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Rundum gesunde Zähne

Kosten für Zahnersatz

Festzuschuss und Eigenanteil – was ist das?

Foto: Initiative proDente e.V.

Kronen, Brücken, Prothesen – ein Glück, dass Zähne mithilfe der modernen, immer elaborierteren Technik ersetzt werden können, sodass ungestörtes Essen und Sprechen bis ins hohe Alter möglich bleibt. Doch Zahnersatz ist nie billig. Die gesetzliche Krankenkasse zahlt einen Festzuschuss zu Zahnersatz. Darauf haben Versicherte Anspruch. Die restlichen Kosten für Zahnersatz tragen gesetzlich Versicherte selber. Die Initiative proDente erklärt, wie sich die Kosten errechnen:
Die Gesamtkosten setzen sich aus dem sogenannten befundorientierten Festzuschuss der Krankenkasse und dem vom Versicherten zu tragenden Eigenanteil zusammen. Wird Zahnersatz notwendig, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse (GKV) einen genau festgelegten Betrag, den befundorientierten Festzuschuss. Dieser deckt 60 Prozent der Kosten einer sogenannten Regelversorgung (Stand Oktober 2020), also einer medizinisch zweckmäßigen und wirtschaftlichen Basisversorgung als Behandlung. Durch ein lückenloses Bonusheft, das die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen dokumentiert, entsteht Anspruch auf einen höheren Zuschuss.

Für zerstörte oder fehlende Zähne haben Krankenkassen und Zahnärzte insgesamt über 40 Befunde definiert, welche die Regelversorgung einer Behandlung festlegen. Ein Beispiel: Fehlt im Oberkiefer ein Schneidezahn, gilt der Festzuschuss 2.1 „Zahnbegrenzte Lücke mit fehlendem Zahn“. Die Krankenkasse zahlt als Festzuschuss immer 460,60 Euro (Stand 1.1.2021) – unabhängig davon, ob sich der Versicherte für eine festsitzende Brücke (Regelversorgung) oder für eine aufwendigere Versorgung, zum Beispiel ein Implantat mit einer Krone, entscheidet. Bei geringem Einkommen übernimmt die Krankenkasse im Rahmen der Härtefallregelung die Kosten für eine Regelversorgung komplett. Bei Privatversicherten hingegen bestimmt der bei der privaten Krankenversicherung abgeschlossene Tarif die Höhe der Erstattung für Zahnersatz wie Kronen, Brücken, Prothesen, Teilprothesen oder Implantate.

Bei aufwendigeren Behandlungen, die über die Regelversorgung hinausgehen, spricht der Zahnarzt von gleichartigen oder andersartigen Versorgungen. Gleichartige Versorgungen beinhalten die Regelversorgung und zusätzliche Leistungen wie beispielsweise eine zahnfarbene Verblendung im nicht sichtbaren Bereich der Zähne. Andersartige Versorgungen enthalten hingegen nicht die Regelversorgung, sondern sind komplett andere Versorgungsformen wie zum Beispiel Implantate. Die durch eine aufwendigere Versorgung entstehenden Mehrkosten tragen gesetzlich Versicherte selbst.

Eigenanteil des Versicherten – so errechnet er sich 

Gesetzlich Versicherte können die Art der Versorgung mit Zahnersatz frei wählen. Der Zuschuss der Krankenkasse ändert sich hierdurch nicht. Jedoch ist bei einer aufwendigeren Versorgung mit höheren Gesamtkosten zu rechnen als bei einer Regelversorgung, der Eigenanteil steigt. Denn er ist die Differenz zwischen den Gesamtkosten der Versorgung mit Zahnersatz und dem Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkasse. Entscheidet sich der Versicherte für die Regelversorgung, ist davon auszugehen, dass der Eigenanteil 40 Prozent der Gesamtrechnung beträgt. Mehrkosten, die für eine aufwendigere Versorgungen entstehen, tragen gesetzlich Versicherte selber.

Zahnärztliche Notdienste

24. Juli bis 8. August 2021  


24./25. Juli 2021

Doctor-Medic Andreea-Ramona Andreas
Georg-Wimmer-Ring 1, 85604 Zorneding
Tel.: 08106/998070

Joachim Glasmacher
Johannisplatz 7, 84405 Dorfen
Tel.: 08081/93270

31. Juli/1. August 2021

Martina Lehberger

Flurstraße 9, 85664 Hohenlinden
Tel.: 08124/1620

31. Juli/1. August 2021

Christa Götz
Von-Ketteler-Straße 13, 84416 Taufkirchen (Vils)
Tel.: 08084/2233

7./8. August 2021

Dr. Barbara Balzer-Flaskamp

Marienplatz 11, 85560 Ebersberg
Tel.: 08092/21458


Dr. Claudia Götz

Hauptstraße 27, 85586 Poing
Tel.: 08121/78864