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Rund ums Osterfest

Gesucht … gefunden!

Ob in der Stadt oder auf dem Land – Der Besuch des Osterhasen ist für Kinder und nicht wenige Erwachsene nach wie vor ein Riesenspaß mit Nasch-Freuden. Eine individuelle Ausgestaltung der Nester ist ausdrücklich erlaubt

Foto: Adobe Stock

Es ist einer der Höhepunkte des Frühlings – die meisten Kinder und nach wie vor viele Erwachsene freuen sich auf die leckeren Spezialitäten, die Ostern mit sich bringt. Die man aber eigentlich erst suchen muss, denn sonst macht es halb so viel Spaß, sie zu genießen. Ob auf dem Dachboden, im Keller, hinterm Hollerbusch im Garten oder im hintersten Winkel des Schuppens – Ist das Osternest nach fieberhafter Suche gefunden, teilen sich die Beschenkten in die, die sich alles liebevoll aufheben und die, die am liebsten alles auf einmal verzehren möchten. Letztere sind eher zu bedauern, sind für sie die Genüsse doch viel zu schnell vorbei …

Echte Osterkörbe enthielten früher auf dem Land bunte Eier, Kuchen, Gebäck, ein gebackenes Osterlamm, einen Osterfladen und manchmal auch Schinken, Speck und Butter. Diese Osterbräuche haben eine jahrhundertealte Geschichte, sowohl christlichen als auch heidnischen Ursprungs. Diese wird auch heute noch erzählt – unter anderem von Konditoren und Pralinenmachern mit ihren handgefertigten süßen Osterspezialitäten. Den Spitzenplatz in der „süßen Hitparade“ lassen sich die klassischen Ostereier laut dem Deutschen Konditorenverband nicht nehmen.

Es ist nicht Form oder Farbe, die das Osterei zum Symbol haben werden lassen, sondern das Ei selbst. Alle Völker des Altertums – Ägypter, Perser, Griechen und Römer – betrachteten das Ei als Zeichen von Leben und Auferstehung. Und die ersten Christen brachten es mit der Auferstehung Christi in Verbindung. Für die bunte Palette der Ostereier lassen Konditoren und Schoko-Spezialisten ihrer Phantasie und Kreativität freien Lauf.

Auch in diesen schwierigen Zeiten haben die Experten vor Ort die richtigen Geschenk- und Naschideen, die man sicher und zuverlässig bestellen und abholen kann.

Natürlich lässt sich der Inhalt eines Osternests individuell ausweiten und gestalten. Warum nicht mal eine Flasche hochwertiges Olivenöl ins Nest schmuggeln oder einen Gutschein für eine neue Fahrradtasche oder fürs Lieblingsrestaurant oder die Lieblingswirtschaft, einzulösen ab dem Zeitpunkt, zu dem die örtlichen Gastronomiebetriebe wieder öffnen dürfen? Bis dahin kann man den Lieferservice nutzen oder zu Ostern von vielen Betrieben liebevoll zubereitete Spezialitäten bestellen und abholen. Am besten informiert man sich telefonisch oder im Internet, was derzeit möglich und erlaubt ist.

Ob Fleisch, Fisch, Geflügel oder Gemüse total: Wer für seine Lieben an den Feiertagen selbst kochen möchte, kann sich unter anderem in örtlichen (Bio-)Supermärkten, Metzgereien, Feinkostläden oder Hofläden mit ausgefallenem Sortiment eindecken.

Lecker und gesund

Ein Osterfrühstück mit Power-Boost

Herzhaftes Porridge mit Osterei. – Foto: Molkerei Weihenstephan

Wenn das Osterfest naht, dann endet die Fastenzeit. Für viele genau der richtige Zeitpunkt, an dem man mal wieder richtig schlemmen kann. Beim ausgiebigen Osterfrühstück zum Beispiel. Gegen den leckeren Osterfladen vom hiesigen Bäcker oder den kleinen Schokohasen zum Frühstücks-Entree ist sicher nichts einzuwenden, in Anbetracht von Oster-Torte und gut gefüllten Oster-Nestern kann es aber auch nicht schaden, eine Portion Gesundheit ins festliche Frühstück zu mogeln. Sozusagen als Power-Boost fürs ganze lange Wochenende.

Die perfekte Kombination von Frische und Kraft könnte dabei eine Porridge-Bowl mit frischen gemischten Früchten sein. Dazu kommen Nüsse nach Wahl, brauner Zucker oder Dattelsüße, Kokosnuss- oder Mandelmilch und natürlich die Haferflocken für das Porridge. Nach wie vor richtig angesagt, obwohl es ja eigentlich nur die Wiederentdeckung des von ganzen Kinder-Generationen geschmähten Haferflocken-Breis ist. Jetzt ist das „Superfood“, und in unserem Fall werden die Flocken mit der Milchsorte und der Süße nach Wahl aufgekocht, zum Eindicken beständig gerührt und dann etwas stehen gelassen. Danach mit gemixten und gesüßten Früchten vermischen, und mit größeren Fruchtstücken und den Nüssen bestreuen.

Richtig toll ist Porridge auch in der herzhaften Version – an Ostern natürlich mit Ei. Dafür werden die Haferflocken mit Milch und Brühe aufgekocht, nach der Ruhezeit mit Pfeffer, Meersalz und Kräutern gewürzt und mit einem darüber geschlagenen Ei in kleinen Förmchen im vorgeheizten Ofen etwa eine Viertelstunde überbacken. Wer auf Eier verzichten möchte, kann die Porridges natürlich auch einfach mit Käse überbacken. Bacon gebraten und als Garnitur darüber gewürfelt oder in den Brei gemischt, wäre noch ein Highlight für die Fleischesser am Frühstückstisch.

Mit Biss

Obwohl bei ganz vielen am Karfreitag immer noch traditionell Fisch auf den Tisch kommt, darf er gerne auch nochmal zum Osterfrühstück sein. So eine kalten Platte mit einer Auswahl an geräucherten regionalen Spezialitäten macht schon was her: Renke, Aal oder Forelle sind der herzhafte Kick von hier. Dazu passt hervorragend ein Meerrettich-Sahne Dip, eine Joghurt-Senfsauce mit Dill oder ein resches Brot oder ein knuspriger Toast, der mit selbstgemachter Kräuter- oder Rote-Beete-Butter bestrichen ist. Die Kräuter und/oder die Rübe kleinschneiden, mit handwarmer Butter und Fetakäse vermischen, in kleine Förmchen oder Gläser füllen und im Kühlschrank wieder erkalten lassen. Was auf einem österlich geschmückten Frühstückstisch ebenso verführerisch aussieht, ist eine Schüssel voll mit herzhaften Mini-Gugelhupfs. Als Basis nimmt man entweder ein übliches Gugelhupf-Rezept ohne Süße oder macht sogar den veganen Gästen eine Freude, indem man Eier und Milch durch ungesüßte Sojamilch, Sojasahne und Öl ersetzt. In beiden Fällen kommen dann sehr kleingeschnittene Möhren, Tomaten, Frühlingszwiebel, Paprika, Kräuter und Salz in den Teig, und wer statt normalem Mehl noch Dinkelvollkornmehl verwendet, der bekommt quasi nebenbei sogar noch einen etwas kernigeren Biss in den „Hupf“.

Kai-Uwe Digel