Anzeigensonderveröffentlichung

Weihnachtsengel

Individuelles und Exklusives zum Fest

Foto: Pixabay

Schenken und mitmachen beim großen Weihnachtsengel-Gewinnspiel! 

Bei unserem Weihnachtsengel-Suchspiel locken wieder wertvolle Gewinne. Hier finden Sie bis einschließlich 20. Dezember unsere Weihnachtsengel-Seiten aus der Süddeutschen Zeitung mit dem Gewinncoupon. Darauf haben wir „Buchtstaben-Sterne“ versteckt – diese Buchstaben ergeben zusammen den Lösungssatz.

Viel Glück bei der Sternensuche!

12.000 Jahre Weihnachten

Gerald Huber schreibt über die Ursprünge und vermittelt in seinem Buch allerhand Informatives

Gerald Huber, 12.000 Jahre Weihnachten. Ursprünge eines Fests. Volk Verlag, 2019,
28 Euro

Foto: Volk Verlag

Von Licht und Finsternis, dem Kreis und der Null, Isis, Horus und Maria, Tannenbaum und Mettenwurst, Lichtmess bei den Römern und dem Christfest handelt dieses Buch, das nicht nur kenntnisreich ist, sondern auch erhellend. Den Glauben verliert man bei seiner Lektüre nicht, im Gegenteil. Weihnachten, die Weihenacht, ist das Fest der Wintersonnenwende, an dem die Erde fröstelnd Atem holt, um wieder ein neues Jahr zu beginnen – und in hellere Tage einzutreten. Schon die Bauerngesellschaften der Steinzeit haben diesen Wendepunkt empfunden und gefeiert. Den Zeitraum zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar haben dann die alten Ägypter festgelegt, und bis heute oszillieren unsere christlichen Festtage innerhalb dieser 12 Tage. Es sind raue (im Sinn von ungeordnete) dunkle Nächte, die später die römischen Saturnalien bildeten und sich bis in unsere Zeit als Raunächte zeigen. Der römische Kaiser Konstantin setzte im 4. Jahrhundert den Tag von Christi Geburt auf den 25. Dezember, den Tag, an dem die sonnenverliebten Römer zuvor die Geburt von Sol Invictus begangen hatten. Die Tradition des göttlichen Kindes aber ist sehr viel älter wie auch die Tradition der jungfräulichen Geburt. Die Idee vom Kind, das die Welt rettet, beherrschte die gesamte Antike, schreibt Gerald Huber, Historiker und Sprachwissenschaftler. Aber die Tatsache, dass dieser Gott bereits als Kind keine weltliche Macht benötigte, um Gott zu sein und damit auch immer auf der Seite der weniger Bemittelten stand – das war eine große Neuigkeit, die sich weiterzuerzählen bis heute lohnt. Ein Buch voller Wunder und zauberhafter Geschichten passt auf jeden kultivierten Gabentisch. 

Gut beschirmt

Die aerodynamische Form macht die Regenabwehr sturmsicher

Foto: Senz Umbrellas

Stürmische Winde kommen auch hier immer häufiger vor. Regnet es dabei, wird es schwierig, denn gängige Regenschirme halten stärkeren Winden nicht stand, stülpen um oder brechen gar. Die filigranen Verstrebungen können einer solchen Kraft nicht widerstehen. Oder doch? Der holländische Designer Gerwin Hoogendoorn hatte es satt, vor stärkeren Winden kapitulieren zu müssen. Als er an der Technischen Universität Delft Industrial Design und Engineering studierte und auf der Suche nach einem Graduierungsprojekt war, ging sein gängiger Regenschirm innerhalb einer Woche dreimal kaputt. So fiel ihm sein Graduierungsprojekt förmlich vom Himmel. Dass sich die Form der Regenschirme, die es seit 3400 Jahren geben soll, nicht veränderte, machte ihn stutzig. Er begann die physikalischen Eigenschaften zu untersuchen. Das Unternehmen Senz Umbrellas mit innovativen Regenschirmkonzepten war gegründet. Die Form des sturmsicheren Regenschirms ergab sich aus den Versuchsergebnissen im Windkanal. Die Form des XL storm-proof umbrella ist schlicht aerodynamisch, sodass er sich selbst je nach Windrichtung in die ideale Position bringt und so der Luftstrom herumgeleitet wird. Bis zur Windstärke 10 (entspricht fast 100 Stundenkilometern). Er wiegt nur 435 Gramm, misst zusammengefaltet 78 Zentimeter Länge und vier Zentimeter Breite. Geöffnet hat er an der breitesten Stelle eine Spannweite von 93 Zentimetern. Für ihn hagelt es nur so Design-Preise, darunter Designpreis der Bundesrepublik Deutschland, Japanischer Designpreis und vor allem reddot design award 2007. Preis: 59,95 Euro. 

