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„Die nächste Dekade wird unsere Arbeitswelt verändern.“

Teil 4 einer Serie über Märkte der Zukunft, in die es sich lohnen könnte, zu investieren.

Per App durch den Arbeitsalltag? Auch das ist bald möglich. Cloudbasierte Technologien, wie wir sie von Ebay, Uber und Amazon schon lange kennen, erobern gerade die Arbeitswelten – und beflügeln den globalen Cloud-Markt.

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John Donahoe – 58 Jahre alt, akkurat gebügeltes Hemd, entspannte Körperhaltung – erlebt gerade einem Höhenflug, der selbst im Silicon Valley ungewöhnlich ist. Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass Donahoe, der zuvor schon die Geschicke von Ebay lenkte, sein neues Büro im 14. Stockwerk in der Innenstadt von San Francisco bezog. Heute ist er mit 41 Millionen Dollar der bestbezahlte CEO des Silicon Valleys. Sein Arbeitgeber, der Plattformanbieter ServiceNow*, brachte es auf der Forbes Liste der weltweit innovativsten Unternehmen auf Platz eins – und das mit einer wirklich guten Idee. „Ebay, PayPal oder Amazon haben uns das Leben in den vergangenen zehn Jahren stark vereinfacht, sei es beim Einkaufen oder Bezahlen. Die Arbeitswelt ist jedoch das genaue Gegenteil von einfach, komfortabel und intuitiv“, sagt der Firmenchef und hat auch gleich ein Bespiel parat: „Versuchen Sie nur mal Ihr Passwort zurückzusetzen, vor allem wenn Sie dabei unterwegs sind. Eine Katastrophe!“ Auf Routineabläufe, die uns wie diese von der täglichen Arbeit abhalten, hat es der Firmenchef daher auch abgesehen. Die Lösung bietet ServiceNow mit einer neuen Generation cloudbasierter Plattformen, mit denen sich nicht nur wiederkehrende Tätigkeiten, wie Störungsmeldungen, sondern auch komplexere Vorgänge, wie die zeit- und Ressourcen aufwändige Ausstattung neuer Mitarbeiter schnell und unkompliziert per App erledigen lassen. „Komplexität reduzieren, Prozesse vereinfachen“, lautet die Erfolgsformel von Donahoe, für den es eigentlich nur eines gibt: den „digitalen Workflow“.

*Anm. d. Red.: Kurz vor Redaktionsschluss gab ServiceNow bekannt, dass John Donahoe das Unternehmen zum Jahreswechsel verlassen wird und den Posten als CEO bei Nike übernimmt. Ihm folgt der ehemalige SAP-Chef Bill McDermott. Der schillernde Manager und Brancheninsider war seit 2002 bei SAP, ab 2014 als alleiniger Vorstandschef.

Was ist Cloud Computing?
Cloud Computing nennt man im Allgemeinen Dienste, bei denen ein Anbieter eine IT-Infrastruktur zur Verfügung stellt. Dabei kann es sich um Speicherplatz, Rechenleistung oder Software handeln. Der Dienstleister unterhält dazu meist eigene Datenzentren, die die Nutzer anwählen können.

Experten unterscheiden drei verschiedene Arten von Clouds. Die private Cloud wird meist nur für eine einzige Organisation, etwa ein Unternehmen, betrieben. Diese Organisation kann die Infrastruktur für diese Cloud selbst betreiben, sie kann sie aber auch von außen buchen. Für die Verbindung brauchen die Nutzer nicht unbedingt eine Internetverbindung. Anders sieht es bei der öffentlichen Cloud aus. Das ist das Modell, an das die meisten Menschen denken, wenn sie über Cloud Computing sprechen.

Anbieter wie Amazon Web Services (AWS) stellen die Möglichkeiten ihrer riesigen Rechenzentren über das Internet ihren Kunden zur Verfügung. Diese können sich den Zugang nach Bedarf sichern, sie zahlen nur für den Speicherplatz, den sie nutzen. Eine Hybrid-Cloud kombiniert private mit öffentlicher Infrastruktur: Hier kann eine Firma vertrauliche Angelegenheiten über ihre private Cloud abwickeln. Sollte es aber plötzlich mehr Bedarf geben, bucht sie bei einer öffentlichen Cloud weitere Dienste. Es gibt noch weitere Formen, die allerdings nicht so weit verbreitet sind wie diese drei.

