Anzeigensonderveröffentlichung

Click und Collect

Gefahrenlos gut geshoppt

Es gibt wichtige Gründe, sich für Click & Collect sowie für Call & Collect zu entscheiden

Click & Collect ist eine sinnvolle Alternative zu Online-Giganten. Foto: Adobe Stock

Das Beste aus einer Situation machen – die Einzelunternehmer vor Ort haben es während der Pandemie gelernt. Das Beste heißt vor allem auch, sich der Situation so gut es geht anzupassen, immer wieder aufs Neue. So bieten viele Ladengeschäfte und Gastronomiebetriebe, die im Lockdown geschlossen sind und ein entsprechendes Hygienekonzept vorweisen können, seit 11. Januar ihr Sortiment per Click & Collect und/oder Call & Collect an.

Für die Kunden bedeutet das: Man kann sich bequem von zu Hause aus in aller Ruhe über das Angebot informieren, telefonisch oder online ordern und dann die Bestellung zum vereinbarten Zeitpunkt abholen (manche Anbieter liefern auch aus). Um Menschenansammlungen sowie lange Wartezeiten zu vermeiden, vereinbaren die Geschäftsleute gezielte, gestaffelte Abholtermine mit ihren Kunden, die die Ware dann am ausgemachten Ort außerhalb des Ladens oder Abholschalter entgegennehmen, denn: die Verkaufsräumlichkeiten dürfen zur Abholung der bestellten Sachen für die Kundschaft nicht geöffnet werden, FFP2-Masken sind auch Pflicht. Wer sich für den Service entscheidet, unterstützt aktiv den lokalen Einzelhandel, der unter der Situation immense Verluste erleidet. Außerdem ist es eine positive Geste, mit der man den lokalen Unternehmen zeigt, wie sehr man ihre Arbeit und ihr Angebot vor Ort wertschätzt, obendrein bietet der Service die Möglichkeit für Einzelhändler wie Kunden, auch in diesen Zeiten einander verbunden zu bleiben.

Zudem hat man als Kunde statt eines vagen Liefertermins von Paketdiensten die abgesprochene Abholung selbst in der Hand, dank durchdachter Hygienekonzepte lassen sich die Bestellungen sicher, problemlos und zuverlässig vor Ort in Empfang nehmen. Darüber hinaus fällt mitunter weniger Verpackung an als bei Bestellungen bei internationalen Online-Plattformen.

Ob originelle Geschenke für sich oder liebe Menschen, farbenfrohe Blumensträuße oder süße Aufmerksamkeiten zum Valentinstag, hochwertige Lebensmittel, mal etwas Besonderes zum Abendessen oder dringend benötigter Bastelbedarf – die Geschäftswelt vor Ort hat immer etwas  Passendes, auch in Coronazeiten. Um sich einen Überblick darüber zu verschaffen, wer wo und womit das Bestell- und Abholangebot zu Verfügung stellt, hat man verschiedene Möglichkeiten. Neben der Homepage des jeweiligen Unternehmens gibt es auch diverse Übersichtsportale: So unterstützt der Handelsverband Deutschland (HDE) beispielsweise die Initiative wir-liefern.org. Diese nicht-kommerzielle Plattform verschafft Händlern, Gastronomen und Dienstleistern bundesweit die Möglichkeit, sich und ihren Service online zu präsentieren. Ziel der Initiative ist, den Kunden lokale Angebote auch von kleinen und mittleren innerstädtischen Handelsbetrieben zugänglich zu machen. Bundesweit können Nutzer in der virtuellen Fußgängerzone etwa nach Händlern aus ihrer Region oder Liefermöglichkeiten für gewünschte Produkte suchen. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.wir-liefern.org. 

Des Weiteren unterstützen zahlreiche Städte und Gemeinden den örtlichen Einzelhandel in Sachen Click & Collect: So kann man online mitunter auf den örtlchen Gewerbeverbandsseiten oder Gemeindeseiten jeweils Gewerbetreibende vor Ort finden, die Click beziehungsweise Call & Collect anbieten. Übrigens: Am Sonntag, 14. Februar, haben die Blumenläden zum Valentinstag im Rahmen von Click & Collect geöffnet (Infos siehe unten).

Sonntagsöffnung für Blumenläden am Valentinstag

Aktuell (Stand: 10.02.2021) ist die Öffnung aber nur im Zusammenhang mit Click & Collect möglich

Am Valentinstag, der heuer auf Sonntag, 14. Februar fällt, dürfen Floristen ihre Geschäfte öffnen – allerdings nur im Zusammenhang mit Click & Collect. Das zuständige Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat die entsprechende Ausnahmebewilligung veröffentlicht. Demnach dürfen alle Verkaufsstellen in Bayern, in denen in erheblichem Umfang Blumen angeboten werden, an diesem Sonntag in der Zeit von 8 bis 12 Uhr öffnen. Die geltenden infektionsschutzrechtlichen Bestimmungen bleiben unberührt und sind zu beachten, so das Ministerium. Somit sei nach aktuellem Stand nur das Abholen oder Ausliefern vorbestellter Blumen möglich.

Der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) begrüßt die beschlossene Sonntagsöffnung für die bayerischen Floristen und Blumenläden am Valentinstag. Hauptgeschäftsführer Manfred Gößl wertet die Öffnung gerade in der Pandemiezeit als positives Zeichen für die schwer getroffene Floristenbranche.

Wichtiger Beitrag

Der Handelsverband Deutschland und der Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels
rufen gemeinsam zu Umsicht und Verantwortung beim Lebensmitteleinkauf auf


Click & Collect beziehungsweise Call & Collect ist in mehrfacher Hinsicht eine gute Wahl: Zum einen verringert man so die Außer-Haus-Kontakte, zum anderen unterstützt man die heimischen Händler und Gastronomiebetriebe. Sollte es dennoch nicht anders gehen und der Einkaufstermin im örtlichen Supermarkt steht an, kann jeder Einzelne von uns seinen Beitrag leisten, Situationen mit Infektionsrisiko so gut es geht zu vermeiden. So bleibt der Lebensmitteleinkauf auch in Pandemiezeiten sicher.

Der Handelsverband (HDE) und der Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) appellieren gemeinsam an die Kundinnen und Kunden, beim Lebensmitteleinkauf nach wie vor verantwortungsvoll miteinander umzugehen. „Solidarität bleibt gefragt. Durch die konsequente Umsetzung umfassender Hygienekonzepte konnten wir erreichen, dass es im Handel bislang nicht zu einem nennenswerten Infektionsgeschehen gekommen ist. Damit das auch weiterhin so bleibt, dürfen wir bei der Befolgung der Hygiene- und Abstandsregeln nun nicht nachlassen“, ist in einer gemeinsamen Presseerklärung nachzulesen.HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth: „Nur, wenn jeder Einzelne von uns sich auch weiterhin strikt an die Hygiene- und Abstandsregeln hält, können wir das Corona-Virus wirksam zurückdrängen und rasch wieder zu einem normalen gesellschaftlichen Leben sowie einem regulären wirtschaftlichen Betrieb im gesamten Handel zurückkommen. Es geht jetzt darum, in der gemeinsamen Anstrengung im Kampf gegen das Virus nicht nachzulassen.“ BVLH-Hauptgeschäftsführer Franz-Martin Rausch: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Handels arbeiten seit Monaten mit besonderem Einsatz, um die Lebensmittelversorgung unter den erschwerten Bedingungen der Pandemie zu gewährleisten. Viele Bürgerinnen und Bürger tragen durch ihr umsichtiges Verhalten dazu bei, die weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern. Dafür müssen wir alle auch weiterhin sorgen.“