Taschenlampen­planetarium

Mit dem kleinen Sternefinder den gerade aktuellen Sternenhimmel an die Wand projizieren

Gerade im Winter, wenn es draußen kalt und feucht ist, kostet es schon Überwindung hinauszugehen, um den Sternenhimmel zu beobachten. Zumal er dafür selten klar genug ist, meist von Wolken, Hochnebel oder auch Schneetreiben verhüllt. Kinder, die gerne in den Himmel schauen, sei es aus astronomischem Interesse oder auch schlicht mit der Lust am Träumen, können sich ihren Sternenhimmel jetzt überall selbst erschaffen. An der Decke überm Bett, an der Wand oder noch besser auf einer Projektionsleinwand. Möglich macht es der kleine StarLight Sternefinder, ein Miniplanetarium.

Der Projektor hat die Form einer Taschenlampe. Da das Gehäuse aus Aluminium besteht, wiegt er bei 14 Zentimetern Länge und 2,8 Zentimetern Durchmesser lediglich 122 Gramm. Dazu kommen drei Mikro-Batterien – und schon kann es losgehen. Der Projektor zeigt natürlich nicht etwa einen beliebigen Ausschnitt des Himmels. Stellt man mit dem Einstellring ein Datum und eine Uhrzeit ein, so erscheint exakt der Sternenhimmel, der den Einstellungen entspricht. Im Grunde projiziert die Taschenlampe eine Himmelskarte, denn die Sterne erscheinen dort miteinander zu den 27 Sternbildern verbunden und tragen ihre Namen. Zur Verfügung stehen Sternenhimmel, die von Orten zwischen den Breitengraden 30 und 60 gesehen werden können, also „von New York bis Petersburg, von Marrakesch bis Oslo, von Kuweit bis Tokio“.

So kann man eine Menge lernen. Zumal dem Sternenfinder meist ein Buch beigelegt ist: „Die Kosmos Himmelskunde“ von Dieter B. Herrmann (gebunden, 206 Seiten). Projiziert werden bis zu 440 Sterne ab Größenklasse fünf. Eine Entfernung von bis zur zehn Metern zur Projektionsfläche ist möglich. Die Schärfe muss allerdings immer manuell am vorderen Objektivrad eingestellt werden. Buch und Projektor kosten im Paket 39,95 Euro.

Skihelm mit Anschluss

Mobile Telefonie, Walkie-Talkie und Alarmsystem in einem

Foto: Livall

Bergeinsamkeit schön und gut, aber für viele nicht mehr zeitgemäß. Wer bisher auf den Pistenspaß verzichten musste, weil ihm dabei die Verbindung zum Rest der Welt fehlte, darf sich über diese Entwicklung freuen. Livall entwickelte einen Sicherheitshelm, der auch das mobile Telefonieren erlaubt, ohne dass man sein Smartphone zücken muss. Dafür erhielt er 2018 einen der CES Innovation Awards Wearable Technologies.

Der RS1 Livall Skihelm kann über Bluetooth 4.0 mit dem Smartphone verbunden werden. Im Helm sind zwei 0,5-Watt-BT-Lautsprecher angebracht, die einen klanglichen Hochgenuss garantieren. An einem dieser Lautsprecher befindet sich an der Rückseite (außen am Helm-Ohr-Pad) die Steuerung: Sie enthält den Einschaltknopf, den Funktionswahlknopf und die Lautstärkeregelung. Über ein windgeschütztes Mikrofon ist Telefonieren in bester Sprachqualität möglich.

