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42. Berufs-Info-Markt

Solide Ausbildung für das Berufsleben

Beim Berufs-Info-Markt der Sparkasse Fürstenfeldbruck finden vor allem junge Leute neue Zukunftsperspektiven

Auf dem Berufs-Info-Markt werden Tätigkeiten vorgestellt, von denen man vielleicht noch nie gehört hat.  Foto: Sparkasse FFB

Der Mangel an Arbeitskräften im Großraum München zeigt sich auch daran, dass Lehrstellen nicht besetzt werden können. Betroffen sind viele Branchen in Industrie, Handel und Handwerk, auch wegen des Trends zur Akademisierung. Dabei bietet eine solide Ausbildung durchaus Perspektiven und ist eine Alternative zum Studium. Viele Informationen und Anregungen bietet dazu der 42. Berufs-Info-Markt der Sparkasse Fürstenfeldbruck, der am Sonntag, 2. Februar, stattfindet. 

Auf über 170 Meter Standfläche präsentieren rund 50 Aussteller die verschiedensten Berufe, angefangen vom Handwerk bis hin zur Musik- und Medienbranche.

Vorgestellt werden über 100 Ausbildungsberufe. Einige Aussteller zeigen an praktischen Beispielen, worauf es in ihrem Metier ankommt. Vertreten sind Handwerk und Verwaltung, Privatwirtschaft und Öffentlicher Dienst. Interessenten und Aussteller können unverbindlich erste Kontakte knüpfen und Jugendliche mit etwas Glück sich sogar frühzeitig einen Ausbildungsplatz sichern. Den ganzen Tag über werden Vorträge zum Thema „Rund um die Bewerbung“ angeboten.

Am Stand der Agentur für Arbeit haben interessierte Jugendliche die Möglichkeit, sich zu informieren, welche Voraussetzungen für den Traumberuf erfüllt sein müssen. Katrin Müller-Albertshofer, Ausbildungsakquisiteurin im Raum Fürstenfeldbruck, stellt sich und freie Ausbildungsplätze im Landkreis an ihrem Stand vor. Die Ausbildungsplatzbörse stieß bei den Jugendlichen immer auf große Resonanz.

Besucher fühlen sich gut informiert

Mit diesem Angebot sowie mehr als 1000 Besuchern handele es sich um eine der wichtigsten und erfolgreichsten Veranstaltungen dieser Art, die über die Grenzen des Landkreises hinaus bekannt sei, sagt Peter Harwalik, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, in seinem Grußwort.

Peter Harwalik, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Fürstenfeldbruck.               

Foto: Sparkasse FFB

Der Berufs-Info-Markt wird vom Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, der Agentur für Arbeit, dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Berufsschule, dem Kreisjugendring, dem Handwerk, Handel und Gewerbe, den freien Berufen und dem Öffentlichen Dienst unter Mitwirkung der Sparkasse Fürstenfeldbruck veranstaltet. Die Sparkasse ist zugleich auch der Organisator des Berufs-Info-Markts.

Wie groß der Bedarf ist, hatte eine Umfrage gezeigt, die der Kreisjugendring beim Berufs-Info-Markt 2016 abhielt. Demnach hatten 43 Prozent der Befragten noch nicht mit der Suche nach einem Ausbildungsplatz begonnen hatten. Insgesamt wurde der Berufs-Info-Markt sehr positiv bewertet: 79 Prozent sagten, dass ihnen diese lokale Messe bei der Suche geholfen habe und 92 Prozent fühlten sich durch die Vertreter der Unternehmen und Behörden gut informiert.

Der Berufs-Info-Markt findet diesen Sonntag von 10 bis 15 Uhr im Verwaltungszentrum der Sparkasse Fürstenfeldbruck, Oskar-von-Miller Straße 4, in Fürstenfeldbruck statt. Das Betriebsrestaurant der Sparkasse Fürstenfeldbruck ist während dieser Zeit geöffnet.
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Ausbildung in der Bankbranche

Die Sparkasse Fürstenfeldbruck ist als einer der wichtigsten Ausbilder im Landkreis mit dem Berufsbild Bankkauffrau/-mann auf dem BIM vertreten und bietet in diesem Jahr wieder insgesamt 20 Ausbildungsplätze für das Berufsbild Bankkauffrau/-mann und das Duale Studium „Bachelor of Arts – Finanzdienstleistungen“ an. Der Bankkaufmann ist ein Dienstleistungsberuf, bei dem der Umgang mit Menschen im Vordergrund steht. Die Kunden verlangen eine umfassende und persönliche Beratung in allen Geldangelegenheiten, von A wie Aktien bis Z wie Zahlungsverkehr. Diese persönliche Betreuung verlangt von den Bankkaufleuten Kenntnisse in allen Finanzsparten, vom Bausparen über Versicherungen bis hin zu Steuern und Wertpapieren. Um bei der Vielzahl von Anlagemöglichkeiten und Produkten das für jeden Kunden passende Angebot zu finden, benötigt die Bankkauffrau vom Kunden umfangreiche Informationen zu dessen persönlicher Situation und seinen Zukunftswünschen. Dazu ist es wichtig, dass zwischen Kunde und Berater ein vertrauensvolles und persönliches Verhältnis herrscht. 

