Anzeigensonderveröffentlichung

Aus- und Weiterbildung

Gutes Handwerk

Im Landkreis Fürstenfeldbruck sind derzeit Ausbildungen als Schreiner und Friseure besonders gefragt, bei den Metzgern und Bäckern werden noch Azubis gesucht.

Mitarbeiter im Gesundheitswesen müssen in der Lage sein, E-Health-Technologien hinsichtlich ihrer Einsatzpotenziale zu beurteilen sowie Möglichkeiten sinnvoller E-Health-Anwendungen erkennen zu können. In einem Bachelor-Studium lernen sie dies. 

Foto: djd/IST-Hochschule für Management

Das Handwerk im Landkreis Fürstenfeldbruck scheint die Corona-Krise zu meistern. Darauf deutet jedenfalls die Zahl der Ausbildungsverträge hin, die von den fünf Innungen abgeschlossen wurden. Im Juli sei nur etwa ein Drittel der freien Stellen besetzt worden, inzwischen haben Jugendliche etwa 80 neue Ausbildungsverträge unterzeichnet, berichtet Kreishandwerksmeister Franz Höfelsauer. „Wir liegen gut, die Betriebe sind interessiert“, sagte er. Er geht davon aus, dass seitens der Betriebe auch die Ausbildungsprämie der Bundesregierung eine Rolle spielt. Sie komme allerdings nur Betrieben zugute, die vorher Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt hätten. Viele Handwerksbetriebe hätten darauf aber verzichtet, weswegen Höfelsauer die Regelung auch für etwas ungerecht hält. Auf der anderen Seite sei das Interesse von Jugendlichen groß. Der Kreishandwerksmeister spricht von einem „Andrang“ seit etwa August.

Einen gewissen Effekt auf die verzögerte Entwicklung dürfte gehabt haben, dass die Vocatium-Messe in Fürstenfeldbruck wegen der Pandemie vom Frühjahr auf den Herbst verschoben worden sei, inzwischen wurde sie ganz abgesagt, berichtete Höfelsauer. Dabei ist diese Messe die beste Gelegenheit für Betriebe und Jugendliche, um direkt miteinander ins Gespräch zu kommen. Denn an den Ständen der Handwerker sind Azubis präsent, die den interessierten Altersgenossen erzählen können, wie Ausbildung und Arbeit genau aussehen, was von ihnen erwartet und verlangt wird. 

Insgesamt gibt es im Landkreis Fürstenfeldbruck etwa 3.600 Handwerkbetriebe, für die meisten ist die Handwerkskammer in München zuständig. Fünf Gewerke mit etwa 180 Betrieben sind in eigenen Innungen auf Landkreisebene organisiert, es handelt sich um die Bäcker, Metzger, Friseure, Schreiner und das Bauhandwerk. Auf diese beziehen sich auch Höfelsauers Angaben zur Zahl der Ausbildungsverträge. Besonders gefragt seien im Landkreis derzeit Ausbildungen als Schreiner und Friseure, bei den Metzgern und Bäckern würden hingegen wie schon in den vergangenen Jahren noch Azubis gesucht. Alle Handwerksbetriebe zusammen im Landkreis beschäftigen derzeit etwa 900 Auszubildende.

Welch hohes Niveau die Ausbildung im Brucker Land erreichen kann, zeigte sich 2017, als ein junger Geselle die Teilnahme an den World Skills in Abu Dhabi schaffte. Der Möbelschreiner Markus Figl belegte damals bei der Olympiade des Handwerks in seiner Sparte den achten Platz.

Aussichtsreiche Perspektiven

Ein duales Studium im Gesundheitswesen ist zukunftssicher


Das Gesundheitswesen bietet sichere Arbeitsplätze. Und auch wer nicht medizinisch oder pflegerisch tätig werden möchte, sondern administrative Aufgaben übernehmen will, hat im Gesundheitsmarkt hervorragende Aussichten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den Berufseinstieg ins Gesundheitsmanagement zu meistern. Klassisch geht der Weg dorthin über die seit 2001 etablierte Ausbildung zum „Kaufmann/-frau im Gesundheitswesen“, die in Krankenhäusern, Versicherungen, Arztpraxen und Ambulanzen absolviert werden kann. Solche Kaufleute sind Ansprechpartner für Versicherte und Patienten, übernehmen vereinzelt Aufgaben im Marketing und rechnen Behandlungen mit Leistungsträgern ab.

