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Neu gegen alt

Ofen tauschen und Umwelt entlasten zahlt sich aus

Die richtigen Ansprechpartner in Ihrer Region sind über das Infoportal der AdK unter www.kachelofenwelt.de zu finden.

Foto: AdK/www.kachelofenwelt.de/Leda

Mit Holz betriebene Feuerstätten sind in Deutschland sehr beliebt, es gibt rund 10 bis 11 Millionen davon, in jedem vierten Haushalt steht ein Kamin- oder Kachelofen. Als CO2-neutrales Heizsystem leisten moderne Kachelöfen, Heizkamine, Kamine oder Kaminöfen, die den neuesten Umweltstandards entsprechen, einen wichtigen Beitrag zur Energiewende und zum Klimaschutz, berichtet die Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft (AdK). Denn der erneuerbare Energieträger Holz reduziert CO2-Emissionen und spart fossile Brennstoffe. 

Austauschfrist bis 31.12.2020 für alte Holzfeuerstätten

Neue Holzfeuerungen verursachen bis zu 85 Prozent weniger Emissionen als viele Geräte aus dem letzten Jahrhundert. Dank moderner Verbrennungstechnik arbeiten sie effizienter mit höheren Wirkungsgraden und verbrauchen weniger Brennholz. Um die Umwelt zu entlasten, schreibt der Gesetzgeber vor, alte Holzfeuerstätten, die nicht mehr den aktuellen Grenzwerten und Wirkungsgraden entsprechen, in mehrstufigen Übergangs-Fristen auszutauschen, nachzurüsten oder stillzulegen. Seit 1. Januar 2015 gilt für neue und bestehende Einzelraumfeuerstätten die zweite Stufe der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) – mit verschärften Emissions-Grenzwerten (Staub, Kohlenmonoxid) und Mindestwirkungsgraden.

Im Rahmen der mehrstufigen Übergangsregelung endet die nächste Austauschfrist bereits zum 31.12.2020. Ein wichtiges Datum für Ofenbesitzer. Bis zu diesem Termin müssen Öfen (Datum auf dem Typschild: Baujahr von 01.01.1985 bis 31.12.1994), die vor dem 1. Januar 1995 in Betrieb genommen wurden, ausgetauscht oder nachgerüstet werden, um die Grenzwerte einzuhalten. Über die Online-Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.) – http://cert.hki-online.de/geraete – kann man sich informieren, ob die eigene häusliche Feuerstätte für feste Brennstoffe die gesetzlichen Emissions- und Wirkungsgrad-Anforderungen einhält und den Anforderungen der 1. BImSchV entspricht.

Ofenbauer berät, tauscht und modernisiert

Besitzer älterer Öfen sollten sich rechtzeitig von einem Ofen- und Luftheizungsbauer beraten lassen. Es muss nicht immer der gesamte Ofen ersetzt werden, in manchen Fällen kommen zum Beispiel auch Austausch-Heizeinsätze in Frage. Besitzer einer neueren, emissionsarmen Feuerstätte, die nach dem 1. Januar 2015 eingebaut wurde, müssen nichts tun, denn sie erfüllt die verschärften Anforderungen der 2. Stufe der 1. BImSchV. Der Betrieb des Gerätes ist sogar an Tagen mit Feinstaubalarm, wie z.B. in Stuttgart, erlaubt. 

Das große bunte Finale

Zeit für den Herbstputz – Mit der richtigen Ausrüstung kann man den Garten auf die kalte Saison vorbereiten


So schön und mild es in diesen Tagen noch draußen sein mag – der heimische Garten will jetzt auf Herbst und Winter vorbereitet werden. Bevor er eine Ruhepause einlegt, ist seitens der Hobbygärtner noch einmal voller Einsatz gefragt. Gartenmöbel säubern und ins Winterlager umziehen, Hecken und Sträucher schneiden, Laub von Rasenflächen und Wegen entfernen – in diesen Wochen ist ein umfangreiches Arbeits-pensum zu absolvieren. Dabei ist jegliche Unterstützung willkommen; mit praktischen Gartenhelfern geht die Herbstpflege deutlich komfortabler und zeitsparender von der Hand.

Bevor sie in ihr Winterlager umziehen, bekommen auch die Gartenmöbel eine gründliche Reinigung.                   

Foto: djd/STIHL

Auch der Rasenmäher ist in der goldenen Jahreszeit noch einmal unverzichtbar. Er sammelt auf bequeme Weise das herabgefallene Herbstlaub von den Rasenflächen. Denn bleibt es liegen, können über den Winter unschöne braune Flecken entstehen und den Eindruck des gepflegten Grüns beeinträchtigen. 

Eine saubere Leistung ist auch auf der Terrasse gefragt. Die Gartenmöbel, der Bodenbelag, Gartenwege und Treppen lassen sich mit einem Hochdruckreiniger von den letzten Spuren eines langen Sommers befreien. Sind alle Aufgaben vollbracht, gehen die Gartenhelfer selbst in den Winterschlaf. Allerdings sollten auch Rasenmäher, Heckenscheren und Motorsägen vorher gründlich gesäubert werden. Die Messer des Rasenmähers oder die Sägeketten am besten jetzt beim örtlichen Fachhändler nachschärfen lassen, dann sind die Geräte im nächsten Frühjahr gleich startklar. Die Getriebe von Heckenschere, Motorsense und Freischneider danken eine Pflegeeinheit mit Spezialfett.

