Anzeigensonderveröffentlichung

Heilpraktiker

Natürliche Unterstützung

Die ganzheitliche Behandlungsmethode der Heilpraktiker wird immer wieder komplementär zur Schulmedizin angewandt

Die Pulsdiagnose ist auch bei der Arbeit der Heilpraktiker grundlegend. Foto: Adobe Stock

Sie sind nicht nur der Inbegriff alternativ Behandelnder, sondern ergänzen oftmals auch schulmedizinische Therapien: Heilpraktiker genießen das Vertrauen vieler Menschen hierzulande. Der Heilpraktikerberuf ist ein sogenannter „freier Heilberuf“, der sich auf die Rechtsgrundlage des Heilpraktikergesetzes stützt. Lauf Bund der deutschen Heilpraktiker (BDH) ist Heilpraktiker in Deutschland derzeit noch der einzige Beruf, der neben dem Arzt berechtigt ist, selbstständig und eigenverantwortlich Heilkunde auszuüben. Daraus ergibt sich auch für Heilpraktiker die gleiche Haftungs- und Sorgfaltspflicht nach §276 Abs. 1 S. 2 BGB wie für Ärzte. Ein Patient muss sich darauf verlassen können, dass ein Heilpraktiker mit größtmöglicher Sorgfalt arbeitet. Tut er dies nicht, haftet er für die Folgen.

Im Gegensatz zu Ärzten dürfen Heilpraktiker nur verschreibungsfreie Heilmittel verordnen und sind auch in einigen Bereichen der Therapie eingeschränkt. So dürfen Sie unter anderem viele Infektionskrankheiten nicht behandeln und keine Zahnheilkunde ausüben.

Es gibt nicht nur ein einziges Selbstverständnis aller Heilpraktiker. Sehr wohl jedoch grundlegende Gemeinsamkeiten. So steht zum Beispiel der Mensch im Mittelpunkt der Behandlung, nicht die Krankheit oder das Symptom. Heilpraktiker sehen den Patienten als Mensch mit individuellen Voraussetzungen, seiner Geschichte, Persönlichkeit und Lebenssituation. Häufig kann auf diese Weise ein Weg gefunden werden, das geistig-seelisch-körperliche Gleichgewicht wieder herzustellen. Durch gezielte naturheilkundliche therapeutische Maßnahmen soll ein möglichst natürlicher Heilungsverlauf gefördert werden. Die meisten Heilpraktiker bedienen sich bei der Diagnose der üblichen schulmedizinschen Verfahren (Blutdruckmessung, Laboruntersuchungen etc.) und kombinieren sie mit naturheilkundlichen  – zum Beispiel mit Augen- oder Reflexzonendiagnose. Viele verknüpfen das Wissen der Erfahrungsheilkunde mit neuesten medizinischen Erkenntnissen. Durch ihren ganzheitlichen Behandlungsansatz sind Heilpraktiker ein wichtiger Teil unseres Gesundheitswesens. Die Behandlungsschwerpunkte sind vielfältig: chronische, allergische und degenerative Erkrankungen, Zivilisationserkrankungen oder stressbedingte Erkrankungen.

Schwere Krankheiten wie zum Beispiel Krebserkrankungen können oftmals begleitend zur notwendigen schulmedizinischen Therapie behandelt werden. Aber auch akute Erkrankungen wir eine Erkältung gehören zum Praxisalltag eines Heilpraktikers. Wichtig ist, dass Heilpraktiker wie Ärzte, Patienten auf der Basis eines Behandlungsvertrags behandeln. Daraus ergeben sich für Heilpraktiker eine ganze Reihe von Pflichten wie die Informations-, Aufklärungs- und Dokumentationspflicht oder die bereits erwähnte Sorgfaltspflicht.