Anzeigensonderveröffentlichung

Weihnachtsengel

Individuelles und Exklusives zum Fest

Foto: Pixabay

Schenken und mitmachen beim großen Weihnachtsengel-Gewinnspiel! 

Bei unserem Weihnachtsengel-Suchspiel locken wieder wertvolle Gewinne. Hier finden Sie bis einschließlich 20. Dezember unsere Weihnachtsengel-Seiten aus der Süddeutschen Zeitung mit dem Gewinncoupon. Darauf haben wir „Buchtstaben-Sterne“ versteckt – diese Buchstaben ergeben zusammen den Lösungssatz.

Viel Glück bei der Sternensuche!

Die Berge und wir

150 Jahre Deutscher Alpenverein –
ein Bildband über den Gipfel eines besonderen Kulturraums

Foto: Prestel

So sieht ein Buch für Bergfans aus. Mit zahlreichen grandiosen Fotos, verblüffenden historischen Aufnahmen, Reproduktionen bekannter, weniger bekannter und berühmter Gemälde, dazu viele erklärende Grafiken oder auch Karten, deren Historie eine eigene Geschichte gewidmet. So weit, so schön, so erwartbar. Könnte man meinen, bei einem Prachtband, der heuer zum 150-jährigen Jubiläum des Deutschen Alpenvereins herausgekommen ist. Indes: Das Werk ist viel mehr. Die Kuratorinnen und Redakteurinnen Friederike Kaiser, Katrin Kaschadt und Stephanie Kleidt haben dem Kulturraum Alpen ein Denkmal gesetzt, zumindest jenen Segmenten dieses Kulturraums, das für Menschen aus Städten und flacheren Regionen die Metapher für „Natur“ schlechthin ist – die Wege, Pfade und Routen hinauf zu den Gipfeln. Und ihre Wahrnehmung und mediale Verbreitung. Ob durch einen „Laternbildervortrag“ aus den Stubaier Alpen aus dem Jahre 1912, Bergehelden-Schmonzetten wie die „Bergvagabunden“ von 1937, Nachkriegs-Urlaubsfotos oder Instagram-Plattitüden.

„Die Berge und wir“ stellt dar, wie sich beides verändert hat. Die Berge, die Gletscher, die Wege sowie diejenigen, die ehedem und heute ihr Glück und ihre Freiheit in den Alpen suchten und suchen und ihr Wissen erweitern wollten. Wie etwa der legendäre Hermann von Barth (1845 bis 1876), dessen Hochvogel-Tour aus dem Jahre 1868 der Kletterer und Fotograf Silvan Metz 150 Jahre später nachgegangen ist. Ein großes Entdeckerbuch mit vielen klugen und überraschenden Beiträgen. Ein tolles Weihnachtsgeschenk.

Die Berge und wir. 150 Jahre Deutscher Alpenverein.
Herausgegeben vom Deutschen Alpenverein
Prestel Verlag, München, 2019
320 großformatige Seiten, zahlreiche Fotos und Grafiken
ISBN 978-3-7913-5886-4
39 Euro

Frisch gemahlen

Krups Coffee and Spice Grinder

Küchengeräte verschenken? Im Prinzip ein böses Foul! Zumindest wenn es um den eigenen Lebenspartner*in geht. Ausnahme: Der eigene Nachwuchs, der auf eigenen Beinen zu stehen versucht. Oder ein nahestehender Mensch, der wieder lernen muss, auf eigenen Beinen zu stehen. Ein Gerät, das extrem einfach zu bedienen ist und dennoch die Lebensqualität verbessern hilft, ist der „Krups Coffee and Spice Grinder“, eine Kaffee- und Gewürzmühle. Sie benötigt ein bisschen Strom. Was aber umweltfreundlicher ist, als die Welt mit Aluminiumdöschen anzureichern. Zumal das Aroma frisch gemahlener Kaffeebohnen jede noch so triste Küche in ein fröhliches brasilianisches Café verwandelt! Und das morgendliche Tässchen in einen belebenden Cafezinho. Klar kann man in dem Teil auch Zimtstangen schreddern, Pfefferkörner, Nüsse oder sonstige Gewürze. Doch Achtung: Die Edelstahl-Zwillingsmesser sind extrem scharf! Ebenso ist es ratsam, zwischen einem Pfeffer- und einem Kaffeemahlgang die Messer zu reinigen. Der Motor hat ziemlich viel Power (200 Watt), dennoch erhitzt sich der gemahlene Kaffee nicht – das Aroma bleibt erhalten. Laut den Kaffee-Experten von der Washington Post sind dafür die tief sitzenden Messer essenziell, deswegen haben die Kollegen das Gerät auf ihre Liste der „Next Level Kitchen Gifts“ gesetzt.