Erfahren Sie mehr über das Cloud and Big Data Zertifikat der Deutschen Bank

„Ebay, Paypal oder Amazon haben uns das Leben in den vergangenen zehn Jahren stark vereinfacht, sei es beim Einkaufen oder Bezahlen. Die Arbeitswelt ist jedoch das genaue Gegenteil von einfach, komfortabel und intuitiv.“

– John Donahoe

CEO bei ServiceNow

Gerade jüngere Mitarbeiter erwarten, dass ihre Arbeitswerkzeuge ähnlich intuitiv sind wie die im Privatleben.
Schon heute zählt ServiceNow 75 Prozent der Fortune-500-Unternehmen zu seinen Kunden. Darunter auch große Konzerne wie Federal Express, J.P. Morgan oder Walmart, die sich nicht nur für ihre Kunden, sondern auch für ihre Mitarbeiter um nahtlose Prozesse bemühen, damit diese möglichst produktiv ihren Jobs nachgehen können. Die Erfolgswelle, auf der ServiceNow gerade schwimmt, haben allerdings schon Cloud-Pioniere wie Salesforce oder Workday ausgelöst. Heute gehört der CRM-Spezialist Salesforce mit einem Börsenwert von 120 Milliarden Dollar zu den am schnellsten wachsenden Softwareunternehmen der Welt. „Die nächsten Dekade wird unsere Arbeitswelt verändern“, prophezeit Donahoe. Und das nicht nur, weil jüngere Mitarbeiter erwarten, dass ihre Arbeitswerkzeuge ähnlich intuitiv sind wie eine Ebay- oder Uber-App.

Die Erfolgsformel von John Donahoe, CEO von ServiceNow : "Komplexität reduzieren, Prozesse vereinfachen."
Hauptsache flexibel - wie sich Microsoft die Zukunft des Arbeitens vorstellt, können sich Interessierte schon mal im „Smart Workspace“ in München-Schwabing ansehen.

In München-Schwabing findet die Zukunft des Arbeitens bereits statt, oder vielmehr das, was sich der Softwareriese Microsoft darunter vorstellt. Mit wegweisenden Technologien, offenen Arbeitsbereichen, einem großzügigem Fitnessbereich und elf Dachterrassen – allein die Arbeitsbedingungen des „Smart Workspace“ beeindrucken. Feste Arbeitsplätze gibt es für die rund 2.000 Menschen, die hier arbeiten, ebenso wenig wie eine Anwesenheitspflicht. Microsoft setzt auf Flexibilität durch zeit- und ortsunabhängiges Arbeiten. Ob die Mitarbeiter dabei auf der Zugspitze oder vom Biergarten aus arbeiten, spielt keine Rolle. Voraussetzung ist lediglich, dass in und mit der Cloud gearbeitet wird. Mit hauseigenen Hard- und Softwarelösungen stellt das Unternehmen die nötigen Tools zur Verfügung. Werden Teams für Projekte zusammengestellt, müssen diese nicht zwingend in ein Büro umziehen. Sie können auf Coworking Spaces ausweichen, Meetings in der Lounge stattfinden lassen oder sich auch aus allen Teilen der Welt per Videokonferenz zusammenschalten. „Unser Equipment wird der zunehmend globaler werdenden Arbeitsweise in internationalen Teams gerecht“, sagt Anna Kopp, Director IT und Geschäftsstellenleiterin in München. Das Interesse der Öffentlichkeit ist groß. Mehr als 100.000 Besucher kamen bereits in den ersten zwei Jahren nach Eröffnung in die Unternehmenszentrale. 

Was ist Big Data?
Big Data steht erst einmal nur für eine große Datenmenge. Diese sind meist durch die „3 Vs“ definiert: Volume (die große Menge), Variety (die Vielfalt) und Velocity (die hohe Geschwindigkeit, mit der sie verarbeitet werden müssen). Auch wenn es keine festgelegte Untergrenze gibt, ab der man von Big Data spricht, so beginnt diese in der Regel, wenn es um mehrere Tera- oder Petabytes geht.

Viele Unternehmen setzen große Hoffnungen in Big Data. Sie sind der Überzeugung, dass ihnen eine Analyse der häufig unstrukturierten Daten- sätze einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. Zur Analyse dieser Datenmengen brauchen sie allerdings fortgeschrittene Analysetools, etwa solche, die auf maschinelles Lernen setzen.

