Anzeigensonderveröffentlichung

Alternative Heilmethoden

Gemeinsam sind sie stark

Immer mehr Experten befürworten ein duales Behandlungskonzept, das sowohl komplementär- als auch schulmedizinische Verfahren umfasst

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Hierzulande ist man es gewohnt, „Schulmedizin“ und „Alternativ-“ beziehungsweise „Komplementärmedizin“ als Gegensätze zu verstehen.

Schulmedizin, das ist vor allem die an den Universitäten gelehrte Medizin der Naturwissenschaft, die in erster Linie auf Therapiemethoden und Medikamente mit nachgewiesener Wirksamkeit setzt. Die Heilverfahren der Komplementärmedizin werfen auch einen Blick auf die Hintergründe der Erkrankung, auf Biographie, Wesen und Umfeld des Betroffenen. Denn Heilung findet – so der ganzheitliche Ansatz – nicht nur auf körperlicher, sondern auch auf seelischer, sozialer und spiritueller Ebene statt. Dafür stehen dem Menschen aus komplementärmedizinischer Sicht eigene Ressourcen zur Verfügung. Ziel der Komplementärmedizin ist es, dieses Potenzial zur Selbstheilung zu nutzen beziehungsweise zu aktivieren. 

Dass gerade der ganzheitliche Ansatz der komplementärmedizinischen Heilmethoden immer mehr Personen anspricht, hat sicherlich auch viel mit dem wachsenden Bedürfnis nach einer zugewandteren Medizin zu tun: Auch wenn es gewiss das Bestreben der meisten schulmedizinisch ausgerichteten Ärzte ist, für ihre Patienten ein „offenes Ohr“ zu haben, so lässt der oftmals von Hetze und Zeitdruck geprägte Medizinbetrieb ihnen kaum den Freiraum, um sich tiefergehend auf ihre Patienten einzulassen. Dagegen gehört der rege Austausch zwischen Therapeut und Patient zum Behandlungskonzept vieler komplementärmedizinischer Verfahren – ihm wird grundsätzlich viel Zeit eingeräumt.

Dies tut offenbar nicht nur der Seele gut, sondern wirkt sich auch positiv auf die Therapie aus: Studien zeigen, dass eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient entscheidend für die Therapietreue der Patienten und damit für den Behandlungserfolg ist. Die Schulmedizin wird inzwischen oft auch als „evidenzbasierte Medizin“ bezeichnet, weil die objektive Prüfung der therapeutischen Wirkung eines Verfahrens oder eines Medikaments durch randomisierte, placebokontrollierte, klinische Doppelblindstudien zu ihrem Grundprinzip gehört. Dem halten viele Verfechter der Alternativ- beziehungsweise Komplementärmedizin entgegen, dass eine systematische wissenschaftliche Untersuchung nicht unbedingt notwendig sei, um festzustellen, ob ein Verfahren wirkt: Dass Millionen von Patienten durch die Komplementärmedizin Besserung erfahren, sei Wirksamkeitsnachweis genug.

Zudem mache es gerade die individualisierte Vorgehensweise schwierig, komplementärmedizinische Verfahren einer methodisch-statistischen Beurteilung aufgrund der Auswertung von quantitativen Daten zuzuführen. Dies sind jedoch Argumente, die ein Großteil der „Schulmediziner“ nicht gelten lässt. Für Skepsis sorgt auch die Tatsache, dass viele alternativmedizinische Verfahren aus anderen Kulturräumen stammen und ihre Wirksamkeit über eigene Theorien oder Philosophien begründen, die oft dem naturwissenschaftlichen Denkmodell widersprechen.

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Gleichwohl werden die Bemühungen intensiviert, um komplementärmedizinische Methoden wissenschaftlich zu überprüfen. Beispielsweise investieren die USA jährlich mehrere Hundert Millionen Dollar in die systematische Erforschung der Komplementärmedizin. Darin spiegelt sich nicht zuletzt der Stellenwert wider, den die Amerikaner – Mediziner wie Patienten – der Komplementärmedizin inzwischen einräumen: Längst sind Verfahren wie Klassische Homöopathie, Traditionelle Chinesische Medizin, Ayurvedische Medizin, Anthroposophische Medizin, Phytotherapie, aber auch Meditation, Yoga und andere Entspannungsverfahren in die medizinische Praxis eingegliedert. Dort, wo möglich und sinnvoll, wird ein duales Behandlungskonzept umgesetzt, das sowohl komplementärmedizinische als auch schulmedizinische Maßnahmen vorsieht.

Dr. Nicole Schaenzler

Lebensenergie Qi – der Fokus Chinesischer Medizin

Die Naturheilpraxis Krämer nutzt unter anderem das Wissen der bekannten Medizintradition aus Fernost, das sich über Jahrtausende entwickelt hat

Starkes, ausgeglichenes Qi bedeutet starke Abwehr- und Heilungskraft. Chinesische Medizin versteht und behandelt den Menschen als Komplexität aus Substanz und Energie verbunden mit der Natur. Seit Jahrtausenden bedient sie sich erfolgreich eines bewährten und vielschichtigen Erfahrungs- und Methodenschatzes zur Prävention und Intervention von Krankheiten. Kernstück der Chinesischen Medizin sind Akupunktur, Kräuterverschreibungen und Tuina (Heilmassage). Sie verringern Schmerzen und Empfindungsstörungen, stärken bzw. regulieren das Immunsystem, Durchblutung und Stoffwechsel werden angeregt. Stets ist das wichtigste Ziel, Selbstheilungskräfte zu aktivieren und zu fördern, damit der Körper sich selbst helfen kann, gesund und widerstandsfähig zu bleiben oder zu werden. Auch bei schweren Erkrankungen kann diese Medizin als Begleittherapie nicht unterschätzt werden. Spezialisiert auf Chinesische Medizin hat sich Heilpraktikerin Brigitte Krämer in langjähriger, internationaler Ausbildung. 

Telefon 08092/300 84 93.