Magisches Licht
für Motten und Menschen

Die Heng Balance Lamp ist eine wahre Erleuchtung, die mit magnetischen Holzkugeln ein- und ausgeschaltet wird

Wie von Zauberhand schweben die Holzkügelchen im Rund der Heng Balance Lamp.

Foto: Kramer

Was verbindet Motten und Menschen? Ganz klar, die Faszination von Lampen. Bekanntlich ziehen nächtliche Lichtquellen alle Arten von Nachtschwärmern geradezu magisch an. So geht auch von dieser eleganten Holzlampe eine starke magnetische Wirkung aus. Das mag an der perfekten Form liegen oder am innen integrierten LED-Band, das weich-warmes Licht verströmt. Doch das eigentliche Faszinosum sind in die beiden schwebenden Holzkügelchen. Ihr Geheimnis: In ihrem Inneren verbergen sich gegenpolige Magnetkerne: Hebt man die untere Kugel ein wenig an, setzt die magnetische Wirkung ein, beide Teilchen balancieren sich aus und die Lampe fängt an zu leuchten. Stößt man nun eine der Holz-Metall-Murmeln vorsichtig an, vibriert die andere mit. Legt man die untere Kugel auf den Fuß (in dem sich ein weiterer Magnetpol befindet), bleibt sie dort liegen und die Leuchtdioden schalten sich aus!
Das Licht ist dezent und erhellt sein Umfeld dennoch verblüffend effizient – die Heng Balance Lamp ist ein inspirierender Schreibtischgeselle beim Formulieren öder Texte oder auch ein beziehungsschonender Helfer bei der nächtlichen Lektüre analoger Medien.

Der magnetische An-/Ausschalter ist zudem ein nettes Spielzeug, das nicht nur einfache Gemüter in seinen Bann zieht. Ob ein kräftiger Nachtfalter in der Lage ist, die untere Kugel durch einen kräftigen Stups zum Absturz zu bringen, ist experimentell noch nicht erwiesen, sollte aber prinzipiell möglich sein. So könnte sich die Heng Balance Lamp sogar als insektenfreundlich erweisen. Mit dem Red Dot Award wurde sie sowieso schon ausgezeichnet.

Heng Balance Lamp,
in verschiedenen Formen und Farben erhältlich
zwischen zirka 20 Zentimeter und zirka 30 Zentimeter hoch.
Helligkeit: 120 Lumen
Lichtfarbe: warmes Licht (2500-2700K)
Lebensdauer: 50.000 Stunden
Kabellänge: 1,5 Meter
zwischen 40 Euro bis 70 Euro, je nach Ausführung

Kratzekatze

Wenn Mieze Linien spurt: Gästehandtücher, die der französische Künstler Jean Jullien
exklusiv für das SZ-Magazin gestaltet hat

Kratzt garantiert nicht: Das Gästehandtuch-Set „Katze“.
Foto: SZ-Magazin

Angeblich weiß ja manchmal die linke Hand nicht, was die rechte gerade tut. Was merkwürdig anmutet, wenn zugleich die Rede davon ist, dass die eine Hand hin und wieder auch die andere wäscht. Im Falle dieser Gästehandtücher ist es so: Beide Hände wollen hier abgetrocknet werden, und weil das nur nach dem Händewaschen geht, wäscht eben die eine Hand die andere. Ergibt doch Sinn, oder? Jean Jullien ist dem SZ-Magazin seit langer Zeit eng verbunden, er hat auch die größere Version dieses Handtuchs für das SZ-Magazin entworfen. Die Gästehandtücher zeigen auf beiden Seiten das gleiche Motiv; die Farben sind in den zweifarbig gewebten Handtüchern jeweils umgekehrt zu sehen: Die Katzen-Kratzspuren sind also auf der einen Seite violett auf hellblauem Hintergrund mit violetter Katze – auf der anderen Seite sind hellblaue Kratzspuren mit hellblauer Katze auf violettem Hintergrund. Im Fachjargon des Handtuchwebe-Gewerbes klingt das natürlich deutlich geschmeidiger, da heißen die Farben FEELING GRAPE und LIFE SKYLINE. Ihren Händen oder denen Ihrer Gäste wird das egal sein, trocken sind sie nach Gebrauch der Handtücher so oder so. Das Set, bestehend aus zwei Gästehandtüchern, ist die passende Ergänzung zum 67 mal 140 Zentimeter großen Duschhandtuch „Katze“ (das allerdings erst wieder ab Januar 2020 lieferbar ist). Die Gästehandtücher sind jeweils 30 mal 50 Zentimeter groß, bestehen zu 100 Prozent aus Baumwolle (530g/qm); maschinenwaschbar bis maximal 60 Grad (empfohlen: 20 bis 40 Grad). Schonend trocken, nicht zu heiß bügeln. Erhältlich für 32 Euro im SZ-Shop unter www.sz-shop.de/katzenset.

