Anzeigensonderveröffentlichung

Freizeit erleben in Bayerisch-Schwaben

Einzigartige Schätze

Im Wittelsbacher Schloss Friedberg ist das Museum der Stadt untergebracht

Friedberger Kutschenuhr, 18. Jahrhundert; Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg. 


Foto:
Andreas Brücklmair

Das Wittelsbacher Schloss in Friedberg diente einst als Grenzfeste. Heute ist dort das Museum der Stadt untergebracht. Die Anlage, von einem Burggraben umgeben, stammt aus der Renaissance und der Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg. Der Innenhof wird von Arkaden gesäumt und bietet den idealen Rahmen etwa für die Schlosskonzerte. Die Ausstellung des Hauses beschäftigt sich mit der Geschichte des Schlosses und der Stadt. Zu sehen ist eine Uhrensammlung mit über 80 Objekten, die überwiegend im 17. und 18. Jahrhundert gefertigt wurden, als Friedberg ein international bekanntes Uhrmacherzentrum war. Die Preziosen wurden nach Österreich, Ungarn, Polen, in die Republik Venedig und das Osmanische Reich exportiert.

Kurfürst Maximilian III. Joseph von Bayern ließ 1754 in den Räumen des Schlosses eine Manufaktur für Fayencen – Tonware mit weiß deckender Glasur – einrichten. Daraus entwickelte sich kurzfristig ein zweiter wichtiger Wirtschaftszweig für die Stadt. Allerdings bestand die Manufaktur nur wenige Jahre, sodass Friedberger Fayencen von hoher Seltenheit sind. Ein weiteres Thema ist Wallfahrt und sakrale Kunst, denn Friedberg verfügt mit gleich drei Wallfahrtskirchen über eine erstaunliche Dichte an Wallfahrtsorten. Die Abteilung für Archäologie bietet überregional bedeutsame Funde von der Stein- und Bronzezeit bis hin zu den Römern und dem frühen Mittelalter.

Im Bereich der modernen Kunst werden Friedberger Künstler des 20. Jahrhunderts vorgestellt: Fritz Schwimbeck (1889-1977) stand in regem Kontakt zu bedeutenden Literaten seiner Zeit und schuf in den 1910er-/20er-Jahren Buchillustrationen zur schwarzen Romantik und Phantastik. Darüber hinaus entwarf er graphische Zyklen aus dem Bereich des Unheimlichen, die geprägt sind von den Schrecken des Ersten Weltkrieges, aber auch Krankheit, Schmerz und Begegnung mit dem Tod. Von Reinhart Heinsdorff (1923-2002) wiederum könnte jedermann ein Werk besitzen. Denn der 1923 geborene Künstler entwarf beispielsweise die 2-DM-Münzen mit dem Porträt Konrad Adenauers sowie die deutschen Cent-Stücke des Euro mit dem Brandenburger Tor.

Museum im Wittelsbacher Schloss Friedberg, Schlossstraße 21, 86316 Friedberg. www.museum-friedberg.de

All-Kart in Kaufbeuren

Im Allgäu kann man sich wunderbar erholen –
und auf einer der renommiertesten Kartbahnen der Republik die perfekte Action erleben


Bei All-Kart in Kaufbeuren steht eine 6000 Quadratmeter große Halle zur Verfügung, wo man unabhängig vom Wetter in einem gasbetriebenen modernen Kart mit neun PS und 270 Kubikzentimeter starken Motoren fahren kann. Ohne Drehzahlbegrenzer für maximalen Speed und mit Rennsitzen, sind diese Karts mit den neuesten Sicherheitseinrichtungen ausgestattet. Anfänger wie erfahrene Kartfahrer erleben auf einer 430 Meter langen Strecke ein prickelndes Fahrerlebnis auf Geraden und scharfen Kurven mit maximalem Grip und Top-Speed. Eine Zeitmessungsanlage mit zusätzlicher, großer Anzeigentafel sorgt dafür, dass jeder Fahrer immer ein Auge auf die Konkurrenz haben kann. Kleinere Besucher können in einem Doppelsitzer (Taxi) die Rennstrecke erleben.

Geschichte der Ballonfahrt

Das Ballonmuseum bietet am 1. Dezember eine
Kinderführung an


Das Ballonmuseum in Gersthofen bei Augsburg ist das älteste Ballonmuseum der Welt und gehört zu den großen deutschen Technikmuseen in kommunaler Trägerschaft. Gezeigt werden alle Aspekte der Ballonfahrt und ihrer Entwicklung in Deutschland. Das Museum ist seit 1985 im alten Wasserturm von Gersthofen untergebracht. 2003 wurde das Haus um einen Neubau erweitert. Das Ballonmuseum bietet am Sonntag, 1. Dezember, eine öffentliche Führung für seine kleinen Besucher und gleichzeitig eine Führung für Erwachsene an. Die Kinderführung „Wissen wie’s geht – Geschichten und Experimente rund ums Ballonfahren“ ist ein Mitmachprogramm: Zunächst lernen die kleinen Besucher spielerisch die Geschichte der Ballonfahrt kennen, danach geht es ins museumseigene Labor, wo die Kinder unter Aufsicht selbst Versuche machen können. Gleichzeitig wird den Erwachsenen eine Führung geboten, in der die Besucher viel Wissenswertes und Kurioses rund um das Ballonfahren erfahren: Von den Anfängen bis zur Gegenwart und warum der Augsburger Raum so eine große Rolle spielt.