Die Entwickler von Livall haben sich aber noch mehr einfallen lassen: Eine Walkie-Talkie-Funktion, dank der sich in Kombination mit einer App mehrere Helme direkt vernetzen lassen. Neben der Erfüllung höchster Sicherheitsnormen bietet der RS1 zudem ein hochtechnologisches Alarmsystem. Ein 3-Achsen-Bewegungssensor erkennt dabei Stürze. Bei einer bestimmten Smartphone-Einstellung ist der Helm in der Lage, eine Notruf-SMS mit den GPS-Koordinaten seines Trägers zu verschicken.

Der RS1 Skihelm ist für einen Kopfumfang von 57 bis 61 Zentimetern konzipiert und wiegt 720 Gramm. Er besteht aus hochfestem Polycarbonat und EPS-Schaumstoff. Anti-Fog-Entlüftungen sorgen für schweißfreie Fahrt. Der integrierte 1000 mAH-Akku mit 3,7 Volt garantiert eine Funktionsdauer von 16 Stunden bei Walkie-Talkie-Betrieb. Er arbeitet bei -20 bis 40 Grad Celsius und kann in nur zwei Stunden über ein Micro-USB-Kabel wieder aufgeladen werden. Preis: 179,99 Euro.

Zurück in die Zukunft

Purple Schulz legt 35 Jahre nach seinem Durchbruch ein Jubiläumsalbum vor

Nach wie vor – Purple Schulz. Audio CD, 1 Disk mit 13 Titeln, Rakete Medien.
Foto: Rakete Medien

Mit seinem Schrei „Ich will raus“ bohrte sich der Kölner Rüdiger Schulz Mitte der 1980er-Jahre in die Gehörgänge einer ganzen Generation. Trotzdem kannte und kennt ihn unter diesem Namen kein Mensch. Berühmt wurde der heute 63-jährige Sänger und Songschreiber unter seinem Spitznamen „Purple“. Den bekam er bereits als Jugendlicher verpasst, weil er die Musik der englischen Rockband „Deep Purple“ liebte. Aber zurück zu seinem ersten Hit: Mit dem außergewöhnlich emotionalen und melancholischen Titel „Sehnsucht“, der mit dem obenzitierten Ausruf endet, schrieb der Künstler im Herbst 1984 Popgeschichte. Das Lied war nicht nur die erfolgreichste deutschsprachige Single des Jahres 1985, sondern löste auch eine Erfolgswelle aus, die gleich drei weitere Purple-Schulz-Songs in die Charts spülte: die Liebeslieder „Kleine Seen“ und „Nur mit dir“ und den Partysong „Verliebte Jungs“. Das gleichnamige Album wurde mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet. 35 Jahre nach seinem Durchbruch hat Purple Schulz dieses Jahr eine Art Jubiläumsalbum herausgebracht. „Nach wie vor“ ist eine Reise durch sein künstlerisches Schaffen, aber auch eine Reminiszenz an die Achtziger und Neunziger. Vier der insgesamt 13 Stücke stammen von der Erfolgsplatte „Verliebte Jungs“, sechs von anderen Alben aus dieser Zeit. Der Clou dabei ist: Alle sind modern interpretiert. Man braucht ein bisschen, um sich einzuhören, aber dann ist man von den neuen Versionen von „Immer nur leben“ oder „Es tut weh“ genauso begeistert wie von den alten. Als Goodie gibt es noch zwei aktuelle Songs und das Udo-Jürgens-Cover „Bis ans Ende meiner Lieder“ obendrauf. Im Booklet verrät Purple Schulz in Schreibmaschinenschrift, warum er das Album gemacht hat: „Um meine ganz persönlichen Schätze ins Heute zu holen und ihren Geschichten nochmal auf den Grund zu gehen.“ 

Kalt ist cool

Der Dripster Cold Brew Dripper setzt
trendige Maßstäbe

Kalter Kaffee? Ist ärgerlich – sollte man meinen. Insbesondere, wenn man der Umwelt zuliebe auf eine ständige laufende Heizplatte für den frischen Nervenpott verzichtet und stattdessen auf Thermobehälter setzt. Die dann nicht funktionieren.

