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Drinnen und Draussen

So stilvoll kann das Büro im Grünen sein

Im Outdooroffice lässt es sich schön und effektiv arbeiten

„Amai“ ist ein multi-funktionaler Arbeitsplatz unter freiem Himmel. Foto: Extremis/Feco

Das ist eine der wenigen guten Seiten der Pandemie: Corona hat das Homeoffice endlich salonfähig gemacht. Trotz aller Vorteile, die einem gut ausgestattete Firmenräume und der persönliche Umgang mit den Kollegen auch bieten können: Das Arbeiten von zu Hause aus ist für immer mehr Erwerbstätige genau das richtige Modell. Laut einer Infas/Ifo-Studie im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie haben laut Zahlen vom vergangenen Frühsommer etwa 28 Prozent diese Möglichkeit genutzt. Und wer sich im Bekanntenkreis um- oder vielleicht auch in sich selbst hineinhört merkt, dass das für viele gerne auch noch länger so bleiben kann.

Der Arbeitsplatz zu Hause ist ja auch längst eingerichtet. Man hat sich mindestens irgendwie daran gewöhnt, und auch der Partner, die Partnerin oder die Familie haben sich damit arrangiert, selbst wenn es nach wie vor noch das Plätzchen im Wohnzimmer oder der Küche sein muss, an dem geackert wird. 

Ein Grundofenfunktioniert meist mit einer rostlosen Feuerung, lässt sich unter anderem mit Holzscheiten heizen und leitet die entstehende Wärme an den Korpus. Der Kachelofen speichert dabei viel Energie und gibt sie über einen längeren Zeitraum als Strahlungswärme ab. Kleiner Nachteil: Diese Ofenart hat eine lange Aufheizzeit.

Der Warmluft-Kachelofen kann neben dem Aufstellraum über entsprechende Kanäle auch andere Räume beheizen. Die Abgase strömen durch spezielle Nachheizflächen, gleichzeitig fließt die Raumluft durch die Ofenhülle und erwärmt sich. Über Gitter oder Luftschächte tritt die wärmere Luft wieder in die Wohnräume ein und sorgt für angenehme Wärme. Die Aufheizzeit eines Warmluft-Kachelofens ist kürzer als bei einem Grundofen, aber er kühlt auch schneller aus, weshalb häufiger Brennmaterial nachgelegt werden muss.

Zum Glück geht es aber jetzt in die warme Jahreszeit, in der Balkon oder Terrasse nicht nur zum Entspannen, sondern auch als kleines Outdooroffice genutzt werden können. Es gibt jetzt immer mehr Möbel und Ideen, die das Arbeiten an der frischen Luft zu einer echten Alternative machen. Sogar wenn die Sonne wandert, der Nachbar mal wieder nervig lärmt oder die Vögel verlockend eher zum Pausemachen zwitschern. 

Mit dem „Fold Up Workspace“ ist ungestörtes Arbeiten auch draußen möglich. Foto: Kai-Uwe Digel

Viel Funktion auf kleinem Raum: Den Stuhl „Aaron“ gibt es auch in einer wetterfesten Variante. Foto: Lapalma

Zum Beispiel mit einem mobilen Schallschutzelement, wie es sich der Büromöbel-Spezialist Wilkhahn ausgedacht hat. Zunächst einmal fürs ungestörte Arbeiten im normalen Homeoffice gedacht, kann das „Fold Up Workspace“ auch bequem auf dem Balkon- oder Terrassentisch installiert werden. Das „Office im Kleidersack“, wie es der Hersteller augenzwinkernd nennt, kommt tatsächlich in einer handlichen Tasche daher, ist blitzschnell aufgefaltet und kann nach Gebrauch ebenso fix wieder platzsparend verstaut werden, in dem man es einfach an die Garderobe, einen Schrank oder ähnlichem hängt. Allein schon der Anblick des aufgeklappten Sichtschutzes signalisiert dann Mitbewohnern und einem selbst: Jetzt wird gearbeitet! Gar nicht schlecht um einen geregelten Tagesablauf hinzubekommen. Das Modell in edler Filz-Optik ist in zwei Größen erhältlich, lässt sich ähnlich einem Cabrioverdeck dem Sonnenstand, der Schallquelle oder dem Blickwinkel des Benutzers anpassen, und ist sogar mit einem Kabeldurchlass ausgestattet. Besonderes Highlight: Wer zwischendurch im Stehen arbeiten möchte, nutzt das „Fold Up“ als Pultaufsatz, indem er oder sie es um 90 Grad nach vorne kippt. Und noch ein nettes Gimmick am Rande: Das Workspace lässt sich mit persönlichen Gegenständen oder Accessoires ausstatten. Das können ein angepinntes Foto, ein eingehängter Smart Speaker oder natürlich auch die berüchtigten Post-Its sein, die wir alle doch noch so sehr lieben.

Sitzen im Outdooroffice

Das Sitzen während der Arbeit ist immer ein großes Thema, auch im Outdoor-office, wo allerdings noch die Aspekte der Variabilität und der Abmessungen hinzukommen. Gerade für Arbeitssituationen, in denen man mit wenig Raum klarkommen muss, haben sich die Hersteller inzwischen aber viele Lösungen ausgedacht.

Die italienischen Designexperten von „Lapalma“ etwa haben den Entwurf von Pio und Tito Toso im Programm: „Aaron“ ist eine Kombination aus Sitz und Tisch, die nicht nur praktisch ist, sondern auch unprätentiös stylisch daherkommt. Das Standbein aus Metall ist in verschiedenen Höhen zu haben, auch eine Fußstütze ist möglich, und die kleine runde Tischplatte bietet genug Platz für Laptop oder Tablet – oder natürlich auch die Tasse Kaffee für die Pause zwischendurch. Die Outdoorvariante von „Aaron“ ist absolut wetterfest, könnte aber unproblematisch auch in einen geschützten Bereich getragen werden. 

Ein ähnliches Konzept verfolgt auch der belgische Hersteller Extremis mit „Bistroo“. Eine Einheit aus Sitzplatz und Tischplatte mit geringem Platzbedarf. Allerdings hat man hier einen etwas bequemere Sitzposition und könnte sich auch zu zweit nebeneinandersetzen. Ursprünglich für den Einsatz im Café oder auf der Frühstücksterrasse erdacht, ist das Teil aber ideal fürs Draußen-Büro, da man den zweiten Sitz auch wunderbar zur Ablage von Arbeitsmaterial nutzen kann und die ganze Konstruktion in die kleinste Ecke passt.

Für alle, die mehr Platz zur Verfügung haben, oder auch für Firmen, die ihren Mitarbeitern Arbeiten und Meetings an der frischen Luft ermöglichen wollen, könnte die Kollektion „Amai“ aus demselben Hause etwas sein. Eine multifunktionale Tisch- und Sitzkombination mit eigenem Sonnensegel, die mit wenigen Handgriffen angepasst werden kann, je nach Bedürfnis und Wetterverhältnissen.

Kai-Uwe Digel