Erfahren Sie mehr über das Cloud and Big Data Zertifikat der Deutschen Bank

Dabei gehörte Deutschland lange zu den eher Cloud-skeptischen Ländern in Europa. Doch das ändert sich gerade. Immer mehr Konzerne, Mittelständler und Start-ups nutzen IT-Dienstleistungen aus der Datenwolke. Laut einer Studie des IT-Verbands Bitkom waren es im vergangenen Jahr schon 73 Prozent. „Alles baut auf die Cloud auf“, sagt Axel Oppermann, Chef des Analysehauses Avispador. Die Technologien seien heute schon Grundlage vieler neuer Services, Tools oder Produkte, weiß der Experte, dem dazu spontan die Fahrstühle von Krupp als Beispiel einfallen. „Früher fuhr ein Fahrstuhl nur rauf und runter. Heute ist er anhand von Big-Data-Technologien in der Lage, mögliche Fehlerquellen bereits im Vorfeld zu analysieren.“ Das erspare dem Kunden viel Wartungsarbeit. Produkte wie diese werden damit nicht nur cleverer, sondern auch komfortabler.

„Alles baut auf die Cloud auf.“

– Axel Oppermann

Avispador

Die zunehmende Digitalisierung beflügelt nicht zuletzt den Markt, der den Unternehmen die Infrastruktur, sprich, die Rechenleistung und den Speicherplatz zur Verfügung stellt. Der mit Abstand größte Anbieter ist Amazon Web Services (AWS), die Cloud-Sparte des Internetriesen. Um sich weitere Marktanteile zu sichern und der deutschen Industrie weiter auf die Sprünge zu helfen, eröffnete AWS jetzt im September zusammen mit der Boston Consulting Group (BCG) den „Digitial Builders Showroom“. In der ehemaligen Siemens-Zentrale in München sollen Unternehmen die Gelegenheit haben, die Technologien besser zu verstehen und gemeinsam mit Experten Ideen zu entwickeln. „Grundsätzlich steigt die Cloud-Nutzung. Doch das Potential der neuen Technologien, wie die Bild- und Spracherkennung oder auch Big Data Analytics, wird auf Kundenseite noch nicht voll ausgeschöpft“, sagt Tilman Buchner, Partner bei BCG. Bei AWS glaubt man an den deutschen Markt. Das spiegelt auch die Entwicklung der Belegschaft wider: 500 neue Mitarbeiter will AWS im Laufe des Jahres in Deutschland einstellen, in den Rechenzentren wie auch an Entwicklungsstandorten und in den Vertriebsbüros.

Wachstum überall. Glaubt man den IT-Analysten von Gartner, dürfte das Ende der Fahnenstange auch für John Donahoe noch lange nicht erreicht sein. Ihren Einschätzungen zufolge werden die globalen Umsätze mit Cloud-Produkten in den kommenden vier Jahren von 214 Mrd. Dollar auf 331 Mrd. Dollar steigen. Das entspricht einem Plus von mehr als 50 Prozent bis 2022. „Beste Chancen also für Anleger, in wirtschaftlich guten Zeiten auf diese Welle aufzuspringen“, rät Analyst Oppermann.

Das Solactive Cloud and Big Data 20 Index Zertifikat der Deutschen Bank
Wer in Aktien anlegt, der sucht nach Unternehmen mit Perspektive. Kaum eine Branche hat dabei eine so gute Aussicht wie die Cloud-Computing- und Big-Data-Industrie. Dienstleister in diesem Sektor können Kunden in allen anderen Bereichen der Wirtschaft finden und diese mit Werkzeugen versorgen, die bei der Ordnung und Analyse von Daten helfen.

Die Prognose für den Markt ist positiv, für angehende Aktienkäufer bietet er also eine gute Chance. Dazu kann man die Wertpapiere direkt kaufen, man kann aber auch mit einem Indexzertifikat auf viele verschiedene Unternehmen gleichzeitig setzen, zum Beispiel mit dem Solactive Cloud and Big Data 20 Indexzertifikat  (Wertpapierkennnummer: DC8CLD) .