Wald im Kleinformat

Der Christbaum gehört für die meisten zum Heiligabend einfach dazu

Der Brauch, einen Christbaum aufzustellen, ist gar nicht mal so alt – doch die Vorstellung, dass jener einzelne Vertreter des Weihnachtswaldes in die gute Stube gehört, ist einfach in den Köpfen der Weihnachtsliebhaber drin. Der Christbaumverkäufer vor Ort hat eine schöne Auswahl vom Bäumchen bis zum stattlichen Vertreter. Der beliebteste Weihnachtsbaum der Deutschen ist übrigens die Nordmanntanne. Die durchschnittliche Tanne hat 178.333 Nadeln und ist mit einer Größe von 1,64 Metern durchaus raumgreifend. Der gleichmäßige, dichte Wuchs und die kräftigen Zweige halten auch schwerem Baumschmuck stand – zudem ist die relativ weiche Nadel auch nach einigen Tagen bis Wochen noch am Baum. Auch die Blaufichte, die mit ihren starken Zweigen und ihren festen, stechenden Nadeln recht stabil ist, hält sich zwei bis drei Wochen. Anders die Fichte: Sie verliert relativ bald ihre leicht piksenden Nadeln. Die zarten Zweige, die dicht und buschig wachsen, sind für den großen Auftritt am Heiligabend „schön frisch“, wenn die Fichte erst kurz vor dem Fest in die warme Stube darf. Die Douglasie wiederum hält sich relativ lange: Zwei bis drei Wochen lang kann man sich an den weichen Nadeln und zarten Zweigen, die nach sehr filigranem Baumschmuck verlangen, erfreuen. Die Douglasie verströmt noch dazu, wie auch die Blaufichte, einen angenehmen Duft. Der Geruchssinn darf also auch noch mitent-scheiden, welcher Baum mitfeiert?! Das macht die Suche nach dem perfekten Baum nicht leichter …

Das Kindermädchen mit der Kamera

Der Dokumentarfilm „Finding Vivian Maier“
zeigt das Leben und Werk der Fotografin auf

Ihr umfangreiches und aufsehenerregendes Werk wurde zufällig entdeckt und erst nach ihrem Tod gewürdigt. John Maloof, ein junger Hobby-Historiker, kam bei einer Auktion in den Besitz mehrerer tausend Negative der über 100.000 Fotografien, die Vivian Maier zeitlebens gemacht hatte. Maloof wollte wissen, wer die unbekannte Fotokünstlerin war, begann zu recherchieren und drehte schließlich gemeinsam mit Charlie Siskel einen Film über diese Spurensuche. Das sehr sehenswerte und spannende Ergebnis, „Finding Vivian Maier“, erhielt 2015 eine Oscar-Nominierung als bester Dokumentarfilm. Die gleichnamige DVD ist 2014 erschienen. Darin kommt die 2009 verstorbene Maier nicht mehr selbst zu Wort, aber Menschen, die sie kannten, erinnern sich in den Gesprächen mit den Filmemachern an eine außergewöhnliche Frau. 1926 als Tochter einer Französin und eines Amerikaners mit österreichischen Wurzeln in New York geboren, lebte Maier den größten Teil ihres Lebens in Chicago, wo sie vor allem als Kindermädchen und Haushälterin arbeitete. Wenn sie in den Straßen der Großstadt unterwegs war, fotografierte sie alles, was ihr vor die Linse kam, unter anderem verliebte Paare, ältere Damen und immer wieder Kinder. Dass sie dabei manchmal die Knirpse, die ihr anvertraut waren und sie ab und zu auf ihren Streifzügen begleiteten, schlichtweg vergaß, zeigt die Besessenheit, mit der sie ihrer Leidenschaft nachging. Oft merkten die Porträtierten gar nicht, dass ein Bild von ihnen entstand, aber fast immer strahlen die Aufnahmen eine gewisse Intimität aus. Jede ihrer Fotografien erzählt eine Geschichte. Das gilt auch für die Selbstporträts, auf denen Maier oft nur als Schatten oder in einer Glasscheibe gespiegelt zu sehen ist. Die geheimnisvolle Frau führte ein Leben im Verborgenen, sie selbst hat kein einziges ihrer Fotos veröffentlicht.

Finding Vivian Maier. DVD
Produktionsjahr: 2014
Filmlänge: 81 Minuten