Anzeigensonderveröffentlichung

Schulanfang

Ein eigener Schreibtisch

Der Tüv Süd gibt Tipps für ABC-Schützen und Schüler

Eine gerade Fläche ist nicht unbedingt das Beste – ist sie schräg verstellbar, ist das besser für Nacken und Rücken. Foto: Pixabay

Spätestens zur Einschulung ist es für die meisten Kinder soweit: Sie bekommen ihren ersten Schreibtisch. Denn ein Platz zum Lesen, Lernen und Schreiben ist wichtig und fördert die Konzentration. Damit der Schreibtisch das Kind möglichst lange begleiten kann, muss er mitwachsen. Tüv-Süd-Experte Michael Weber verrät Eltern, worauf sie beim Kauf außerdem achten sollten, damit ihr Kind möglichst lange Freude am Schreibtisch hat.

Vom kleinen ABC-Schützen bis zum ausgewachsenen Teenager: Ein Schreibtisch, der ein Kind über eine so lange Zeit begleiten soll, muss selbstverständlich mitwachsen. Wichtig ist, dass die Höhe in kleinen Schritten oder stufenlos verstellbar ist und so individuell an die Größe des Kindes angepasst wird. Nach jedem Wachstumsschub oder spätestens alle halben Jahre sollte der Schreibtisch etwas in die Höhe wachsen. Damit dies schnell und einfach erledigt werden kann, muss der Mechanismus unkompliziert und ohne Spezialwerkzeug zu bedienen sein, zum Beispiel mit einer angebrachten Kurbel. Ob der Tisch mit seinen verstellbaren Beinen auch in jeder Position stabil steht, prüfen am besten die Erwachsenen: Wackelt der Tisch oder kippt er gar, wenn sie sich auf eine Kante setzen? Dann lieber ein anderes Modell wählen.

Die richtige Größe der Tischplatte

„An einem flachen Tisch muss sich ein Kind sehr stark nach vorne beugen, wenn es seine Aufgaben daran macht. Das kann auf Dauer zu Fehlhaltungen und Kopf- und Nackenschmerzen führen“, berichtet Michael Weber weiter. Um solche Haltungsschäden zu vermeiden, gibt es neigbare Schreibtischplatten, die bis zu einem Winkel von 25 Grad verstellt werden können. Da dieser Mechanismus auch vom Kind genutzt wird, ist es wichtig, dass er spielend leicht betätigt werden kann und der Mechanismus so gestaltet ist, dass Scher- und Quetschstellen möglichst vermieden werden. Die verschiedenen Neigungswinkel sollen Eltern im Fachgeschäft ausprobieren und sich durch Aufstützen des Oberkörpers auch davon überzeugen, dass die Platte gut eingerastet auch höheren Belastungen standhält und stabil ist. Praktisch unverzichtbar ist eine Auffangschiene, die verhindert, dass Stifte von der geneigten Fläche kullern. Am Anfang mag Eltern und Kindern der neue Schreibtisch riesig vorkommen: Doch wächst das Kind, braucht es auch zunehmend mehr Platz, ganz zu schweigen von der Menge der Unterrichtsmaterialien, die auf der Tischfläche abgelegt werden müssen. Daher sollten Eltern auf eine Plattengröße von mindestens 110 Zentimetern Breite und 60 Zentimetern Tiefe achten – soll der Computerbildschirm auch noch darauf Platz haben, empfiehlt sich eine Tiefe von 80 Zentimetern für ausreichenden Abstand zum Monitor.