Die Sparkasse informiert an ihrem Stand auf dem BIM über Bankberufe.
Foto: Sparkasse FFB

Unter dem Motto „Learning by Doing“ erhalten Nachwuchskräfte in den Filialdirektionen der Sparkasse eine abwechslungsreiche und anspruchsvolle Ausbildung. Um die hohen fachlichen Anforderungen zu erreichen, werden junge Nachwuchskräfte intensiv und gründlich ausgebildet. Modernste Trainingsmethoden in hausinternen Bildungszentren stehen zur Verfügung.
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Ausbildungsplatz Landratsamt

Das Landratsamt Fürstenfeldbruck zählt zu den großen Arbeitgebern und Ausbildungsbetrieben im Landkreis. Deshalb beteiligt sich die Kreisbehörde alljährlich am Berufsinfomarkt der Sparkasse.

Am Sonntag stehen Auszubildende und Anwärter des Landratsamtes bereit, um Besucher über ihre Erfahrungen während der Ausbildung und den Einstieg ins Berufsleben zu informieren. Zusammen mit der Ausbildungsleiterin Christine Herbst beantworten sie Fragen zur Ausbildung in so unterschiedlichen Berufen wie Verwaltungsfachangestellte/r in der Kommunalverwaltung sowie zum dualen Studium zum Diplom-Verwaltungswirt/-in (FH) oder zur/zum Diplom-Verwaltungsinformatiker/in (FH).
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Untersuchen, Forschen und Entwickeln

Die ATA Landsberg informiert über den Beruf „Agrartechnische/r Assistent/in“

Tobias Soyer (19) ist im zweiten Ausbildungsjahr zum agrartechnischen Assistenten für Milch- und Lebensmittelanalytik.
Foto: ATA Landsberg

Tobias Soyer hat sich immer schon für Chemie, Biologie und Mathe interessiert. In der Realschule wählte er für seine Praktika Labore und Umwelttechnologie-Firmen aus. Hinterher absolvierte er sein Fachabitur in Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie, mit Praktika bei der Firma Roche in Penzberg und der Molkerei Scheitz in Andechs. Danach war für ihn klar, dass er seine Ausbildung in einem Laborberuf fortsetzen würde.

Inzwischen ist Tobias Soyer 19 Jahre alt und befindet sich im zweiten Ausbildungsjahr zum agrartechnischen Assistenten (ATA) für Milch- und Lebensmittelanalytik in Landsberg. Den Zweig hat er gewählt, weil ihn die Untersuchung von Lebensmitteln sehr interessiert. Einen großen Teil der Ausbildung verbringt er im chemischen oder im mikrobiologischen Labor. Theorie und Praxis bauen aufeinander auf, er kann den gelernten Stoff gleich umsetzen. „Weil diese Ausbildung auf zwei Jahre beschränkt ist, sollte einem klar sein, dass der schulische Ausbildungsteil sehr intensiv ist“, berichtet er. Man müsse in der Lage sein, parallel für mehrere Fächer zu lernen. 

Gezielter Einsatz von
Mikroorganismen

Die Arbeit eines agrartechnischen Assistenten besteht darin, Lebensmittel auf Bakterien, Inhaltsstoffe oder Schadstoffe zu untersuchen, DNA aus Pflanzen oder Bakterien zu isolieren, Inhalts- und Schadstoffe pflanzlicher Produkte oder Umweltproben zu analysieren. Der Schwerpunkt besteht immer im Untersuchen, Forschen und Entwickeln.

Die Berufsbezeichnung ist historisch bedingt und eigentlich überholt. Heute wird diese Ausbildung mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten: Neben Milchwirtschaft und Lebensmittelanalytik geht es um den gezielten Einsatz von Mikroorganismen, pflanzlichen und tierischen Zellen, Gewebekulturen und Enzymen zur Herstellung von Produkten, die synthetisch nicht oder nur sehr schwer herzustellen wären. Die Organismen werden durch gezielte Übertragung von Erbinformation in die Lage versetzt, sonst schwer zugängliche Stoffe, wie Arzneistoffe, Aromen, Vitamin oder Enzyme zu erzeugen. Ein weiterer Schwerpunkt ist Pflanzenbau und -analytik: In dieser Sparte steht die Produktion, Züchtung und Analyse von Pflanzen und pflanzlichen Produkten für die Verwendung als Lebensmittel, Futtermittel oder nachwachsende Rohstoffe im Mittelpunkt.

Arbeitsplätze finden agrartechnische Assistenten in den Forschungs-, Entwicklungs- und Betriebslaboratorien der Lebensmittelindustrie, der Biotechnologie, der Pflanzenzucht und Pharmazie sowie in staatlichen oder privaten Laboratorien der Lebensmittel- und Umweltanalytik, in Universitäten und Technischen Hochschulen. Auf dem Berufs-Info-Markt in Fürstenfeldbruck stellen Mitarbeiter der Ausbildungsstätte für agrartechnische Assistentinnen und Assistenten (ATA) in Landsberg am Lech sämtliche Bereiche vor. Für die Ausbildung in Landsberg benötigt man einen mittleren Schulabschluss und sie dauert zwei Jahre. Ein Jahr findet in der Schule statt, das zweite Jahr dient dazu, das Berufsleben in einem Praktikumsbetrieb kennenzulernen.

