Anzeigensonderveröffentlichung

Jetzt Urlaub buchen

Deutschland suche die Badereise

Mittelmeer- und Fernreisen ans und im Meer sind bei den Bundesbürgern gefragt - Reisebüros veröffentlichen Jahresbericht 2019

Alte Kulturen und Badespaß gibt es beides in Tulum. Mesiko war 2019 ein beliebtes Reiseziel der Deutschen.

Foto: Pixabay

Geht es nach der Jahresbilanz des Deutschen Reiseverbands (DRV), erlebt Urlaub gerade ein Hoch bei den Bundesbürgern: Beim Ausgabeverhalten zeigen sie sich im stationären Reisebüro großzügig, innerhalb der vergangenen zwei Jahre stiegen die durchschnittlichen Urlaubsausgaben pro Person um fast 10 Prozent. Vor allem im Reisebüro wuchsen die Umsatzanteile der höheren Preisklassen. Damit zeigt sich: Die persönliche Beratung und Buchung im Reisebüro bleibt für die Erfüllung umfangreicher Urlaubswünsche unverzichtbar.

Generell stark nachgefragt waren letztes Jahr die Fernreisen, die 4 Prozent Umsatzplus erzielten. Auch Hochsee-Kreuzfahrten lagen in der Gunst der Reisenden weit hoch: Im gesamten Touristikjahr 2018/19 gab es einen Umsatzzuwachs von 9 Prozent.

Türkei und Mexiko im Trend

Die diesjährige Sommersaison war von einer starken Nachfrage für Urlaubsreisen in die Türkei getrieben. Die Umsätze im stationären und Online-Vertrieb stiegen hier um 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit ist die Türkei in alter Stärke zurück und, nach Spanien, das meistgebuchte Reiseziel der Sommersaison bei den Deutschen.

Griechenland behauptet sich auf starkem Vorjahresniveau, fällt ohne erneutes Wachstum jedoch auf Rang 3 zurück. Zuwächse haben im Sommer auch die nordafrikanischen Urlaubsländer Ägypten mit einem hohen einstelligen Umsatzplus und Tunesien zu verzeichnen.

Für das beliebteste Auslandsreiseziel Spanien ergeben sich für den Sommer Rückgänge im einstelligen Bereich. Dabei haben die Kanaren größere Verluste zu verkraften als die Balearen. Auch Bulgarien konnte sein starkes Vorjahresniveau nicht halten.

Unter den Fernreisen haben sich in der letzten Sommersaison vor allem die USA (plus 7 Prozent) und Mexiko (plus 10 Prozent) gut entwickelt. Die starke Nachfrage für Mexiko geht ein Stück weit zu Lasten der Karibik, die an ihre Vorjahresumsätze nicht anschließen kann.

Die Region Asien, die zusammen mit Australien und Neuseeland für knapp 38 Prozent und damit den größten Anteil der Fernreiseumsätze steht, liegt im kleinen einstelligen Bereich ebenfalls unter Vorjahr. Gegenüber dem Sommer 2018 kassierte vor allem Thailand ein zweistelliges Minus.

Milde Temperaturen

Reisen nach Afrika erfreuen sich dagegen unverändert zunehmender Beliebtheit. Kenia beispielsweise gehört mit einem zweistelligen Umsatzplus zu den wachstumsstärksten Reisezielen des Sommers – übertroffen noch von den Kapverden. Als Newcomer ist zudem Gambia unter den afrikanischen Reiseländern auszumachen.

Bei der Wahl der Winter-Destinationen setzen die Deutschen auf beliebte Urlaubsregionen, die milde Temperaturen versprechen: So ist Ägypten mit einer guten Nachfrage derzeit nach den Kanaren das meistgebuchte Reiseziel im Winter. Damit sind die kanarischen Inseln nach den starken Umsatzrückgängen in diesem Sommer wieder zurück auf Kurs. Auch die Türkei erfreut sich einer wachsenden Beliebtheit als winterliches Reiseziel.

Die Fernreisen entwickeln sich ebenfalls vergleichsweise gut. Zu den wachstumsstarken Fernreisezielen zählen beispielsweise die Malediven, Südafrika und die Kapverden.

Die Ergebnisse seiner Jahresbilanz stellte der Deutsche Reiseverband auf seiner Jahrestagung im Dezember in Hamburg vor. Erfasst wurden pauschal oder in Bausteinen gebuchte Urlaubsreisen in stationären Reisebüros sowie auf klassischen Reiseportalen und den Online-Seiten der Reiseveranstalter. „Mit diesem Wachstum konnte das außerordentlich gute Vorjahresergebnis nicht nur gehalten, sondern leicht gesteigert werden – trotz zahlreicher Herausforderungen“, resümierte DRV-Präsident Norbert Fiebig.