Eine aussichtsreiche Alternative zur Ausbildung ist auch ein Studium, wie der Bachelor-Studiengang „Management im Gesundheitswesen“ (etwa an der IST-Hochschule für Management). Denn die Akademisierung erstreckt sich nicht nur auf die Gesundheitsfachberufe. Aufgrund der Tatsache, dass der Gesundheitsmarkt komplex ist und unter ökonomischen Gesichtspunkten betrachtet werden muss, wird der Ruf nach Akademisierung auch im administrativen Bereich immer lauter. Hinzu kommt, dass ein Studium größere Chancen auf ein höheres Einkommen eröffnet. 

Ein dennoch häufig angeführtes Argument gegen ein Studium und für eine Ausbildung ist, dass Azubis bereits ihr eigenes Geld verdienen, Studierende hingegen nicht. Seit es duale Studiengänge gibt, gilt dies so nicht mehr. Und diese Studiengänge sind übrigens beliebt - sowohl bei Arbeitgebern als auch Studierenden. Arbeitgeber binden früh hoch motivierte Nachwuchskräfte an ihr Unternehmen und dual Studierende erhalten neben wertvollen Praxiserfahrungen eine Ausbildungsvergütung. So auch in der dualen Variante des Bachelor-Studiengangs „Management im Gesundheitswesen“, der sich durch einen mit über 50 Prozent besonders hohen Anteil an branchenspezifischen Inhalten auszeichnet - was den Studierenden ab dem ersten Semester zugute kommt.
Sie tauchen somit förmlich in die Materie ein - im Ausbildungsbetrieb sowie im flankierenden Studium.

Fachwissen ausbauen, Fertigkeiten verbessern, Kompetenzen erweitern

Zusatzqualifikationen in der beruflichen Bildung können die Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern


Im Bereich der Berufsausbildung ist seit den letzten Jahren eine dynamische Entwicklung zu beobachten, die den gestiegenen Anforderungen der Arbeitswelt durch zahlreiche innovative Qualifizierungsmodelle begegnet. Hierzu zählen auch Zusatzqualifikationen.

Entsprechend dem Berufsbildungsgesetz wird unter einer Zusatzqualifikation eine Maßnahme verstanden, die über das Ausbildungsberufsbild hinaus zusätzliche berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten vermittelt. Zusatzqualifikationen richten sich an Auszubildende in einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf, finden während der Ausbildung statt und ergänzen die Ausbildung durch zusätzliche Inhalte.

Es gibt die Möglichkeit, entweder spezielle auf den eigenen Ausbildungsberuf zugeschnittene Qualifikationen zu erwerben oder auch übergreifende Qualifikationen. Auszubildende können z.B. zusätzlich Computer-Zertifikate erwerben oder in Kursen in der Berufsschule ihre Fremdsprachenkenntnisse vertiefen. Lehrlinge in Handwerksberufen können zusätzlich betriebswirtschaftliche Kenntnisse erlangen und auf diese Weise schon während der Ausbildung einen Teil der Meisterprüfung absolvieren. Oder sie machen während ihrer Ausbildung die Fachhochschulreife nach. Auszubildende können ihr Fachwissen ausbauen, ihre Fertigkeiten verbessern und ihre Kompetenzen erweitern.

Durch das erworbene Spezialwissen können sie sich so neue und interessante Arbeitsfelder erschließen und damit auch ihre Arbeitsmarktchancen verbessern. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Zusatzqualifikationen anerkannte Forbildungsgänge oder Teile davon schon während der Ausbildung abzuschließen. Sie tragen damit ebenso wie duale Studiengänge zu einer besseren Verzahnung von Ausbildung und Weiterbildung bei.

Interessant sind z.B. aus dem Bereich der beruflichen Fortbildung der Betriebswirt, Handelsassistent bzw. -fachwirt oder der Betriebsassistent im Handwerk, mit dem Auszubildende in Handwerksberufen sich parallel zur Ausbildung kaufmännisch qualifizieren und auf spätere Führungsaufgaben vorbereiten können. Zusatzqualifikationen werden in erster Linie von Ausbildungsbetrieben und Berufsschulen angeboten. Dies sind die beiden Lernorte im dualen Systemder Berufsausbildung und damit die wichtigsten Akteure.

Weiterhin zählen die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern und deren Bildungszentren zu den bedeutenden Anbietern von Zusatzqualifikationen.