Das Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech ist eine Schule mit langer Tradition. Die Anfänge reichen bis zu einem Kloster der Jesuiten zurück, das 1578 auf dem Malteserberg errichtet wurde. Nach der Säkularisation von 1803 war eine Zeitlang Schluss mit Lernen.

Erst 1866 zog eine Präparandenschule, eine Ausbildungsstätte für Lehrer, im ehemaligen Novizentrakt ein. 1872 kam die neugegründeten Landwirtschaftsschule dazu, sechs Jahre später folgte die bis dahin in Schleißheim untergebrachte Ackerbauschule. Unter diesem Namen ist das Agrarbildungszentrum noch heute bekannt. 2001 folgt eine Umbenennung in „Ausbildungsstätte für agrartechnische Assistentinnen und Assistenten“ (ATA) und die Einführung der Fachrichtung Biotechnologie-Agrar, angeregt von den bayerischen Chemieverbänden. Damit verbunden war die Einrichtung eines neuen Labors.
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Kontakt: Ausbildungsstätte für ATA in Landsberg am Lech, Telefon 08191/3358-111, poststelle@agrarbildungszentrum-landsberg.de, im Internet zu finden unter:
www.ata-landsberg.bayern.de

Alte Kunst, modernes Handwerk

Maler arbeiten mit komplizierten Imitat-, Wickel- oder Sprenkeltechniken

Zeige mir, wie du wohnst und ich sage dir, wer du bist. So könnte man eine alte Volksweisheit abwandeln – und würde doch oft genug danebenliegen. Da ist zum Beispiel Holger H., ein wahrer Technik-Freak. Seine Freunde kommen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn sie seine Wohnung betreten: Von wegen kreative Unordnung. Schwarze Wände oder so. Die Wände sind aus Marmor. Und die Küche? Holzgetäfelt. Holger grinst und sagt: „Alles Fake.“ Aber was für einer! Die Malermeisterin in seinem Freundeskreis hat hier nämlich gezeigt, was Handwerkskunst alles kann. Marmor imitieren zum Beispiel oder Holz. Das sind zwei alte Techniken, die gerade wieder total in sind. Denn die Zeit der kalkweißen Wände ist endgültig vorbei. 

Während der Ausbildung zum Maler und Lackierer erklären die Meister einige Tricks.    Foto: HWK Oberbayern

Gefragt ist die Kunst des Maler- und Lackierermeister und des Nachwuchses. Denn die kennen das alte Kulturgut ihres Handwerks genauso wie die neuesten Airbrush-Moden. Sie haben das Gefühl für Farben, Räume und Formen - und für die Menschen, deren Zuhause sie gestalten. Sie sehen, welche Möglichkeiten ein Raum vom Fußboden über die Wände bis zu den Decken bietet. Und sie wissen, wie sie ihr Können am besten einsetzen, damit sich die Bewohner richtig daheim fühlen.

Farbig gestaltete Oberflächen im dezenten oder auffallenden, im floralen oder abstrakten Look mit plastischen, glänzenden oder raumverändernden Effekten machen nämlich aus jedem Zimmer ein Unikat. Die zeitgenössische Ästhetik adaptiert dabei gerne klassische Techniken in neuer Bewertung und neuer Umsetzung. In der Sprenkeltechnik zum Beispiel, die entweder steinig-dichte Flächen, transparente Farbschleier oder plakative Kleckse hervorruft, ist das traditionelle Arbeitsgerät der Borstenpinsel oder auch die Spritzpistole, womit die Farbe punktartig auf der Fläche verteilt wird. Die Wickeltechnik wiederum begeistert durch ihre knittrig-weiche Musterung. Die ergibt sich, weil die Farbe mit einem zusammengerollten – gewickelten – Stück Stoff aufgetragen wird. So entsteht zum Beispiel durch eine großzügig gesetzte, grobe Textur in Kontrastfarben eine moderne Interpretation der sonst üblichen dicht gewickelten Fläche in dezenter Ton-in-Ton-Kombination. Der Betrachter fühlt sich auch aus einiger Entfernung an kunstvoll abstrakte Formen erinnert. 

Doch das Malerhandwerk bewahrt nicht nur alte Techniken, es entwickelt sie weiter: Eine Errungenschaft jüngeren Datums ist die Betonlasur, die sich aus der traditionellen Pinsellasur entwickelt hat. Grauer Beton erhält durch mehrere dünne Farbaufträge entweder farblich abgestufte oder gewolkte Effekte, was den ursprünglichen Baustoffcharakter vergessen lässt.

Die Malerinnung München informiert gerne über den Beruf des Malers. Erste Anlaufstelle im Netz:
www.malerinung-muenchen.de