Ein Indexzertifikat bildet die Wertentwicklung eines Aktienindexes ab, wie zum Beispiel des DAX oder des S&P 500. Der Index steigt und fällt mit der Entwicklung der Aktien, die er enthält. Im Prinzip ist er so etwas wie ein Korb, in dem man mehrere Aktien packt. Der Cloud and Big Data 20 Index enthält insgesamt 20 Unternehmen aus den entsprechenden Branchen, unter ihnen etwa ServiceNow und Workday. Steigt der Wert der Aktien, steigt auch der Index und damit auch der Wert des Zertifikats. Umgekehrt können sich fallende Indexnotierungen für den Anleger negativ auswirken.

Anleger können die Zertifikate, ähnlich wie eine Aktie, kaufen und im Idealfall später mit Gewinn wieder veräußern. Zum Kauf brauchen Aktionäre ein Wertpapierdepot bei einer Bank oder von einem Online-Broker.  Dort können sie das Zertifikat wie an der Börse kaufen und später auch wiederverkaufen.

Indexzertifikate sind deshalb eine interessante Möglichkeit, an einer Marktentwicklung teilzuhaben, günstiger als der Kauf aller Einzelaktien und auch mit weniger Risiko behaftet. Schließlich hängt Wohl und Wehe des Indexes nicht nur von einem Unternehmen oder einer Volkswirtschaft ab.

IM ZERTIFIKAT:
Oracle
Die 1977 in Kalifornien gegründete Firma zählt zu den größten Softwareherstellern der Welt. Wie die meisten Firmen im Index produziert Oracle Software für Unternehmenskunden. Das Kernprodukt ist das System Oracle Database, mit dem Kunden ihre Unternehmensdatenbanken ordnen und verwalten können. Gründer Larry Ellison, bis heute Chairman von Oracle, zählt zu den reichsten Menschen der Welt, das Wirtschaftsmagazin Forbes führt ihn aktuell auf Platz 7, noch vor den Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin.

IM ZERTIFIKAT:
SAP
SAP ist der einzige große Softwarekonzern, der in Deutschland beheimatet ist. Die Firma sitzt im 15.000-Einwohner-Städtchen Walldorf im Rhein-Neckar-Kreis. Das Kerngeschäft der Firma ist Software für Enterprise-Ressource-Planning (ERP). Unter ERP versteht man die zielgerichtete Steuerung und Verteilung von Personal, Kapital und ähnlichem. Gegründet wurde das Unternehmen von fünf ehemaligen IBM-Mitarbeitern, unter ihnen auch Dietmar Hopp, heute vor allem als Mäzen des Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim bekannt.

IM ZERTIFIKAT:
Salesforce
Salesforce bietet seinen Kunden Software für das Kundenbeziehungsmanagement an. Dazu gehört eine webbasierte Sales Cloud, auf die Unternehmen von überall zugreifen können, um Kundenaufträge zu bearbeiten. Die Cloud-Angebote von Salesforce können auch für direkten Kundenservice genutzt werden, sei es per Telefon, Email oder Social Media. Salesforce bewirbt über seine hauseigene Stiftung das 1/1/1-Modell für Unternehmen: Diese sollen 1% ihrer Ressourcen, 1% der Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter und 1% ihrer Produkte gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung stellen. Andere große Konzerne wie Google beteiligen sich daran.

IM ZERTIFIKAT:
VMware
Das Unternehmen wurde 1998 in Palo Alto, mitten im Silicon Valley gegründet. Es stellt Hypervisoren her. Hypervisoren werden auch Virtual Machine Manager genannt. Vereinfacht gesagt ermöglichen sie es, auf einer physikalischen Hardware, etwa einem PC, mehrere Betriebssysteme gleichzeitig laufen zu lassen. So kann eine Firma unproblematisch gleichzeitig etwa Microsoft Windows und Linux nutzen, ohne für beides unterschiedliche Computer vorrätig halten zu müssen. Der Computerhersteller Dell ist Mehrheitseigner von VMware.

IM ZERTIFIKAT:
OpenText
Die Firma sitzt in Waterloo, Ontario, dem Silicon Valley Kanadas. Gegründet wurde sie 1991 von drei Professoren der Universität Waterloo. Diese hatten zuvor eine Software entwickelt, die das Oxford English Dictionary, das umfassendste englische Wörterbuch, indexieren konnte. Die weiterentwickelte Software ermöglicht es Unternehmen heute, ihre Daten zu ordnen und dafür zu sorgen, dass regulatorische Vorgaben überall eingehalten werden und die eigenen Info-Datenbanken per Mobilgerät oder Internet genutzt werden können. Mittlerweile gilt OpenText als die wertvollste Software-Firma Kanadas.