Anzeigensonderveröffentlichung

Welt-Umwelttag

Klimapositiv

Vom Acker bis zum Teller: Farm-Food-Climate Challenge gestartet

Foto: Fotolia

Einhundert und mehr konkrete Lösungsansätze für eine klimapositive Landwirtschaft und Ernährung – das will die Farm-Food-Climate Challenge der gemeinnützigen Organisation ProjectTogether erreichen. In einem breiten Beteiligungsprozess bündelt und stärkt die Challenge innovative Initiativen aus der Gesellschaft für eine nachhaltige Entwicklung entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Agrar- und Ernährungssektors. Zum Mitmachen aufgefordert sind die GestalterInnen der ökologisch und wirtschaftlich nachhaltigen Welt von morgen. Sie können sich ab jetzt bis Ende Juli 2020 bewerben. Zusammen mit FachexpertInnen und PartnerInnen aus Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft werden sie neun Monate lang ihre Ideen in der Praxis testen und validieren. Erfolgreich erprobte Lösungsansätze gelangen in die Implementierung. Die Farm-Food-Climate Challenge steht im Zeichen des European Green Deal und der kürzlich gestarteten Farm-to-Fork-Strategy der Europäischen Kommission. „Der Europäische Green Deal bietet eine neue Vision für den Agrar- und Ernährungssektor. Um sie real werden zu lassen, brauchen wir gute Beteiligungsprozesse, in denen Vertrauen, Expertise und Innovationen zu neuen Allianzen zusammenfinden“, erklärt Prof. Dr. Maja Göpel, Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, als Botschafterin der Farm-Food-Climate Challenge. 

Weitere BotschafterInnen sind Sarah Wiener (Politikerin, Autorin und Unternehmerin), Tobias Bandel (Managing Partner von Soil&More und Experte für True Cost Accounting) sowie Benedikt Bösel (CEO von Gut & Bösel und Experte für Regenerative Landwirtschaft und AgTech). „Der Landwirtschafts- und Ernährungssektor ist der mit Abstand größte Hebel, um den großen Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen – Klima und Artenvielfalt, Gesundheit und Bildung, soziale Gerechtigkeit und die Entwicklung der ländlichen Räume. Dafür müssen wir Lösungen anbieten, die LandwirtInnen befähigen, gesunde Böden aufzubauen, um sie von zunehmenden Abhängigkeiten zu befreien sowie Biodiversität zu fördern und Nährstoffkreisläufe zu schließen“, so Benedikt Bösel zum Start der Challenge.

Mit-Organisatorin der Farm-Food-Climate Challenge ist die elobau Stiftung. „Mich begeistert an dem Ansatz von ProjectTogether, dass mit viel Kreativität und Methoden-Know-how eine Art „Betriebssystem“ bereitgestellt wird. Dieses steht ab sofort interessierten AkteurInnen aus den Bereichen Landwirtschaft und Ernährung zur Verfügung und kann vieldimensional genutzt werden. Die Challenge bewegt sich entlang der Themen, die wir in unserer Stiftungsarbeit adressieren. Wir erwarten auf der Plattform Beteiligung und aktive Gestaltung, Interaktion und Kooperation sowie neue Ideen und Lösungen“, begründet Peter Aulmann, Vorstandsvorsitzender der elobau Stiftung, die strategische und finanzielle Unterstützung der Farm-Food-Climate Challenge. Als weiterer Förderpartner bringt sich das Vodafone Institut für Gesellschaft und Kommunikation ein. Weitere Partner werden das Konsortium in den nächsten Wochen voraussichtlich ergänzen. 

Für die Farm-Food-Climate Challenge greifen das Team und die PartnerInnen von ProjectTogether auf die Erfahrungen und Netzwerke aus dem erfolgreichen #WirVsVirus Hackathon zurück. „Die Corona-Krise zeigt nicht nur, wie fragil unsere Systeme sind, sondern auch, dass wir als Gesellschaft in einer Krise entschieden handeln können. Jetzt entscheidet sich: Machen wir so weiter wie bisher – oder entwickeln wir neue Ideen? Einige der größten Handlungsfelder für eine klimasichere Zukunft liegen zwischen Feld und Teller. Deswegen müssen wir jetzt gemeinsam neue Lösungsansätze entwickeln“, erläutert Henrike Schlottmann, Geschäftsführerin von ProjectTogether.