur 20 Minuten mit der S-Bahn vom Hauptbahnhof München. Im Germedicum finden sich Arztpraxen verschiedener Fachrichtungen unter einem Dach, die sich in enger Zusammenarbeit kompetent um ihre Patienten kümmern. Bereits 2015 wurde der zweite Gebäudeteil des Germedicums eröffnet.

Als zweites Zentrum hat sich das Haus Ärzteplus in der Landsberger Straße 27 etabliert. Dort arbeitet ein kompetentes Team von Hausärzten, Fachärzten, medizinischer Fußpflege, Naturheilkunde sowie eine Apotheke. Die Praxen im Haus sind unabhängig, aber die Nähe fördert den schnellen und unkomplizierten Austausch.

Kümmerfee zur Stelle

Wenn Kinder erkranken, unterstützt der häusliche Kinder-Betreuungsdienst Hilfe suchende Eltern

Kranke Kinder brauchen Ruhe, familiäre Geborgenheit und freundliche Zuwendung, um zu genesen und Abwehrkräfte auszubilden. Doch die häusliche Erholungszeit zu organisieren stellt Alleinerziehende und berufstätige Eltern vor große Herausforderungen, besonders bei wiederholten Erkrankungen. Wer kann zuhause bleiben? Was toleriert der Unternehmer? Soll das Kind vielleicht doch zur Kita oder Schule gehen oder gar allein im Bett bleiben? In solchen Notlagen hilft die Kümmerfee, ein häuslicher Kinder-Betreuungsdienst in Germering. In krankheitsbedingten Notsituationen springen dessen Mitarbeiterinnen ein, um kleine Patienten in ihrem vertrauten Zuhause zu betreuen. Mit Einfühlungsvermögen, erfahren im Umgang mit Kindern und geschult in Erster Hilfe kümmern sich die Helferinnen zuverlässig um die Kleinen, während die Eltern ihren beruflichen Pflichten nachgehen. 

Beliebter Treff

Das „Café MütZe“ heißt seine Gäste auch jetzt willkommen – die Öffnungszeiten und Regeln haben sich pandemiebedingt aber etwas geändert

Die Kindergartengewöhnungsgruppe vor Coronazeiten. Foto: MütZe Germering

Wegen der Corona-Pandemie ist der Betrieb im „Café MütZe“ im Germeringer Frauen- und Mütterzentrum in der Goethestraße 5 etwas eingeschränkt, es gilt ein Hygienekonzept. Geöffnet ist die Einrichtung derzeit am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 15 bis 18 Uhr. Dennoch wird das Angebot gut angenommen. So gibt es derzeit ein Baby-Café neben dem normalen Betrieb, eine Gruppe von Menschen trifft sich unter dem Motto „Let‘s talk English“ zur Konversation über unterschiedliche Themen, es wird Musik für Kinder gemacht, und weitere externe Gruppen nutzen den Raum für ihre Zusammenkünfte. Jeden Donnerstag wird von 16 bis 17 Uhr mit Kindern gebastelt. Das „Café MütZe“ ist ein offener Treffpunkt für alle Frauen, Mütter, Väter, Omas, Opas und ihre Kinder und Enkelkinder, die sich bei einer Tasse Kaffee oder Tee kennenlernen möchten. Es besteht kein Verzehrzwang, aber es können auch keine selbst mitgebrachten Lebensmitteln genossen werden – auch aus hygienischen Gründen. Außerdem ist die Einrichtung finanziell auf die Einnahmen aus dem Café-Betrieb angewiesen.

Hilfe auf der Germeringer Insel

Die Beratungsstelle ist trotz Einschränkungen geöffnet, auch vor Ort lassen sich unter Einhaltung der Hygieneregeln wieder Termine vereinbaren

Vielfalt in der Gemeinschaft lautet der Leitsatz der Germeringer Insel seit jeher. Die Menschen, die kommen, sind jeweils individuell und repräsentieren eine große Vielfalt.  Diese Menschen finden in der Beratungssituation einen Ort, wo sie sich anvertrauen und sich aufgefangen fühlen können. Seit vielen Jahren ist die Germeringer Insel eine Anlaufstelle für alle, die Rat und Hilfe im sozialen Bereich suchen. Das gilt gerade auch in der Corona-Krise mit ihren Herausforderungen und Einschränkungen. Die Insel hält ihr Angebot aufrecht. Alle Bürger*innen können die Einrichtung telefonisch kontaktieren, wenn sie Fragen zu sozialen Themen haben oder einfach mal über eine schwierige Situation sprechen wollen, in der sie sich durch die aktuellen Beschränkungen befinden. Die Insel vermittelt auch Unterstützung, etwa Einkaufshilfen. Inzwischen sind neben der Beratung am Telefon auch wieder persönliche Gespräche möglich. Um Wartezeiten zu vermeiden, sollte man vorher unbedingt telefonisch unter der Nummer 089/8405358 einen Termin vereinbaren. Wegen der Corona-Pandemie und aufgrund der räumlichen Bedingungen kann jeweils nur ein Beratungsgespräch stattfinden. Dabei muss eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen und der vorgeschriebene Abstand eingehalten werden.