Noch klüger ist es freilich, aus der vermeintlichen Not eine trendige Tugend zu machen und die flüssige Tagesdroge prinzipiell nur kalt zu genießen! Ein megacooles Gerät zur Zubereitung von kaltem Kaffee (oder Tee) ist der Dripster Cold Brew Dripper. Er sieht aus, als ob er der Phantasie eines frühneuzeitlichen Alchemie-Meisters entsprungen wäre. Und tatsächlich nutzt er uraltes Wissen. Das auch uns noch sprichwörtlich bekannt ist: Steter Kaltwassertropfen höhlt nämlich nicht nur den Stein, sondern auch frisch gemahlenen Kaffee. Jedes Wasser-Molekül nimmt ein bisschen vom Aroma mit, nicht aber Säure und Bitterstoffe. Die verbleiben in dem besonderen Edelstahlfilter des Dripsters. Deswegen schmeckt der kalte Kaffee – Fachterminus: Cold Brew Coffee – verblüffend süß! Und magenschonend. Mischgetränke-Schlaumeier mixen den Cold Brew mit diversen Alkoholika. Eine schmackhafte Idee, die für den Büroalltag freilich nicht zu empfehlen ist.

Mehr zum Kaffee in der großen Sonderausstellung „Kosmos Kaffee“ im Deutschen Museum (bis September 2020).

Klar, dass man den Cold Brew Dripster im Deutschen Museum Shop erhält, aber auch auf SZ-Shop.de und in Kaffeespezialgeschäften. Mit Rezeptkarte für erfrischende After-Work-Drinks, im nachhaltigen Geschenkekarton.

 

Dripster Cold Brew

(für vier Tassen)

11 x 10 x 29 Zentimeter

47,99 Euro

Für Menschen
mit kurzem Rücken

Deuter Gröden 30 SL Damen-Wanderrucksack

Petrol-Arctic-Blaugrün und mit gelber Blume: der Deuter Gröden Wanderrucksack.
Foto: kram

Die Blume sticht sofort ins Auge. Vermutlich eine Orchideen-Art. Signalisiert sie, dass der 30-Liter-Rucksack des bekannten Herstellers Deuter für Frauen gedacht ist? „Nein, der ist für Menschen mit kürzerem Rücken“, klärt die erfahrene Fachverkäuferin auf. „Das können Frauen sein, aber auch Männer.“ Und die Blume? „Die kann doch einem Mann genauso gefallen wie einer Frau oder jedem anderen Gender!“ Stimmt eigentlich. Die Passform eines Rucksacks an den Rücken ist indes entscheidend. Wie alle bestätigen können, die mit zwanzig schlechtsitzenden Kilos auf dem Buckel schon mal eintausend oder mehr Höhenmeter zu bewältigen hatten. Egal, ob bergauf oder bergab. „Deswegen ist es clever, einen Rucksack erst einmal anzuprobieren und von einer Expertin oder einem Experten anpassen zu lassen“, merkt die kluge Rucksackspezialistin an, die schon seit vielen Jahren durch die alpinen Gefilde tourt. Sie weist auf das Rückennetz hin, das Belüftung von drei Seiten erlaube. Das Hüftpolster, das analog zur Beckenform geformt sei, erhöhe den Tragekomfort. Sie demonstriert die ergonomisch S-förmig geschnittenen Schulterträger: „Dadurch verteilt sich die Last.“ Die drei Außentaschen seien zudem sehr praktisch, fügt die Verkäuferin an. Könnte ich den meiner Frau schenken? „Wie groß ist sie denn?“ 1,67 Meter. „Könnte passen. Zur Not kann sie ihn ja nach den Feiertagen umtauschen.“ Eines ist sicher: Die Blume wird sie nett finden. Und wissen, ob es sich um eine Orchidee handelt. Im Herstellerkatalog steht übrigens: „Deuter Gröden 30 SL Damen-Wanderrucksack“.

Deuter Gröden 30 SL Damen-Wanderrucksack

26 x 52 x 42 Zentimeter (H x L x B)

Volumen: 30 Liter

Gewicht: 1,14 Kilogramm

Material: Synthetik

Preis: 99,95 Euro