Auch wenn der Sommer für viele nie enden sollte – sobald sich das Laub verfärbt und die Temperaturen allmählich sinken, wird es höchste Zeit für den Herbstputz im heimischen Garten. Praktische Gartenhelfer erleichtern dabei die Arbeit. Das Häckselgut, das beim Rückschnitt von Hecken und Sträuchern anfällt, können Gartenbesitzer wiederum direkt als schützende Decke für die Blumenbeete nutzen. Auch der Rasen erhält jetzt den letzten Schnitt des Jahres und sollte zudem vom Laub befreit werden.

Gartengeräte werden während der kalten Jahreszeit über mehrere Monate nicht benutzt. Damit die Akkus ihre volle Kraft für die neue Saison behalten, kommt es auf die richtige Lagerung an. Der Hersteller Stihl etwa empfiehlt, sie in einem Ladezustand zwischen 40 und 60 Prozent aufzubewahren. Dadurch werde eine Tiefentladung verhindert und die volle Lebensdauer lange Zeit erhalten. Gut durch den Winter kommen Akkus, wenn sie sauber, trocken und in einer elektrisch nicht leitfähigen Verpackung, zum Beispiel im originalen Verkaufskarton, verstaut werden. Die empfohlene Umgebungstemperatur für die Lagerung beträgt minus 10 Grad bis maximal plus 50 Grad.

Aufs Maximum reduziert

Der Wohntrend Tiny House bringt Vor- und Nachteile mit sich

Tiny Houses zeichnen sich oft durch ihr modernes Design aus.

Foto: coodo by LTG Lofts to go / Arnt Haug

Je größer je lieber war gestern – In bestimmten Kreisen finden Minimalismus und ein implizierter nachhaltiger Lebensstil immer mehr Anhänger. Die konsequenteste Form des reduzierten Wohnens ist das sogenannte Tiny House. Kathrin Milich von der Bausparkasse Schwäbisch Hall zeigt die Vor- und Nachteile des Lebens auf weniger als 40 Quadratmetern auf:

Knapper Wohnraum, hohe Quadratmeterpreise – gerade in den Großstädten suchen viele Menschen nach alternativen Wohnformen. Das Tiny House bietet ihnen, was sie brauchen: Kochstelle, Bad und Schlafplatz. Städte wie Dortmund und Hannover planen ganze Minihaus-Siedlungen. Dabei bedeutet der Trend zur freiwilligen Reduktion nicht unbedingt, dass man sich finanziell einschränkt. Denn die Minihäuser gibt es in allen Varianten: vom mobilen Holzhäuschen auf dem Anhänger für den kleinen Geldbeutel bis zum technisch komplett vernetzten 2-Personen-Wohnmodul, das Besitzer individuell planen und aufstellen lassen können. „Das Tiny House ist vor allem ein Ausdruck von Minimalismus“, weiß Schwäbisch Hall-Expertin Kathrin Milich. „Auch beim Wohnen wollen viele Menschen Ballast abwerfen und sich auf das für sie Wesentliche konzentrieren.“ 

Nachhaltig und mobil

Für viele ist der Klimaschutz ein wichtiges Argument für das Minihaus: Der persönliche ökologische Fußabdruck hängt stark von der genutzten Wohnfläche ab. Denn je kleiner der Raum, desto weniger Baumaterial wird verbraucht und desto weniger muss geheizt werden. Autarke Minihäuser mit Solarmodul, Photovoltaikanlage und Regenwasserbehälter sind besonders klimaschonend.

Wer nachhaltig bauen will, findet Modelle aus recyceltem oder nachwachsendem Material. Attraktiv ist das Tiny House außerdem für alle, die nicht für immer am gleichen Ort wohnen wollen oder können, zum Beispiel für Berufs-Nomaden. Sie wählen ein Minihaus, das auf einen Anhänger passt und ziehen ihre Immobilie schnell und einfach mit um. 

Mal ineffizient, mal unflexibel

Wie ökologisch das Minihaus aber tatsächlich ist, hängt vom Modell ab. So geht die Mobilität zu Lasten der Energieeffizienz: Ein transportables Modell darf nicht mehr als 3,5 Tonnen wiegen – das schränkt die Möglichkeiten zur Wärmedämmung ein. Und: Zu einem Energieausweis sind Hersteller erst ab 50 Quadratmetern Wohnfläche verpflichtet. Hinzu kommt, dass ein Tiny House sich kaum umbauen lässt, wenn sich die Lebenssituation ändert. Wächst die Familie, fehlt zum Beispiel der Platz fürs Kinderbett. Die meist höher gelegenen Schlafplätze sind nicht barrierefrei. Außerdem ist der Stauraum begrenzt: „Mit zuviel persönlichem Besitz sollte man nicht ins Häuschen einziehen“, so Milich. Ob ein Tiny House im Alltag das Richtige ist, lässt sich im Urlaub zur Miete erproben. Wer sich dauerhaft fürs Wohnen im Minihaus entscheidet, findet eine breite Auswahl an Modellen. Allerdings setzt das deutsche Recht der Freiheit Grenzen: Auf der Straße gelten für mobile Häuser die Zulassungspflichten eines Campingwagens. Als fester Wohnsitz benötigt ein Tiny House wie jedes andere Haus eine Baugenehmigung und die entsprechenden Anschlüsse an Strom, Wasser und Abwasser. Diese Voraussetzungen sollten unbedingt abgeklärt werden.